CH147087A - Als Ramme ausgebildete Verpuffungskraftmaschine. - Google Patents

Als Ramme ausgebildete Verpuffungskraftmaschine.

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CH147087A
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piston
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Pflueger Albert
Haage Konrad
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Pflueger Albert
Haage Konrad
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Description


  Als Ramme ausgebildete     Verpuffungskraftmaschine.       Gegenstand der Erfindung ist eine als  als Ramme ausgebildete     Verpuffungskraft-          maschine    mit     achsial    beweglichem Zylinder  und mindestens zeitweise durch eine Stange  abgestütztem Kolben.  



  Ein Ausführungsbeispiel ist in der Zeich  nung dargestellt.  



  Die     Fig.    1 bis 3 zeigen je im     Achsial-          schnitt    die Maschine, als Pfahlramme aus  gebildet, in verschiedenen     Arbeitsstellungen,     nämlich:       Fig.    1 die Stellung unmittelbar vor der  Zündung,       Fig.    2 die Stellung bei beginnendem  Auspuff,       Fig.    3 die Stellung während des Ansau  gens frischen Gemisches.  



  Auf der     Stütz-    und Führungsstange 1  eines Fusses 2, der beispielsweise auf den       züz    rammenden Pfahl 3 aufgesetzt     wird,    ist       rlrr    bewegliche Teil der Maschine     achsial    ge  führt, so dass sie als Rammbär benützt wer  den kann. Der unterste Teil 4 des Gehäuses    enthält einen Brennstoffvorratsraum 5 und  zweckmässig eine im einzelnen nicht gezeigte  Vergasereinrichtung. Der vergaste Betriebs  stoff kann durch die zwei hohlen Verbin  dungsstangen 6 in den Zylinderkopf 7 und  von     dort    durch das selbsttätige     Ausaug-          ventil    8 in den eigentlichen Zylinder 9 ge  langen.  



  Der Kolben 10 ist im Zylinder und auch  gegenüber der Stange 1     achsial    beweglich.  Ein Zwischenboden 11 zwischen Zylinder 9  und Gehäuseunterteil 4 dient als Federteller  für eine kräftige Druckfeder 12, die sich       mit    ihrem     andern    Ende von unten gegen den  Boden des Kolbens 10 abstützt und das Be  streben hat, den Kolben von der     Stange'    1.  abzuheben.  



  In der Mitte des Kolbenbodens ist das  Auspuffventil 13 angeordnet, das unter der  Wirkung einer Druckfeder 14 bestrebt ist,  die Auspufföffnung im Kolbenboden zu ver  schliessen. Die Ventilspindel ist so lang, dass  sie bei geschlossenem Ventil     (Fig.    1 und 3)      mit der untern Fläche ihrer Führungsplatte  15, welche zugleich die     Abstützfläche    für  den Kolben 10 bildet, bündig ist, oder sie  noch ein wenig     überragt,    so dass dann, wenn  der Kolben<B>10</B> auf der Stützstange 1 auf  ruht, das Auspuffventil 13 in der Schliess  lage gehalten wird.  



  Um etwaige Ungenauigkeiten auszuglei  chen, kann man die Einrichtung so treffen,  wie in     Fig.    1 in einem Schnitt durch den  obern Teil der Stützstange 1 angedeutet, dass  nicht die obere Endfläche der Stützstange  selbst auf die Ventilspindel einwirkt, son  dern vielmehr     ein    besonderer, unter der Wir  kung einer Feder 16 stehender Druck  bolzen 17.  



  Zur Schliessung des Zündstromkreises und       Herbeiführung    der Zündung zu gegebener  Zeit dient eine     isoliert    am Zylinder 9 an  gebrachte Kontaktfeder 18, die am Kolben  10     Stromschluss    herstellt, wenn dieser die  Lage gemäss     Fig.    1 einnimmt.  



  Die Arbeitsweise der Maschine ist fol  gende:  In der Stellung gemäss     Fig.    1 nimmt der  Raum zwischen Kolben und Zylinderdeckel  zündfähiges Gemisch auf. Zwecks Anlassen  der Maschine kann das Gemisch durch Re  lativbewegung von Zylinder und Kolben ge  geneinander von Hand in den Zylinder ge  bracht werden.     Wird    sodann die Zündstrom  quelle an die Feder 18 für die Dauer des  Betriebes der Maschine angeschlossen, so  findet zwischen Feder 18 und Kolben 10       Stromschluss    und weiterhin (mittelst der  nicht gezeichneten Einrichtung, Zündkerze  usw.) Zündung im Zylinder statt.

