CH146983A - Einrichtung zum Zünden von Quecksilberdampfgleichrichtern. - Google Patents

Einrichtung zum Zünden von Quecksilberdampfgleichrichtern.

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CH146983A
CH146983A CH146983DA CH146983A CH 146983 A CH146983 A CH 146983A CH 146983D A CH146983D A CH 146983DA CH 146983 A CH146983 A CH 146983A
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mercury
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Cie Aktiengesellschaft Boveri
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Bbc Brown Boveri & Cie
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  Einrichtung zum     Zünden    von     queeksilherdampfgleichrichtern.       Die -Zündung von     Quecksilberdampf-          Gleichrichtern,    sowohl von Glas-, als auch  von     Metallgleichrichtern.    erfolgt im allge  meinen mit     Hilfe    einer Tauchanode, die  oberhalb des     Kathodenquecksilberspiegels    be  weglich     im.        Gleichrichtergehäüse    gelagert ist  und elektromagnetisch gesteuert     wird;    klei  nere     Gleichrichter    besitzen feste Zündanoden  und werden durch Kippen des Gefässes ge  zündet.

   Es- -ist auch bereits vorgeschlagen  worden, die Zündung -der Gleichrichter<B>da-</B>  durch einzuleiten, dass mit Hilfe einer     'einen     Quecksilberstrahl unter- Druck gegen die  Anode schleudernden     Einrichtung    vorüber  gehend ein Kontakt     zwischen        Zündanode    und  Kathodenquecksilber hergestellt wird:

   Hier  bei war aber die das Quecksilber spritzende  Düse fest mit einem elektromagnetisch be  wegten     Verdrängerkölben    verbunden und ihre  Öffnung ragte erheblich aus der Oberfläche  des Kathodenquecksilbers     heraus:    Obwohl der  Kolben zur Verdrängung des in einem be  sonderen     Vdrdrängerraum    eingeschlossenen    Quecksilbers noch mitbewegt wurde, wurde  die Austrittsöffnung der Spritzdüse nicht  unter die Oberfläche des Kathodenquecksil  bers herabgezogen, und sie bildete daher eine       Störungsquelle    des Gleichrichters.

   Es konnte  leicht der Fall eintreten, dass sich der Licht  bogen anstatt an das Kathodenquecksilber  an das Düsenrohr ansetzte und dieses zer  störte; auf alle Fälle war keine Gewähr da  für geboten, dass der Lichtbogen von der Düse  auf das Quecksilber der Kathode übertrat.       Ferner    wurde die Kommunikation des Innen  raumes der Düse und des Verdrängungs  raumes mit dem Kathodengefäss dadurch her  gestellt, dass der im Kathodenquecksilber be  findliche Führungszylinder für den     Ver-          drängerkolben    nach oben erweitert war, oder  einen viel grösseren Durchmesser als der Kol  ben besass.

   Das Quecksilber     konnte    so durch  den zwischen Zylinder und Kolben befind  lichen Ringspalt in den     Verdrängerraum    ein  strömen, wenn der Kolben durch Unterbre  chung der Erregung freigegeben wurde. Diese      Erweiterung des Zylinders ist aber von  Machteil für die Führung des Pumpen  kolbens, so dass Fehlzündungen nicht aus  geschlossen sind. Alle diese bisher bekann  ten Zündeinrichtungen sind somit einmal in  rein     konstruktiver    Hinsicht mit schwer zu  beseitigenden Nachteilen behaftet, anderseits  können sie Anlass zu Beeinträchtigungen der  Wirkungsweise des Gleichrichters werden.  



  Gegenstand der Erfindung ist eine Ein  richtung zum Zünden von Quecksilberdampf   Gleichrichtern, bei welcher durch einen Pum  penkolben Quecksilber aus einem besonderen  Verdrängungsraum durch ein Ausstossrohr  gegen eine über dem     Quecksilberspiegel    der  Kathode befindliche     Zündanode    geschleudert  wird, und bei welcher das im Kathoden  behälter angeordnete Ende des Ausstossrohres  sich so weit unterhalb des Quecksilber  spiegels der Kathode befindet, dass auch  bei vollem     Gleichrichterbetrieb    die Aus  stossöffnung nicht aus der Oberfläche heraus  ragt.  



  In der Zeichnung sind zwei Ausführungs  beispiele der Erfindung dargestellt.     Abb.    1  zeigt eine     Einrichtung    zur Erzeugung des  gegen die Zündanode gerichteten Quecksilber  strahles mit Hilfe eines elektromagnetisch  gesteuerten Pumpenkolbens, der in einem vom  Kathodenbehälter abgegrenzten     Verdränger-          raum    bewegt wird;     Abb.    2 zeigt eine Ein  richtung, durch die der gegen die Zündanode  gerichtete Quecksilberstrahl mit Hilfe eines  in den Kathodenbehälter hineinragenden Dü  senrohres und eines ausserhalb des Kathoden  behälters - liegenden     Verdrängerraumes    mit  elektromagnetisch gesteuertem Pumpenkolben  erzeugt wird.  



