Selbsthasslerender Apparat für Schieifibttnben. Die" Erfindung betrifft einen selbstkas sierenden Apparat für Schiessübungen, das heisst einen Selbstkassierer mit einer ledig lich zum Zielen verwendbaren Waffe, deren Abzug, statt ein Geschoss durch den Lauf zu treiben, eine Markiervorrichtung betätigt, und mit einem Projektionsapparat, der als stehende oder bewegliche Zielscheibe für die Waffe ein Lichtbild zur Darstellung bringt, so dass nach Münzeinwurf mit dem Abzug der Punkt der Zielscheibe, auf den die ver längerte Visierlinie gerichtet war,
in dem Projektionsapparat auf der dort befindlichen Scheibe markiert und im Lichtbild dieser Scheibe, der Zielscheibe, als Treffpunkt sichtbar gemacht wird.
Der selbstkassierende Apparat für Schiess übungen, der durch den im Augenblick des Abzuges auf der als Lichtbild projizierten Zielscheibe sichtbar werdenden Treffpunkt das Einschlagen des Geschosses vortäuscht, dient sowohl Unterhaltungszwecken wie auch Nutzzwecken, weil er das Zielen übt und damit bessere Schussergebnisse beim CTe- brauch von Handfeuerwaffen erreicht.
Auf der Zeichnung ist der Erfindungs gegenstand in einem Ausführungsbeispiel zur Darstellung gebracht worden.
Fig. 1 zeigt den selbstkassierenden Appa rat für Schiessübungen im mittleren Längs schnitt; Fig. 2 ist ein Horizontalschnitt nach der Linie A-ss der Fig. 1; Fig. 3 bis 7 stellen Konstruktionseinzel heiten dar; Fig. 8 und 9 zeigen Konstruktionseinzel heiten einer abgeänderten Ausführungsform; Fig. 10 zeigt eine zum Markieren (los Treffpunktes dienende Scheibe; Fig. 11 ist das zu dem Schiessautomat gehörige Schaltbild.
Der selbstkassierende Apparat für Schiess übungen setzt sich im wesentlichen zusam men aus einer Waffe, die lediglich zum Zie len verwendet wird, einem Projektionsappa rat, der als Zielscheibe für die Waffe ein Lichtbild zur Darstellung bringt, einer mit der Waffe zwangläufig verbundenen Mar- kiervorrichtung, die durch den Abzug der Waffe betätigt wird, so dass der Zielpunkt im Augenblick der Abgabe des Schusses ver mittelst des Projektionsapparates als Treff punkt in dem die Zielscheibe bildenden Licht bild sichtbar wird, und der Selbstkassierein- richtung,
die durch' Münzeinwurf den Ge brauch der Waffe für Zielübungen und zum Markieren der Treffpunkte ermöglicht.
Als Waffe ist in dem Darstellungsbei spiel der Zeichnung eine Pistole mit einem handgriffartigen Kolben 1 veranschaulicht, deren Lauf 2 in der üblichen Anordnung mit der aus dem Visier 3 und dem Korn 4 be stehenden Zieleinrichtung versehen ist. Der Kolben 1 und der Lauf 2 werden durch ein imitiertes Schlossgehäuse miteinander ver bunden, so dass der Eindruck einer in der gewöhnlichen Weise zu gebrauchenden Hand feuerwaffe hervorgebracht wird, zumal wie bei dieser ein Abzug 5 und eine Spannvor richtung 6 vorhanden ist.
Der Abzug 5 ist nach Fig. 1 in dem Schlossgehäuse 7 um die Achse 8 als Hebel drehbar, er wird durch eine Feder 9 in die Schussbereitschaftsstellung gedrängt, in der er mit einer Keilnase 10 die Spannvorrich tung 6 in der für die Abgabe des Schusses erforderlichen Stellung hält.
Die Spannvorrichtung 6 nach Fig. 1 be steht aus einem mit dem äussern Griffknopf 11 versehenen, in der zylindrischen Kammer 12 geradlinig geführten Bolzen 13, der wie der Schlagbolzen bei Handfeuerwaffen .un ter Anspannung einer ihn in der Kammer 12 umwickelnden Schraubenfeder in die für die Abgabe des Schusses erforderliche Spannstel lung gebracht werden kann, in der er mit telst der die Schulter 14 angreifenden Keil nase 10 des Abzuges 5 festgelegt wird.
Beim Spannen des Bolzens 13:) wird ver mittelst einer daran sitzenden, durch einen Schlitz der Kammer 12 hindurehtretenden Warze 15 ein in dem Schlosskasten 7 um die Achse 16 drehbarer Winkelhebel 17 in eine Stellung gebracht, in der dessen Arm 18 eine Stange 19 für später zu beschreibende Zwecke nach unten verschiebt.
Die beschriebene Waffe ist als Zielinstru ment starr, aber auswechselbar an einem Träger 20 angebracht, der an seinem untern Ende beweglich gelagert ist, so dass er ge stattet, die von der Mitte der Kimme des Visiers 3 über die Kornspitze 4 gedachte Li nie als Visierlinie mit dem Auge auf einen bestimmten Punkt einzurichten.
Die beim Spannen des Bolzens 13 mittelst des Winkelhebels 17, 18 nach unten getrie bene Stange 19 ist in dem Träger 20 der Waffe geradlinig geführt und ruht mit ihrem untern Ende gegen eine seitliche Wange 21 eines um die Achse 22 an dem Träger 20 drehbaren Hebels 23, der in Gemeinschaft mit einem gleichfalls um die Achse 22 dreh baren Hebel 24 einen Kniehebel bildet, des sen Stellung durch die die beiden Hebel 23, 24 miteinander verbindende Zugfeder 25 be stimmt wird.
