CH147568A - Verfahren und Einrichtung zur Herstellung von Quecksilberschaltern und anderen eine Flüssigkeit enthaltenden Apparaten. - Google Patents

Verfahren und Einrichtung zur Herstellung von Quecksilberschaltern und anderen eine Flüssigkeit enthaltenden Apparaten.

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CH147568A
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Elektricitaets-Gese Allgemeine
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Aeg
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  Verfahren und Einrichtung zur Herstellung von     Quecksilbersehaltern        und    anderen  eine Flüssigkeit enthaltenden Apparaten.    Flüssigkeitsschalter, insbesondere Queck  silberschalter, besitzen gewöhnlich ein luft  dicht abgeschlossenes Gefäss, innerhalb dessen  sich die Flüssigkeit im Vakuum oder in einer  den Lichtbogen unterdrückenden Atmosphäre  befindet. Bekanntlich üben Wasserdampf,  Sauerstoff und andere Verunreinigungen, die  in dem Gefäss infolge seiner Berührung mit  der Luft während der Herstellung     vorhanden     sein mögen, ausserordentlich schädlichen Ein  fluss aus, und es wurde daher auf ihre Be  seitigung grosse Sorgfalt gelegt.

   Bisher wurde  gewöhnlich in der Weise verfahren, dass das  Gefäss an ein Entlüftungssystem     angeschmol-          zen    wurde und sich während der Entlüftung  in einem Ofen befand. Durch die vereinigte  Wirkung des Vakuums und der Erhitzung  der Gefässwände wurden aus diesen die       okkludierten    Gase, Wasserdampf und andere  Verunreinigungen ausgetrieben. Dann wurde  Wasserstoff in das Gefäss     eingeführt,    um es  auszuspülen, und das Gefäss von neuem ent-    lüftet. Dies wurde mehrere Male wiederholt,  wobei die Erhitzung während dieser Vor  gänge fortgesetzt wurde.

   Dann wurde     Queck-          silber    von einer andern Stelle des Vakuum  systems aus in das Gefäss eingeführt.     wäh-          rend    das Vakuum aufrechterhalten wurde.  Hierauf wurde das Gefäss wieder erhitzt, und  zwar bis zum Siedepunkt des     Quecksilbers.          gewünschtenfalls    eine     _    Gasfüllung, wie zum  Beispiel Wasserstoff, eingelassen und das  Gefäss abgeschmolzen. Dieses Verfahren     war     zeitraubend und ergab nur eine geringe  Gleichförmigkeit des Produktes.  



  Es wurde nun gefunden, dass die ur  sprüngliche     Wärmebehandlung    nebst Ent  lüftung und Ausspülung ausgeführt     werden     kann während das Gefäss mit     einem    ersten  Entlüftungssystem     verbunden    ist, das     ar     einer selbsttätig wirkenden Maschine vor  gesehen sein mag, die die     richt;ge    Reihen  folge der Operationen ergibt, und dass da:  Gefäss dann auf Raumtemperatur oder noch      niedriger abgekühlt und mit     Stickktoff    von  Atmosphärendruck gefüllt werden kann, be  vor es von der     Maschine    abgenommen wird.

    Dann kann die richtige Menge Quecksilber  eingeführt werden, wobei dieses ein gleiches  Volumen Stickstoff verdrängt. Hierauf kann  der Schalter auf ein zweites Entlüftungs  system gesetzt werden, das vorzugsweise wie  der in einer selbsttätig wirkenden Pump  maschine besteht, die die abschliessenden  Teilschritte, wie Erhitzen, Entlüften, Spülen  und Füllen mit dem gewünschten Gas aus  führt, worauf das Gefäss wie bisher abge  schmolzen wird.

   Es hat sich nämlich gezeigt,  dass, wenn das Ansatzrohr, durch welches  der Schalter entlüftet wird, genügend ver  engt ist, die Diffusion der atmosphärischen  Luft in dem innerhalb des Gefässes befind  lichen Stickstoff selbst beim Verstreichen  mehrerer Stunden     vernachlässigbar    gering  ist, infolge des Umstandes, dass' das spezifi  sche Gewicht von     Stickstoff    nur sehr wenig  grösser ist als dasjenige von Luft. Es ist  daher nunmehr sehr gut möglich, jeden ein  zelnen Schalter vor dem     Zuschmelzen    des  Gefässes     auszuproben,    um sicherzustellen, dass  die richtige Menge Quecksilber eingefüllt ist.

    Hierdurch werden manche Mängel beseitigt,  die sich sonst bei der     Sehlussprüfung        heraue-          stellen.    Ausserdem wird grosse Einheitlich  keit des Produktes erzielt, da jeder Schalter  genau so wie jeder andere behandelt wird.  



