CH147013A - Zugwagen mit Anhänger. - Google Patents

Zugwagen mit Anhänger.

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CH147013A
CH147013A CH147013DA CH147013A CH 147013 A CH147013 A CH 147013A CH 147013D A CH147013D A CH 147013DA CH 147013 A CH147013 A CH 147013A
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CH
Switzerland
Prior art keywords
trailer
towing vehicle
towing
coupling part
attached
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English (en)
Inventor
Lund Ragnar
Isachsen Ludvik
Original Assignee
Lund Ragnar
Isachsen Ludvik
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Classifications

    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B60VEHICLES IN GENERAL
    • B60DVEHICLE CONNECTIONS
    • B60D1/00Traction couplings; Hitches; Draw-gear; Towing devices
    • B60D1/01Traction couplings or hitches characterised by their type
    • B60D1/02Bolt or shackle-type couplings

Landscapes

  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Transportation (AREA)
  • Mechanical Engineering (AREA)
  • Handcart (AREA)

Description


  Zugwagen mit Anhänger.    Vorliegende Erfindung betrifft einen  Zugwagen mit Anhänger. Der Erfindungs  gegenstand zeichnet sich erfindungsgemäss  dadurch aus, dass der Anhänger mittelst  zweier Gelenke mit dem Zugwagen verbun  den ist, wobei das eine Gelenk mit der  Anhängerdeichsel und das andere Gelenk über  eine Lenkstange mit einem an einem Lenk  zapfen des Anhängers befestigten Lenkarm  verbunden ist, das Ganze derart, dass eine  Schwenkung des Hinterteils des Zugwagens  gegenüber dem Anhänger so auf die Lenk  vorrichtung des Anhängers übertragen wird,  dass dieser den Räderspuren des Zugwagens  möglichst folgt. Der Anhänger kann zwei  oder vier Räder aufweisen.  



  In der Zeichnung sind drei Ausführungs  beispiele des Erfindungsgegenstandes veran  schaulicht.  



  Fig. 1 ist eine schematische Seitenansicht  des ersten Ausführungsbeispiels,  Fig. 2 eine schematische Oberansicht des  selben,    Fig. 3 ein Längsschnitt eines Teils des  zweiten Ausführungsbeispiels,  Fig. 4 eine Oberansicht dieses Teils,  Fig. 5 eine Seitenansicht des dritten  Ausführungsbeispiels,  Fig. 6 eine Oberansicht eines Teils des  selben, und  Fig. 7 eine entsprechende Seitenansicht  dieses Teils.  



  Beim ersten Ausführungsbeispiel ist an  der Hinterwelle 2 des Kraftwagens 1 ein  Querstück 3 befestigt. In der Mitte des  Kraftwagens ist am Querstück 3 ein Uni  versalgelenk 4 befestigt. Dieses hat zwei  zueinander senkrecht stehende Achsen und  bildet das Verbindungsglied des aus einem  Kraftwagen bestehenden Zugwagens mit der  Rahmendeichsel 6 des Anhängers. Seitlich  des Gelenkes 4 ist am Querstück 3 ein zwei  tes Gelenk 5 befestigt, durch welches der  Kraftwagen 1 mit einer Lenkstange 7 des  Anhängers verbunden wird. Ersichtlicher  weise bilden die zwei Gelenke 4 und 5 die      An- und Entkupplungsstelle des Anhängers.  Die Lenkstange 7 ist durch einen Bolzen mit  einem Lenkarm 8 verbunden, dessen Länge  gleich ist dem Abstand zwischen den Ge  lenken 4 und 5, während die Länge der  Lenkstange 7 gleich ist der Länge des einen  Teils der Rahmendeichsel.

   Der Lenkarm 8  ist mit dem rechten Lenkzapfen 9 des An  hängers verbunden. Rechter und linker  Lenkzapfen sind durch Lenkerarme 10 mit  einer Stange 11 verbunden.  



  Wen der Kraftwagen derart wendet, dass  die Hinterachse desselben zum Beispiel etwa  um 15   nach rechts schwenkt, so werden die  Lenkstange 7 und der Lenkarm 8 verschoben,  und zwar so, dass der Lenkzapfen 9 ungefähr  um 15   nach links gedreht wird, welche Be  wegung mittelst des aus den Lenkarmen 10  und der Verbindungsstange 11 bestehenden  Gestänges auch auf den andern Lenkzapfen  9 übertragen wird.  