Der Hebel 23 steht ausserdem unter der Wirkung einer Druckfeder 26, die in der aus Fig. 5 ersichtlichen Anordnung mit dem einen Ende gegen eine seitlich ab gebogene Wange 27 des Hebels 23, mit dem andern Ende gegen eine Wange 28 des die Drehachse 22 der Hebel 23, 24 lagernden Schildes 29 an dem Träger 20 abgestützt ist, so dass sie die Stange 19 ständig nach oben drückt.
Der Hebel 24 dient als Schaltkontakt ss, der durch den Eingriff zwischen die Kon takte 30 bezw. 31 stromleitende Verbindun gen herstellt.
Wird nach dem Zielen der Abzug 5 der gespannten Waffe betätigt, so gibt die Keil nase 10 unter Anspannung der Feder 9 die Schulter 14 des Bolzens 13 frei, der infolge der auf ihn einwirlzetiden Federkraft naeli vorn schnellt. Die an dieser Bewegung teil nehmende Warze 15 entlastet den Winkel- Hebel 17, so dass die gegen den Arm 18 des selben gedrängte Stange 19 unter dem Druck der auf den Hebel 23 einwirkenden Feder 2c1 nach oben bewegt wird.
Die durch die Druck feder 26 veranlasste Drehbewegung des He- bell 23 geschieht unter Anspannung der Zugfeder 25, welche nach dem Überschreiten der Totpunktlage des Hebels 23 den Hebel 24 aus der einen Endstellung in die andere Endstellung schnellt. Dabei wird der Schalt kontakt B umgelegt, der die Kontakte 30 verlässt und mit den Kontakten 31 in strom leitende Verbindung tritt.
Wird mittelst des Griffknopfes 11 der Bolzen 13 wieder gespannt, so schnappt die Keilnase 10 des Abzuges 5 unter dem Druck der Feder 9 hinter der Schulter 14 des Bol zens ein und sichert diesen damit in der Spannstellung.
Während des Spannens des Bolzens 13 drückt die Warze 15 gegen den Winkelhebel 17, dessen Arm 18 die Stange 19 nach unten treibt, die durch Druck gegen die Wange 21 des Hebels 23 diesen unter Anspannung der Feder 25 über die Tot punktstellung hinaus dreht und damit den Hebel 24 als Schaltkontakt B umlegt, so dass er die Kontakte 31 verlässt und mit den Kon takten 30 in stromleitende Verbindung tritt, Der Träger 20 der Waffe ist mit seinem untern Ende an einem Balkengestell 32 starr befestigt, das in dem Gehäuse 33 des Selbst kassierers in einem Universalgelenk (Kugel gelenk 34 der aus Fig. 2 ersichtlichen Kon struktion) allseitig drehbar ruht.
In dem Ge häuse 33 sind die beiden Querstege 35, 36 angebracht, die die Auf- und Abbewegung des Balkengestelles 32 und damit des Trägers 20 der Waffe in einem für das Zielen aus reichenden Masse begrenzen. Mit elastischem Gummi bereifte Räder oder Rollen 37, 38 an dem Balkengestell 32 verhindern den harten Zusammenstoss mit den Querstegen 35, 36, deren Breite bei jeder seitlichen Einstellung des Balkengestelles 32 die Berührung mit den Rollen 37, 38 verbürgt. Mittelst der Rolle 37 wird das Balkengestell 32 in der Ruhelage auf dem Quersteg 35 gestützt.
Am Gehäuse 33 des Selbstkassierers, und zwar an der für die Anbringung des Kugel relenkes 34 des Balkengestelles 32 in Be tracht kommenden Stirnwand 39 ist ein Ge- sperre vorhanden, das bei dem durch das Ku gelgelenk 34 ermöglichten Richten der Waffe die wagrechte Lage des Visierkammes 3 si chert, also verhindert, dass die Waffe nach rechts oder links verdreht, das heisst verkan tet wird. Das Gesperre setzt sich zusammen aus einem von dem Balkengestell 32 über dem Kugelgelenk 34 aufsteigenden,
aus einer Rundstange bestehendem Arm 40 und einer der Breite dieses Armes genau entsprechen den, aus zwei Schienen 41 gebildeten Schlitz führung, in der der Arm 40 für die beim Richten der Waffe notwendige Auf- unii Abbewegung des Balkengestelles 32 ausrei chenden Spielraum hat, während beim seit lichen Verschwenken des Balkengestelles der Arm 40 als Drehzapfen zur Geltung kommt.
Die beiden Schienen 41 sitzen an Schen keln 42, die in dem Gelenk 43 a n der Stirn wand 39 des Gehäuses 33 drehbar sind und durch Schlitze in dem Gehäuse 33 über des sen Deckel emporragen. An dem nach aussen dringenden Ende der Schenkel 42 sind An schläge 45 angebracht, welche die mittelst der Griffknöpfe 44 zu bewirkende Annähe rung der Schenkel begrenzen, damit der durch die Schienen 41 gebildete Führungs schlitz für den Arm 40 dem Durchmesser des letzteren genau entspricht.
Die Anschläge 4,5 sind mit parallel gerichteten Zapfen 46 ver bunden, die in der Schlussstellung der Schen kel 42 in eine Schlitzöffnung der Sperrplatle 47 hineinpassen, welche aussen an der Stirn wand 39 von der Blattfeder 48 getragen wird und mittelst des Griffknopfes 49 zur Frei gabe der Zapfen 46 zurückgezogen werden kann.