  Bei der Herstellung eines Quecksilber  schalters gemäss der bevorzugten Ausfüh  rungsform der Erfindung wird ein mit An  satzrohr versehenes Schaltergefäss auf eine  selbsttätige     Pumpmaschine    aufgesetzt. Diese  Maschine hat 'einen absatzweise umlaufenden,  wassergekühlten Kopf, der eine grössere An  zahl geölter Gummiröhrchen zur gasdichten  Verbindung mit den Ansatzrohren der  Schaltergefässe besitzt. Beim Umlauf des  Kopfes werden die Gefässe in einen Ofen ge  bracht, wo sie genügend erhitzt werden, um  alle     okkludierten    Gase und Wasserdampf  auszutreiben.

   Durch den Umlauf des Kopfes  wird das Gefäss ferner mit einer Reihe von    Bohrungen verbunden, durch welche die Ge  fässe in abwechselnder Folge mit     Vorvakuum,     Feinvakuum und einem Spülgas, zum Bei  spiel Wasserstoff, verbunden werden, und  diese Entlüftung und Ausspülung wird meh  rere Male wiederholt. Jedes Gefäss wird, wenn  es sich der Stelle nähert, an der es von der  Maschine abgenommen wird, durch ein Luft  gebläse bis auf Raumtemperatur oder noch  tiefer gekühlt, und bei der letzten Bohrung  wird das entlüftete Gefäss mit Stickstoff bei  Atmosphärendruck gefüllt.

   Infolge der klei  nen Öffnung im Ansatzrohr und infolge des  Umstandes, dass Stickstoff nur eine wenig  grössere spezifische Dichte als Luft hat,  findet keine merkliche Diffusion von Luft  in den Stickstoff hinein statt; das Gefäss  kann daher nun vom Entlüftungssystem ohne  schädliche Einwirkung entfernt werden. Dann  lässt man Quecksilber, welches, um uner  wünschte Verunreinigungen zu beseitigen,  im Vakuum destilliert und in Wasserstoff  atmosphäre aufbewahrt worden ist, in geeig  neter Menge in das Schaltergefäss ein,     wobei     ein gleiches Volumen Stickstoff verdrängt  wird.

   Sodann wird der Schalter geprüft, um  sicherzustellen, dass er innerhalb der zuläs  sigen Grenzen arbeitet, um den Stromkreis  zu öffnen oder zu schliessen, eine Prüfung,  die bei den     bisherigen    Entlüftungsverfahren  nicht möglich war. Nun wird das Schalter  gefäss' auf eine zweite     selbsttätig    wirkende       Pumpmaschine    gebracht, die ähnlich der er  sten .eingerichtet ist. Mit Rücksicht auf die  Anwesenheit von Quecksilber muss das Ge  fäss     natürlich    unterhalb des     wassergekühlten     Kopfes dieser Maschine aufgehängt werden.

    Die     Erhitzungsdauer    ist herbei kürzer als  auf der ersten     Pumpmaschine    und die Ofen  temperatur derart, dass das Quecksilber nicht  aus dem Schaltergefäss destilliert. Beim Um  lauf des Kopfes der zweiten Maschine wird  das Gefäss in abwechselnder Folge mit Vor  vakuum, Zwischenvakuum und Endvakuum  verbunden, um eine hohe Luftleere zu er  zielen. Dann wird es vorzugsweise mit Was  serstoff ausgespült und die Entlüftung und  Ausspülung einigemal wiederholt. Wenn es      sich der Stelle nähert, wo es von der Ma  schine abgenommen werden soll, wird es wie  der auf Raumtemperatur abgekühlt und  Wasserstoff oder ein anderes, den Lichtbogen  unterdrückendes Gas in das entlüftete Ge  fäss bei einem Druck eingelassen, welcher  etwas unter Atmosphärendruck liegt.

   Hierzu  dient beispielsweise ein Gasbehälter, der  ständig einen Druck aufrecht erhält, der  wenige cm, zum Beispiel     21/2    cm, unter Atmo  sphärendruck liegt: Das Gefäss wird dann in  der üblichen Weise abgeschmolzen und von  der Maschine abgenommen. Die letzte Gas  füllung kann     unter    Umständen fortgelassen  werden.  



  Die     Zeichnung    zeigt eine bevorzugte Aus  führungsform der zur Ausführung des Ver  fahrens dienenden     Einrichtung.     



