CH147004A - Anordnung zur Ausscheidung der Wirkung fremden Lichtes bei optischen Signalübertragungseinrichtungen mit lichtempfindlichen Zellen. - Google Patents

Anordnung zur Ausscheidung der Wirkung fremden Lichtes bei optischen Signalübertragungseinrichtungen mit lichtempfindlichen Zellen.

Info

Publication number
CH147004A
CH147004A CH147004DA CH147004A CH 147004 A CH147004 A CH 147004A CH 147004D A CH147004D A CH 147004DA CH 147004 A CH147004 A CH 147004A
Authority
CH
Switzerland
Prior art keywords
light
cell
cells
arrangement according
signal
Prior art date
Application number
Other languages
English (en)
Inventor
Baeseler Wolfgang
Hofmann Fritz
Original Assignee
Baeseler Wolfgang
Hofmann Fritz
Priority date (The priority date is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the date listed.)
Filing date
Publication date
Application filed by Baeseler Wolfgang, Hofmann Fritz filed Critical Baeseler Wolfgang
Publication of CH147004A publication Critical patent/CH147004A/de

Links

Landscapes

  • Electronic Switches (AREA)

Description


      Anordnung    zur Ausscheidung der Wirkung fremden Lichtes bei optischen       Signalübertragungseinrichtungen    mit lichtempfindlichen Zellen.    Bei optischen Signalübertragungen be  steht die Schwierigkeit, die Einwirkung des       Signallichtes    von der Einwirkung fremden  Lichtes zu unterscheiden. Diese Schwierig  keit kann umgangen werden, wenn in be  kannter Weise das Signallicht durch eine  rotierende Lochscheibe oder ähnlichen Ein  richtungen zerhackt wird. Dadurch wird  dem Signallicht eine Eigenschaft auf  gedrückt, die normalerweise das Fremdlicht  nicht besitzt, und es kann dadurch im     Emp-          fängex    mittelst elektrischer Siebeinrichtun  gen die Wirkung des Signallichtes aus  gesondert werden.

   Um die Anordnung zu  vereinfachen, wurde versucht, ohne das Zer  hacken des Signallichtes auszukommen,     und     es wurden zur Ausscheidung des störenden  Fremdlichtes     Ausgleichseinrichtungen,    zum  Beispiel Brückenschaltungen, Differential  relais, verwendet, deren Zweige solange im  Gleichgewicht bleiben, wie die zu den übri  gen Zweigen gehörigen,     lichtempfindlichen       Empfangszellen gleich stark vom Fremdlicht  belichtet werden. Die optische Anordnung  ist dabei derart getroffen, dass vom Signal  licht eine der beiden Empfangszellen stär  ker belichtet wird und auf diese Weise das  Gleichgewicht der Ausgleichseinrichtung  stört.

   Praktisch bleiben jedoch bei diesen  Anordnungen noch sehr grosse Schwierig  keiten bestehen, die darin liegen, dass die  lichtempfindlichen Zellen, insbesondere die       Selenzellen,    nicht konstant bleiben, sondern  ihre Widerstandswerte im Laufe der Zeit  stark ändern. Es wäre also eine dauernde  Nachstellung der Gleichgewichtslage erfor  derlich.  



  Durch die im folgenden beschriebene Er  findung werden diese Schwierigkeiten um  gangen, ohne dass wieder zu den komplizier  ten     Mitteln    der     Lichtzerhackung    zurück  gegriffen werden muss.  



  Die Erfindung bezieht sich auf eine An  ordnung zur Ausschaltung der Wirkung      fremden Lichtes bei optischen     Signalüber-          tragungseinrichtungen    mit lichtempfind  lichen Zellen und ist dadurch gekennzeich  net, dass in die durch die lichtempfindlichen  Zellen gesteuerten Stromkreise Wechsel  stromwiderstände eingeschaltet sind, so dass  nur solche Widerstandsänderungen der licht  empfindlichen Zellen Wirkungen auslösen  können, die mit einer gewissen Mindest  geschwindigkeit erfolgen.  



  Ähnlich wie bei den bereits erwähnten  Ausgleichseinrichtungen kann neben der  Zelle für das Signallicht noch eine zweite  Zelle (Sperrzelle) verwendet werden, der die  Aufgabe zufällt, die     Einwirkung    fremden  Lichtes zu sperren. Gleichzeitig wird der  Umstand, dass das Signallicht immer mit  einer gewissen Geschwindigkeit auftritt, da  zu benutzt, um die Einrichtung durch Ver  wendung von     Wechselstromwid    erständen, also  von     Kondensatoren    oder Drosselspulen, nur  auf solche     Belicbtungsänderungen    empfind  lich zu machen, die mit einer gewissen Min  destgeschwindigkeit, also schlagartig, er  folgen. Bei dieser Anordnung können Wider  standsänderungen der lichtempfindlicher. Zel  len, die im Laufe der Zeit, z.

   B. durch eine  Alterung der Zellen auftreten, keine Rolle  mehr spielen, da diese Änderungen so lang  sam vor sich gehen, dass sie     weit    unter der       Mindestgeschwindigkeit    liegen, für die die  Einrichtung durch die Verwendung von Kon  densator oder Drosselspule noch empfindlich  ist. Erst durch diese Kombinationen können  die eingangs beschriebenen Ausgleichsein  richtungen praktisch mit Erfolg angewendet  werden. Das Gleiche ist der Fall bei den  ähnlich wirkenden     Verriegelungsschaltungen,     unter denen solche     Einrichtungen    verstanden  sind, bei denen durch die Einwirkung frem  den Lichtes die Signalzelle wirkungslos ge  macht wird.

