CH147403A - Verfahren zur Herstellung feinfädiger Kunstseide aus Zellulose-Estern und -Äthern. - Google Patents

Verfahren zur Herstellung feinfädiger Kunstseide aus Zellulose-Estern und -Äthern.

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CH147403A
CH147403A CH147403DA CH147403A CH 147403 A CH147403 A CH 147403A CH 147403D A CH147403D A CH 147403DA CH 147403 A CH147403 A CH 147403A
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Arthur Dr Eichengruen
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  Verfahren zur Herstellung feinfädiger Kunstseide aus     Zellulose-Estern    und     -Äthern.       Bekanntlich unterscheiden sich die Kunst  seidensorten des Handels, -     Viskoseseide,     Kupferseide, Nitroseide,     Acetatseide,    Äther  seide -- nicht allein durch ihre     verschieden-          artigo    Herstellungsweise und durch ihre       voneinander    abweichenden Eigenschaften,       sondern    auch durch die Feinheit ihrer Fäden  und der relativen Festigkeit der letzteren.

    Je feiner und gleichzeitig je fester eine Seide  ist, je mehr sie sich in diesen Eigenschaf  ten der Naturseide nähert, desto grösser ist  ihr Wert und desto höher der für sie be  zahlte Preis. Daher kommt es, dass die sehr  feinfädige Kupferseide viel höher bezahlt  wird,     wie    die     Viskoseseide,    obschon beide  vom chemischen Standpunkte aus als rege  nerierte Zellulose identisch sind.  



  Die grosse Feinheit der     gupferseidefäden     wird durch mechanische Dehnung des Fa  dens während des Spinnens durch das     Streck-          spinnverfahren    bewirkt.  



  Bei der neuesten Seide, der     Aeetatseide,     hat man zur Erzielung niedriger     Titres    ver-         schiedene    Wege eingeschlagen. Man bedient  sich entweder an Stelle der üblichen Düsen  von 0,09 mm solcher von wesentlich gerin  gerem Durchschnitt bis herab zu 0.05 mm,  man     varierb    den Druck, unter welchem die  Lösung aus den Düsen ausgespritzt -wird  oder die     Konzentration    oder die Viskosität  der Spinnlösungen     respektive    der angewand  ten     Acetylzellulose    oder die Temperatur in  den Spinnkammern usw.  



  Man hat auch versucht; die Eigenschaften  der Seide durch die Wahl     verschiedenartiger     Lösungsmittel zu beeinflussen, zum Beispiel  statt Aceton     Methylacetat,        Ethylformiat    und  andere     niedrigsiedende        Lösungsmittel    anzu  wenden, ohne hierbei einen Vorteil festzustel  len.  



  In der britischen Patentschrift     Nr.2-t3350     ist ein neues Lösungsmittel für     acetonlös-          liche        Acetylzellulose    angegeben. nämlich       Methylenchlorid    in Mischung mit Alkohol  oder andern Lösungsmitteln in solch gerin  gen Mengen,     da.ss    das Gemisch unbrennbar      war und blieb. Mit Lösungen von     Acetyl-          zellulose    in diesem Gemisch lassen sich durch  Ausspritzen aus Düsen, wie in der genannten  Patentanmeldung ausgeführt ist, Fäden.

    künstliche Haare, Bänder, Streifen usw. er  zeugen, ohne dass in irgend einem Stadium  der Fabrikation die Gefahr eines     Brandes     oder gar einer Explosion besteht.  



  Es wurde nun gefunden, dass diese Lö  sungsmethode zu einem überraschend ein  fachen Weg zur Regulierung der Faden  stärke von     Acetatseide    führt und die oben  genannten Massnahmen zur Erzeugung feiner       Titres    ganz oder teilweise unnötig macht.  Und zwar hat es sich gezeigt, dass diese Me  thode eine allgemein gültige ist und sich  nicht . allein auf     Methylenchlorid    in Mi  schung mit Lösungsmitteln, sondern auch auf  die verschiedenartigsten Gemische von Kalt  lösungsmitteln oder Warmlösungsmitteln  oder lösenden Mischungen von Nichtlösungs  mitteln einerseits mit Nichtlösungsmittel  anderseits erstreckt.