Zugfedern 50 spreizen die beiden Schenkel 42 in den durch den Durchtritts- schlitz im Gehäuse 33 gezogenen Grenzen auseinander, sobald mittelst des Griffknopfes 49 die Sperrplatte 47 zur Freigabe der Zap fen 46 veranlasst wird. In der in Fig. 6 in gestrichelten Linien angedeuteten Stellung der beiden Schenkel 42 sind die beiden Füh rungsschienen 41 so weit voneinander ge trennt, dass der zwischen ihnen offene Spalt.
dem Arm 40 und damit der Waffe jede Be wegung gestattet, also auch das Rechts-Ver- drehen und Links-Verdrehen der Waffe, das zum Verkanten des Visierkammes 3 führt. Das Zielen mit der Waffe entspricht somit: vollkommen einer Feuerwaffe und die beim Zielen mit der Waffe erlangte Fertigkeit för dert wesentlich die Leistung im' Schiessen mit Feuerwaffen.
Die durch den Träger 20 mit dem Balken gestell 32 zwangläufig verbundene Waffe er möglicht das Markieren des im Augenblick der Abgabe des Schusses erzielten Treff punktes auf einer in dem Gehäuse des Selbst kassierers untergebrachten Scheibe. Zum Markieren dient ein in eine Nadelspitze 51 auslaufender Hammerhebel 52 und eine aus durchstechbarem Stoff bestehende Scheibe, die mittelst eines in dem Gehäuse 33 unter gebrachten Projektionsapparates als Lieht: bildzielscheibe für die Waffe zur Darstel lung gebracht wird.
Der Hammerhebel 52 ist an dem Balkengestell 32 in der Mittel längsachse desselben um die Querachse 53 drehbar und steht unter dem Einfluss eines zweiarmigen Hebels 54, der um die Quer achse 55 an dem Balkengestell 32 gedreht werden kann. Die Kupplung zwischen dem Hammerhebel 52 und dem einen Arm des zweiarmigen Hebels 54 erfolgt durch eine Zapfen- und Schlitzverbindung 56, 5 7 in sol cher Anordnung, dass die gegen den Zug der Feder 58 erreichte Drehung des Hebels 54 den Hammerhebel 52 mit seiner Nadelspitze 51 gegen die zum Markieren des Treffpunk tes bestimmte Scheibe schleudert und sofort wieder in die Ausgangsstellung zurückkehren lässt.
Die Rückkehrbewegung des Hammer hebels 52 wird gefördert durch eine Puffer feder 59, die beim Eindringen der Nadel spitze 51 in die den Treffpunkt markierende Scheibe gespannt wird und dafür sorgt, dass die Nadelspitze die Scheibe nach dem Durch stechen unverzüglich verlässt. Die Puffer feder 59 ist mit dem einen Ende gegen den Hebel 52, mit dem andern Ende gegen ein Lager 60 abgestützt, das durch einen an dem Hebel 52 um die Achse 61 drehbaren Arm 62 geboten wird.
Die den zweiarmigen Hebel 54 in die Ausgangsstellung zurückführende Zugfeder 58 ist mit ihrem obern Ende an einer Stell- schraube 63 befestigt, die einen das Balken gestell 32 überbrückenden Lagerbock 6-E durchdringt und mittelst der Rändelmuttcr 65 achsial eingestellt werden kann. Die Re gelbarkeit der Zugspannung der Feder 58 ist von Vorteil für die störungsfreie Funktion des den Treffpunkt markierenden Hammer hebels 52.
Die Drehung des die beschriebene Mar- kiervorrichtung betätigenden Hebels 54 wird durch einen Elektromagneten H veranlasst. dessen Anker 66 durch Zapfen- und Schlitz verbindung 67, 68 mit dem andern Arm des Hebels, an dem der Zugfeder 58 abgewende ten Ende gekuppelt ist.
Die Erregung des Elektromagnetes H wird nach dem Richten der Waffe mittelst des Abzuges 5 und der dadurch nach oben verschobenen, den Träger 20 der- Waffe durchlaufenden Stange 19 her beigeführt, die den als Schaltkontakt l3 wirksamen Kniehebel 23, 24 durch Über schreiten seiner Totpunktstellung in die für den Stromschluss zur Erregung des Elektromagnetes II erforderliche Kontakt stellung schnellen lässt.
Die Drehung des den Hammerhebel 52 mit seiner ,Nadelspitze 51 gegen die den Treffpunkt anzeigende Scheibe schleudern den zweiarmigen Hebels 54 wird zu einem Kontaktschluss ausgenutzt, für den an dem Hebel 54 ein Arm 69 isoliert angebracht ist, der beim Vorschnellen des Hammerhebels 52 mit dem Stift 70 die an dem Balkengestell 32 gegeneinander isoliert sitzenden Kontakt federn 71 des Schaltkontaktes C (Fig. 11) zusammenschliesst.
Die zum Markieren des Treffpunktes die nende, in den Weg der Nadelspitze 51 des Hammerhebels 52 ragende Scheibe ist in Fig. 10 in doppelter Ausführungsform zur Darstellung gebracht. Sie besteht aus einem Filmstreifen <B>72,</B> der als Diapositiv aus Zel luloid oder einem ähnlichen durchstechbaren Stoff hergestellt und in einem Rahmen 73 gespannt gehalten wird, so da.ss sie seitens der Nadel 51 des Hammerhebels 52 sicher durch locht werden kann, ohne dabei ein Durchbie- gen und die daraus resultierende FläcIlenver- < inderung der Scheibe befürchten zu müssen.
Der die Scheibe 72 gespannt tragende Rahmen 73 besteht aus Pappe oder ähn lichem nachgiebigem, aber steifen Stoff, um bei Fehlschüssen die auf den Rahmen auf treffende Nadel 51 vor dem Abbrechen, Ver biegen und Stumpfwerden zu bewahren.
Für den Rahmen 73 mit der Scheibe 7 3 ist in dem Gehäuse<B>3</B>3 des Selbstkassierers eine Schienenführung 74 vorgesehen, din durch einen Schlitz in der Seitenwand des Gehäuses zugängig ist und die ein die Scheibe 72 sichtbar machendes Fenster 75 aufweist, durch das die Nadel 51 des Ham merhebels 52 den Zugang zur Scheibe 72 findet.
