CH147471A - Kleinkläranlage. - Google Patents

Kleinkläranlage.

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CH147471A
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      Kleinkläranlage.       Es sind Kleinkläranlagen in Vorschlag  gebracht worden, bei denen eine an sich be  kannte Trennschnecke als Deckel oder als  Teil der Deckelausbildung der Klärvorrich  tung dient. Durch diesen Aufbau wird eine  wesentliche Ersparnis an Kosten, an Raum  und an Aufstellungskosten erhalten, was ge  rade für Kleinkläranlagen, wie sie für Land  häuser, kleine Haushalte und dergleichen  gebraucht werden, von besonderer Bedeutung  ist.  



  Die Erfindung bringt eine weitere Verein  fachung der Durchbildung derartiger Klär  anlagen mit sich. Es hat sich herausgestellt,  dass bei Vorhandensein grosser     Vorfluter    da  von Abstand genommen werden kann, das  von der     Schnecke    abgeschiedene Wasser durch       Abscheidung    der feinsten     Schwebestoffe-nach-          zuklären.    Aus diesem Grunde weist die Klein  kläranlage gemäss der Erfindung unter dem  als Trennschnecke ausgebildeten Deckel einen  Einsatzkörper auf, durch den im Verein mit  der Schachtwand eine Abfangrinne, die um    den Einsatzkörper umläuft, gebildet wird,

   und  in welchen Einsatzkörper eine     Überlaufein-          richtung    eingebaut ist; diese ermöglicht den  Übertritt der     ausgefaulten        Grubenjauphe    aus  einer Kammer des unter dem Einsatzkörper  liegenden, zum Beispiel brunnenartigen     Ge-          samtfaulraumes.     



  Bekanntlich fault nach ungefähr 30 Tagen  der Inhalt von     Sammelgruben    für Spülabort  abflüsse bis zur Sterilität aus. Wird die so       ausgefaulte    Grubenjauche stark verdünnt ab  geleitet, so entstehen für die     Vorfluter    keine  Nachteile.  



  Das Neue gemäss der Erfindung besteht  also im wesentlichen darin, den Einsatzkörper  mit einer     Überlaufeinrichtung        auszustatten,     was zur Folge hat, dass ausser der Trenn  schnecke nur noch ein wirksamer Teil, eben  dieser Einsatzkörper, der eigentlichen Klärvor  richtung vorhanden zu sein braucht, also eine  erhebliche Vereinfachung des Aufbaues ge  stattet. Vorteilhaft werden der Einsatzkörper,  sowie die Trennschnecke in einem aus ein-           zelnen    Rohrringen zusammengesetzten Brun  nenschacht untergebracht.  



  In der Zeichnung ist im Schnitt eine  Kleinkläranlage gemäss der     Erfindungbeispiels-          weise    dargestellt.  



  In dem aus Rohrringen a sich zusammen  setzenden Brunnenschacht sind die Trenn  schnecke b und das Einsatzstück c auf     Knag-          gen    oder Vorsprüngen unter Bildung einer  Abfangrinne n durch letzteres, im Verein mit  der Schachtwandung untergebracht. Die Trenn  schnecke b besitzt eine spiralförmige Führungs  bahre m, die nach oben offen ist und die in  die     Öffnung    1 übergeht.

   Die zu klärende  Flüssigkeit tritt in Richtung des obern Pfeils  in die     Trerruschnecke    ein und scheidet beim  Herumwandern in der Führungsbahn in in  ihrem letzten Teil an den nach innen     vorge-          wulsteten    Kanten     k    der Trennschnecke die       Feststoffe    ab, die dann unmittelbar nach un  ten in den Faulraum I fallen.

   Die Flüssig  keit selbst haftet an den Wandungen der  Führungsbahn der     Trennschrrecke    an, mit dem  Erfolg, dass sie unterhalb der     vorgewulsteten     Kanten an den nach aussen weisenden ge  neigten Flächen entlang fliesst und in die  Abfangrinne n, die durch einen am Einsatz  körper ausgebildeten, umlaufenden Falz zu  sammen mit der Schachtwandung gebildet  wird, gelangt. Das Einsatzstück c weist eine  Verlängerungswand e auf, die den Gesamt  faulraum f der Kläranlage in eine Kammer  I und in eine weitere Kammer     II    teilt. Am  untern Ende der Verlängerungswand e ist  eine     Durchtrittsöffnung    g vorhanden, die eine  Verbindung zwischen der Kammer I und der  Kammer     II    herstellt.

