CH146983A - Einrichtung zum Zünden von Quecksilberdampfgleichrichtern. - Google Patents
Einrichtung zum Zünden von Quecksilberdampfgleichrichtern.Info
- Publication number
- CH146983A CH146983A CH146983DA CH146983A CH 146983 A CH146983 A CH 146983A CH 146983D A CH146983D A CH 146983DA CH 146983 A CH146983 A CH 146983A
- Authority
- CH
- Switzerland
- Prior art keywords
- mercury
- cathode
- container
- piston
- igniting
- Prior art date
Links
- QSHDDOUJBYECFT-UHFFFAOYSA-N mercury Chemical compound [Hg] QSHDDOUJBYECFT-UHFFFAOYSA-N 0.000 title claims description 41
- 229910052753 mercury Inorganic materials 0.000 claims description 35
- 238000006073 displacement reaction Methods 0.000 claims description 12
- 239000000463 material Substances 0.000 claims description 3
- XEEYBQQBJWHFJM-UHFFFAOYSA-N Iron Chemical compound [Fe] XEEYBQQBJWHFJM-UHFFFAOYSA-N 0.000 description 4
- 229910052742 iron Inorganic materials 0.000 description 2
- 229910052751 metal Inorganic materials 0.000 description 2
- 239000002184 metal Substances 0.000 description 2
- 230000006735 deficit Effects 0.000 description 1
- 230000005284 excitation Effects 0.000 description 1
- 239000011521 glass Substances 0.000 description 1
- 238000007654 immersion Methods 0.000 description 1
- 239000012212 insulator Substances 0.000 description 1
- 150000002739 metals Chemical class 0.000 description 1
- 239000007921 spray Substances 0.000 description 1
- 229910052715 tantalum Inorganic materials 0.000 description 1
- GUVRBAGPIYLISA-UHFFFAOYSA-N tantalum atom Chemical compound [Ta] GUVRBAGPIYLISA-UHFFFAOYSA-N 0.000 description 1
- WFKWXMTUELFFGS-UHFFFAOYSA-N tungsten Chemical compound [W] WFKWXMTUELFFGS-UHFFFAOYSA-N 0.000 description 1
- 229910052721 tungsten Inorganic materials 0.000 description 1
- 239000010937 tungsten Substances 0.000 description 1
Landscapes
- Electron Sources, Ion Sources (AREA)
Description
Einrichtung zum Zünden von queeksilherdampfgleichrichtern. Die -Zündung von Quecksilberdampf- Gleichrichtern, sowohl von Glas-, als auch von Metallgleichrichtern. erfolgt im allge meinen mit Hilfe einer Tauchanode, die oberhalb des Kathodenquecksilberspiegels be weglich im. Gleichrichtergehäüse gelagert ist und elektromagnetisch gesteuert wird; klei nere Gleichrichter besitzen feste Zündanoden und werden durch Kippen des Gefässes ge zündet.
Es- -ist auch bereits vorgeschlagen worden, die Zündung -der Gleichrichter<B>da-</B> durch einzuleiten, dass mit Hilfe einer 'einen Quecksilberstrahl unter- Druck gegen die Anode schleudernden Einrichtung vorüber gehend ein Kontakt zwischen Zündanode und Kathodenquecksilber hergestellt wird:
Hier bei war aber die das Quecksilber spritzende Düse fest mit einem elektromagnetisch be wegten Verdrängerkölben verbunden und ihre Öffnung ragte erheblich aus der Oberfläche des Kathodenquecksilbers heraus: Obwohl der Kolben zur Verdrängung des in einem be sonderen Vdrdrängerraum eingeschlossenen Quecksilbers noch mitbewegt wurde, wurde die Austrittsöffnung der Spritzdüse nicht unter die Oberfläche des Kathodenquecksil bers herabgezogen, und sie bildete daher eine Störungsquelle des Gleichrichters.
Es konnte leicht der Fall eintreten, dass sich der Licht bogen anstatt an das Kathodenquecksilber an das Düsenrohr ansetzte und dieses zer störte; auf alle Fälle war keine Gewähr da für geboten, dass der Lichtbogen von der Düse auf das Quecksilber der Kathode übertrat. Ferner wurde die Kommunikation des Innen raumes der Düse und des Verdrängungs raumes mit dem Kathodengefäss dadurch her gestellt, dass der im Kathodenquecksilber be findliche Führungszylinder für den Ver- drängerkolben nach oben erweitert war, oder einen viel grösseren Durchmesser als der Kol ben besass.