   Ferner wurde festge  stellt, dass man nicht nur die     acetonlösliche          Acetylzellulose,    sondern auch andere     Zellu-          loseacetate,    sowie andere     Zelluloseester,    zum  Beispiel die     Zellulosebutyrate    und Zellulose  äther, insbesondere die in Wasser unlösli  chen     Methyläther    und     Ethyläther    der Zellu  lose, sowie aromatische     Zelluloseäther    mit  derartigen Gemischen nach Belieben zu     fein-          fädigen    Seiden verarbeiten kann.  



  Das Verfahren ist dadurch gekennzeich  net, dass man als Lösungsmittel eine Mi  schung von Flüssigkeiten anwendet, von wel  chen     wenigstens    eines ein Nichtlösungsmittel  für die betreffenden     Zellulosederivate    ist,  wobei die Erzeugung eines die gewünschten  Eigenschaften besitzenden Produktes durch  Regelung der Verhältnisse der Komponenten  des Lösungsmittels bewirkt wird. Die Un  terschiede, welche durch diese an sich gering  fügig erscheinenden Änderungen in der Fa  denstärke erzielt werden, sind ganz überra  schend.

   Bei Anwendung für die Mischung  von     niedrigsiedenden    Lösungsmitteln, sind  sie wohl so zu erklären, dass unter diesen       Bedingungen    ein     Streckspinnverfahren    auto-         matisch    ausgeführt wird. Während einheit  liche Lösungsmittel in den heissen Spinn  kammern auch einheitlich verdunsten und  die Fäden gleichmässig ihren Lösungsmittel  gehalt verlieren, tritt bei den gemischten  Lösungsmitteln ein Punkt ein, bei welchem  sich das Verhältnis zwischen den     niedrigsie-          denden    und den hochsiedenden oder zwischen  stark lösenden, dem schwach lösenden oder  dem nicht lösenden Lösungsmittel wesentlich  verschiebt.

   Nach Verdunstung des grössten  Teils der     niedrigsiedenden    Lösungsmittel  tritt dann der Zustand ein, dass in dem Fa  den noch     geringe    Mengen der Mischungen  von Lösungsmitteln und     Nichtlösungsmitteln     oder nur von Nichtlösungsmitteln enthalten  sind, die in ihrer     Zusammensetzung    von dein  ursprünglich angewandten     Lösungsmittelge-          misch    verschieden sind und keine oder nur  geringe lösende Eigenschaften mehr besitzen.  In diesem Zustande ist der Faden zwar schon  erstarrt, aber noch sehr dehnbar und kann in  folgedessen einer starken     Streckung    unterwor  fen: werden.

   Dies ist beim normal erstarrten Fa  den aus einem einfachen Lösungsmittel, also  aus Aceton, nicht der Fall, bei diesem kann  also eine gewisse Geschwindigkeit beim Auf  spulen nicht überschritten werden, während  die     streckspinnbaren    Fäden, die nach dein  vorliegenden Verfahren entstehen, wesentlich  schneller gespult und hierbei gestreckt, das  heisst feinfädiger werden.  



  Es können beispielsweise 20 Teile     Zellu-          losehydroacetat    in 80 Teilen einer Mischung  von 75 Teilen     Methyläther    und 25 Teilen       Toluol    gelöst und in der vorgeschriebenen  Weise versponnen werden.

   Durch die schnel  lere Verdunstung des     Methylacetates    ver  schiebt sich das Mischungsverhältnis zwi  schen diesem und dem Nichtlösungsmittel       Toluol    während des     Trocknens    des gebilde  ten Fadens und es tritt nach Verdunstung  etwa der halben Menge des     Methylacetates     eine- vollkommene Koagulation des Fadens  ein, die es ermöglicht, auf denselben einen  stärkeren Zug durch Erhöhung der Geschwin  digkeit der Spindel auszuüben, ohne dass der  Faden bei der hierdurch eintretenden Deh-           nung    zerreisst, was bei einem nur aus einer       Methylacetatlösung    gesponnenen     Faden,    der  Fall sein würde.  