Die zur Schaustellung der Scheibe 72 in dem Fenster 75 erforderliche Länge des Rah mens 73 lässt es zu, an jedem Ende des Rah mens in der aus Fig. 10 ersichtlichen Anord nung eine Scheibe 72 anzubringen, so dass nach dem Verbrauch der einen Scheibe der Rahmen 73 aus der Schienenführung 74 her ausgezogen und umgesteckt werden kann, um die zweite Scheibe in dem Fenster 75 zur Schaustellung zu bringen. Die Scheiben 72, die nach Art der Zielscheiben konzentrische Ringe oder beliebige andere Darstellungen zeigen können, lassen sich mit dem Rahmen 73 leicht auswechseln, um als Schusskontrolle zu dienen oder zur Erinnerung aufbewahrt zu werden.
Die Schienenführung 74 für den Rahmen 73 mit der oder den Scheiben 72 ist in dein Gehäuse 33 so angeordnet, dass beim Vor schnellen des Hammerhebels 52 das die Puf ferfeder 59 abstützende Lager 60 flach gegen sie trifft und infolgedessen beim Eindringen der Nadel 51 in die Scheibe die Pufferfeder für die verlässliche Rückkehr des Hammer hebels in die Ausgangsstellung gespannt wird.
Damit die Waffe nicht nur bei stehen dem, sondern auch bei beweglichem Ziel zum Markieren der Treffpunkte gebraucht werden 1;ann, ist eine längsverschiebliche Lagerung der den Rahmen 73 mit der Scheibe 72 auf- nehmenden Schienenführung 74 vorgesehen. Wie aus Fig. 7 hervorgeht, gleitet die Schie nenführung 74 in Rillen 76 von Zapfen<B>77.</B> welche in dem Gehäuse 33 des Selbstkassie rers ortsfest angebracht sind.
Die Hin- und Herbewegung der Schienenführung 7-1 wird mittelst des als zweiarmiger Hebel um die senkrechte Achse 78 schvringbaren, durch eine Zapfen- und Schlitzverbindung 79, 8O die Schienenführung angreifenden Lenkers 81 von einer unregelmässig geformten, zweck mässig auswechselbar angebrachten Nocken- scheibe 82 abgeleitet, deren Antrieb unter Zwischenschaltung eines geeigneten L?bei- setzungsgetriebes durch einen Elektromotor 83 erfolgt.
Eine Feder 84 sorgt dafür, class der Lenker 81 mit seiner Rolle 85 ständig gegen die Umfläche der Nockenscheibe 8? anliegt.
Der Elektromotor 83, das zugehörige Übersetzungsgetriebe, die Nockenscheibe 8? und der Lenker 81 sind in einem auf dem Boden 86 des Gehäuses 33 montierten ge meinsamen Gestell untergebracht, das durch eine verschliessbare Öffnung in der Seiten wand des Gehäuses 33 für die Ausweelishin- der Nockenscheibe 82 zugängig ist.
Die in dem Fenster 75 der Schienen führung 74 befindliche Scheibe 7 2 wird mit- telst eines Projektionsapparates auf einer ge eigneten Wandfläche oder einem Wand schirm als Lichtbild, das als Zielscheibe für die Waffe Verwendung finden kann, zur Darstellung gebracht. Der Projektionsappa rat ist dabei in dem C'xehäuse 33 so angeord net, dass der Hammerhebel 52 mit seiner Stechnadel 51 in der Ruhestellung ausserhalb des Lichtkegels liegt.
Der Projektionsapparat bekannter Aus führung setzt sich aus der Lampe<B>87.</B> der Sammellinse 88 und der Objektivlinse 9 iii- sammen. Die Lampe 87 ist mit ihrem rohr- förmigen Halter 90 in einer Öffnung der vordern Stirnwand 91 des Selbstkassierer gehäuses 33 herausnehmbar untergebracht und mittelst der Klemmschraube 92 in bezur auf die Sammellinse 88 einstellbar.
Für die durch die Lampe 87 entwickelte Wärme ist auf dem Deckel des Selbstkassierergehäuses 33 die Abzughaube 93 angebracht, die in Richtung auf das Korn 4 der Visiereinrich- tung mündet, so dass der Schütze durch die abziehende Wärme nicht behelligt wird.
Zwischen der Sammellinse 88 und der Objektivlinse 89 ist die Schienenführung 74 angeordnet, so dass das Fenster 75 im Weg der Lichtstrahlen liegt, die durch die Ob jektivlinse 89 und ein Loch 94 in der Stirn wand 39 des Gehäuses 33 nach aussen drin gen und auf der für die Projektion der Scheibe 72 vorgesehenen Fläche das Licht bild der Scheibe als Zielscheibe für die Waffe darstellen.
Die Objektivlinse 89 ist im Raum naeli allen drei Richtungen verstellbar. Zu die sem Zweck sitzt die Linse 89 -mit ihrer Fas sung 95 an einem im Gehäuse 33 längs unrl quer, sowie senkrecht verstellbaren Hal ter 96.
Die Einstellung in der Längsrichtung des Gehäuses 33, durch die der Abstand der Objektivlinse 89 zu der Sammellinse 88 ge regelt werden kann, wird vermittelt durch eine gegen achsiale Verschiebung festgelegte Schraubenspindel 97, deren Vierkantkopf 98 in einem Loch der Stirnwand 91 des Ge häuses 33 für den die Drehung herbeifiili- renden Steckschlüssel 99 zugängig ist.
Auf der Schraubenspindel 97 gleitet die Gewinde- bucbse 100, die an einem geradlinig geführ ten Schlitten 101 sitzt, der durch den Len ker 102 mit einem zweiten, ebenfalls gerad linig geführten und die Verbindung mit dem Halter 96 der Linse herstellenden Schlitteu 103 gekuppelt ist.
