CH146954A - Einrichtung zur Regelung der Gleichspannung in Belastungskreisen von Lichtbogengleichrichtern. - Google Patents

Einrichtung zur Regelung der Gleichspannung in Belastungskreisen von Lichtbogengleichrichtern.

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CH146954A
CH146954A CH146954DA CH146954A CH 146954 A CH146954 A CH 146954A CH 146954D A CH146954D A CH 146954DA CH 146954 A CH146954 A CH 146954A
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Aktieng Siemens-Schuckertwerke
Gesellschaft Oberbauforschung
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Siemens Ag
M B H Fuer Oberbauforschung Ge
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  Einrichtung zur Regelung der Gleichspannung in Belastungskreisen  von     Lichtbogengleichrichtern.       Die Erfindung betrifft eine Einrichtung  zum Regeln der Gleichspannung in Be  lastungskreisen von     Lichtbogengleüchrichtern.     



  Die Erfindung beruht auf der     Tatsache,     dass von parallel geschalteten     Lichtbögen    in  jedem Zeitpunkt nur derjenige die     Stromfüh-          führung    übernimmt, der gegenüber der  Kathode die höchste Spannung aufweist.  Werden an zwei Anoden eines     Gleichrichters     verschieden hohe Wechselspannungen der  selben Phase gelegt, so brennt jeweils     nur     die Anode, die die höhere Spannung hat.  Beim Abschalten der Anode der höheren  Spannung zündet. sogleich die betriebsbereite  Anode mit der niedrigeren     Spannung.    Hier  bei wird gleichzeitig die Gleichspannung im       13elastungskreise    entsprechend erniedrigt.  



  Erfindungsgemäss sind bei der zur Rege  lung der     Spannung    an     Mehrphasen-Licht-          bogengleichrichtern,    die über Transforem.a-         matoren    mit mehreren Spannungsstufen ge  speist werden, für jede     Wechselstrompha.sc          mindestens    eine aktive     und        i        ine    inaktive.  beim Übergang von einer     Spannungsstufe     zur andern in der     Stromfiiliruiig    abwech  selnde Anode vorgesehen.  



  In der Zeichnung ist     eiii    Ausführungs  beispiel dargestellt.  



  Es bedeutet 13 den Haupttransformator.  dessen Sekundärwicklung 14 entsprechend  den verlangten Regelstufen mit     Anzapfun-          geii    15 bis 18 versehen ist. Der Gleich  richter 19 besitzt sechs     Anoden    1 bis     (i    und  die Kathode 7. Die Anoden sind durch  Schalter 8 bis     1\?    mit der     Sekundärwieklung     des Transformators verbunden.  



  Sind     beispielsw?ise    die Sehalter 10 und  11 geschlossen, so sind     di(@        Anoden    4 bis G.  die an einer höheren Spannung liegen. aktiv,  während die Anoden 1 bis 3 inaktiv bleiben.      Soll die Spannung gesteigert werden, so       wird    der Schalter 10     ausgeschaltet,    und der  Schalter 1? eingelegt. Im gleichen Augen  blick erhalten die bisher inaktiven Anoden 1  bis     \3'    eine höhere Spannung als die bisher  aktiven     .1,    5, 6 und nehmen diesen die Strom  führung ab.  



  Soll dagegen die Spannung herabgesetzt  werden, so wird der Schalter 11 geöffnet,  wobei sofort .der Strom von den Anoden I  bis 6 auf die Anoden 1 bis 3 übergeht. Um  die nächste Stufe vorzubereiten, wird nun  der Schalter 9 eingelegt.  



  Das Regeln der Gleichspannung, von  einem bestimmten     Betriebszustand    aus, er  folgt beispielsweise folgendermassen:  Soll die Gleichspannung gesteigert wer  den, so werden die bisher inaktiven Anoden  mit höheren Wechselspannungen entspre  chender Phase in Betrieb gesetzt, wobei die  bisher aktiven Anoden erlöschen. Soll nun  die Gleichspannung herabgesetzt werden, so  werden die nicht aktiven an niedrigere Span  nung gelegt und hierauf die     bisher    aktiven  Anoden mit den höheren Spannungen durch  irgendein Mittel zum Erlöschen gebracht, so  dass die Stromleitung auf die Anoden mit  niedrigerer Spannung übergeht.

   Die In  betriebsetzung und     Ausserbetriebsetzung    der  Anodengruppen kann entweder direkt durch  Zu- und Abschalten der Wechselspannungen  oder indirekt, etwa durch Steuern der Licht  bögen     mittelst        Gitter    oder dergleichen, ge  schehen.  



