CH146988A - Gasmangelsicherung. - Google Patents
Gasmangelsicherung.Info
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Description
Gasmangelsieher ung. Die Erfindung betrifft eine G asmangel- sicherung, bei welcher ein in einem Gehäuse angeordnetes Ventil mit einer ebenfalls in dem Gehäuse angeordneten Membran in Ver bindung -steht und sich dann selbsttätig schliesst, wenn durch Schliessen des Haupt- Hahnes bezw. des Münzgasmessers der Zu tritt von Gas in die Eintrittsöffnung des Ge häuses unterbrochen wird,
während eine mit der Austrittsöffnung des Gehäuses durch eine Gasleitung verbundene Gasentnahmestelle ge öffnet bleibt und dadurch der das Ventil in geöffneter Stellung haltende Gasdruck auf die Membran vermindert wird. Gemäss der Irrfindung ist die Membran an dem Rand des Gehäuses mittelst eines Ringes aus nach giebigem Material, auf den ein Deckel des Gehäuses aufgepresst ist, festgeklemmt.
Der Erfindungsgegenstand ist .auf der Zeichnung durch ein Ausführungsbeispiel im Aufriss, teilweise im Schnitt, dargestellt.
1 ist das Gehäuse, dessen Eintrittsöffnung 2 dazu bestimmt ist, an eine Gasleitung an- geschlossen zu werden, - die mittelst eines Haupthahnes oder eines Münzgasmessers ab schliessbar ist. Die Austrittsöffnung 3 des Gehäuses ist dazu bestimmt, an eine (Ias- leitung angeschlossen zu werden, die zu einer oder. mehreren Gasentriahmestellen führt. In dem Gehäuse 1 befindet sich das Ventil 4, welches auf einem Sitz 5 ruht. Die Ventil stange 6 ist mittelst Versteifungsplatten 12, 13 an der -Membrane 7 befestigt, die aus zwei Schichten besteht.
Das Gehäuse 1 be sitzt einen Rand 8, über den der Rand der -Membran 7 gelegt ist, auf den ein Ring 9 aus Blei oder anderem nachgiebigem Material gesteckt ist. Um das Ganze greift der Rand 11. des Deckels 10. Zweckmässig ist der Ring 9 - vor der Verwendung derart etwas stärker ausgeführt, dass er erst durch das Aufpressen des Deckels, was gegebenenfalls maschinell erfolgen kann, die genaue Form annimmt, in der er eine gasdichte Anschmie- gung verbürgt.
Auf der Versteifungsplatte 13 ruht lose durch sein Eigengewicht ein Signalstift 14, welcher mit seinem obern Ende durch eine Bohrung des Deckels 10 ragt und ausserhalb des Deckels einen Kopf 15 trägt, durch wel cher) man von aussen erkennen kann, ob sich die Membran 7 bezw. das Ventil 4 in ge- hbbener oder gesenkter Stellung befindet. Dadurch, dass der Signalstift 14 nicht au der Versteifungsplatte 13 befestigt ist, wird ver hindert, dass von aussen her die Membran und das Ventil gehoben werden kann.
Der Eintrittsstutzen 2 und der Austritts stutzen 3 sind rechtwinklig zueinander an geordnet und weisen Anschlussgewinde 16 bezw. 17 auf. Zweckmässig wird die gegen seitige Lage der beiden Anschlussstutzen 16, 17 so gewählt, dass sie derjenigen eines nor malen Winkelstückes gleicher Rohrweite ent spricht. Hierdurch wird die Montage der Gasmangelsicherung erleichtert, sei es zum Beispiel für den Fall, dass sie nachträglich in vorhandene Leitungen eingebaut werden soll, oder dass sie unmittelbar auf den Aus gang eines Gasmessers und zwischen diesen und zum Beispiel eine Anschlussplatte ein gebaut werden soll.
Auf der Zeichnung ist das Gewinde 16 an .der Eintrittsöffnung 2 als Innengewinde und das Gewinde 17 an der Austrittsöffnung 3 als Aussengewinde ,dargestellt; jedoch können diese Gewinde auch in anderer Weise ausgebildet sein.
Wie erwähnt, besteht die Membran 7 aus zwei Schichten, und zwar beispielsweise aus Stoff oder Leder. Dies hat den Vorteil, die Membran zuverlässig und dauerhaft gasdicht herstellen zu können,. da dann die Poren der einen Schicht sich mit massiven Punkten der andern Schicht decken, so dass die Un durchlässigkeit der Membran erhalten bleibt, auch wenn nach längerer Zeit ein zur An wendung gelangendes Porenfüllmaterial, z. B. Öl, verdampft sein sollte. Der Zwischenraum zwischen den Schichten ermöglicht es, einen gewissen Bestand an Porenfüllmaterial auf recht zu erhalten, besonders wenn man den Zwischenraum mit einem Gemisch, z.
B. einer Emulsion oder Paste, aus einer porenfüllen den Flüssigkeit und einer pulverförmigen Substanz, beispielsweise aus Öl und einem feinen neutralen Pulver, wie Grraphit, aus füllt.
Anstatt aus zwei Schichten, könnte die Membran auch nur aus einer Schicht oder aus mehreren Schichten hergestellt sein.
Durch die dargestellte und beschriebene Festklernmung der Membran 7 ist eine voll kommene Abdichtung zwischen Gehäuse 1 und der Aussenluft in einfacher und billiger Weise erreicht. Legt man besonderen Wert darauf, auch den Raum 18 zwischen der Membran 7 und dem Deckel 10 gasdicht gegen die Aussenluft abzuschliessen, so kann die Membran so ausgebildet sein, dass ihr Rand weiter bis in die Fuge 19 zwischen Gehäuserand und Deckelrand reicht.
