CH147376A - Tunnelartiger Ziegeleiofen. - Google Patents
Tunnelartiger Ziegeleiofen.Info
- Publication number
- CH147376A CH147376A CH147376DA CH147376A CH 147376 A CH147376 A CH 147376A CH 147376D A CH147376D A CH 147376DA CH 147376 A CH147376 A CH 147376A
- Authority
- CH
- Switzerland
- Prior art keywords
- channel
- tunnel
- furnace
- brick kiln
- bricks
- Prior art date
Links
Classifications
-
- F—MECHANICAL ENGINEERING; LIGHTING; HEATING; WEAPONS; BLASTING
- F27—FURNACES; KILNS; OVENS; RETORTS
- F27B—FURNACES, KILNS, OVENS OR RETORTS IN GENERAL; OPEN SINTERING OR LIKE APPARATUS
- F27B9/00—Furnaces through which the charge is moved mechanically, e.g. of tunnel type; Similar furnaces in which the charge moves by gravity
- F27B9/30—Details, accessories or equipment specially adapted for furnaces of these types
Landscapes
- Engineering & Computer Science (AREA)
- Mechanical Engineering (AREA)
- General Engineering & Computer Science (AREA)
- Tunnel Furnaces (AREA)
Description
Tunnelartiger Ziegeleiofen. Gegenstand der Erfindung ist ein tunnel artiger Ziegeleiofen, sogenannter Ziegelei sparof en.
Die Zeichnung veranschaulicht ein Aus führungsbeispiel des Gegenstandes der Er findung, es zeigt: Fig. 1 einen Längsschnitt.
Fig. 2 einen horizontalen Schnitt, und Fig. 3 einen Querschnitt.
Der eigentliche Ofen hat einen Brenn- kanal 1, durch welchen knapp hintereinander eiserne Wagen 2 auf gewöhnlichen Schienen einer Feldbahn 3 von rechts nach links durchfahren, welche an beiden Enden mit Weichen versehen sind, damit die Wagen wieder auf dem andern ausserhalb des Brenn kanals führenden Geleise zurückkehren kön nen. Die Oberfläche des Wagens bildet eine Fläche, auf welcher sich zwei gemauerte Reihen flachgelegter gewöhnlicher Ziegel oder Pflasterziegel 4 befinden, auf welche Fläche sodann die zum Brennen bestimmten Ziegel geschichtet und oben mit kleiner Kohle oder Kohlenstaub zwecks Beschleuni- gung des Brennens und des schnelleren Vor ganges überschüttet werden.
Der seitwärt, des Kanals 1 angelegte rostförmige Feue- rungsraum 5 ist sehr klein und je naeh Ver wendung des Brennmaterials derart ange ordnet, dass die Oberfläche des Rostes, über welche das Feuer in die Ziegel geht, in der selben Höhe wie die obere Fläche der Aus fütterung des Wagens und ein rückwärts hinter einem Wagen im Feuer und längs der vorgewärmten nachfolgenden Wagen in den Kamin 7 führenden Rauchsammelkanal sieb befindet.
Dieser ist gebildet. durch eine Au" nehmung 6 im Kanal 1. welcher das Brennen der Ziegel und die Erhaltung der reinen Fläche ohne Russ bei der rückwärtigen. dem Feuerraum gegenüberliegenden Seite ermög licht.
Von der Seite des Feuerraumes an der Sohle des Brennkanals 1 wird durch eine oder mehrere Öffnungen 8 di,- äussere kühle Luft unter die Wagen 2 selbst zugeführt, so dass nur die erste, die Oberfläche der Wa-;en bildende Ziegelschicht bis zu einer gewissen Tiefe erhitzt wird, während die weitere Tiefe derFütterung und dieWagen und dieFeldbahn stets kühl bleiben.
