CH147512A - An einem Augenglas angebrachte Lupe. - Google Patents

An einem Augenglas angebrachte Lupe.

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CH147512A
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David Horning George
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Description


  An einem Augenglas angebrachte Lupe.    Die bekannten Lupen, welche zum Beispiel  von Uhrmachern und Juwelieren benutzt  werden, weisen mit Haltehaken versehene in  angebrachtem Zustand am Umfange der Au  gengläser anliegende Ringe auf, von denen  Arme nach vorwärts ragen, die das Vergrösse  rungsglas in einem Abstand von dem Augenglas  festhalten. Bei der seitlichen Aufschiebung des  Ringes auf das Augenglas, bis die Haken auf  dem Rand des Augenglases     anlibgen    oder bei  der seitlichem Abziehung des Ringes, gleitet  nun dieser Ring fast über die ganze Oberfläche  des Augenglases hinweg, so dass eine     Zer-          kratzung    der hochpolierten Flächen sich kaum  vermeiden lässt.

   Wenn nun eine derartige Lupe  recht häufig an ein Augenglas angebracht und  wieder abgenommen wird, dann wird in kurzer  Zeit das Augenglas vollständig unbrauchbar.  



  Man hat bereits versucht, das Zerkratzen  der Augengläser beim Aufsetzen von Lupen  dieser Art zu verhindern, jedoch sind diese  Versuche bisher ohne Erfolg gewesen. Man  hat beispielsweise vorgeschlagen, die metal  lischen Ringe mit weichem Gummi zu über  ziehen. Dieses ist jedoch unpraktisch, weil    diese Gummischicht bei warmem Wetter oder  infolge der Körperwärme der Person, welche  das Augenglas trägt, weich wird und die  Oberfläche des Augenglases verschmiert, so  dass das Augenglas sehr häufig geputzt werden  muss. Ferner wird bei verhältnismässig häufi  gem Ansetzen und Abnehmen der Lupe die  Gummischicht sehr bald abgenutzt, und wenn  die Gummischicht ganz oder teilweise entfernt  ist, so kommen wieder die metallischen Teile  in Eingriff mit den Oberflächen des Augen  glases und zerkratzen dieselben.  



  Ein weiterer Nachteil der erwähnten auf  ein Augenglas aufzusetzenden Lupen     besteht     darin, dass oft viel Zeit und Sorgfalt ange  wendet werden muss, um die Lupe auf das  Augenglas aufzusetzen     undwieder    abzunehmen.  Man muss gewöhnlich das Augenglas zwecks       Anbringung    und     Abnehmung    der Lupe von  dein Kopf abnehmen.  



  Den Gegenstand vorliegender Erfindung  bildet eine an einem Augenglas angebrachte  Lupe, die die angeführten Nachteile nicht  aufweist. Der Erfindungsgegenstand zeichnet  sich erfindungsgemäss dadurch aus, dass er      eine Fassung aufweist, die mit Armen ver  sehen ist, welche mit einem Bogenstück ver  bunden sind, das einem parallel zu ihm an  geordneten, gleichen, zweiten Bogenstück  gegenüber liegt, wobei die beiden Bogenstücke,  die schmal sind, um nur einen kleinen Teil  des Augenglases abzudecken, zu beiden Seiten  des oberen Randes des Augenglases liegen  und auf ihrer Oberseite durch mindestens  einen auf dem Umfang des Augenglases auf  ruhenden Bügel zusammengehalten sind.  



  Der Gegenstand vorliegender Erfindung  ist in beiliegender Zeichnung in zwei bei  spielsweisen     Ausführungsformen    veranschau  licht, und zwar zeigt       Fig.    1 eine schaubildliche Darstellung der  ersten Ausführungsform,       Fig.    2 ist ein senkrechter Mittelschnitt  durch dieselbe, und     Fig.    3 zeigt schaubildlich  die zweite Ausführungsform.  