Zur Einstellung der Objektivlinse 89 in der Querrichtung des Gehäuses 33 führt der Schlitten 103 auf den wagrechten Stangen 104 einen Block 105, in dem ein Klotz 106 auf- und abbeweglich ist, der als Träger des Halters 96 der Objektivlinse 89 dient.
Der Führungsblock 105 wird in einem Gewinde loch von einer an dem Schlitten 103 gegen achsiale Verschiebung gesicherten Schrau benspindel 107 wagrecht durchdrungen, de ren Vierka.ntkopf 108 in einem Langloch 109 der Seitenwand des Gehäuses 33 für den die Drehung herbeiführenden Steck schlüssel 110 zugängig ist.
Zur Einstellung der Objektivlinse 89 in der Senkrechten ist der als Träger des Lin- senhalters 96 dienende Klotz 106 in.dem Führungsblock 105 auf den Stangen 111 auf- und abbewegbar und wird in einem Gewinde loch von einer an dein Block 105 gegen ach- siale Verschiebung gesicherten Schrauben spindel 112 senkrecht durchdrungen,
deren Vierkantkopf 113 in einem entsprechend gross bemessenen Loch des Deckels des Ge- liäuses 33 für den die Drehung vermitteln den Steckschlüssel 114 zugängig ist.
Sind die Schlüssel 99, 110 und 114 ge geneinander auswechselbar, so können mit einem und demselben Schlüssel alle drei Ein stellungen der Objektivlinse 89 nacheinand(:i@ vorgenommen werden.
Die Einstellung der Objektivlinse 89 in der Senkrechten und in der Querrichtung des Gehäuses kommt für die Festlegung der Richtung und Entfernung des Ziels in Be tracht, die Einstellung in der Längsrichtung; des Gehäuses 33 dient zur Regelung der Bildschärfe.
Die beschriebene Waffe mit der zugehö rigen Markiervorrichtung und dem Projek tionsapparat, der als stehende oder beweg liche Zielscheibe für die Waffe ein Lichtbild zur Darstellung bringt, ist zu einem Auto mat, das heisst einem Selbstkassierer gestal tet, der den Gebrauch der Waffe von dem Einwurf einer bestimmten Münze abhängig; macht. Der durch den Münzkanal 115 mit dem, nur den berechtigten Personen zu gängigen Münzensammelbehälter <B>116</B> (Fig. 11) verbundene Einwurfschlitz 117 befindet sich im Deckel des Selbstkassierergehäusvs 33.
Die durch den Schlitz 117 eingeworfene Münze 118, die zunächst einen Münzprüfer passieren kann, gelangt durch den Münz kanal 115 in die in Fig: 3 veranschaulichte Stellung, in der sie durch einen Riegel 119 :;gesperrt wird, bevor sie durch den Münz kanal 120 den lliinzensammelbehälter 116 er reicht. Der Riegel 119 sitzt an einem um die Achse<B>121</B> drehbaren Hebel 122, welcher an seinem freien Ende mit dem dreikantigen Kopf 123 versehen ist und unter dem Zug einer Feder 124 in der die Münze 118 am Durchtritt in den Münzkanal 120 hindernden Stellung festgelegt wird.
331ittelst eines um die Achse 125 dreh- haren, neben dem Münzeinwurfschlitz 117 durch einen Schlitz im Deckel des Gehäuses :;:; zutage tretenden Griffhebels 126 kann die Münze 118 gewaltsam in den Münzkanal 121) getrieben werden.
Der Griffhebel 126 ist zu diesem Zweck mit dem Arm 127 an einem geradlinig geführten Schieber 128 angelenkt, der bei seiner Abwärtsbewegung gegen die durch den Riegel 119 gesperrte Münze 118 8 trifft und sie vorwärts treibt, Eine Zugfeder 1\39 führt den Griffhebel 126 nach seiner Freigabe in die Ausgangsstellung zurück.
Unter dem zum Vorwärtstreiben der Münze 1.18 erforderlichen Druck des Schie bers 128 weicht der Riegel 11'9 aus und führt unter Spannung der Feder 124 eine Drehung des ihn tragenden Hebels 1.22 herbei. Bei dieser Drehung wird ein in den -Weg des dreikantigen Hebelkopfes 123 ragender, um die Achse 130 drehbarer Winkelhebel 131 mit seinem durch den Münzeinwurfschlitz 117 nach aussen ragenden Arm 132 in eine Stellung gebracht, in der der Münzeinwurf schlitz 117 gesperrt ist.
Die Sperrung des Münzeinwurfschlitzes wird gegen den Zug der auf den Sperrhebel 132 einwirkenden Fe der 133 so lange unterhalten, bis der Hebel 122 unter dem Zug der Feder 124 in die Lage zurückkehren kann, in der der Riegel 119 den Zugang zu dem Münzkanal 120 sperrt.
Die Rückkehr des Hebels 122 in diese Lage ist von der Erregung eines Elektromag netes G abhängig, dessen Anker durch den Lenker 134 mit einem um die Achse 135 drehbaren Hebel 136 gekuppelt ist, der unter dem Zug einer Feder 137 mit der Nase 138 gegen die schräge Fläche des dreikantigen Hebelkopfes 123 trifft und damit den Hebel 122 in der Stellung festlegt, in der sein Rie- grel <B>119</B> den Weg der Münze 118 in den Münzkanal 120 freigibt, während sein Kopf 123 den Hebel 131 in der Stellung arretiert, in der dessen Arm 132 den Münzeinwurf schlitz 117 sperrt.