       Fig.    1 ist eine Draufsicht auf die erste       Pumpmaschine,    auf .welcher die Schalter  gefässe entlüftet, ausgespült und mit Stick  stoff gefüllt werden;       Fig.    2 ist eine Draufsicht auf dieselbe  Maschine, wobei jedoch einzelne Teile ent  fernt und das rotierende Ventil teilweise ab  gebrochen ist, um die Rohrverbindungen zu  zeigen;       Fig.    3 ist ein Querschnitt nach der Linie  3-3 der     Fig.    2;       Fig.    4 zeigt die Draufsicht auf das um  laufende Ventil der Maschine in grösserem  Massstab;       Fig.    5 ist .ein Querschnitt nach der Linie  5-5 der     Fig.    4;

         Fig.    6 zeigt eine Ansicht des zum Destil  lieren und Aufbewahren des Quecksilbers  dienenden Apparates;       Fig.    7 ist eine Draufsicht auf die zweite       Pumpmaschine,    auf welcher die Schalter  gefässe entlüftet, ausgespült, mit dem Licht  bogen unterdrückenden Gas gefüllt und ab  geschmolzen werden, unter     Fortlassung    ein  zelner Teile;       Fig.    8 ist eine schematische Ansicht der  Rohrverbindungen;       Fig.    9 zeigt das zum Abschmelzen die  nende Gebläse auf der zweiten Maschine und       Fig.    10 das fertige Schaltergefäss.

      Die Grundplatte 1 der in     Fig.    1 bis 5  dargestellten ersten     Pumpmaschine    trägt auf  einer geeigneten     Gleitfläche    ein Genfer Ge  triebe 2 und dieses     seinerseits    ein Speichen  rad 3, das an seinem     äussern    Rand die hohlen  Bogensegmente 4 trägt.

   Von einem auf dem  Speichenrad 3 zentral     angeordneten    Behäl  ter 5     fliesst    durch ein Rohr 6     Kühlwasser     zu einem der Segmente 4, dann durch die  Rohre 7 von .einem Segment zum nächsten  und kehrt schliesslich durch ein Rohr 8 zu  einem     achsialen    Punkt zurück, von wo aus  es abgelassen     ,wird.    Das     Zuflussrohr    zum Be  hälter 5 ist mit 9 bezeichnet.  



  Ein Motor 11 treibt über ein Reduzier  getriebe 13 und     Schnurla.uf    14 eine Schnecke  12 an, letztere das Schneckenrad 15. das  auf gleicher Achse mit dem absatzweise  wirkenden Getrieberad 16 sitzt, welches  auf einem     Segment    gezahnt ist und  ein Getrieberad 17 abwechselnd     antreibt     und     sperrt.    Dieses trägt einen Kurbel  zapfen 18, der seinerseits das Genfer Ge  triebe 2 abwechselnd antreibt und sperrt.  Hierdurch wird der ständige Umlauf des  Motors 11 in eine ruckweise Umdrehung der  Bogensegmente 4 entgegen dem     Uhrzeigersinn     umgewandelt.  



  Auf der Grundplatte 1 ist, konzentrisch  mit dem Genfer Getriebe 2 und eine zentrale  Öffnung des letzteren durchsetzend, eine       kreisförmige    Platte 20 vorgesehen, die als  feststehender Teil des umlaufenden Ventils  dient und auf welcher die den     beweglichen     Teil des umlaufenden Ventils bildende, ähn  liche Platte 21 ruht. Auf der letzteren ruht  wiederum eine Brille 22, welche vom Genfer  Getriebe 2 durch die Bolzen 23 mitgenommen  wird und     ihrerserits    die umlaufende Ventil  platte 21     mittelst    der Zapfen 24 mitnimmt,  so dass auch letztere mit dem Genfer Getriebe  umläuft. Eine Hülse 25 sichert die konzen  trische Lage der beiden     Platten    20 und 21.

    Die Platte 20 besitzt eine grössere Anzahl  Bohrungen 2.6, die voneinander den gleichen  Winkelabstand haben     wie    die Ruhestellungen  des Genfer Getriebes 2. Die Platte 21 hat       entsprechende    Bohrungen 27, deren jede in      jeder Ruhestellung mit einer Bohrung 26  zur Deckung kommt. Eine Reihe von Ölrillen  \<B>2</B>8 dient zur Dichtung zwischen den Ventil  platten 20 und 21.  



  Eine Reihe von     "Öffnungen    30 mit dem  selben     Winkelabstand    wie die Bohrungen 26  des umlaufenden Ventils     durchsetzt    die hoh  len Segmente 4. Jede dieser Öffnungen     3(1     enthält eng     eingepasst    ein kurzes, dickwandi  ges Rohrstück 31 aus Gummi, dessen beide  Enden etwas elastisch zusammengezogen sind,  zum Beispiel durch eine Gummischnur 32,  um das Heraustreiben der in die Rohrstücke  31 einzuführenden Glasröhren zu verhüten.  Dasselbe kann auch durch ein in die     Mitte     des Rohrstückes 31 eingefügtes kurzes Röhr  chen von gleichem Durchmesser wie die ein  zuführenden Glasröhrchen erreicht werden.