  Ein typisches Beispiel bieten die ver  schiedenen Mischungsverhältnisse     zwischen          Methylenchlorid    und Alkohol, welche auf der  nachstehenden Tabelle aufgeführt sind, wo  bei bemerkt sei, dass die hohen Drucke nur  durch die in die Versuchsapparatur einge  schaltete     Filtriervorrichtung-verursacht    wur  den.  



  Spinnversuche von Lösungen     acetonlös-          licher        Acetylzellulose    in Aceton im Vergleich  zu verschiedenen     Lösungsmittelgemischen    in  derselben Apparatur unter möglichst gleich,  bleibenden Arbeitsbedingungen und unter  Verwendung von 0,08     mm    Durchmesser der  Düsenöffnungen:

    
EMI0003.0012     
  
    <I>1. <SEP> Lösungsrn.ittel: <SEP> Aceton.</I>
<tb>  <B>160/.</B> <SEP> 20
<tb>  <B>J93aä <SEP> L5Sag-</B>
<tb>  Druck <SEP> in <SEP> Atmosphären <SEP> 32 <SEP> 35
<tb>  Temperatur <SEP>   <SEP> C <SEP> 50 <SEP> 45
<tb>  Metergeschwindigkeit <SEP> pro <SEP> Minute <SEP> 50 <SEP> 64,2
<tb>  Denier <SEP> 7,4 <SEP> 5;2
<tb>  <I>Ir. <SEP> Lös2.nigsmittelqemisch:</I>
<tb>  <I>85 <SEP> Gewichtsteile <SEP> Methylenchlorid</I>
<tb>  <I>15@Gezviclatsteile <SEP> Alkohol</I>
<tb>  Atmosphärendruck <SEP> 32 <SEP> 66
<tb>  Temperatur <SEP>   <SEP> C <SEP> 50 <SEP> 45
<tb>  Metergeschwindigkeit <SEP> pro <SEP> Minute <SEP> 50 <SEP> 64
<tb>  Denier <SEP> 7,5 <SEP> 6,0
<tb>  <I>11I. <SEP> Lösungsrnittelgemisch:

  </I>
<tb>  <I>%5 <SEP> Gezvichtsteile <SEP> i3Iethylenchlorid</I>
<tb>  <I>25 <SEP> Geacichtsteile <SEP> Alkohol</I>
<tb>  Atmosphärendruck <SEP> 36 <SEP> 71
<tb>  Temperatur <SEP>   <SEP> C <SEP> 48-54 <SEP> 40
<tb>  Metergeschwindigkeit <SEP> pro <SEP> Minute <SEP> 95 <SEP> 73
<tb>  Denier <SEP> 2,6-2,8 <SEP> 3,8
<tb>  <I>IV. <SEP> Lösungsmitlelgemisch:</I>
<tb>  <I>%0 <SEP> Gewichtsteile <SEP> Methylenchlorid</I>
<tb>  <I>30 <SEP> Gewichtsteile <SEP> Alkohol</I>
<tb>  Atmosphärendruck <SEP> 30 <SEP> 70
<tb>  Temperatur <SEP>   <SEP> C <SEP> 39-41 <SEP> 40
<tb>  Metergeschwindigkeit <SEP> pro <SEP> Minute <SEP> <B>113 <SEP> 113</B>
<tb>  Denier <SEP> 1,6-1,9 <SEP> 3,3     
EMI0003.0013     
  
    15 <SEP>  % <SEP> 20 <SEP>  /a
<tb>  Lömg <SEP> Ucsim;
<tb>  <I>V. <SEP> Löstcngsrnittelge@raise7@;