  Bei der neuen Regelung brauchen am  Schaltapparat keine besonderen Einrich  tungen,     wie    Schaltdrosselspulen oder Über  gangswiderstände, zwischen den Kontakten  vorgesehen zu werden, die das Unterbrechen  des Stromkreises beim Schalten vermeiden  sollen, da der Strom beim Übergang auf eine  andere Regelstufe nicht unterbrochen, son  dern nur umgeleitet wird.  



  Der grundsätzliche     Vorteil    der beschrie  benen Anordnung gegenüber den üblichen  Regelschaltungen, wie Schützen oder Stufen  schaltern, besteht somit darin, dass der Über-    gang von einer     Spannungsstufe    zur andern  ohne Unterbrechung und ohne besondere  Hilfsmittel     dureh    Umschalten des Stromes  im     Gleielirieh,er    geschieht. Besonders vor  teilhaft wird die gegebene Anordnung dann,  wenn die Regulierstufen verhältnismässig  grob sind: In diesem Falle würden die  Schaltdrosselspulen bei Regelung durch  Schützen sehr gross werden.  



  Eine gleichmässige Belastung der     aktiven     Anoden untereinander kann man dadurch     er-          #eichen,    dass die Anoden jeder Gruppe, die  während einer     Periodie    abwechselnd Strom  führen, gleich grosse Wechselspannungen er  halten, die entsprechend dem     AZehrphasen-          system    in der Phase verschoben sind.  



  Die neue Anordnung kann vorteilhaft  beim Einschalten von Gleichstrombelastung  grosser Stromstärke und grosser     Induktivität,     zum Beispiel bei     Wirbelstromgleisbremsen,     verwendet werden.  



  Es lässt sich trotz des grossen induktiven       Widerstandes    der Bremse ein rasches Ein  schalten dadurch erreichen, dass man die       Einschaltspannung    gegenüber der zulässigen  Dauerspannung erhöht. Für den Übergang  von der erhöhten     Einschaltspannung    auf die  gewünschte Dauerspannung kann vorteilhaft  die     beschriebene    Regelung verwendet wer  den.

Claims (1)

  1. PATENTANSPRUCH: Einrichtung zur Regelung der Spannung an Mehrphasen-Lichtbogengleichrichtern, die über Transformatoren mit mehreren Span nungsstufen gespeist werden, dadurch ge kennzeichnet, dass für jede Wechselstrom- phase mindestens eine aktive und eine inak tive, beim Übergang von einer Spannungs stufe zur andern in der Stromführung ab wechselnde Anode vorgesehen sind. UNTERANSPRÜCHE: 1. Einrichtung nach dem Patentanspruch, dadurch gekennzeichnet, dass die jeweils - al.:#tiven und inaktiven Anoden in dem selben Gleichrichter angeordnet sind.
    2. Einrichtung nach dem Patentanspruch und Unteranspruch 1, dadurch gekenn zeichnet, dass die jeweilig aktiven Anoden an Wechselspannungen gleicher Grösse aber verschiedener Phase liegen. 3. Binrichtung nach dem Patentanspruch und Unteransprüchen 1 und 2, dadurch gekennzeichnet, dass die beiden Anoden gruppen an verschieden hohen Wechsel spannungen liegen, so dass jeweils nur die Gruppe mit der höheren Spannung den Gledchrichterstrom führt. 4. Einrichtung nach dem Patentanspruch und den Unteransprüchen 1 und 2, da durch gekennzeichnet, dass zum Steigern der Gleichspannung die eine Anoden gruppe an Wechselspannungen gelegt ist, die höher sind als diejenigen der andern Gruppe. 5.
    Einrichtung nach dem Patentanspruch und Unteransprüchen 1 und 2, dadurch gekennzeichnet, dass zum Vermindern der Gleichspannung die aktive Anodengruppe abgeschaltet ist, so dass die andere Gruppe mit der kleineren Wechselspa,l- nung die Stromführung übernimmt. 6. Einrichtung nach dem Patentansprueb und Unteranspruch 1, dadurch gekenn zeichnet, dass zum Zu- und Abschalten der Anoden die Lichtbogen steuernde Gitter angeordnet sind.
CH146954D 1929-11-12 1930-05-22 Einrichtung zur Regelung der Gleichspannung in Belastungskreisen von Lichtbogengleichrichtern. CH146954A (de)

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Cited By (2)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
USD1102591S1 (en) 2023-12-04 2025-11-18 Janssen Biotech, Inc. Drug delivery system
USD1104254S1 (en) 2022-03-30 2025-12-02 Janssen Biotech, Inc. Drug delivery system

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* Cited by examiner, † Cited by third party
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USD1104254S1 (en) 2022-03-30 2025-12-02 Janssen Biotech, Inc. Drug delivery system
USD1102591S1 (en) 2023-12-04 2025-11-18 Janssen Biotech, Inc. Drug delivery system

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