   Der ent  stehende     Explosionsdruck    hält nicht bloss das  Ansaugventil 8 geschlossen, sondern er  drückt auch den Kolben 10 und damit die  Spindel des Ventils 13 fest auf die Stütz  stange 1. Beide Ventile bleiben also wäh  ren des nun folgenden Expansionshubes ge  schlossen. Der Zylinder     wird    unter     Zusam-          mendrückung    der Feder 12 gehoben, bis die  Stellung erreicht ist, in welcher der Kol  ben 10 die     Auspufföffnungen    19 im Zylin-    der freigibt, so dass die Explosionsgase zu  einem grossen Teil entweichen und der Druck  im Zylinder rasch sinken kann.

   Nun über  wiegt die Spannung der Feder 12 den Wider  stand der noch im Zylinder befindlichen Gase  und schiebt den Kolben im Zylinder in die  Höhe, wobei er, wie in     Fig.    2 dargestellt,  die Stützstange 1 verlässt und dadurch dein  Ventil 13 Gelegenheit bietet, sich zu öffnen.  Die Gase werden also weiter durch die Aus  pufföffnung im Kolbenboden ausgetrieben,  wie durch Pfeile angedeutet.    Der Kolben 10 geht im Zylinder weiter  in die Höhe, bis er den Zylinderboden 7  nahezu oder ganz berührt und alle Verbren  nungsgase aus dem Zylinder ausgetrieben  sind.    Der Zylinder fällt in freiem Fall herab,  bis der     Unterteil    4 auf dem Fuss 2 aufschlägt  und dadurch der Rammschlag hervorgebracht  wird.

   Während durch dieses Auftreffen die       Abwärtsbewegung    des Zylinders zum Still  stand kommt, fliegt der Kolben 10 unter der  Wirkung der lebendigen Kraft weiter nach  unten. Hierbei schliesst sich das Auspuff  ventil 13, falls es nicht schon früher (durch  die nicht unbedingt erforderliche Feder 14)  geschlossen worden ist. Dagegen öffnet sich  selbsttätig das Saugventil 8, und es wird  neues Gemisch in den Zylinder angesaugt       (Fig.    3), bis schliesslich die Stellung gemäss       Fig.    1 erreicht ist und erneut Zündung statt  findet.

      Bemerkenswert ist die Einfachheit der  Ventilsteuerung und die gleichwohl erreichte  Genauigkeit derselben, ferner, dass so gut  wie jeder schädliche Raum im Zylinder ver  mieden und dadurch die Maschine verhältnis  mässig gut     ausnützbar    gemacht ist.  



  In konstruktiver Beziehung lässt sich die  Maschine natürlich in verschiedener auch von  dem Ausführungsbeispiel abweichender Weise  durchbilden, besonders was die Bauart des Ma  schinengehäuses, des Brennstoffbehälters und  überhaupt die Einrichtung zur Schaffung des  Betriebsgemisches betrifft. Die in der Zeich-           nung    dargestellte Ausführungsform zeichnet  sich jedoch durch besondere Einfachheit und  Zweckmässigkeit aus.

Claims (1)

  1. PATENTANSPRUCH: Als Ramme ausgebildete Verpuffungs- liraftmaschine mit achsial beweglichem Zy linder und mindestens zeitweise durch eine Stange abgestütztem Kolben. gekennzeichnet durch ein im Kolben derart angeordnetes Auspuffventil, dass es beim Arbeitshub ent gegen dem im Zylinder herrschenden Druck durch das Aufstützen des Kolbens auf die Stützstange von letzterer geschlossen gehal ten wird. UNTERANSPRUCH: Maschine nach dem Patentanspruch, da durch gekennzeichnet, dass die Stützstange mittelst eines Federbolzens (1G. 17) auf das Auspuffventil (13) einwirkt.
CH147087D 1930-02-03 1930-04-08 Als Ramme ausgebildete Verpuffungskraftmaschine. CH147087A (de)

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CH147087D CH147087A (de) 1930-02-03 1930-04-08 Als Ramme ausgebildete Verpuffungskraftmaschine.

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