CH147084A - Mehrteiliges Horizontalschiebefenster. - Google Patents
Mehrteiliges Horizontalschiebefenster.Info
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Description
Mehrteiliges Horizontalschlebefenster. Die bisher verwendeten Seliiebefenster init zwei verschiebbar an Rollen aufgehäng ten, verglasten Rahmen zeigen den Nachteil, (lass sie Luft und Licht nur beschränkten Zutritt ins Gebäude gewähren. Einerseits sind sowohl der Breite, als auch der Höhe der Schieberahmen gewisse Grenzen gesetzt, um sie nicht zu schwer und unsicher wirkend züi gestalten, anderseits kann die Luftzufuhr- Öffnung nie die Ausmasse des einzelnen Rah mens überschreiten.
Wollte man letzteren Nachteil dadurch überwinden, dass man zum Beispiel drei Schieberahmen anordnete, um eine Öffnung bilden zu können, die doppelt <I>so</I> gross ist wie der einzelne Rahmen, dann müssten drei hintereinander liegende #lufhängeschienen vorgesehen werden, wozu in den meisten Fällen kein Platz vorhanden ist. Auch der Ausweg, einen oder beide Sehieberahmen seitlich hinter die Gebäude wand treten zu lassen, ist ohne Verunstal- tung der innern Gebäudewand durch Vor- längerungsscUienen nicht gangbar.
Gegenstand vorliegender Erfindun <B>g</B> ist ein mehrteiliges Horizontalschiebefenster mit zum Beispiel in Rollen aufgehängten, ver glasten Rahmen, das ausser mindestens einem verschiebbaren Rahmen noch mindesten" einen unverschiebbaren Rahmen aufweist, hinter welchen der Schieberahmen seitlich horizontal geschoben werden kann. Ein derartiges Fenster lässt Luft und Licht in ungleich höherem Masse in das Gebäude ein treten als die Fenster älterer Bauweise, die nichtverschiebbare Rahmen nicht besitzen.
In der beigegebenen Zeichnung ist die Bauart des neuen Fensters beispielsweise ver anschaulicht. Fig. <B>1</B> stellt ein Fenster in Vorderansicht dar, Fig. 2 einen seitlichen Schnitt eines nielitverselliebbaren Rahmens; Fig. <B>3</B> stellt einen seitlichen Schnitt durch eine vollständige Fensteranlage dar, bei der der vordere Rahmen verschiebbar, der hintere nicht verschiebbar ist.
Das dargestellte Schiebefenster hat zwei verschiebbare Rahmen<B>1</B> und zwei zu beiden Seiten von diesen liegende, nichtversehiebbare Rahmen 2. Die nichtverschiebbaren ]Rahmen sind zum Öffnen eingerichtet, zum Beispiel dadurch, dass jeder Rahmen 2 um eine Sei tenkante 4 nach Art der gewöhnlichen Fen sterflügel drehbar, das heisst aufklappbar in Stellung<B>3,</B> ist. Es könnte auch nur ein nicht- verseihebba-rer Rahmen vorhanden und auf klappbar sein.
In einem feststehenden, das heisst nicht verschiebbaren Rahmen ist eine besondere Lüftungsklappe<B>5</B> eingebaut, um nach Wunscli nur geringe Belüftung vornehmen zu können. Solche Lüftungsklappen könnten auch an allen Rahmen, insbesondere an den feststehenden, vorhanden sein. Die gewöhn lichen, um eine horizontale Kante drehbaren Lüftungsklappen haben den Nachteil, dass sie ausreichenden Luftwechsel nicht ermön-lichen. Es ist daher der Rahmen des Fenstezs mit einem eingebauten Teilrahmen<B>7</B> versehen, der mittelst Kniehebel<B>6</B> parallel zur Fenster fläche bleibend, senkrecht zu dieser nach aussen verschoben werden kann.
Hierdurch entsteht ein dem Teilrahmen entsprechender umlaufender Spalt, durch dessen untern Teil<B>8</B> kalte Luft ins Zimmer<B>fällt,</B> während durch seinen obern Teil<B>9</B> die verbrauchte warme Luft entweicht.