Durch weitere Öffnungen 9 in der Wölbung wird die Luft in den Kanal 1 des Ofens zugeführt. Über die Türe des Feuerraumes oder in derselben ist eine durchsichtige Glimmerplatte eingesetzt, durch welche der Heizer den Vorgang des Ziegel brennens auf dem Wagen beobachtet. Der Rauchsammler 6 ermöglicht ebenso das Vor trocknen und das Vorbrennen des rohen Ma terials auf dem Wagen 2 vom Feuerraum bis zum Anfangspunkt des Ofens 10, welcher während des Brennens mit einer den Kanal 1 abschliessenden Blechtüre gut dichtgehalten wird. Durch den richtigen Vorgang der Feuerung wärmt sich zugleich das Material auf den folgenden drei bis fünf Wagen in zweckmässiger Weise billig vor, wodurch ein ordentliches und rasches Ausbrennen der Ware und eine Ersparnis an Brennmaterial erzielt wird.
Hinter dem in der Glut des Feuerraumes stehenden Wagen sind schon sechs bis acht Wagen 2 des Materials aus gebrannt und kühlen im Kanal 1 langsam aus. Alle zwölf bis vierzehn Wagen werden auf einmal durch ein Drahtseil nachgezogen, dessen Anfang eingehängt ist auf einem Haken des ersten Wagens und dessen Ende aufgewunden ist auf einem vor dem Aus lauf 12 des Ofenkanals stehenden Rollbaum. Während des Brennens ist dieser Auslauf respektiv Öffnung des Kanals durch die Türe 13 mit einem Spielraum unten derart abgesperrt, dass kalte Luft unter die Wagen \? strömen kann.
Wenn der herausgedrückte Wagen 2 mit dein ausgekühlten Material aus dem Kanal 1 heraustritt, wird das Material vom Wagen heruntergenommen und dieser kehrt dann mittelst der Weiche auf dem freien äussern Geleise 14 zum Anfangspunkt des Ofens zurück, wo auf demselben wieder rohes Material aufgeschichtet wird, der Wagen: 2 wird im Punkte 10 in den Kanal 1 hineingeschoben und das Seil vom vorher gehenden Wagen auf denselben umgeschaltet, was ununterbrochen sich wiederholt.
Das Kamin kann gemauert sein oder aus Eisen bestehen. Über dem gewölbten Kanal 1 be- findet sich ein Trockenraum 15 mit Stell lagen oder mit etageförmigen Wagen, auf denen das frisch geformte Material durch die Wärme ausgetrocknet wird, welche durch die Wölbung des Kanals 1 durchdringt. Der Zug im Kamin wird durch den Verschluss 16 reguliert. Bei einem grösseren Unternehmen (Lehmgrube) ist es vorteilhaft, gleich zwei auf einen gemeinsamen Kamin vereinigte Kanäle einzurichten und das Ganze dann zu verschalen oder einzumauern. Der Vorteil dieses Ofens besteht darin, dass er billig und hauptsächlich leicht übertragbar ist, so dass er die Erschöpfung auch kleiner Leimlager durch leichte Verlegung, des ganzen Ofens auf einen andern Ort ermöglicht.
Claims (1)
- PATENTANSPRUCH: Tunnelartiger Ziegeleiofen, gekennzeich net durch einen Rauchsammelkanal (6), der gebildet ist durch eine Ausnehmung der dem Feuerraum gegenüberliegenden Seitenwand, gemessen vom Feuerraum bis zum Kamin. UNTERANSPRÜCHE: L. Tunnelartiger Ziegeleiofen nach Patent anspruch, dadurch gekennzeichnet, dass er mit einer oder mit mehreren Öffnungen (8) neben dem Feuerraum im Kanal (1) versehen ist, welcher die Höhlung des Kanals (1) mit dem Raum der Feuerungs- anlago (17) verbinden.2. Tunnelartiger Ziegeleiofen nach Patent anspruch, dadurch gekennzeichnet, dass die Wagen mit einer Schicht von Ziegeln oder Pflasterziegeln (4) bedeckt sind, auf welche erst die Ziegel aufzuschichten sind. 3. Tunnelartiger Ziegeleiofen nach Patentan spruch, dadurch gekennzeichnet, dass die Öffnung (10) auf der Einlassseite für die Wagen (2) mit einer dichtgehaltenen Türe abgeschlossen ist, während auf der ent gegengesetzten Seite des Kanals (1) das Ende (12) mittelst einer Türe (1'3) mit einem untern Spielraum derart abgeschlos sen ist, dass kalte Luft unter die Wagen strömen kann. 1.Tunnelartiger Ziegeleiofen nach Patentan spruch, dadurch gekennzeichnet, dass die Wagen im Kanal (1) mittelst eines neben dem Kanal (1) gezogenen unter den Wagen durchgehenden, auf dem ersten Wagen am Anfangspunkt des Ofens. (10) eingehängten Seils bewegt werden können, wodurch nach Belieben und je nach dem Fortgang des Brennens das Material auf dem Wagen zur Feuerstätte zugeführt werden kann.