   Die     Ausgleichsschaltungen-sind     demgegenüber von allgemeiner Anwendungs  fähigkeit, da bei ihnen die Wirkung des  Signallichtes auch bei gleichzeitigem Vor  handensein von fremdem Licht nicht auf  gehoben wird.  



  Im folgenden werden für beide Arten,    sowohl für die     Ausgleichschaltungen,    wie  für die     Verriegelungsschaltungen    einige Bei  spiele gebracht. Eine prinzipielle Schaltung  ist beispielsweise in den     Fig.    1. und 2 dar  gestellt.  



  In     Fig.    1 ist eine prinzipielle Schaltung,  bei der nur stossweise auftreffendes Licht  eine Wirkung auf die Beeinflussungsein  richtung auslösen kann, wie es beim Signal  licht der Fall ist, dargestellt. 51 stellt eine  Spannungsquelle dar, 52 und 53 sind zwei  lichtempfindliche Zellen, die mit der Bat  terie 51 in Reihe geschaltet ist. In dem  Brückenzweig zwischen den Klemmen 64  und 63 ist ein Kondensator 54 eingeschaltet,  zu dem in Serie die Wicklung eines Relais  55 liegt. Die eine der beiden Zellen dient als  Signalzelle, die zweite als Sperrzelle. Die  dazugehörige Optik ist so ausgebildet, dass  das Signallicht im wesentlichen nur eine  lichtempfindliche Zelle treffen kann, wäh  rend fremdes Licht beide Zellen belichtet.

    Ein bekanntes Mittel zu der erwähnten ört  lichen Zusammenfassung des Signallichtes  ist beispielsweise ein sogenannter Raum  spiegel, der auch sonst bei optischen Signal  übertragungen verwendet wird. Die hier dar  gestellte Schaltung ist eine besondere Aus  führungsform einer Brückenschaltung. Eine  Neutralisierung der von den beiden Zellen  empfangenen Eindrücke in einer normalen  Brückenschaltung lässt sich bekanntlich  immer dann erreichen, wenn die Zellen 52  und 53 einander vollkommen gleich oder  wenigstens potentiale Charakteristik be  sitzen, das heisst, wenn die Leitfähigkeiten  der beiden Zellen in Abhängigkeit von der  sie treffenden Lichtmenge einander propor  tional sind.

   Die besonderen Vorteile, die  gegenüber den bekannten Brückenschaltun  gen durch das Prinzip der schlagartigen Be  leuchtung erreicht werden, bestehen darin,  dass es nicht notwendig ist, diese Brücken  vorher abzugleichen und dass fernerhin lang  same     Stromänderungen,    die durch allmäh  liche Änderung der Intensität des auf die  Zellen auftreffenden Lichtes hervorgerufen  werden, keinen Einfluss haben. Es dürfen      beispielsweise die Punkte 63 und 64 ruhig  verschiedenes Potential besitzen; das über die  Kapazität 5,4 eingeschaltete Relais wird  trotzdem nur dann ansprechen, wenn sich das  .Potential zwischen den Punkten 63 und 64  schlagartig ändert.

   Das stromempfindlich  ausgebildete Relais 55 wird auf dem plötz  lichen Ladestrom des Kondensators 54 reagie  ren und beispielsweise einen Kontakt 56  schliessen, welcher über die Klemmen 39 und  39' an die Verstärkungseinrichtung an  geschlossen ist, und damit die Verstärker  einrichtung steuert.  



  In     Fig.2    ist die gleiche Brückenschal  tung dargestellt, nur mit dem Unterschied,  dass in dem Brückenzweig zwischen den  Klemmen 63 und 64 eine Drossel 57 ein  geschaltet ist. Parallel zu dieser wird ein  spannungsempfindliches Relais geschaltet,  das, wie in der Zeichnung dargestellt ist, eine  Elektronenröhre 58 sein kann, die in der  gebräuchlichen Schaltung im Anodenstrom  kreis eine Relaiswicklung 155 enthält.  



  Wird nun beispielsweise die Zelle 52  stossartig belichtet, so kann sich der zwischen  den Punkten 63 und 64 auftretende Poten  tialunterschied nicht sofort über die Drossel  57 ausgleichen, und die Folge ist eine Er  höhung der von der Batterie C herrühren  den Gitterspannung der Röhre 5,8. Damit  steigt auch der Anodenstrom dieser Röhre,  schliesst den Kontakt 56 und Relais 55 und  verursacht über die an die Klemmen 39 und  39' angeschlossene     Verstärkereinrichtung    eine  Beeinflussung des Fahrzeuges.  



  In     Fig.    3 liegen parallel zur Spannungs  quelle 51 ein Widerstand 61 und die licht  empfindliche Zelle 53, welche in Serie ge  schaltet sind. Zur Spannungsquelle 51 eben  falls parallel liegen der Widerstand 62 und  die lichtempfindliche Zelle 52, welche wie  derum unter sich in Reihe geschaltet sind.  An die Punkte 63 und 64 ist, wie in     Fig.    1  dargestellt, der Kondensator 54 und das die  Kontakte 56 steuernde Relais 55 ein  geschaltet.