All den obern Quersteg<B>10</B> des Rahmens des Schiebefensters schliesst. eine vordere Randleiste<B>11</B> an, die auf der einen Seit(." Es und könnte zwar auch der Vorderseite, nur eine Rolle Rollen 12 vorgesehen 19- trägt <B>'</B> sein.
Gleichzeitig besitzt der Rahmen eine hintere, obere Randleiste<B>13,</B> die beim Ver schieben mit geringem Spiel an einer an der obern Fensterzarge<B>18</B> angebrachten Dich- tungswinkelschiene <B>15</B> gleitet. Die Rollen laufen auf einer Bahn<B>16,</B> die als horizon taler Ansatz einer vertikalen Schiene<B>17</B> aus gebildet ist, die ihrerseits nach Einsetzen des Rahmens bezw. des Fensters an der oberii Fensterzarge<B>18</B> abnehmbar befestigt ist.
Durch Abnehmen dieser Winkelsehiene ist die Aufhängevorrichtung jederzeit leicht zugänglich. Der horizontale Teil der Schiene, auf dem die Rollen laufen, ist bis nahe an die Vorderwand des Rahmens herangeführt. um dadurch eine vordere Abdichtung <B>19</B> zu erzielen, die im Verein mit der hintern vollen Schutz gegen Zug gewährt, weil die Roll- bahnschiene im Verein mit der obern Fell- sterzarge <B>18,</B> dem Quersteg<B>10,</B> der Dich- tungswinkelschiene <B>15</B> und der hintern Rand leiste<B>13</B> einen, beziehungsweise, da<B>11</B> an <B>15</B> dichtend anschliesst,
zwei praktisch ge- geschlossene Räume 20 bildet, dessen Luft inhalt o-eoen Durchzug schützt. Die Dich tung gegen Durchzug ist nicht ganz so wir kungsvoll, wenn die andere Randleiste<B>11</B> nicht bis an die Diehtungssehiene <B>15</B> heran geführt ist, wodurch nur ein einziger Raum 20 gebildet würde. Die Scheibe ist bei die sem Rahmen nicht eingezeichnet.
Die untere Führung der verschiebbaren Teile ist dadurch erzielt, dass auch am lin- tern Rande des Rahmens Randleisten 21, 22 vorhanden sind, die zwischen sich einen Hohlraum bezw. Rinne bilden, in den eine vierliantstabarti-,e, vorzugsweise, durch Drül,-- ken erzeugte Ausbauchung 23 der untern Fensterzarge 24 mit Spiel hineinreieht, wo bei durch einen auf die Ausbauellung auf gelegten, geschliffenen Metallstreifen<B>25</B> das Spiel so weit verringert ist, dass voller Schlitz gegen Durchzug geschaffen wird.
Zwischen dem Streifen<B>25</B> und dem untern Querste,- des Rahmens bleibt ein leerer Raum<B>26</B> als Isolationsschielif o,eo- n direkte Lufströmun- gen frei.
Eine der beiden Leisten, und zwar<B>521.</B> ist so ausgebildet, dass sie einen hakenartig nach hinten gekrümmten Teil<B>27</B> besitzt, wo bei die so erzeugte schmale Fläche an die sem Teil an der Zarge 24 zusätzlich dichtend entlang gleiten kann. wodurch der Reibungs- "Widerstand an den Metallführungen ohne Be- einfrächtigung der isolierenden Wirkung<U>ge-</U> .gen Durchzug herabgesetzt werden kann.
<B>5</B> 'Natürlich könnten auch beide Leisten mit einem derarti-en hakenartio-en Teil versehen sein, Die verschiebbaren, sowie die nicht-ver- sohiebbaren Rahmen besitzen nicht abnehm bare innere Randleisten<B>228, 29,</B> -wobei die vordere Leiste 28 niedriger gehalten ist als die hintere Leiste<B>29.</B>
Bei dem nichtversoliiebbaren hintern Rah- inen der Fig. <B>3</B> ist die Einsetzungsart einer Glasscheibe<B>33</B> veranschaulicht.
Die Rand leisten<B>28</B> und<B>29</B> bilden durcligebende Kitt räume<B>30.</B> Die Scheibe 33 ist zwischen den Randleisten auf einem Holzstäbehen <B>31 ge-</B> lagert, wodurch es möglich ist, sie so ein zustellen, dass sie an deii Randleisten unter Vermittlung der Kittzwischenschichten siehe- ren Halt findet.