  In     Abb.    1 ist a das     Gleichrichtergehäuse     mit dem     durch    den Ringisolator b und die       Kathodenabschlussplatte    gebildeten Kathoden  quecksilberbehälter. Die Zündanode ist mit d  bezeichnet. e ist der Pumpenkolben der in  dem vom Quecksilberbehälter abgetrennten       Verdrängerraum        f    bewegt wird und als An  ker einer Magnetspule g ausgebildet ist.

   Der  Kolben ist mit einer zentralen Bohrung ver-    sehen, die in einem Auspuffrohr i auf der       obern    Kolbenfläche endigt und durch das  das Quecksilber aus dem     Verdrängerraum    f  gegen die Zündanode     geschleudert    wird, so  bald durch Erregen der Spule g der Kolben  nach unten gezogen wird.

   Das aus dem Aus  puffrohr     ausgeschleuderte    Quecksilber durch  schlägt dabei die oberhalb der Öffnung be  findliche Schicht     des.Kathodenquecksilbers.     Bei Rückgang des unter Federwirkung ste  henden Kolbens in seine Anfangsstellung  strömt     Quecksilber    durch das Auspuffrohr i  in den     Verdrängerraum    f ein und füllt die  sen     wieder    auf.

      Die Auspufföffnung des Rohres i muss  sich so weit unterhalb der     Quecksilberkatho-          denoberfläche    befinden, dass auch     bei    vollem       Gleichrichterbetrieb    die Öffnung nicht     aus-          der    Oberfläche des Kathodenquecksilbers  herausragt. Das Röhrchen kann gleichzeitig  als Träger eines Körpers aus schwer zer  stäubendem Material (Wolfram,     Tantal,    Mo  lybdän oder dergleichen) verwendet werden,  der zum Teil aus der Quecksilberoberfläche  der Kathode herausragt und zum Festhalten  des     @Quecksilberdampflichtbogens    dient.

   Das  Ende der Auspuffdüse selbst kann aus den  genannten schwer zerstäubenden Metallen be  stehen.  



  Bei dem in     Abb.    2     dargestellten    Bei  spiel zur Erzeugung des gegen die     Zünd-          anode    zu richtenden Quecksilberstrahles  durch den Druck eines Pumpenkolbens ist  das Rohr i unten offen und in einen Zy  linder 7e bis nahe auf den Boden desselben  hinein geführt. m ist ein in dem Zylinder  mit Spiel geführter     eiserner    Schwimmerkol  ben, der als Anker einer Magnetspule g dient.  Der Kolben     in    ist mit einer zentralen Boh  rung versehen, mit der er auf dem Rohr i  gleitet.

   Beim Erregen der Spule g     wird    der  Kolben nach unten gezogen und das durch  ihn verdrängte Quecksilber gegen die     Zünd-          anode    geschleudert. Der Zylinder     k    kann  ebenfalls seitlich neben dem Kathodengefäss  angebracht werden     wobei    dann die zentrale  Führung des Kolbens entbehrlich ist. Der      Pumpenzylinder     kann    dünnwandig aus Eisen  oder aus einem     unmagnetischen    und von  Quecksilber nicht. angreifbaren Material her  gestellt sein.

Claims (1)

  1. PATENTANSPRUCH: Einrichtung zum Zünden von Quecksilber dampfgleichrichtern, bei welcher durch einen Pumpenkolben Quecksilber aus einem beson deren Verdrängerraum durch ein Ausstoss rohr gegen eine über dem Quecksilberspiegel der Kathode befindliche Zündanode geschleu dert wird, dadurch gekennzeichnet, dass das im Kathodenbehälter angeordnete Ende des Ausstossrohres sich so weit unterhalb des Quecksilberspiegels der Kathode befindet, dass auch bei vollen Gleichrichterbetrieb die Ausstossöffnung nicht aus der Oberfläche herausragt. UNTERANSPRÜCHE: 1.
    Einrichtung nach Patentanspruch, da durch gekennzeichnet, dass das Ausstoss- rohr gleichzeitig als Träger eines Körpers aus schwer zerstäubendem Material ver wendet wird, der zum Teil aus der Quecksilberoberfläche der Kathode heraus ragt und zum Festhalten des Quecksilber dampflichtbogens dient. 2. Einrichtung nach Patentanspruch, da durch gekennzeichnet, dass der gegen die Zündanode gerichtete Quecksilberstrahl durch einen in einem Quecksilberbehälter mit Düsenrohr bewegten Pumpenkolben erzeugt wird, welcher den Anker einer Magnetspule darstellt.
    3. Einrichtung nach Patentanspruch, da durch gekennzeichnet, dass der Queck silberbehälter ausserhalb des Kathoden gefässes angebracht und dass der in dem Behälter mit Spiel bewegliche Kolben als Schwimmer ausgebildet ist, der eine zen. trale Bohrung besitzt, mit der er auf dem bis nahe an den Boden des Behälters ver längerten Düsenrohr gleitet.
CH146983D 1929-07-01 1930-06-14 Einrichtung zum Zünden von Quecksilberdampfgleichrichtern. CH146983A (de)

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