   Die Wirkung dieser Einrichtung  ist die gleiche, wie die der     Einrichtungen     gemäss     Fig.    1 und     .2.       Die     Anschlussstelle    63 in den     Fig.    l und  2 kann auch, ohne eine Änderung in der Wir  kung dieser Einrichtungen     ztz    verursachen,  aus der Mitte der Spannungsquelle 51 an  deren Ende verlegt werden. Damit kommt  man zur Schaltung gemäss     Fig.    -1. In dieser  sind parallel zu der     Spannungsquelle    51 die  in Serie geschalteten, lichtempfindlichen Zel  len 52 und 53 angeschlossen. An die An  schlussstellen 63 und 64 liegt wieder die  signalgebende Einrichtung, wie sie bereits  beschrieben wurde.  



  Wenn bis jetzt die Rede davon war, dass  die Wirkung der Signalzelle durch eine be  sondere Sperrzelle neutralisiert wird, so ist  es doch im allgemeinen nicht     notwendig;,    die  Zahl der für die verschiedenen Signalüber  tragungen verwendeten Zellen zu vergrössern,  da sich diese Zellen mit     Rücksieht    auf die  Ausbildung des erwähnten Raumspiegels ein  ander paarweise zuordnen lassen und so     jede     Signalzelle als Sperrzelle zu der ihr zugeord  neten andern Signalzelle wirkt. Erhalten  beide gleichzeitig Licht, so heben sie sich in  ihren Wirkungen gegenseitig auf.

   Erhält nur  die eine oder die andere Licht, was der Fall  ist, wenn Signallicht auf die Empfangsein  richtung fällt, ,so entsteht im Blindwider  stand, der in den erwähnten Beispielen als  Kapazität oder     Induktivität    dargestellt  wurde, eine Wirkung des einen oder andern  Vorzeichens, die durch entsprechende Vor  richtungen, beispielsweise Relais, übertragen  werden kann. In     Fig.    5 ist eine derartige  Anordnung dargestellt, die im übrigen prin  zipiell der     Fig.    4 gleicht. Die Verstärker  röhre 6,5 liefert im beeinflussten Zustand  einen mittleren Anodenstrom, da das Gitter  dieser Röhre über den Widerstand 66     dauernd     unter Spannung steht.

   Das Relais 67, wel  ches in den Anodenkreis der Röhre 65 ein  geschaltet ist; sei so dimensioniert, dass, im  Falle ein mittlerer Anodenstrom fliesst, der  Anker dieses Relais sich gerade in der Mittel  lage zwischen den beiden Kontakten 68 be  findet. Bekommt der Punkt 64 schlagartig  ein anderes Potential, so pflanzt sich diese  Wirkung über den Kondensator 54 nach dem      Gitter der Röhre 65 fort und bewirkt hier,  je nach seinem Vorzeichen, entweder das  Ansteigen des Anodenstromes auf einen  höheren Wert oder seine Unterdrückung.

   Der  Anker des Relais 67, welcher sich, wie er  wähnt, beim normalen Anodenstrom in der       Mittellage    befindet, wird daher beim Sinken  des Anodenstromes den einen Kontakt und  beim Steigen des Anodenstromes den andern  Kontakt 68 schliessen und damit den Strom  kreis des an die Klemmen 39 und 39' an  geschlossenen Verstärkers schliessen. Die  Wirkung der     Potentialänderung    im Punkt 64  auf den Anodenstrom der Röhre     6f5    ist des  halb verschieden, weil, je nachdem die Zelle  52 oder die Zelle 53, schlagartig beleuchtet       wird,    im Gitterstromkreis     entweder    eine  Spannungserhöhung oder eine Spannungsver  minderung     auftritt.     



  Zweckmässig werden an Stelle des Relais  67 zwei normale Relais vorgesehen, die so  geschaltet sind,     da.ss    der     Anker    des einen Re  lais beim halben Stromwert angezogen und  der Anker des andern Relais abgefallen ist.       Steigt    dann der Strom auf den vollen Strom  wert, so zieht auch das zweite Relais seinen  Anker an, fällt dagegen der Strom auf einen  sehr kleinen Wert oder wird er zu Null, so  lässt das erste Relais seinen Anker ebenfalls  fallen. Es lässt sich daher mit dieser Schal  tung ohne weiteres erreichen, dass kenntlich  gemacht wird, ob die Zelle 52 oder die Zelle  53 schlagartig belichtet wurde. Bei dieser  Anordnung besteht jedoch eine     gewisse     Schwierigkeit.

   Angenommen, die Zelle 52 sei  soeben durch das Eintreten in den Signal  kegel plötzlich belichtet worden. Wie be  absichtigt,     wird    der Punkt 64 und damit das  Gitter der Röhre     6@5    ein höheres Potential     be-          lsommen.    Tritt die Zelle 52 wieder schnell  genug aus dem Lichtkegel aus, so hat sich  das     Gitterpotential    weder über den Gitter  widerstand 66, noch über den     Ableitwider-          stand    des Kondensators 54 genügend ausglei  chen können. Kehrt also mit dem Austreten  aus dem Lichtkegel der Punkt 64 auf sein  früheres Potential zurück, so erhält auch das  Gitterpotential der Röhre 65 wieder ungefähr    den früheren Wert.

   Bleibt jedoch die Zelle  52 einmal zufällig längere Zeit im Licht  kegel stehen, so gleicht sich das Potential  des Gitters über den Kondensator 54 und  den Widerstand<B>66</B> aus. Falls keine weiteren  Vorkehrungen getroffen werden, würde auch  der Anker des Relais 67 damit wieder in  seine Ruhelage zurückkehren. Wenn nun die  Zelle 52 aus dem Lichtkegel austritt, das  heisst das Potential des Punktes 64 wieder  auf den ursprünglichen Wert     zurückfällt,     den es vor der Belichtung der Zelle hatte,  so wird das     Gitterpotential    der Röhre 65  etwa um den gleichen Betrag negativer, als  es vorher positiver geworden war.