Das Quecksilber konnte so durch den zwischen Zylinder und Kolben befind lichen Ringspalt in den Verdrängerraum ein strömen, wenn der Kolben durch Unterbre chung der Erregung freigegeben wurde. Diese Erweiterung des Zylinders ist aber von Machteil für die Führung des Pumpen kolbens, so dass Fehlzündungen nicht aus geschlossen sind. Alle diese bisher bekann ten Zündeinrichtungen sind somit einmal in rein konstruktiver Hinsicht mit schwer zu beseitigenden Nachteilen behaftet, anderseits können sie Anlass zu Beeinträchtigungen der Wirkungsweise des Gleichrichters werden.
Gegenstand der Erfindung ist eine Ein richtung zum Zünden von Quecksilberdampf Gleichrichtern, bei welcher durch einen Pum penkolben Quecksilber aus einem besonderen Verdrängungsraum durch ein Ausstossrohr gegen eine über dem Quecksilberspiegel der Kathode befindliche Zündanode geschleudert wird, und bei welcher das im Kathoden behälter angeordnete Ende des Ausstossrohres sich so weit unterhalb des Quecksilber spiegels der Kathode befindet, dass auch bei vollem Gleichrichterbetrieb die Aus stossöffnung nicht aus der Oberfläche heraus ragt.
In der Zeichnung sind zwei Ausführungs beispiele der Erfindung dargestellt. Abb. 1 zeigt eine Einrichtung zur Erzeugung des gegen die Zündanode gerichteten Quecksilber strahles mit Hilfe eines elektromagnetisch gesteuerten Pumpenkolbens, der in einem vom Kathodenbehälter abgegrenzten Verdränger- raum bewegt wird; Abb. 2 zeigt eine Ein richtung, durch die der gegen die Zündanode gerichtete Quecksilberstrahl mit Hilfe eines in den Kathodenbehälter hineinragenden Dü senrohres und eines ausserhalb des Kathoden behälters - liegenden Verdrängerraumes mit elektromagnetisch gesteuertem Pumpenkolben erzeugt wird.
In Abb. 1 ist a das Gleichrichtergehäuse mit dem durch den Ringisolator b und die Kathodenabschlussplatte gebildeten Kathoden quecksilberbehälter. Die Zündanode ist mit d bezeichnet. e ist der Pumpenkolben der in dem vom Quecksilberbehälter abgetrennten Verdrängerraum f bewegt wird und als An ker einer Magnetspule g ausgebildet ist.
Der Kolben ist mit einer zentralen Bohrung ver- sehen, die in einem Auspuffrohr i auf der obern Kolbenfläche endigt und durch das das Quecksilber aus dem Verdrängerraum f gegen die Zündanode geschleudert wird, so bald durch Erregen der Spule g der Kolben nach unten gezogen wird.
Das aus dem Aus puffrohr ausgeschleuderte Quecksilber durch schlägt dabei die oberhalb der Öffnung be findliche Schicht des.Kathodenquecksilbers. Bei Rückgang des unter Federwirkung ste henden Kolbens in seine Anfangsstellung strömt Quecksilber durch das Auspuffrohr i in den Verdrängerraum f ein und füllt die sen wieder auf.
Die Auspufföffnung des Rohres i muss sich so weit unterhalb der Quecksilberkatho- denoberfläche befinden, dass auch bei vollem Gleichrichterbetrieb die Öffnung nicht aus- der Oberfläche des Kathodenquecksilbers herausragt. Das Röhrchen kann gleichzeitig als Träger eines Körpers aus schwer zer stäubendem Material (Wolfram, Tantal, Mo lybdän oder dergleichen) verwendet werden, der zum Teil aus der Quecksilberoberfläche der Kathode herausragt und zum Festhalten des @Quecksilberdampflichtbogens dient.
Das Ende der Auspuffdüse selbst kann aus den genannten schwer zerstäubenden Metallen be stehen.
Bei dem in Abb. 2 dargestellten Bei spiel zur Erzeugung des gegen die Zünd- anode zu richtenden Quecksilberstrahles durch den Druck eines Pumpenkolbens ist das Rohr i unten offen und in einen Zy linder 7e bis nahe auf den Boden desselben hinein geführt. m ist ein in dem Zylinder mit Spiel geführter eiserner Schwimmerkol ben, der als Anker einer Magnetspule g dient. Der Kolben in ist mit einer zentralen Boh rung versehen, mit der er auf dem Rohr i gleitet.
Beim Erregen der Spule g wird der Kolben nach unten gezogen und das durch ihn verdrängte Quecksilber gegen die Zünd- anode geschleudert. Der Zylinder k kann ebenfalls seitlich neben dem Kathodengefäss angebracht werden wobei dann die zentrale Führung des Kolbens entbehrlich ist. Der Pumpenzylinder kann dünnwandig aus Eisen oder aus einem unmagnetischen und von Quecksilber nicht. angreifbaren Material her gestellt sein.