Der durch den Lenker 13.1 mit dem An ker des Elektromagnetes G gekuppelte, unter dem Zug der Feder 137 stehende Hebel 13i ist mit einem winklig über die Drehachse 135 hinausragenden Arm 139 zum Schliessen und Unterbrechen eines Stromkreises an den Kontakten 140 des Schaltkontaktes A ciL- gerichtet. Dabei ist die Anordnung so ge troffen, dass der Hebelarm 139 an den Kon takten 140 den Stromschluss herbeiführt,
so lange der Elektromagnet G nicht erregt wird und infolgedessen die Zugfeder<B>137</B> die Stel lung des Hebels 136 bestimmt. Sobald der Magnet G erregt wird, dreht sich der Hebel 136 unter Anspannung der Feder 137 in die aus Fig. 3 ersichtliche Stellung, in der der Hebelarm 139 die Stromverbindung an den Kontakten 140 unterbricht und in der der Hebel 122, sowie der Hebel 131 die Stellung gemäss Fig. 3 einnehmen.
Der Selbstkassierer ist gemäss dem Au führungsbeispiel der Zeichnung für den zweimaligen Gebrauch der Waffe nach Ein wurf einer Münze eingerichtet. Zu diesem Zweck -wird mittelst des Elektromagnetes G die Sperrung des Münzeinwurfschlitzes 117 erst nach dem zweiten Gebrauch der Waffe aufgehoben, also verhindert, dass unachtsam eine Münze in den Schlitz 117 eingeführt werden kann, bevor der durch den Einwurf der ersten Münze zulässige zweite Scliuss all gegeben ist.
Der für die Erregung des Elektromag netes G erforderliche Stromschluss wird durch eine um die Achse 141 drehbare Schaltwalze 142 herbeigeführt.. die bei ,jeden Gebrauch der Waffe eine Teildrehung er fährt, aber erst bei jeder zweiten Teildrehun;; den den Elektromagnet G erregenden Strom schluss bewirkt.
Mit der Schaltwalze 1-12 ist ein Schaltrad 143 verbunden, in das unter Federdruck eine Schaltklinke 144 eingreift, die an einem um die Achse 141 drehbaren Kurbelarm 145 sitzt, der durch den Lenker 1::16 mit dem um die Achse 1.47 drehbaren Schalthebel 148 zwangläufig verbunden ist.
Der Schalthebel 148 ist durch den Lenker 11-9 mit dem Anker eines Elektromagnetes L verbunden, bei dessen Erregung er gegen den Zug der Feder 150 in eine Stellung gedreht wird, in der er an den Kontakten 151 des Schaltkontaktes D (Fig. 11) einen Strom schluss erzielt, während vermittelst des Len kers 146 der Kurbelarm 145 mit der Klinke 144 unwirksam über die Zähne der Schalt walze 142 gleitet.
Die Schaltwalze 142 ist mit einem unter der Wirkung einer Blattfeder 152 gegen ihre eine Stirnfläche gedrängten Kontaktstift 153 dauernd in stromleitender Verbindung. An dieser Stirnfläche der Schaltwalze 142 ist ein Kranz von flachen Löchern 154 vorge sehen, in die der Kontaktstift <B>153</B> bei der Drehung der Schaltwalze nacheinander ein springt. Die Löcher 154 entsprechen in ihrer Zahl und Stellung den Zähnen des Schalt rades 143, so dass bei jeder mittelst des Kur belarmes 145 und der Klinke 144 herbei geführten Teildrehung der Schaltwalze 142 diese durch das Einspringen des Kontakt stiftes 153 in eines der Löcher 15-1 gegen Rückdrehung bei dem Leerhub der Schalt klinke 144 festgelegt wird.
Gegen die Umfläche der Schaltwalze 142 liegt ein Kontaktfinger 155 an, der zusam men mit dem Kontaktstift 153 einen Strom kreis zu schliessen vermag. Damit dieser Stromkreis bei jeder zweiten durch die Schaltklinke 144 bewirkten Teildrehung der Schaltwalze 142 geschlossen wird, ist die Umfläche der Schaltwalze in untereinander gleichgrosse Abschnitte unterteilt, die ab wechselnd stromleitend und isoliert sind.
In der Stellung der Schaltwalze 142 nach Fig. 4 ruht der Kontaktfinger 155 gegen einen isolierten Abschnitt 156, so dass der Strom kreis unterbrochen wird. Bei der durch die Schaltklinke 144 bewirkten nächsten Teil drehung der Schaltwalze 142 gelangt der Kontaktfinger 155 auf einen stromleitenden Abschnitt 157 und führt infolgedessen in Verbindung mit dem Kontaktstift 153 den Stromschluss herbei, der den Elektromagne ten G für die Aufhebung der Sperrung des 1Tünzeinwurfschlitzes 117 nach dem zweiten Gebrauch der Waffe erregt.
Der bei der Erregung des Elektromagne tes L gedrehte und dabei mittelst des Kur belarmes 145 den Leerhub der Schaltklinke 144 veranlassende Schalthebel 148 wird nach denn Stromloswerden des Elektromagnetes L in der den Schaltkontakt I) schliessenden Stellung gegen die durch die Feder 150 her beizuführende Drehung, die den Arbeitshub der Schaltklinke 1.44 bewirkt, bis zum Au genblick der Erregung des Elektromab-netes K gesperrt.
Die Sperrung wird vermittelt durch einen um die Achse 158 drehbaren zweiarmigen Hebel 1.59, der durch den Len ker 160 mit dem Anker des Elektromagne tes K zwangläufig verbunden ist und der unter dem Zug einer Feder 161 steht, die bei der durch die Erregung des Elektromagnetes In bedingten Drehung des Hebels 159 ge spannt wird.