  Bei dem in den Fig. 3 und 4 gezeigten  Ausführungsbeispiel ist am Kraftwagen ein  kanalförmiges Formstück befestigt. Dieses  hat einen obern Schenkel 13 und einen un  tern Schenkel 14. Der untere Schenkel 14 ist  verlängert und etwas nach unten gekrümmt;  um als Führung für einen Kupplungsteil 15  während dessen Einführung in das Form  stück zu dienen. Der auch kanalförmige  Kupplungsteil 15 ist mit einer festen Hülse  16 versehen, durch welche ein im Formstück  12 gelagerter Einsteckbolzen 17 hindurch  geführt werden kann, um Formstück und  Kupplungsteil lösbar miteinander zu verbin  den. Die Hülse 16 dient als Drehzapfen für  den einen Teil 18 des Universalgelenkes, mit  welchem durch einen Querzapfen 19 das  gabelförmige Ende 20 eines Zapfens 21  drehbar befestigt ist.

   Dieser Zapfen trägt  einen Kopf, welcher im Ende 22 der Rah  mendeichsel drehbar gehalten ist, um das  Verdrehen der Anhängedeichsel gegenüber  dem Zapfen: 21 zuzulassen. Auch hier ist,  wie ersichtlich die Anhängerdeichsel mit  einem Gelenk verbunden.  



  Bei dieser Konstruktion kann somit die  Anhängerdeichsel sich um den Zapfen 21    drehen, ferner um den Zapfen 19 senkrecht  schwingen und um die Hülse 16 wagrecht  schwingen, so dass die nötige Universalver  bindung immer vorhanden ist.  



  An einer Seite ist der Kupplungsteil 15  mit einem Schlitz 23 versehen, in welchem  ein Teil des Gelenkes 5 so eingestellt werden  kann, dass der Abstand der Gelenke 4 und 5  voneinander der Länge des Lenkarmes 8 ent  spricht. An entgegengesetzter Seite ist am  Kupplungsteil ein Bremszylinder 24 be  festigt, der durch eine Rohrleitung 25 mit  den Bremsen des Anhängers verbunden ist.  Ein im Kupplungsteil 12 verschiebbar ge  lagerter Kolben 26 ragt in den Zylinder 24  und kann durch Gestänge 27, 28 vom Füh  rersitz des Kraftwagens bewegt oder in Ver  bindung mit der Bewegungsvorrichtung für  die Bremsen des Kraftwagens gesetzt werden,  wobei der Kolben gleichzeitig mit diesen be  einflusst wird. Der Zylinder 24 ist mit Flüs  sigkeit gefüllt, so dass bei einem Druck auf  den Kolben die Bremsen des Anhängers be  einflusst werden können.  



  Um die Teile 12 und 15, die nur durch  den Bolzen 17 miteinander verbunden sind,  in fester gegenseitiger Stellung zu halten  und Erschütterungen zu vermeiden, ist zwi  schen den beiden Teilen eine Vorrichtung  vorgesehen. Diese hält den Teil 15 gegen  über dem Formstück fest, wobei sie ihn an  den Bolzen 17 drückt. Die Vorrichtung  weist eine in Lagern 30 festgehaltene Welle  29 auf. Die Lager 30 sitzen am Formstück  12 fest. Auf der Welle sitzen zwei Exzenter  31 fest, die beidseitig des Bolzens 17 sich  beim Drehen der Welle 29 gegen den Teil 15  anlehnen und ihn an den Bolzen 17 an  drücken. Um diese Vorrichtung in ihrer  Arbeitsstellung zu sichern, ist die Welle mit  einem Sperrad versehen, welches mit einem  am     Formstück.    12 oder am Gestell des Kraft  wagens befestigten, nicht gezeigten Sperr  haken gesperrt werden kann.

   Sperrad und  Sperrhaken bilden eine     Sperrvorrichtung.     Das äussere Ende der Welle 29 kann auch  mit einer Handkurbel oder mit einem zum      Aufstecken einer solchen bestimmten Vier  kant versehen sein.  