Applications Claiming Priority (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| CH147376T | 1930-03-27 |
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| CH147376A true CH147376A (de) | 1931-06-15 |
Family
ID=4403416
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| CH147376D CH147376A (de) | 1930-03-27 | 1930-03-27 | Tunnelartiger Ziegeleiofen. |
Country Status (1)
| Country | Link |
|---|---|
| CH (1) | CH147376A (de) |
-
1930
- 1930-03-27 CH CH147376D patent/CH147376A/de unknown
Similar Documents
| Publication | Publication Date | Title |
|---|---|---|
| DE102010017507B4 (de) | Holzbackofen | |
| AT120977B (de) | Tunnelartiger Ziegelofen. | |
| DE13604C (de) | Doppelter Kanalofen mit Centrailuftheizung zum Brennen von gewöhnlichen Ziegelsteinen, basischen Ziegeln, Kalk, Zement und Thonwaaren | |
| DE465159C (de) | Mehrstoeckiger Backofen mit rinnenfoermigen Wandkanaelen zum UEberleiten der Heizgase | |
| DE28860C (de) | Gasheizeinrichtung an Oefen zum Brennen von Mauersteinen, Kalk, Terrakotten, Fayence, Porzellan etc | |
| DE495318C (de) | Gaskammer-Ringofen fuer keramisches Gut | |
| DE5777C (de) | Verbesserung an continuirlichen Ziegelbrennöfen | |
| DE426446C (de) | Kachelofen | |
| DE44990C (de) | Tunnelmuffel zum Einbrennen von Farben und Gold auf Porzellan-, Thon- und Glaswaaren | |
| DE3592C (de) | Continuirlicher Backofen mit Schwellapparaten | |
| DE61121C (de) | Continuirlicher Ziegelbrennofen | |
| DE24299C (de) | Verfahren und Ofen zum Glühen von Draht, Nieten u. s. w | |
| DE1216C (de) | Ziegelbrennofcn | |
| AT78184B (de) | Kanalmuffelofen zum Brennen keramischer Gegenstände und zum Glühen von Metallen, chemischen und anderen Stoffen. | |
| DE28144C (de) | Fahrbarer Rost mit Rostkammer | |
| DE10764C (de) | Vorrichtung zum Schweifsen des Eisens in Flammöfen | |
| DE585982C (de) | Rost fuer Kleinkohle zum Einsetzen in die Heizschaechte von Ringoefen, Ringofen dazu und Verfahren zur Benutzung der Roste | |
| AT159343B (de) | Heizofen. | |
| DE40917C (de) | Steinerner Doppelbackofen mit ausziehbaren Herden | |
| DE100480C (de) | ||
| DE1340C (de) | Kontinuirlicher Kanalofen zum Brennen von Thonwaaren etc | |
| DE315277C (de) | ||
| DE333709C (de) | Gluehofen mit Retorte, deren Abhitze einen Flammraum fuer das neu eingebrachte Gluehgut unmittelbar beheizt | |
| DE336909C (de) | Roestofen mit uebereinander liegenden laengsgestreckten Herden | |
| DE28016C (de) | Vereinigung von vier oder mehr Flammöfen zu einem kontinuirlich wirkenden System |