   Das     Ver,     schwinden des auf die Zelle 52 auftreffenden  Lichtes wirkt dann in diesem Falle genau so,  wie wenn eine Belichtung der Zelle 53 schlag  artig stattgefunden hätte, das heisst, es tritt  wiederum eine Beeinflussung des Fahrzeuges  ein, da der Anker des Relais 67 sich auf  den andern Kontakt umgelegt hat:  Um diese     Schwierigkeiten    zu umgehen,  kann die Einrichtung bei Verwendung zweier  Relais derart getroffen werden, dass die An  ker in den Endstellen festgehalten werden  und dadurch die beschriebenen Wirkungen  entgegengesetzten Vorzeichens verriegeln. In       Fig.    6 ist eine derartige Schaltung     gezeigt,     die beispielsweise als     Ruhestromschaltung     gedacht ist.

   Im wesentlichen ist die Schal  tung die gleiche, wie in     Fig.    5. Der Anoden  strom der Röhre 65 durchfliesst dabei jedoch  die Wicklungen zweier Relais 69 und 70.  Die Anker des Relais 69 und 70 sind so  angeordnet, wie es bereits oben bei     Fig.    5 be  schrieben wurde. Die gezeichnete Stellung  der Anker dieser Relais entspricht der  Ankermittellage des Relais 67 in     Fig.5.     Fällt nun zum Beispiel der Anker des Re  lais 69 durch Eintritt der Zelle 53 in den  Signallichtkegel ab, so unterbricht er den  Ruhestromkreis     e-f    und schliesst dadurch  einen Kontakt 71, der zu dem vom Anker  des Relais 70 in Ruhezustand     geschloseenen     Kontakt 72 parallel liegt.

   Zieht nun das Re  lais 70 später bei Austritt aus dem Licht  kegel seinen Anker an, da in diesem Falle      die Änderung des Anodenstromes in der ent  gegengesetzten Richtung erfolgt, wie beim  Eintritt der Zelle in den Lichtkegel, so     wird     am Stromlauf     e-g    nichts geändert. Die An  ker der beiden Relais, die in ihrer     Endlage-          festgehalten    werden, werden durch eine       Rückholvorrichtung,    deren Verzögerung bei  -     spielsweise    von der von der Lokomotive  durchfahrenen Lichtstrecke abhängt, wieder  in ihre Ruhelage zurückgebracht.  



  Bei der oben     beschriebenen        Schaltung     führt die Röhre 6,5 im normalen Fall einen  mittleren Anodenstrom, und die beiden Re  lais 69 und 70 sprechen auf die     Ä.riderung     dieses Stromes an. Aus Gründen der Be  triebssicherheit ist es jedoch erwünscht,     mit          Schaltungen    zu arbeiten, bei denen der Strom  zwischen Null und einem festen Endwert  schwankt, weil dadurch die Sicherheit des       Ansprechens    eines Relais bedeutend ver  grössert wird. Eine derartige     Schaltung    ist  in     Fig.    7 dargestellt. 52 und 53 sind die bei  den lichtempfindlichen Zellen, welche an die  Stromquelle 51 angeschlossen sind.

   Der im  Brückenzweig dieser Anordnung liegende  Widerstand 66 ist in der Mitte angezapft  und steuert über die Kondensatoren 54     und     54', welche mit dem Gitter der Röhren 65  und 05' in Verbindung stehen, den Anoden  strom derselben. In dem Anodenkreis der  Röhre 65 ist die Wicklung eines Relais 74  eingeschaltet,     während    im Anodenstromkreis  der Röhre 65' die Wicklung des Relais 76  liegt. Im normalen Fall führen die beiden  Röhren 615 und     M'    einen durch ihr Kathoden  potential vorgeschriebenen vollen Anoden  strom.

   Bei Belichtung der Zelle 52. steigt  das     Potential    des Punktes -64 und damit auch  das Potential des mittleren     Abzweigpunktes     am Widerstand 06 gegenüber dem     1VIinus-          pol    der Batterie: Im Vergleich zu dem Po  tential des mittleren Abzweigpunktes des  Widerstandes 66 und der damit verbundenen  Kathode der     Verstärkerröhren    65 und 65'  steigt die Spannung am     Gitter    der Röhre 65,  während sie am Gitter der Röhre     6t5'    ab  fällt.

   Dementsprechend steigt der Anoden  strom der Röhre 65 bis zu einem festen End-    wert, der durch die Eigenschaft der Röhren  type und durch die Bemessung des zugehö  rigen Gitterwiderstandes gegeben ist.     Zier     Anker des Relais 74 bleibt also angezogen.  Dagegen sinkt der Anodenstrom der Röhre  65', so dass der Anker des Relais 76 abfällt.  Die Schwierigkeit, die sich bei der Schal  tung gemäss     Fig.5    ergibt, wenn die be  lichtete Zelle längere Zeit im Lichtkegel  stehen bleibt, besteht auch hier, lässt sich  jedoch in der gleichen Weise beseitigen, wie  es     in        Fig.    6 angegeben ist.