Claims (1)
- PATENTANSPRUCH: Einrichtung zum Zünden von Quecksilber dampfgleichrichtern, bei welcher durch einen Pumpenkolben Quecksilber aus einem beson deren Verdrängerraum durch ein Ausstoss rohr gegen eine über dem Quecksilberspiegel der Kathode befindliche Zündanode geschleu dert wird, dadurch gekennzeichnet, dass das im Kathodenbehälter angeordnete Ende des Ausstossrohres sich so weit unterhalb des Quecksilberspiegels der Kathode befindet, dass auch bei vollen Gleichrichterbetrieb die Ausstossöffnung nicht aus der Oberfläche herausragt. UNTERANSPRÜCHE: 1.Einrichtung nach Patentanspruch, da durch gekennzeichnet, dass das Ausstoss- rohr gleichzeitig als Träger eines Körpers aus schwer zerstäubendem Material ver wendet wird, der zum Teil aus der Quecksilberoberfläche der Kathode heraus ragt und zum Festhalten des Quecksilber dampflichtbogens dient. 2. Einrichtung nach Patentanspruch, da durch gekennzeichnet, dass der gegen die Zündanode gerichtete Quecksilberstrahl durch einen in einem Quecksilberbehälter mit Düsenrohr bewegten Pumpenkolben erzeugt wird, welcher den Anker einer Magnetspule darstellt.3. Einrichtung nach Patentanspruch, da durch gekennzeichnet, dass der Queck silberbehälter ausserhalb des Kathoden gefässes angebracht und dass der in dem Behälter mit Spiel bewegliche Kolben als Schwimmer ausgebildet ist, der eine zen. trale Bohrung besitzt, mit der er auf dem bis nahe an den Boden des Behälters ver längerten Düsenrohr gleitet.
Applications Claiming Priority (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DE146983X | 1929-07-01 |
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| CH146983A true CH146983A (de) | 1931-05-15 |
Family
ID=5671720
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| CH146983D CH146983A (de) | 1929-07-01 | 1930-06-14 | Einrichtung zum Zünden von Quecksilberdampfgleichrichtern. |
Country Status (1)
| Country | Link |
|---|---|
| CH (1) | CH146983A (de) |
-
1930
- 1930-06-14 CH CH146983D patent/CH146983A/de unknown
Similar Documents
| Publication | Publication Date | Title |
|---|---|---|
| DE2526200B2 (de) | Elektromagnetische Pumpe | |
| DE1428627C2 (de) | Druckluftschußwaffe | |
| CH146983A (de) | Einrichtung zum Zünden von Quecksilberdampfgleichrichtern. | |
| DE565128C (de) | Einrichtung zum Zuenden von Quecksilberdampf-Gleichrichtern, bei welcher durch einenPumpenkolben Quecksilber aus einem besonderen Verdraengungsraum durch ein Ausstossrohr gegen eine ueber dem Quecksilberspiegel der Kathode befindliche Zuendanode geschleudert wird | |
| DE1578372A1 (de) | Steuervorrichtung zur verzoegerten Entriegelung des Verschlusses in einer Gasdrucklader-Feuerwaffe | |
| DE2036240A1 (de) | Druckgasgesteuertes Gewehr | |
| AT299826B (de) | Windkesselspülvorrichtung | |
| DE524875C (de) | Zuendeinrichtung fuer Quecksilberdampfgleichrichter | |
| CH135595A (de) | Einrichtung zum Zünden von Quecksilberdampfgleichrichtern. | |
| AT260824B (de) | Hydraulische Bremse | |
| DE671016C (de) | Anordnung bei Loeschkammerschaltern mit Differentialkolben | |
| DE461320C (de) | Vorrichtung zum Zuenden von Quecksilberdampfgleichrichtern durch mittels elektromagnetisch gesteuerten Verdraengerkoerpers gegen eine feste Anode gespritztes Kathodenquecksilber | |
| DE1728188A1 (de) | Hammer mit hydraulischer Kopplung | |
| AT114957B (de) | Selbsttätige Schußwaffe. | |
| DE657955C (de) | Druckluftfluessigkeitsheber | |
| DE419956C (de) | Ausschleusweiche fuer aufsteigende Rohrpostrohre | |
| DE759455C (de) | Regner mit selbsttaetiger absatzweiser Wasserabgabe | |
| DE430450C (de) | Saugluft-Turbine | |
| AT31325B (de) | Selbsttätig sich schließendes Ventil mit Gegendruckkammer und achsial in dem Hauptventilkörper angeordneten Hilfsventil. | |
| DE1542192A1 (de) | Verdampfer von fluessigem Metall | |
| DE3625532C1 (en) | Weapon trigger for an automatic weapon | |
| DE1200170B (de) | Spielzeug-Wasserspritzwaffe | |
| AT86046B (de) | Pneumatischer Türschließer. | |
| DE30765C (de) | Dampfwasserheber | |
| AT156883B (de) | Gasdrucklader. |