  </I>
<tb>  <I>65 <SEP> Gewichtsteile <SEP> ijIethylertchlorid</I>
<tb>  <I>35 <SEP> Gewichtsteile <SEP> Alkohol</I>
<tb>  Atmosphärendruch <SEP> 25 <SEP> 80
<tb>  Temperatur <SEP>   <SEP> C <SEP> 45 <SEP> 45
<tb>  Metergeschwindigkeit <SEP> pro <SEP> Minute <SEP> 160 <SEP> <B>156</B>
<tb>  Denier <SEP> 1,2 <SEP> 2,9       Aus der vorstehenden Tabelle geht her  vor, dass eine normale Spinnlösung in Aceton  und eine     Methylenchloridlösung    mit 15  Alkohol fast die gleichen     Titres    ergibt. Bei  25 % Alkohol sinkt aber die Fadenstärke  schon auf die Hälfte, bei 30 % Alkohol auf       ein    Drittel, bei 35 % Alkoholgehalt auf ein  Fünftel, wenn mit einer 15 %     igen    Lösung  gearbeitet wird.

   Bei 20 %     igen        Lösungen     nimmt die Fadenstärke in geringerem Masse  ab, fällt aber auf weniger als die Hälfte.  Hieraus geht hervor, dass das Verhältnis der  einzelnen Komponenten der     Lösungmittel-          und    der     Nichtlösungsmittelgemische    von aus  schlaggebender Bedeutung ist.

   Durch Erhö  hung der Alkoholmenge gegenüber dem     Me-          thylenchlorid    kann die Fadenstärke willkür  lich eingestellt, das heisst vermindert werden  und wird durch die     Erstarrungsgeschwindig-          keitsänderung    respektive Erhöhung der  Dehnbarkeit der erstarrenden Fäden die An  wendung höherer Spinngeschwindigkeiten  ermöglicht.  



  Trotz der niedrigen     Deniers.    die denjeni  gen der Naturseide nahe kommen und trotz  der Verwendung sehr grosser Mengen von     Al-          kohal,    also eines Nichtlösungsmittels, besit  zen die Fäden eine hohe Reissfestigkeit.  



  Analog wie die Mischungen von     Methy-          lenchlorid    und Alkohol verhalten sich auch  Mischungen von Lösungsmitteln, welche an  sich lösend wirken mit Nichtlösungsmitteln  oder mit Mischungen von Nichtlösungsmit  teln, die teils in Mischungen miteinander  lösend wirken oder auch solche,     welche,    kein  Lösungsvermögen besitzen. So kann man  beispielsweise anwenden: Gemische von Es  sigäther und Methylalkohol, Aceton, Alkohol      und Benzol;     Ethylenclilorid,    Alkohol und  Aceton; Ameisenäther und     Trichloräthylen;          Methylethylketon    und Alkohol usw.  



  Auch durch Zusatz geringer Mengen  Wasser zu     den,    Lösungsmitteln oder Gemi  schen kann eine Veränderung des     Feinheits-          grades    der Fäden und eine Regulierung der       Titres    durch     Anderung    des Wassergehaltes       erfolgen,    insbesondere bei Gegenwart von  Alkohol im     Lösungsmittelgemisch.    An Stelle  der     acetonlöslichen        Acetylzellulosen    lassen  sich in gleicher Weise auch andere     Acetylie-          rungsstufen,

      sowie andere     Zelluloseester    an  organischer und organischer Säuren oder  Mischungen solcher verarbeiten, sowie auch  Äther der Zellulose, sowie gemischte Äther  ester wie beispielsweise     Alkylzelluloseacetat.     



  Die Wirkung der Mischungen von Lö  sungsmitteln und Nichtlösungsmitteln be  schränkt sich nicht auf die Erzielung grö  sserer Dehnbarkeit und die Ermöglichung  grösserer Spinngeschwindigkeiten bis zu  250 m in der Minute, sondern es findet in  folge des geänderten     Erstarrungs-    und     Ko-          agulationsprozesses    während der Fadenbil  dung eine günstige Beeinflussung der Faden  form statt. Die nach vorliegendem Verfahren  hergestellten Fäden zeigen im Querschnitt  nicht die bei Anwendung von einfachen Lö  sungsmitteln vielfach beobachtete Knochen  form, sondern eine mehr oder weniger aus  gesprochene Kreisform.  