   Die Kontakte 73,  welche vom Relais 74 gesteuert werden und  die vom Relais 76 betätigten Kontakte 75,  sowie die Anker dieser beiden Relais sind  daher in der gleichen Weise wie bei dem vor  hergehend beschriebenen Ausführungsbei  spiel geschaltet.  



  Bei Verwendung des schon     erwähnten     Baumspiegels zur örtlichen Zusammenfassung  des Signallichtes erhält man infolge der be  sonderen optischen Eigenschaften dieses  Spiegels nicht nur ein, sondern zwei reflek  tierte Strahlenbündel     bezw.    Lichtflecke. Ver  zichtet man auf die Ausnutzung der beiden  Lichtbündel und begnügt sich nur mit dem  einen, so lässt sich der freigewordene Platz  zur Unterbringung von Sperrzellen verwen  den. Man hat zwar dann mehr Zellen, braucht  aber den Empfangsapparat nicht grösser zu  machen als bisher. Man muss nur dann die  Schaltung so treffen, dass die Belichtung der  Sperrzelle für sich allein (durch Signallicht)  keine Wirkung auslöst.     Fig.    8 zeigt eine der  artige Schaltung.

   Der Spiegel, der die Sig  nalzelle F belichtet, belichtet zugleich die  Sperrzelle F'. Eine Belichtung von F be  wirkt in der bekannten Weise, dass der Ano  denstrom der Röhre 65 vermindert wird und  dadurch das Relais 74 zum Abfallen kommt.  Eine Belichtung von F' hat keine weiteren  Folgen, da sie allenfalls nur eine Vermeh  rung des Anodenstromes der Röhre 65' be  wirkt, was auf keinen Fall das Relais 76  zum Ansprechen bringt. Bei der Abgabe des  Signals auf die Zelle H fällt in analoger  Weise der Anker des Relais 76 ab, während      der das Relais 74 ,     angezogen    bleibt. Die  Schaltung der den Relais 74 und 76 zugeord  neten Kontakte 73 und 7:5 ist wieder analog  wie in     Fig.    7.  



  Bei den bisher besprochenen Schaltungen  war es notwendig, dass die Charakteristik der  sich neutralisierenden Zellen in dem ganzen  Bereich der vorkommenden     Belichtungsände-          iungen    einander wenigstens proportional  sind. Wenn man hinter die Zelle Elektronen  röhren schaltet, so kann man die Neutrali  sierung der beiden Wirkungen auch in dem  Stromkreis hinter diesen Röhren bewirken.  Durch diese Schaltungen können weitere  Vorteile erreicht werden.     Fig.9    zeig     eine     derartige Schaltung. Die Zelle 52     beein-          flusst    den durch die Wicklung 74 fliessenden  Anodenstrom der Röhre 65.

   In ganz dersel  ben Weise beeinflusst die Zelle 53 den durch  die Wicklung 76 fliessenden Anodenstrom der  Röhre 65'. Beide Wicklungen 74 und 76 be  finden sich auf dem gemeinsamen permanen  ten Magneten (oder polarisierten Relais) 77,  der im Normalfall den Anker 78 angezogen  hält. Der Wirkungssinn der beiden Wick  lungen bei Belichtung der dazugehörigen  Zellen ist einander entgegengesetzt. Ins  besondere sei die magnetisierende Wirkung  der zur Signalzelle 52 gehörigen Wicklung  74 gleichsinnig mit der des Magnetes 77. Im       unbeeinflussten    Zustand fliesst in beiden  Wicklungen der normale Anodenstrom der  betreffenden Röhren. Werden die beiden Zel  len 52 und 53 in gleicher Weise belichtet,  so wird der Strom der beiden Wicklungen  in gleicher Weise gemindert, und der Anker  78 bleibt angezogen.

   Wird dagegen nur die  Signalzelle 52 belichtet, so wird nur der  Strom der Wicklung 74 vermindert,     lind    der  durch die Wicklung 76 jetzt geschwächte  Magnet 77 lässt seinen Anker 78 abfallen.  Der Vorteil dieser Neutralisierung hinter den       Verstärkerröhren    liegt darin, dass die ge  steuerten und sich neutralisierenden Anoden  ströme nur in gewissen, fest eingeschlossenen  Grenzen schwanken können. Nur so weit es  zur Aussteuerung dieses Bereiches notwendig  ist, müssen die steuernden Zellen in ihren    Charakteristiken zusammenpassen. Jenseits  dieses Bereiches dürfen sie weitgehend von  einander abweichen, ohne dass dadurch das  Funktionieren der Schaltung beeinträchtigt  wird.  



  Man kann, um sich in der hier angedeute  ten Richtung von dem besonderen Verlauf  der Zellencharakteristik möglichst unab  hängig zu machen, noch weiter gehen und  kommt dann zu Schaltungen, bei denen die  Wirkung der Signalzelle nicht eigentlich  neutralisiert, sondern verriegelt wird. Eine  einfache,     trägheitsfreie    Verriegelung lässt  sich im besonderen durch Beeinflussung der  Gitter- oder Anodenspannung der hinter die  Signalzelle geschalteten     Verstärkerröhre    er  reichen.

   Jedoch ist es nicht notwendig, sich  auf     trägheitsfreie    Verriegelung zu beschrän  ken, wenn man in der Aufstellung der Sig  nale eine gewisse Vorsicht beachtet, dass     man     sie nicht unmittelbar in die Nähe schatten  werfender Gegenstände, die zum Beispiel  Veranlassung für rasche Änderungen des  Tageslichtes wären, setzt. Es genügt  dann eine Verriegelung durch mechanische,  schnellarbeitende Relais. Selbstverständlich  muss dann auch die Einwirkung der Signal  zelle auf die dahinter liegende Apparatur in  entsprechender Weise verzögert werden.  