   Statt der Öffnung könnte  auch die Wand e nicht ganz bis an den Bo  den heranreichend ausgebildet sein. Der Ein  satzkörper c ist ausserdem mit einem Über  laufweg     h    versehen, der eine Verbindung  zwischen der Kammer     II    und der Austritts  öffnung i herstellt. Die     Trennschnecke,    oder  besser gesagt, die spiralförmige Führungsbahn  der Trennschnecke ist nach dem obern Raum  des Brunnenschachtes     offen    ausgebildet, so  dass man bei etwaigen Verstopfungen oder  dergleichen bequem Zugang von oben ge-         winnen    kann.

   Es ist bereits oben angegeben  worden, dass die zu klärende Flüssigkeit in  Richtung des obern Pfeils in die     Trenn-          schrrecke    eintritt und dass durch die Trenn  schnecke eine     Abscheidung    der Feststoffe der  art erfolgt; dass diese in den untern Faul  raum I fallen. Die verbleibende Flüssigkeit       durchströmt    die Abfangrinne und tritt in  Richtung des untern Pfeils durch die Öff  nung i aus.

   Dadurch, dass der Einsatzkörper  nun den     Überlaufweg        6t.    besitzt, kann aus  der Kammer     II    die sich hier entwickelnde  beziehungsweise aasgefaulte Jauche in die  Abfangrinne übertreten, so dass der     Gesamt-          abfl.uss    der geklärten Flüssigkeit oder des  Frischwassers, sowie der übergetretenen Jauche  durch die Öffnung i erfolgt.  



  Die Praxis hat ergeben, dass auch bei  starkem     Zufiuss    stets nur verhältnismässig ge  ringe Jauchemengen übertreten; infolgedessen  mischt sich das reine Wasser mit diesen ge  ringen Jauchemengen so gut, dass für den       Vorfluter    keine Nachteile entstehen.

Claims (1)

  1. PATENTANSPRUCH: Kleinkläranlage, dadurch gekennzeichnet, dass unter einem als Trennschnecke, durch welche die festen Bestandteile aus der zu klärenden Flüssigkeit abgeschieden werden, ausgebildeten Deckel ein Einsatzkörper an geordnet ist, der eine Überlaufeinrichtung aufweist, damit die in dem unter diesem Ein satzkörper befindlichen Gesarntfaulraum ans gefaulte Grubenjauche aus einer Kammer des selben in eine durch den Einsatzkörper und die Schachtwandung, um ersteren umlaufend, gebildete Abfangrinne übertreten und mit dem in der Abfangrinne strömenden Frischwasser vermischt durch eine Abflussöffnung abgeleitet werden kann.
    UNTERAN SPRüCHE 1. Kleinkläranlage nach dein Patentanspruch, dadurch gekennzeichnet, dass der Einsatz körper eine Verlängerungswand aufweist, die den Gesamtfaulraum in zwei Kam mern teilt, wobei die Verlängerungswand an ihrem untern Ende eine Öffnung auf- weist, damit ein Übertritt von einer Kam mer zür andern möglich ist. 2.
    Kleinkläranlage nach dem Patentanspruch, dadurch gekennzeichnet, dass der Einsatz körper eine Verlängerungswand aufweist, die den Gesamtfaulraum in zwei Kammern teilt, wobei die Verlängerungswand nicht bis auf den Boden des Brunnenschachtes reicht, damit ein Übertritt von einer Kam mer zur andern möglich ist. 3. Kleinkläranlage nach dem Patentanspruch, dadurch gekennzeichnet, dass die Trenn schnecke und der Einsatzkörper, durch wel- eben zusammen mit der Scbachtwandung die Abfangrinne gebildet wird, in einem sich aus Rohrringen zusammensetzenden Brunnenschacht untergebracht sind, in dem sie auf Knaggen oder Vorsprüngen von Rohrringen sitzen. 4.
    Kleinkläranlage nach Unteranspruch 3, da durch gekennzeichnet, dass die Trenn schnecke eine spiralförmige Führungsbahn besitzt, die nach dem obern Raume des Brunnenschachtes offen ist.
CH147471D 1929-06-04 1930-05-30 Kleinkläranlage. CH147471A (de)

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