Der Hebel 159 greift mit sei nem kürzeren Arm 162 in einen ihm ange passten Ausschnitt 163 des Schalthebels 148 ein, der an der der Drehachse 147 zugewen deten Kante eine Stufe 1.64 in solcher Anord nung bildet, dass bei der Erregung des Elek tromagnetes L und der dadurch veranlassten Drehung des Schalthebels 148 der Sperrhebel 159 unter dem Zug der Feder 161 mit dem kürzeren Arm 162 die Stufe 164 des Aus schnittes<B>163</B> einnimmt und infolgedessen den Schalthebel 148 gegen die durch den Zug der Feder 150 zu bewirkende Drehung fest legt.
Bei der Erregung des Elektromagnetes K erlangt der Sperrhebel 159 die aus Fig. 4 ersichtliche Stellung, in der sein Arm 162 die Stufe 164 verlassen hat und in den Aus schnitt 163 eingedrungen ist. Der Schalthebel 1.48 kann damit unter dem Zug der Feder 150 die Drehung vollführen, die an den Kon takten 151 den Stromschluss des Schaltkon taktes D unterbricht und die mittelst des Lenkers 146, sowie des Kurbelarmes 145 den Arbeitshub der Schaltklinke 144 bewirkt,
durch den das Schaltrad 143 um einen Zahn weiter geschaltet und eine Teildrehung der Schaltwalze 142 für den durch den Kontakt stift<B>153</B> und den Kontaktfinger 155 abwech selnd herbeizuführenden Stromschluss und Unterbrechung veranlasst wird.
Der Sperrhebel<B>159</B> für den Schalthebel 148 dient gleichzeitig dazu, an den Kontak ten 165 des Schaltkontaktes E einen Strom kreis zu schliessen und zu unterbrechen, und zwar wird der Stromkreis geschlossen bei der durch die Erregung des Elektromagnetes Ii bedingten Drehung des Sperrhebels 159, während er unterbrochen wird bei der durch die Feder 161 veranlassten Drehung.
Zum Zählen der mittelst der Waffe Schüsse dient ein Z(Lhlwerk <B>166</B> bekannter Art, dessen Triebwelle 167 durch einen Kurbelarm 168 und einen Lenker 169 mit dem Schalthebel 148 verbunden ist, so (1ass die bei jeder Erregung des Elektromag netes L stattfindende Drehung des Schalt- liebels das Zählwerk um eine Zahl weiter schaltet.
Statt die abgegebenen Schüsse zu zählen, kann (las Zählwerk 166 zum Zählen der ein- ,eworfenen 11Tünzen dienen, wobei die Trieb welle 167 zweckmässig ihren Antrieb von dem Hebel 122 ableitet, der den Riegel 119 zur Sperrung des Münzkanals 120 aufweist.
Die bei der Aufstellung des selbstkassie renden Apparates für Schiessübungen nach (Ion jeweilig vorhandenen Ortsverhältnissen erforderliche Einstellung der als Lichtbild projizierten Zielscheibe in bezug auf die Waffe macht es ratsam, einen Halter für die Waffe zu verwenden, durch den diese in einer mittleren Richtstellung festgelegt wird. In dem Ausführungsbeispiel der Zeichnung dient zu diesem Zweck ein auf dem Deckel des Gehäuses 33 um die Querachse 170 auf klappbares Stützschild 171, das einen Aus schnitt 172 hat, in dem bei aufgerichtetem Stützschild die -\Vaffe gegen Bewegung fest gelegt werden kann.
Nach der voraufgegangenen Beschreibung der konstruktiven Einrichtung des selbst ha.ssierenden Apparates für Schiessübungen wird nunmehr die Wirkungsweise anhand des Schaltbildes nach Fig. 11 erläutert. Da bei ist angenommen, dass es sich um den An schluss des Apparates an ein Wechselstrom- netz handelt.
Die Projektionslampe 87 wird direkt an die vorhandene Starkstromspannung ange schlossen, während die Schalteinrichtung über einen Transformator T mit Schwach strom betrieben wird.
Voraussetzung für den Gebrauch (los selbstkassierenden Apparates für Schiess übungen ist der Einwurf einer Münze, durch die mechanisch der Schaltkontakt A an den Kontakten 140 angeschlossen wird.
Beim Spannen der Waffe mittelst des Griffknopfes 11 am Bolzen 13 wird der Schaltkontakt B an den Kontakten 30 mit der Leitung a verbunden und folgender Stromlauf veranlasst: Vom Transformator T über Leitungen b, c, Schaltkontakt B über Kontakte 30, Leitung a, Schaltkontakt A über Frontakte 140, Leitung d, Elektromag net L, Leitung e, Schaltkontakt E über Kon takt<B>165,</B> Leitung f zurück zum Transforma tor T. Hierbei wird der Magnet L erregt, der den Schaltkontakt D über die Kontaki e 151 schliesst, und durch Zug der Feder 161 der Schaltkontakt E geöffnet.
Beim Abzug der Waffe wird der Schalt- kontakt B über Kontakte 31 auf die Leitung, g geschaltet und folgender Stromlauf veran- lasst:
Vom Transformator T über Leitungen b, e, Schaltkontakt B über Kontakte 31, Lei tungen<I>g, h,</I> Elektromagnet<I>H,</I> Leitungen i.. k., Schaltkontakt D über Kontakte 151, Lei tungen<I>l</I> und<I>f</I> zurück zum Transformator<I>T.</I> Hierbei wird der Magnet H erregt, der (Ion Hammerhebel 52 mit der Stechnadel 51 zuin Markieren des Treffpunktes veranlasst.
Mit der Betätigung der llar hiervorrichtung wird durch den Stift 70 der Schaltkontakt C über die Kontakte 71 geschlossen und folgender Stromlauf veranlasst: Vom Transformator T über Leitungen b, m, Schaltkontakt C über Kontakte 71, Leitung n. Elektromagnet K. Leitungen o, k, Schaltkontakt B über Kon takte 151, Leitungen<B>7</B> und f zurück zum Transformator T. Hierbei wird. der Elektro- raagnet K erregt, der den Schaltkontakt E über die Kontakte 165 schliesst, so da-ss die Sperrung des Schalthebels 148 bei 164 auf gehoben wird.