  In den folgenden Schaltungen der     Fig.     10,     11    und 12 sind nur Beispiele gebracht,  die sich auf die obengenannte     trägheitsfreie     Verriegelung beziehen. Diese Schaltungen  arbeiten dann in der Weise, dass bei schlag  artiger Belichtung von Signal- und Sperr  zelle zugleich die Sperrzelle in der oben ge  nannten Weise verriegelt. Bei schlagartiger  Belichtung lediglich der Signalzelle tritt die  normale Wirkung ein, eine schlagartige Be  lichtung der Sperrzelle bleibt ohne weitere  Folgen.

      In der     Fig.    10 zum Beispiel stellt 52 die  Signalzelle dar, die den durch die Relais  wicklung 74 fliessenden Anodenstrom der  Röhre 65 beeinflusst, und zwar bewirkt eine  Belichtung der Zelle 52 eine Herabsetzung  des Potentials von     Punkt,64    und damit eine      Herabminderung des Anodenstromes der  Röhre 65. Im Normalfall ist der Widerstand  80 stromlos, Punkt 81 hat daher dasselbe  Potential wie das eine     Heizfadenende,    und  die Schaltung ist daher vollkommen überein  stimmend mit den früher gezeigten Schal  tungen.

   Wird jedoch die Sperrzelle 53 be  lichtet, so fliesst durch den Widerstand 80  der Ladestrom des Kondensators 54', das Po  tential des Punktes 81 rückt in das Positive,  so dass die Potentialänderung des Punktes  64 keine Minderung des Röhrenstromes zur  Folge hat. Durch den gestrichelt eingezeich  neten Widerstand<B>82</B> und Kondensator 83  kann man erreichen, dass die Aussteuerung  der Röhre 65 durch die Zelle 52 etwas nach  hinkt gegenüber der durch die Zelle 53 er  folgten Verriegelung, so dass das Gitter schon  verriegelt ist, bevor die Zelle 52 darauf ein  wirken kann. Diese zeitliche Verschiebung  die man ebenfalls bei den späteren Schal  tungen mit Vorteil verwenden kann, kann  selbstverständlich auch durch eine entspre  chend geschaltete     Induktivität        erfolgen.     



  Die Schaltung gemäss     Fig.    11 entspricht  vollkommen der in     Fig.    10 gezeigten, nur  wirkt die Sperrzelle 53 nicht direkt auf den  Widerstand 80, sondern unter Vermittlung  der dazu geschalteten Röhre 65. Man erreicht  dadurch, dass man diesen Widerstand 80 zu  gleich zur Verriegelung einer ganzen An  zahl von Signalzellen, von denen nur die  Zelle 52. gezeichnet ist, benützen kann.  



  Eine andere Art der Verriegelung zeigt  die     Fig.    12. Auch hier ist es möglich, mit  der einzigen Sperrzelle     5,3    eine grössere -An  zahl Signalzellen, von denen wiederum nur  die Signalzelle 52 gezeichnet ist, zu ver  riegeln. Es geschieht dies dadurch, dass an  dein Gitter der Röhre 65, die in derselben  Weise geschaltet ist wie bei den übrigen Bei  spielen, ausser dem Kondensator 54 noch der  etwas kleinere Kondensator 84 liegt. Der  andere Belag dieses Kondensators 84 wird  beeinflusst von dem am Widerstand 85 durch  den Anodenstrom der Röhre     -6,5'    gebildeten  Spannungsabfall. Die Wirkungsweise der  ganzen Anordnung ist dann die folgende:    Eine Belichtung der Signalzelle bewirkt  eine Verminderung des Anodenstromes der  Röhre 6,5 und damit das Abfallen des Ankers  73.

   Wird zugleich die Zelle 53 belichtet, so  wird auch der Anodenstrom von Röhre 65'  vermindert, das Potential des Punktes 86  rückt stark in das Positive und bewirkt so  über den Kondensator 84, dass das Gitter der  Röhre 65 so stark positiv wird, dass die Ein  wirkung der Zelle ohne Belang ist.  



  Eine analoge     kapazitive    Verriegelung  lässt sich erreichen, indem man das Potential  des Punktes 86 auf ein besonderes zweites  Gitter der Röhre 65 wirken lässt.  



  Selbstverständlich kann statt der     kapazi-          tiven    Beeinflussung des Röhrengitters durch  den Kondensator 84 auch eine induktive Be  einflussung gesetzt werden.  



  Sämtliche hier angeführten     Schaltungen,     insbesondere die nach     Fig.    10, 11 und 12,  haben den Vorteil, dass man von der     Inkon-          stanz    der Zellen in weiten Massen unab  hängig wird.  



  Verwendet man diese Schaltungen zu  Signalübertragungen nach oder von bewegten  Gegenständen, zum Beispiel von der Strecke  aus auf Eisenbahnzüge oder umgekehrt, so  ergibt sich im allgemeinen schon durch das  Vorbeifahren am Signal, dass das Signal  licht mit einer gewissen Mindestgeschwindig  keit zur Wirkung auf die     lichtempfindliche     Zelle kommt. Man hat es durch die     angege-          benen    Mittel in der Hand, langsamere Ände  rungen unwirksam zu machen.

