CH147159A - Verfahren zur Darstellung einer Oxycarbonsäure des Naphtocarbazols. - Google Patents

Verfahren zur Darstellung einer Oxycarbonsäure des Naphtocarbazols.

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CH147159A
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oxy
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naphthocarbazole
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Aktiengesellsc Farbenindustrie
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Ig Farbenindustrie Ag
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  Verfahren zur Darstellung einer     Ogycarbonsäure    des     Naphtocarbazols.       Es wurde gefunden, dass man durch Ein  wirkung von Kohlensäure auf die     Alkaliver-          bindungen    von     Oxynaphthocarbazolen    oder  auf     Oxynaphthocarbazole    in Gegenwart von       Hydroxyden    oder     Carbonaten    der Alkalien  zu den bisher noch nicht bekannten     Oxycar-          bonsäuren    der     Naphthocarbazole    gelangt.

    So entsteht zum Beispiel aus     5-Oxy-2.1-          naphthocarbazol    die     5-Oxy-2.1-naphthocarb-          azol-carbonsäure.     



  Die neuen     Oxynaphthocarbazolcarbonsäu-          ren    sind wertvolle     Zwischenprodukte    für Farb  stoffe und Heilmittel.  



  Gegenstand vorliegender Erfindung ist  nun ein Verfahren zur Darstellung der     7-          Oxy-    2. 1-     naphthocarbazol-o-carbonsäure,    da  durch gekennzeichnet, dass man auf ein Al  kalisalz des     7-Oxy-2.1-naphthocar-bazols    Koh  lensäure einwirken lässt.  



  Man kann auch ein     Alkalisalz    des     7-Oxy-          2.1-naphthocarbazols    verwenden, das während  der Reaktion aus dem     Oxycarbazol    und einem    alkalischen Mittel gebildet wurde, zum Bei  spiel indem man das     Oxycarbazol    im Genfisch  mit dem alkalischen Mittel der Einwirkung  der Kohlensäure unterwirft.  



  Unter alkalischen Mitteln sind hier die       Hydroxyde    oder Karbonate der Alkalien zu  verstehen.  



  <I>Beispiel 1:</I>  115 Gewichtsteile     7-Oxy-2.1-naphthocarb-          azol        (a-Derivat),    das aus verdünntem Alko  hol umkristallisiert den     Schmelzpunkt    248    zeigt, werden mit 350 Gewichtsteilen     Kalium-          carbonat    fein vermahlen und unter Zusatz  von Glasperlen in einem     Autoklaven    einge  füllt. Dann wird Kohlensäure     eingepresst        und     bei 210-220   und 40 Atmosphären Druck  10 Stunden gehalten. Nach dem Erkalten  wird das Reaktionsprodukt in Wasser aufge  nommen, filtriert und die Lösung angesäuert.

    Die entstehende     Oxycarbonsäure    gibt die  typische blaue     Eisenchloridreaktion.    Sie ist      mithin eine     o-Oxycarbonsäure    und sieht grün  gelb aus. Der Schmelzpunkt liegt über 300  .  Die     7-Oxy-2.1-naphthocarbazol-o-carbonsä(rre     wirkt stark auf die Nasenschleimhäute. Sie  soll als Zwischenprodukt in der Farbstoff  und Arzneimittelfabrikation Verwendung  finden.  



  <I>Beispiel 2:</I>  100 Gewichtsteile     7-Oxy-2.1-naphthocar-          bazol    werden mit 35 Gewichtsteilen     Ätzkali     vermischt und bei 220   unter Kohlensäure  druck von 40 Atmosphären Druck 12 Stun  den lang gehalten. Die Schmelze wird darauf  in Wasser gelöst und mit Säure ausgefällt.  Die erhaltene     7-Oxy-a-naphthocar-bazol-o-car-          bonsäure    ist mit der des Beispiels 1 identisch.

Claims (1)

  1. PATENTANSPRUCH: Verfahren zur Darstellung der 7-Oxy-2.1- rraphthocarbazol-o-carbonsäure, dadurch ge- kennzeichnet, dass man auf ein Alkalisalz des 7-Oxy-2.1-naphthocarbazols Kohlensäure einwirken lässt. Der neue Körper stellt ein grüngelbes Pulver vom Schmelzpunkt oberhalb<B>3000</B> C dar. Er- wirkt stark auf die Nasenschleim häute und soll als Zwischenprodukt für Farb stoffe und Heilmittel Verwendung finden.
    UNTERANSPRUCH: Verfahren nach Patentanspruch, dadurch gekennzeichnet, dass man ein Alkalisalz ver wendet, das aus der Säure und einem alka lischen Mittel während der Reaktion gebildet wurde.
CH147159D 1929-02-08 1930-01-29 Verfahren zur Darstellung einer Oxycarbonsäure des Naphtocarbazols. CH147159A (de)

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