Durch den Zug der Feder 150 an clem Schalthebel 148 wird infolgedessen der Schaltkontakt D von den Kontakten 151 gelöst und das Zählwerk 166 um eine Zahl eitergeschaltet.
Bei dem zur Abgabe des nächsten Schus ses erforderlichen Spannen der Waffe wird der Schaltkontakt B über Kontakte 30 mit der Leitung a verbunden und dadurch der beim Spannen der Waffe für die Abgabe des ersten Schusses bereits beschriebene Strom lauf veranlasst, der den Magnet L erregt. Dadurch wird der Schaltkontakt D an den Kontakten<B>151</B> geschlossen und der Schalt kontakt E an den Kontakten 165 geöffnet.
Beim zweiten Abzug der Waffe wird der Schaltkontakt B über die Frontakte 31 wieder auf die Leitung g geschaltet, wodurch der beim ersten Abzug der Waffe bereits be schriebene Stromkreis geschlossen wird, der den Elektromagnet H zur Betätigung der Markiervorrichtung erregt und der durch den zugehörigen Hilfsstromkreis den Elek tromagnet K erregt, welcher die Kontakte 165 durch den Schaltkontakt E schliesst, den Schaltkontakt D an den Kontakten 151 öff net, das Zählwerk 166 um eine Zahl weiter schaltet und ausserdem die Schaltwalze 142 zum Stromschluss bringt.
Dabei ergibt sich folgender .Stromlauf: Vom Transformator T über Leitungen <I>b,</I> c. Schaltkontakt<I>B</I> über die Kontakte 31, Leitungen rg, <I>p,</I> Elektro magnet G, Leitung q, Kontaktfinger<B>155</B> und Kontaktstift 153 der Schaltwalze 142, Lei tungen<I>r, Z, f</I> zurück zum Transformator<I>T.</I> Der damit erregte Elektromagnet G öffnet den Schaltkontakt A an den Kontakten 1.40 und hebt die Sperrung des Münzeinwurf schlitzes 117 für den Einwurf der nächsten Münze auf.
Der Motor 83 für die Bildbewegung er hält seinen Strom über einen Schalter F, er wird über den Schaltkontakt D beim Span nen der Waffe eingeschaltet und beim Ab- zug wieder ausgeschaltet. Dabei ergibt sich folgender Stromlauf: Vom Transformator über Leitungen<I>b, s,</I> Schalter<I>h',</I> Leitung i, Motor 83, Leitung -ac, <I>i,</I> k, Schaltkontakt <I>D</I> über die Kontakte 151, Leitungen l und f zurück zum Transformator T.
Nach beendetem Gebrauch des selbstpas sierenden Apparates für Schiessübungen kann mittelst des Hauptschalters J die ganze An lage stromlos gemacht werden.
Beim Betrieb des selbstkassierenden Ap parates für Schiessübungen mit Gleichstrom wird an Stelle des Transformators T ein Spannungsreduktor verwendet.
Es wird ausdrücklich darauf aufmerksam gemacht, dass gegenüber dem Darstellungs beispiel der Zeichnung Abänderungen in der Ausführung und in den Massverhältnissen der einzelnen Teile des selbstkassierenden Apparates für Schiessübungen und der elek trischen Schaltung nach Wunsch oder Be darf vorgenommen werden können, ohne den Rahmen der Erfindung überschreiten zu müssen.
Eine Abänderung in der Ausführung des selbstkassierenden Apparates für Schiess übungen ist in den Fig. 8 und 9 veranschau licht. Durch diese Abänderung kommt die Spannvorrichtung 6 nach Fig. 1 in Fortfall, die vor der Abgabe des Schusses einen vwi Hand auszuübenden Zug an dem Griffknopf 11 des Bolzens 13 notwendig macht.
Der in dem Schlossgehäuse 7 um dir> Achse 8 drehbare Abzug 5 ruht nach Fig. 8 mit einem Arm 173 auf dem obern Ende der in dem Träger 20 der Waffe geradlinig ge führten Stange 19, die unter Federdruck ständig nach oben gedrängt wird. Die Stange 19 wird nach Fig. 9 an ihrem untern Ende von dem unter der Wirkung einer Zugfedc_-r 174 stehenden Arm 175 eines an dem Trä ger 20 um die Achse 176 drehbaren Hebels 177 getragen, der, wie der Kniegelenkhebel 23, 24, nach Fig. 1 und 5 als Schaltkontakt B dazu dient, abwechselnd an den Kontakten 30, 31 stromleitende Verbindungen herzu stellen.
Wird beim Zielen der Abzug 5 der raffe betätigt, so drängt der Arm 173 die Stange 19 unter Anspannung der Feder 174 nach unten. Dabei wird der Hebel 177 ge dreht, der als Schaltkontakt B die Kontakte 30 verlä.sst und mit den Kontakten 31 in stromleitende Verbindung tritt. Nach dem Loslassen des Abzuges 5 treibt die Feder 174 mit dem Arm 175 des Hebels 177 die Stange 19 wieder nach oben und bringt durch den Druck der Stange gegen den Arm 173 den :1 bzug in die Ruhelage zurück.
Der durch den Zug der Feder 174 umgelegte Hebel<B>177</B> verlässt als Schaltkontakt B die Kontakte 31 und führt die stromleitende Verbindung an den Kontakten 30 herbei. Die Waffe ist so mit ohne vorbereitende Manipulationen von neuem gebrauchsfertig, wenn die eingewor fene. Münze in der beschriebenen Weise den nächsten Schuss zulässt.