   Die Bedin  gungen für den Ausgleich oder die Verriege  lung werden ungünstiger, wenn man vor  schreibt, dass eine Einwirkung des Signal  lichtes auch bei ganz geringen Geschwindig  keiten erfolgen soll; doch lässt sich diese  Schwierigkeit umgehen, wenn man neben der  Anwendung von     Wechselstromwiderständen     das Signallicht in irgend einer regelmässigen  oder unregelmässigen Weise     zerhackt.    zum  Beispiel durch Vorsetzen einer     Lochscheibe     oder durch wechselndes Ein- und Ausschal  ten oder ähnliches.

   Man kann dann diese  Zerhacken entweder dauernd vornehmen     oder     auch, vielleicht noch besser, die Einrichtung      so treffen, dass dieses     Zerhacken    nur bei ge  ringen     ZugsgeschwindiglLeiten    stattfindet,       \während    bei der. grösseren     Zugsgeschwindig-          keiten    das Signallicht dauernd ausgestrahlt  wird.     Man    hat dann den Vorteil, dass man  die Anzahl der Lichtstösse pro Sekunde ge  ring halten kann und wird dadurch freier  von den zum     Beispiel    bei     Selenzellen    vor  kommenden     Trägheitswirkungen.     



  In vorliegenden Beispielen wurden zur  Unterscheidung der Zellenbeeinflussung  durch schlagartiges Signallicht gegenüber  andern langsamer erfolgenden Einflüssen ein  fache Blindwiderstände verwendet. Eine ab  solut scharfe     Abgrenzung    lässt sich damit je  doch nicht ganz erreichen, insbesondere da  aus Sicherheitsgründen normalerweise mit  mehrfachem     Lichtüberschuss    des Signallich  tes gearbeitet werden muss. Es wird daher  fremdes Licht, das etwa die Stärke des nor  malen Signallichtes hat oder noch stärker ist,  auch dann noch über die einfachen Blind  widerstände     hinweg    wirksam sein, auch     wenn     es     etwas    langsamer auftritt als das lang  samste Signallicht.

   Die Grenze der Mindest  geschwindigkeit, die also zunächst auch noch  von der Amplitude der stärksten Einwirkung  abhängt, wird dadurch herabgesetzt. Da je  doch die Aufgaben der Ausscheidung frem  den Lichtes durch Ausgleich oder Verriege  lung erleichtert werden, wenn die Mindest  geschwindigkeit hoch liegt, ist eine schärfere  Abgrenzung der Mindestgeschwindigkeit bei  geringerer     Amplitudenabhängigkeit    der  Grenze erwünscht. Dies kann durch Anwen  dung     siebkettenartiger    Kombinationen von  Widerständen an Stelle der einfachen Blind  widerstände erreicht werden.

   Eine     Siebkette     aus einer Reihe von Kondensatoren mit quer  geschalteten Drosseln hat zum Beispiel die  Eigenschaft, dass eine schlagartige Span  nungsänderung nur durchtreten kann, wenn  sie mit einer gewissen, durch die Daten der  Kette bestimmten Mindestgeschwindigkeit  erfolgt; die Siebkette verhält sich hier ganz  ähnlich wie gegenüber Wechselspannungen,  die auch nur über einer bestimmten Grenz  frequenz durchgelassen werden. Die     Fig.    13    stellt zum Beispiel eine derartige Ergänzung  der Schaltung nach     Fig.    5 dar.

   Der Konden  sator 54 in     Fig.    5     isi-    in     Fig.    13 durch die  Rette aus den Kondensatoren 54a, 54b, 5.1e  und den Drosseln     87a,    87b, 87e ersetzt.  Selbstverständlich lassen sich auch alle an  dern Beispiele in diesem Sinne ergänzen.  



  Zum Schluss sei noch darauf hingewiesen,  dass man die hier angegebenen Einrichtungen  mit allen übrigen bekannten     Einrichtungen     zur Ausscheidung fremden Lichtes kombi  nieren kann und dadurch eine wesentlich  grössere Sicherheit erhält.

Claims (1)