  Bei dem in den Fig. 5 bis 7 dargestellten  Ausführungsbeispiel ist der Teil 15 durch  den Einsteckbolzen 17 zwischen den Schen  keln 13, 14 des Teils 32 festgehalten. Dieser  Teil weist einen schiefen Kegel auf. Im Teil  18 ist der Zapfen 19 gelagert, an dem das  gabelförmige Ende 20 eines in der Deichsel  6 festgehaltenen Zapfens 22 gelagert ist.  



  Der Teil 15 weist einen Schlitz auf, in  dem ein Teil des Gelenkes gelagert ist, mit  welchem Gelenk die Lenkstange 7 in Ver  bindung steht.  



  Der Teil 32 passt in einen entsprechend  geformten Körper 33, der mit Lappen 34 am  Rahmen 35 des Kraftwagens befestigt ist,  wie Fig. 5 zeigt. In der Oberseite des Kör  pers 33 ist eine schräggestellte Schraube 36  eingesetzt, mittelst welcher die Teile 33, 32  miteinander verbunden werden können, in  dem das innere Schraubenende gegen das  innere Ende 37 einer im Teil 32 vorhandenen  Nute 38 drückt. Um jeden Spielraum des  Teils 15 gegenüber dem Einsteckbolzen 17  und den Teilen 32, 33 aufzuheben, ist der  Körper 33 beiderseitig mit Vorsprüngen 39  versehen. Diese legen sich gegen korrespon  dierende, am Ankupplungsteil 15 vorge  sehene Vorsprünge 40 an und drücken gegen  diese, wenn der Teil 32 durch die Schraube  36 in dem Körper 33 befestigt ist, wodurch  eine gegenseitige Verdrehung der Teile 33  und 15 verhindert wird.  



  Der Anhänger A kann durch Heraus  ziehen des Einsteckbolzens 17 von dem  Kraftwagen B gelöst werden. Das Ankup  peln des Anhängers in geladenem Zustande  war indessen bisher schwer ausführbar, weil  das Heben des Rahmens 6 und das Verkup  peln der Beschläge zu mühsam war. Am  spitzen Ende des als Konus ausgebildeten  Teils 32 ist ein Seil befestigt. Dieses führt  man durch eine Bohrung des Körpers 33 bis  zu einer auf dem Anhänger B angebrachten  Winde 42, die durch eine Handkurbel 43  betätigt wird und derart angeordnet werden    kann, dass sie vom Motor des Zugwagens be  tätigt werden kann.  



  Ist der Anhänger A voll beladen und  vom Zugwagen B entkuppelt, so ruht er mit  seinem Vorderende auf dem Stützrad 44.  Beim Ankuppeln wird nun Teil 32 durch  Herausschrauben der Schraube 36 ausgelöst,  welche zu diesem Zwecke bis zum Hinter  ende des Fahrzeuges verlängert und mit  einem Handrad 45 versehen ist. Unter  gleichzeitigem Ausgeben des Seils 41 wird  der Teil 32 gegen den Teil 15 hin geführt  und durch den Bolzen 17 mit dem Teil 15  verbunden, wie oben beschrieben. Wenn  dann das Seil durch die Winde 42 einge  zogen wird, wird der Anhänger nach dem  Zugorgan A hingezogen und sein vorderstes  Ende gehoben, so dass der Teil 32 in den  Körper 33 eingeführt werden kann. Diese  Teile 32 und 33 werden dann durch An  ziehen der Schraube 36 miteinander verbun  den. In dieser Weise kann das Ankuppeln  bequem und nur von einem Manne ausge  führt werden.

   Die nicht dargestellten Teile  der zwei letzten Ausführungsbeispiele sind  gleich beschaffen, wie beim ersten Ausfüh  rungsbeispiel. Der Abstand der zwei Gelenke  dieser zwei Ausführungsbeispiele ist gleich  der Länge der Lenkarme. Auch bei diesen  zwei Ausführungsbeispielen wird eine  Schwenkung des Hinterteils des Zugwagens  gegenüber dem Anhänger so auf die Lenk  vorrichtung des Anhängers übertragen, dass  dieser den Radspuren des Zugwagens mög  lichst folgt.