  In Fällen, wo höhere     Spinngeschwindig-          Izeiten        gewünscht    werden, ist es von Vorteil,  dass das     Lösungsmittelgemiscli    für die     Zellu-          losederivate    aus einem Lösungsmittel und  einem schwerer als dieses letztere flüchtigen  Nichtlösungsmittel besteht, und ein     koagulie-          rend    wirkendes Mittel enthält. Die dadurch  bewirkte raschere Erstarrung des Fadens  gestattet dann die Erhöhung der Spinnge  schwindigkeit.  



  Man löst beispielsweise 200     gr        Acetyl.          zellulose    in 700     gr    eines Gemisches aus  3 Teilen     Methylacetat,    welches bei 56 bis  62   siedet und einem Teil Alkohol vom  Siedepunkt 78  . Nach eingetretener Lösung    setzt man 100 Teile des     Fällungs-    und     Ko-          agulationsmittels        Tetrachlorkohlenstoff    zu.  



  Das typische des Verfahrens besteht da  rin, dass man zur Erzielung eines guten     Re-          sultates    in keiner Weise von den Eigenschaf  ten der Zellulose, insbesondere nicht von einer  hohen Viskosität oder einer hohen Konzen  tration abhängig ist, wie sie in verschiedenen  Patentschriften als Vorbedingung angegeben  ist.

Claims (1)

  1. PATENTANSPRUCH: Verfahren zur Herstellung von fein- fädiger Kunstseide aus löslichen Zellulose- estern und -Äthern, ebei welchen Lösungen derselben aus Düsen in heisse Kammern ein gespritzt werden, dadurch gekennzeichnet, dass als Lösungsmittel eine Mischung von Flüssigkeiten angewendet wird, von welchen wenigstens eines ein Nichtlösungsmittel für die betreffenden Zellulosederivate ist, wobei die Erzeugung eines die gewünschten Eigen schaften besitzenden Produktes durch Rege lung der Verhältnisse der Komponenten des Lösungsmittels bewirkt wird.
    L; N TERAN SPRüCHE 1. Verfahren nach Patentanspruch, dadurch gekennzeichnet, dass als Lösungsmittel für die Zellulosederivate mindestens zwei nichtlösende Flüssigkeiten gemischt wer den. 2. Verfahren nach Patentanspruch, dadurch gekennzeichnet, dass als Lösungsmittel für die Zellulosederivate solche Nichtlösungs mittel gemischt werden, welche zusammen ein Lösungsmittel für diese Zellulose derivate bilden. 3. Verfahren nach Patentanspruch, dadurch gekennzeichnet, dass als Lösungsmittel für die Zellulosederivate ein Nichtlösungs mittel in Mischung mit mindestens einem Lösungsmittel verwendet wird. . 4.
    Verfahren nach Patentanspruch und Un teranspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass eine der Flüssigkeiten in dem Lö- sungsmittelgemisch für Zellulosederivate aus Methylenchlorid besteht. 5. Verfahren nach Patentanspruch und Un teranspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass das Lösungsmittelgemisch für die Zel- lulosederivate Alkohol und Wasser ent hält.
    ki. Verfahren nach Patentanspruch, dadurch gekennzeichnet, dass das Lösungsmittelge- misch für die Zellulosederivate ein Lö sungsmittel und ein schwerer als dieses Lösungsmittel flüchtiges Nichtlösungs mittel und ein koagulierend wirkendes Mittel enthält, wodurch die Erstarrung des Fadens beschleunigt und eine höhere Spinngeschwindigkeit ermöglicht wird. 7.
    Verfahren nach Patentanspruch, zur Er zielung von Kunstseidenfäden niedriger Deniers, dadurch gekennzeichnet, dass das Lösungsmittelgemisch für die Zellulose derivate einen hohen Prozentsatz an Nicht lösungsmittel für die Zellulosederivate enthält und höhere Spinngeschwindigkei ten angewandt werden. B. Verfahren nach Patentanspruch, dadurch gekennzeichnet, dass der Titr e der ausge spritzten Fäden durch Regelung der Spinngeschwindigkeit reguliert wird.
CH147403D 1928-02-08 1929-02-01 Verfahren zur Herstellung feinfädiger Kunstseide aus Zellulose-Estern und -Äthern. CH147403A (de)

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