  Die in den     Fig.    1 und 2 dargestellte Aus  führungsform weist eine Fassung 3 auf, die  mit zwei Armen 2 versehen ist. Die Fassung  3 enthält eine Vergrösserungslinse 9. In der       Fig.    1 ist eine Brille 4, an der die Lupe an  gebracht ist, in gestrichelten Linien dargestellt.  Diese Brille ist mit Augengläsern 5 versehen.  



  Die Arme 2 sind mit einem Bogenstück  7 verbunden, welches genau so gekrümmt ist  wie der obere Rand des Augenglases. Das  Bogenstück ist sehr schmal, damit es nur  einen kleinen Teil des Augenglases abdeckt.  Es liegt im Abstand einem parallel ange  ordneten gleichen Bogenstück 7 gegenüber,  wobei der Abstand so gross ist, dass die Innen  flächen der Bogenstücke leicht in Berührung  mit dem Augenglas geraten. Die Bogenstücke  können aus irgend einem geeigneten Material  hergestellt werden, um sie jedoch so leicht  wie möglich zu machen, wird vorzugsweise  Aluminium verwendet.

   Sie sind in der     1Vähe     ihrer Enden auf ihren oberen Seiten durch  zwei schmale Bügel 8, die auf dem Umfang  des Augenglases ruhen,     miteinanderverbunden,     so- dass der grösste Teil zwischen den beiden  Bogenstücken offen bleibt. Die Bogenstücke  bilden mit den Bügeln das Glied 1. Die  Arme 2 sind so lange, dass die Vergrösserungs-    linse im richtigen Abstand vom Augenglas  sich befindet. Das Glied 1 kann aus einem  Stück bestehen oder zusammengesetzt sein.  



  Die in     Fig.    3 dargestellte Ausführungs  form ist mit Ausnahme der Verbindung der  beiden Bogenstücke gleich beschaffen wie die  erste Ausführungsform. Die beiden Bogenstücke  sind mit einem einzigen Bügel 6, der wieder  um auf dem oberen Rand des Augenglases  aufruht, verbunden, der so lang ist wie die  Bogenstücke selbst.  



  Die dargestellten Lupen können leicht  und schnell an einem Augenglas angebracht  und abgenommen werden. Das Glied 1 wird  einfach auf den oberen Teil des Augenglases  aufgesetzt und in dieser Lage wird es durch sein  Eigengewicht gegen unbeabsichtigte Entfer  nung gesichert. Hierbei befindet sich die Ver  grösserungslinse in der gewünschten Gebrauch  stellung. Um die Linse zu entfernen, ist es  lediglich notwendig, das Glied 1 von dem  Augenglas zu entfernen. Hierbei braucht man  das     Augengläs    selbst nicht vom Kopfe  zu entfernen. Ein Zerkratzen oder Ver  schmieren des Augenglases ist unmöglich,  da der Lupenhalter lediglich mit der Fassung  des Augenglases oder bei Gläsern ohne Fas  sung nur mit dem Rand derselben in Berüh  rung kommt, während keine Teile mit den  mittleren Teilen des Augenglases in Berührung  kommen.

Claims (1)

  1. PATENTANSPRUCH: An einem Augenglas angebrachte Lupe; dadurch gekennzeichnet, dass sie eine Fassung aufweist, die mit Armen versehen ist, welche mit einem Bogenstück verbunden sind, das einem parallel zu ihm angeordneten, gleichen, zweiten Bogenstück gegenüberliegt, wobei die beiden Bogenstücke, die schmal sind, um nur einen kleinen Teil des Augenglases abzudecken, zu beiden Seiten des oberen Randes des Augenglases liegen und auf ihrer Oberseite durch mindestens einen auf dem Umfang des Augenglases aufruhenden Bügel zusammen gehalten sind.
CH147512D 1929-08-27 1929-08-27 An einem Augenglas angebrachte Lupe. CH147512A (de)

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