Dieser nichtverschiebbare hintere Rahmen besitzt, wie der vordere Rah- in(,ii der gleichen Figur, obere und untere iiiissere Randleisten 34, mit denen er sich ge- (Pen Dichtunaselemente <B>35</B> anlegt.
Der Oberteil und der Unterteil der ver- .#;ehiebbaren und nichtverschiebbaren Rahmen ist als ungefähr H-förmiges Profilstück 3'-) auswebildet. wobei einzelne Schenkel des H- entsprechend ihren vorstehend angedeuteten Aufgaben verschieden lang sind.
Die Seiten- ic#ile verschiebbarer und nichtverschiebbarer 'Rahmen li-,önnen alsdann U-förmig profilierte Formteile darstellen, die mit den vorgenann- fen zweckmässig durch Schweissen verbunden werden, wobei die U-Schenkel der Seitenteile nach innen gerichtet sind. Sind seitliche Ab- diehtungen nach Nut- und Federart in be kannter Weise nötig, dann könnten auch die Seitenteile H-Profil besitzen.
Um das Gewicht der Schieberrahmen zu verringern, können dieselben, aber auch die unbeweglichen oder drehbaren Rahmen. wie mieh die Fensterzargen, auch Leiehtmetall, -,-orzuzsweise aus korrosionsbeständigem, !#Chweiss- und vergüfbarem Leichtmetall her- olpstellt sein.
Sehiebefenster nach vorstehend beschrie bener Bauart ermöglichen hygienische Be- leuchtung und Belüftung auch grösserer Räume und verbinden mit leichter Bedienbar- keit leichte und zuverlässige Verglasung und Einbaumöglichkeit.
Claims (1)
- <B>PATENTANSPRUCH:</B> Mehrteiliges Ilorizontalschiebefenster mit verglasten Rahmen, vorzugsweise Metall rahmen, dadurch gekennzeichnet, dass ausser mindestens einem Schieberrahmen noch min destens ein nichtverschiebbarer Rahmen vor handen ist, hinter welchen der Schieberah men seitlich horizontal geschoben werden kann. UNTERANSPRüGlIE: <B>1.</B> Mehrteiliges Horizontalschiebefenster nach Patentanspruch, dadurch gekennzeichnet. dass mindestens ein nichtverschiebbarer Rahmen vorhanden ist, der um eine ver tikale Seitenkante drehbar und aufklapp bar angeordnet ist. 2.Mehrteiliges Horizontalschiebefenster nach Patentanspruch, dadurch gekennzeichnet, dass zwei Schieberahmen zwischen zwei niehtverschiebbareii, dreh- und aufklapp baren Rahmen angeordnet sind. <B>3.</B> Mehrteiliges 1Torizontalschiebefenster nach Patentanspruch und Unteranspruch 2, dadurch gekennzeichnet, dass mindestens die nichtversehiebbaren Rahmen mit<B>Lüf-</B> tungsklappen versehen sind, die<B>je</B> einen aus dem Rahmen mittelst Kniehebel senkrecht zu der Rahmenfläehe heraus- hebbaren, parallel zu diesey bleibend.Teilrahmen aufweisen, 4. Mehrteiliges Ilorizontalschiebefenster nach Patentanspruch, dadurch gekennzeichnet, dass Schieberahmen oben mit<B>je</B> zwei äussern Randleisten versehen sind, von denen die vordere auf ihrer Vorderseite mindestens eine Rolle trägt, während die hintere sieh mit geringem Spiel an eine an der obern Fensterzarge angebrachte Dichtungssetiene anlegt. <B>5.</B> Mehrteiliges 1-forizontalschiebef enster nach Patentansprueh und Unferanspruch 4.dadurch gekennzeichnet, dass die Rollen bahn auf einem horizontalen Ansatz einer vertikalen Schiene ausgebildet ist, die nach Einsetzen des Fensters von vorne an der obern Fensterzarge abnehmbar be festigt ist, wobei der Ansatz beim Ver schieben des Rahmens mit geringem Spiel an der Rahmenvorderwand entlanggleitet. <B>6.</B> Mehrteiliges Horizontalschiebefenster nach Patentanspruch und Unteransprüchen 4 und<B>5,</B> dadurch gekennzeichnet, dass die obere Fensterzarge mit der Rollbahn- schiene, einem obern Quersteg des Rah mens,der Dichtungswinkelschiene und der hintern Randleiste des Rahmens einen praktisch geschlossenen Raum bildet, der durch die vordere Randleiste des Rahmens scheidewandartig unterteilt ist. <B>7.