Claims (1)

  1. PATENTANSPRUCH: Zugwagen mit Anhänger, dadurch ge kennzeichnet, dass der Anhänger mittelst zweier Gelenke mit dem Zugwagen verbun den ist, wobei das eine Gelenk mit der An hängerdeichsel und das andere Gelenk über eine Lenkstange mit einem an einem Lenk zapfen des Anhängers befestigten Lenkarm verbunden ist, das Ganze derart, dass eine Schwenkung des Hinterteils des Zugwagens gegenüber dem Anhänger so auf die Lenk- vorrichtung des Anhängers übertragen wird. lass dieser den Räderspuren des Zugwagens nöglichst folgt. UNTERANSPRÜCHE: 1.
    Zugwagen mit Anhänger gemäss Patent anspruch, dadurch gekennzeichnet, dass die Drehung des einen Lenkzapfens des Anhängers mittelst eines Gestänges auf den andern Lenkzapfen übertragen wird. 2. Zugwagen mit Anhänger gemäss Patent anspruch, dadurch gekennzeichnet, dass ein Kupplungsteil vorgesehen ist, der durch einen Einsteckbolzen mit einem am Zugwagen befestigten Formstück lös bar verbunden ist, und dass zwischen dem Kupplungsteil und dem Formstück eine Vorrichtung vorgesehen ist, die den Kupplungsteil gegenüber dem Formstück festhält, wobei sie ihn an den Einsteck bolzen drückt. 3. Zugwagen mit Anhänger gemäss Unter anspruch 2, dadurch gekennzeichnet, dass die zwischen dem Kupplungsteil und dem Formstück vorgesehene Vorrichtung eine Welle aufweist, auf der zwei Ex zenter festsitzen. 4.
    Zugwagen mit Anhänger gemäss Unter anspruch 2, dadurch gekennzeichnet, dass der Kupplungsteil mit einem Schlitz ver sehen ist, um die Grösse des Abstandes zwischen den zwei Gelenken der Länge des Lenkarmes anpassen zu können. 5. Zugwagen mit Anhänger gemäss Unter anspruch 2, gekennzeichnet durch einen am Kupplungsteil befestigten Brems zylinder zur Aufnahme von Druckflüs sigkeit, wobei der Zylinder mit einem im Formstück verschiebbar gelagerten und vom Führersitze aus betätigbaren Kolben zusammenarbeitet. 6. Zugwagen mit Anhänger gemäss Unter anspruch 3, dadurch gekennzeichnet, dass die Vorrichtung durch eine Sperrvorrich tung in ihrer Arbeitsstellung gesichert wird. 7.
    Zugwagen mit Anhänger gemäss Patent anspruch, dadurch gekennzeichnet, dass ein mit der Anhängerdeichsel verbun dener Ankupplungsteil mittelst eines Einsteckbolzens mit einem an einem am Zugwagenrahmen angeordneten Körper lösbar befestigten Teil lösbar verbunden ist, wobei am Körper und am Ankupp lungsteil korrespondierende Vorsprünge angebracht sind, die einander berühren und eine Verdrehung von Ankupplungs teil und Körper gegeneinander verhin dern. 8. Zugwagen mit Anhänger gemäss Patent anspruch 7, dadurch gekennzeichnet, dass, der am genannten Körper lösbar be festigte Teil als Konus ausgebildet ist und in einer entsprechenden Bohrung im Körper sitzt. 9.
    Zugwagen mit Anhänger gemäss Unter anspruch 8, dadurch gekennzeichnet, dass eine im Körper eingesetzte, schräg gestellte Schraube gegen das innere Ende einer im genannten, lösbar befestigten Teil ausgebildeten Nute drückt, um die erwähnten Teile miteinander zu verbin den. 10. Zugwagen mit Anhänger gemäss Unter anspruch 8, dadurch gekennzeichnet, dass ein am spitzen Ende des genannten, lös bar befestigten Teils befestigtes Seil zu einer auf dem Zugwagen angebrachten Winde geführt ist.
CH147013D 1929-10-01 1929-10-01 Zugwagen mit Anhänger. CH147013A (de)

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