  1. PATENTANSPRUCH: Anordnung zur Ausscheidung der Wir kung fremden Lichtes bei optischen Signa.l- übertragungseinrichtungen mit lichempfind- lichen Zellen, dadurch gekennzeichnet, dass in die durch die lichtempfindlichen Zellen gesteuerten Stromkreise Wechselstromwider- stände eingeschaltet sind, so dass nur solche Widerstandsänderungen der lichtempfind lichen Zellen Wirkungen auslösen können, die mit einer gewissen Mindestgeschwindig keit erfolgen. <B>UNTERANSPRÜCHE:</B> 1.
    Anordnung nach Patentanspruch, da durch gekennzeichnet, dass schlagartige Widerstandsänderungen der lichtemp findlichen Empfangszellen, die durch fremdes Licht ausgelöst werden, durch besondere Sperrzellen eliminiert werden. 2.. Anordnung nach Unteranspruch 1, da durch gekennzeichnet, dass die Elimina tion durch Zusammens--halten der Sig nalzellen mit einer besonderen Sperrzelle in einer Ausgleichsschaltung erfolgt. 3. Anordnung nach Patentanspruch, da durch gekennzeichnet, dass jeweils eine für eine andere Signalwirkung bestimmte Zelle als Sperrzelle verwendet wird. 4. Anordnung nach Unteranspruch 2, da durch gekennzeichnet, dass der Ausgleich hinter Verstärkerröhren stattfindet. 5.
    Anordnung nach Unteranspruch 1, da durch gekennzeichnet, dass die Sperrzelle die Wirkung der Signalzellen verriegelt. 6. Anordnung nach Unteranspruch 5, da durch gekennzeichnet, dass die Wirkung der Signalzellen solange verzögert wird, bis die Sperrung erfolgt ist. 7. Anordnung nach Unteranspruch 6, da durch gekennzeichnet, dass die Verriege lung durch Beeinflussung der Anoden spannung der hinter den Signalzellen liegenden Verstärkerröhren erfolgt. B. Anordnung nach Unteranspruch 6, da durch gekennzeichnet, dass die Verriege lung durch Änderung der Gitterspan nung der hinter der Signalzelle liegenden Verstärkerröhre erfolgt. 9.
    Anordnung nach Unteranspruch 6, da durch gekennzeichnet, dass die Verriege- lung durch ein zweites, in der Verstär- kerröhre befindliches Gitter erfolgt. 10. Anordnung nach. Patentanspruch, da durch gekennzeichnet, dass die zur Aus lösung einer Wirkung erforderliche Min destgeschwindigkeit in der Änderung der Beleuchtungsstärke durch Zerhacken des Lichtstromes herbeigeführt wird.
    11. Anordnung nach Patentanspruch, da durch gekennzeichnet, dass zur schärfe ren Abgrenzung der Mindestgeschwin digkeit der durch die Belichtung der lichtelektrischen Zelle bewirkten Strom änderungen kapazitive und induktive Widerstände in siebkettenartiger Anord nung Verwendung finden.
CH147004D 1928-12-24 1929-11-02 Anordnung zur Ausscheidung der Wirkung fremden Lichtes bei optischen Signalübertragungseinrichtungen mit lichtempfindlichen Zellen. CH147004A (de)

Applications Claiming Priority (1)

Application Number Priority Date Filing Date Title
DE147004X 1928-12-24

Publications (1)

Publication Number Publication Date
CH147004A true CH147004A (de) 1931-05-15

Family

ID=5671734

Family Applications (1)

Application Number Title Priority Date Filing Date
CH147004D CH147004A (de) 1928-12-24 1929-11-02 Anordnung zur Ausscheidung der Wirkung fremden Lichtes bei optischen Signalübertragungseinrichtungen mit lichtempfindlichen Zellen.

Country Status (1)

Country Link
CH (1) CH147004A (de)

Similar Documents

Publication Publication Date Title
DE2431999A1 (de) Bruchdetektor
DE1052452B (de) Elektronische Schaltkreisanordnung
DE2112065A1 (de) Stoerungsgeschuetztes,hochempfindliches Differentialrelais
DE2539438B2 (de) Strahlenschranke
CH147004A (de) Anordnung zur Ausscheidung der Wirkung fremden Lichtes bei optischen Signalübertragungseinrichtungen mit lichtempfindlichen Zellen.
DE591459C (de) Anordnung fuer optische Signaluebertragungen
CH639223A5 (de) Differentialschutzschaltung fuer ein elektrisches anlagenobjekt, insbesondere fuer generatoren, sammelschienen oder leitungsstrecken.
DE1140601B (de) Schaltungsanordnung fuer eine elektronische Zaehl- oder Speicherkette
AT120036B (de) Anordnung für optische Signalübertragungseinrichtungen mit lichtelektrischen Zellen, insbesondere zur Ausscheidung der Wirkung fremden Lichtes.
DE1449047A1 (de) Selbstueberwachungsvorrichtung fuer Warnanlagen
DE609297C (de) Anordnung zur Betaetigung elektrischer Relais durch schwache, in kontinuierlicher Richtung fliessende Stroeme, die zwecks Steuerung des das Relais betaetigenden Anodenstromes einer Verstaerkerroehre auf deren Gitter wirken, insbesondere fuer Zwecke der photoelektrischen Signalisierung, Registrierung, Steuerung, Alarmgebung u. dgl.
DE508105C (de) Vorrichtung zur Ausscheidung der Wirksamkeit fremden Lichtes bei optischen Signaluebertragungen
DE2318875C2 (de) Schaltungsanordnung zur Gewinnung von Auslösesignalen bei von einer Sollfrequenz abweichenden Frequenzen
DE583006C (de) Induktive Einrichtung zur Zeichenuebermittlung vom Fahrzeug auf die Strecke
DE2659470A1 (de) Scharfschalteeinrichtung fuer eine einbruch-meldeanlage
EP0135795A1 (de) Schalteinrichtung zum Erfassen von Fehlerlichtbogen in elektrischen Anlagen
DE654655C (de) Eisenbahnsignaleinrichtung
AT116983B (de) Elektrische Sperrvorrichtung, insbesondere zum Verhüten von Störungen in elektrischen Signalanlagen.
DE2146772A1 (de) Stromversorgungseinrichtung fuer elektronische schaltungsanordnungen auf hochspannungspotential
DE1959016C3 (de) Schaltungsanordnung zur Lampen-Ausfallanzeige
AT154244B (de) Einrichtung zur optischen Spannungsanzeige.
DE2342153C3 (de) Signaleinrichtung, vorzugsweise Blinklichteinrichtung für Kraftfahrzeuge
DE562579C (de) Feueralarmanlage
DE913562C (de) Hochempfindliche Relaisschaltung
DE2115662A1 (de) Einrichtung zum Entdecken und Anzeigen von Fehlern in einer elektrischen Gleichstromanlage eines Fahrzeuges