</B> Mehrteiliges Horizontalschiebefenster nach Patentanspruch, dadurch gekennzeichnet dass Schieberahmen unten mit<B>je</B> zwei äussern Randleisten versehen sind und dass in eine durch diese, Leisten gebildete Rinne eine vierkantstabförmige, nach oben gerichtete Ausba.ucUung der untern Fen sterzarge hineinragt, wobei durch einen auf die Ausbauchung aufgelegten Metall streifen seitliche Führung mit geringem Spiel erzielt wird,während zwischen dem Metallstreifen und einem untern Quer steg des Rahmens Qin isolierender Luft raum verbleibt. <B>8.</B> Mehrteiliges Ilorizontalschiebefenster nach Patent.ansprueh und Unteranspruch<B>7,</B> dadurch gekennzeichnet, dass eine der beiden untern, innern Randleisten einen Azur zusätzlichen Abdichtung dienenden, hakenartig nach hinten 'gekrümmten Teil besitzt, um den Reibungswiderstand der Leiste an den Metallführungen ohne Be einträchtigung der isolierenden Wirkung gegen Durchzug verringern zu können.<B>9.</B> Mehrteiliges Horizontalschiebefenster nacii Patentanspruch, dadurch gekennzeichnet, dass verschiebbare und nielitverschiebbare Rahmen mit nicht abnehmbaren innern Eandleisten versehen sind, durch welche durchgehende Kitträume gebildet werden. 1,0. MehiteiligesHorizontalschiebefenster nach Patentanspruell und Unteransprucli <B>9,</B> dadurch gekennzeichnet, dass die eine in nere Randleiste niedriger ist als die an dere, um das Einsetzen der Glasscheibe ohne anzuschraubende Deckleisten zu er möglichen.<B>11.</B> Mehrteiliges Horizontalsehiebefenster nach Patentanspruch, dadurch gekennzeichnet. dass nielitverschiebbare Rahmen obere und untere äussere Randleisten besitzen, die sich gegen Dielitungselemente an legen.19-. Mehrteiliges Horizontalsehiebefenster naeb Patentansprueh und Unteransprüchen<B>9</B> und<B>11,</B> dadurch gekennzeichnet, dass obere und untere äussere Randleisten der verschiebbaren und der nichtversehieb- baren Rahmen jeweils mit den einen durchgehenden Kittraum bildenden, in- nern obern und untern Randleisten zu sammen Formteile von H-förmigem Pro fil bilden, die mit Seitenteilen von U- förmigem Profil,dessen U-Schenhel nach innen gerichtet sind, zu Rahmen verbun den sind. <B>13.</B> Mehrteiliges Ilorizontalschiebefenster nach Patentanspruch und Unteransprüchen <B>9</B> und<B>10,</B> dadurch gekennzeichnet dass Seitenteile verschiebbarer und niehtver- schiebbarer Rahmen H-förmiges Profil besitzen. 14. MehrteiligesHorizontalsebiebefensternach Patent,ansprue,'h, dadurch gekennzeichnet, dass die Rahmen bildende, Formteile aus Leichtmetall hergestellt sind.
Applications Claiming Priority (2)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| CH147084X | 1930-08-16 | ||
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| Publication Number | Publication Date |
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ID=25714973
Family Applications (1)
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| CH147084D CH147084A (de) | 1930-08-16 | 1930-10-28 | Mehrteiliges Horizontalschiebefenster. |
Country Status (1)
| Country | Link |
|---|---|
| CH (1) | CH147084A (de) |
Cited By (1)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| WO2023246743A1 (zh) * | 2022-06-23 | 2023-12-28 | 福建福耀汽车饰件有限公司 | 推拉窗及汽车 |
-
1930
- 1930-10-28 CH CH147084D patent/CH147084A/de unknown
Cited By (1)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| WO2023246743A1 (zh) * | 2022-06-23 | 2023-12-28 | 福建福耀汽车饰件有限公司 | 推拉窗及汽车 |
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