Die Wirkung der dargestellten und be schriebenen Gasrnangelsicherung ist in be kannter Weise zum Beispiel folgende Wird der Haupthahn oder der Münzgas messer, der sich in der an die Eintritts öffnung 2 bezw. das Gewinde 16 angeschlos senen (nicht dargestellten) Leitung befindet, geschlossen, während eine Verbraucbsstelle, die sich an der an die Austrittsöffnung 3 bezw. das Gewinde 17 angeschlossenen (nicht dargestellte) Verbrauchsleitung befindet, offen bleibt, so sinkt der Überdruck in der Ver brauchsleitung und in dem Raum unter der Membran 7 auf Null, so dass sich die Mem bran 7 und das Ventil 4 senkt, wodurch letzteres auf den Sitz 5 fällt, in welcher Lage es auf der Zeichnung dargestellt ist.
Beim folgenden Öffnen des Haupthahnes bezw. des Münzgasmessers kann der Gas druck nur bis zum Ventil 4 gelangen, der auf die kleine Ventilfläche ausgeübte Druck reicht jedoch zur Öffnung des Ventils nicht aus. In das Ventil 4 ist ein ganz feiner, auf der Zeichnung nicht dargestellter Neben- durchlass eingearbeitet. Das durch diesen in die Verbrauchsleitung gelangende Gas strömt zunächst durch die noch offene Verbrauchs stelle ab. Mit diesem Abströmen ist keine Gefahr verbunden, da die Menge zu gering fügig ist.
Wäre jedoch die Verbrauchsstelle ordnungsmässig geschlossen gewesen, als der Haupthahn bezw. der Münzgasmesser in Schlussstellung ging, so würde das durch den Nebendurchlass des Ventils 4 gelangende Gas sich in der verschlossenen Verbrauchs leitung ansammeln, der sich ansammelnde Gasdruck würde die Membran 7 angehoben und damit das Ventil 4 offen halten.
Die Unterlassung lässt sich aber einfach nachholen. Wenn nämlich der Konsument bemerkt, dass er trotz Öffnen des Haupt hahnes bezw. Geldeinwurfes in den Münz gasmesser kein Gas erhält, so hat er ledig lich die offen gebliebene Verbrauchsstelle zu schliessen. Dann sammelt sich in kurzer Zeit der erforderliche Gasdruck an, und wenn er nun den Hahn wieder öffnet, so erhält er in gewohnter Weise Gas.
Claims (1)
- PATENTANSPRUCH: Gasmangelsicherurig, bei welcher ein in einem Gehäuse angeordnetes Ventil mit einer ebenfalls in dem Gehäuse angeordneten Mem bran in Verbindung steht und sich dann selbsttätig schliesst, wenn durch Schliessen des Haupthahnes bezw. des Münzgasmessers der Zutritt von Gas in die Eintrittsöffnung des Gehäuses unterbrochen wird, während eine mit der Austrittsöffnung des Gehäuses durch eine Gasleitung verbundene Gasent- nahmestelle geöffnet bleibt und dadurch der das Ventil in geöffneter Stellung haltende Gasdruck auf die Membran vermindert wird, dadurch gekennzeichnet,dass die Membran an dem Rande des Gehäuses mittelst eines Ringes aus nachgiebigem Material, auf den ein Deckel des Gehäuses aufgepresst ist, fest geklemmt ist. UNTERANSPRtrCHE 1. Gasmangelsicherung nach Pateptansprucb, dadurch gekennzeichnet, dass der äussere Rand der Membran in eine Fuge zwischen Gehäuserand und Deckelrand reicht. 2. Gasmangelsicherung nach Patentanspruch mit einer Membran aus einem Poren auf weisenden Material, dadurch gekennzeich net, dass die Membran aus wenigstens zwei Schichten des Stoffes zusammen gesetzt ist.3. Gasmangelsicherung nach Unteranspruch 2, dadurch gekennzeichnet, dass zwischen den Schichten je ein Zwischenraum gebildet ist, der mit einem Gemisch aus einer porenfüllenden Flüssigkeit und einer pul verförmigen Substanz ausgefüllt ist. 4. Gasmangelsicherung nach Patentanspruch, bei welcher die Stellung der Membran und des Ventils mittelst eines durch die Membran betätigten, aus einer Öffnung des Gehäuses ragenden Signalstiftes sicht bar gemacht ist, dadurch gekennzeichnet, dass der Signalstift als ein von Membran und Ventil gesondertes Stück ausgebildet ist, welches mit der Membran lose in Verbindung steht.5. Gasmangelsicherung nach Patentanspruch, bei welcher Eintrittsstutzen und Austritts stutzen mit Gewinde verseben und im Winkel zueinander angeordnet sind, da durch gekennzeichnet, dass die gegenseitige Lage der beiden Ansclilussatutzen der jenigen eines normalen Winkelstückes gleicher Rohrweite entspricht.
Applications Claiming Priority (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DE146988X | 1930-03-01 |
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
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| CH146988A true CH146988A (de) | 1931-05-15 |
Family
ID=5671724
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| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
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| CH146988D CH146988A (de) | 1930-03-01 | 1930-05-30 | Gasmangelsicherung. |
Country Status (1)
| Country | Link |
|---|---|
| CH (1) | CH146988A (de) |
Cited By (1)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| DE742423C (de) * | 1940-11-29 | 1944-07-21 | Junker & Ruh A G | Zuendbrennerventil fuer Gase mittlerer Druecke |
-
1930
- 1930-05-30 CH CH146988D patent/CH146988A/de unknown
Cited By (1)
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| DE742423C (de) * | 1940-11-29 | 1944-07-21 | Junker & Ruh A G | Zuendbrennerventil fuer Gase mittlerer Druecke |
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