    Die obere Öffnung jedes Rohrstückes 31  dient dazu, das Ansatzrohr 33     (Fig.    10) eines  zu entlüftenden Schaltergefässes 34 aufzu  nehmen;     dieses    Ansatzrohr     -wird    zwecks luft  dichter Verbindung eingefettet. Das untere  Ende jedes Rohrstückes 31 ist durch ein  Röhr 35 mit einer Bohrung 27 der umlaufen  den     Ventilplatte    21 verbunden, und zwar auf  einanderfolgende Rohrstücke 31 mit     aufein-          anderfolgenden    Bohrungen 27. Auf diese  Weise wird beim Umlauf des Genfer Ge  triebes 2 jedes Gefäss 34     aufeinanderfolgend     mit jeder der Bohrungen 26 verbunden.  



  Nunmehr sollen die Verbindungen dieser  Bohrungen 26 beschrieben werden. Die bei  den Bohrungen 26; die durch das umlaufende  Ventil mit denjenigen Rohren 35 verbunden  sein würden, welche in den in     Fig.    2 mit     -t     bezeichneten Stellungen endigen, fehlen. Geht  man von     h'er    im entgegengesetzten Uhrzeiger  sinn weiter, so sind die     be;den    ersten Boh  rungen 26, und jede folgende dritte Bohrung  durch ein     1Jehrfach-T-Stück    37 und ein Rohr  38 mit einer passend angetriebenen Vakuum  pumpe 39 verbunden, die genügend 'gross sein  muss, um das ganze angeschlossene System  während der Ruhepause des Genfer Getriebes  2 im wesentlichen zu entlüften.

   Die dritte  Bohrung 26 und jede weitere dritte Bohrung  ist durch ein     Hehrfach-T-Stück    41 und ein    Rohr 42 mit einer zweiten Vakuumpumpe 43  verbunden, die so entworfen ist. dass sie das  durch die erste Pumpe in den     Schalter-          gefässen    34 erzeugte Vakuum aufrecht erhält  und     verbessert.    Die vierte Bohrung 26 und  jede folgende dritte     Bohiung,        ausgenommen     die letzte Bohrung, ist durch ein Mehrfach  T-Stück 45 und ein Rohr 46 mit einem nicht  dargestellten     Wasserstoffbehälter    bei unge  fähr Atmosphärendruck verbunden.

   Die  letzte     Bohrung    26 ist durch ein Rohr 48  mit einem Stickstoffbehälter bei Atmosphä  rendruck verbunden.  



  Ein bogenförmig     ausgebildeter    Ofen 50,  dessen Krümmung derjenigen der Segmente  4 entspricht, ist so angeordnet, dass sein  Boden nahe der obern Wand der Segmente -t  liegt, und erstreckt sich von einem Punkt  zwischen der ersten und zweiten auf die  Leerstellungen A folgenden Ruhestellungen  entgegengesetzt dem     Uhrzeigersinn    auf un  gefähr 170  . Dieser Ofen 50 wird durch  Flammen, die aus den mit Düsen versehenen  Rohren 51 austreten, auf ungefähr 500   C  erhitzt. Den Rohren 51 wird an jedem     Ende     durch die Rohre 52 ein Gemisch von Gas  und Luft zugeführt. An der Decke des Ofens  ist eine Abzugsöffnung 53 vorgesehen, um  die Zirkulation der Gase zu gestatten.

   Jedes  Ende des Ofens 50 hat eine geeignete Öffnung  für den Ein-     bezw.        Austritt    der von den       Segmenten    4 getragenen Schaltergefässe 34.  und ein durchgehender Schlitz am Boden des  Ofens gestattet den Durchtritt der Ansatz  rohre 33.  



  Oberhalb der Öffnungen 30     erstreckt    sich  vom Ende des Ofens 50 bis zur Stellung     @l     eine. Luftleitung 55 mit. Öffnungen an der  Unterseite über jeder Ruhestellung der Öff  nungen 30, wodurch ein Luftstrom gegen die  von den Segmenten 4 zugeführten Schalter  körper 34 gerichtet wird, um sie zu küh  len. Der Luftleitung 55 wird Luft durch  einen     1iühler    56 zugeführt, in welchem die  Luft durch befeuchtetes Gewebe streicht.  



  Bei dem in     Fig.    6 dargestellten     Queck-          silberapparat    trägt ein Ständer 60 eine       Quecksilberblase    61 und eine hiermit verbun-      Jene Kühlschlange 62. Unterhalb der letz  teren befindet sich der Behälter 63. Eine  Vakuumpumpe 64 ist     mit    einem zwischen  der Kühlschlange 62 und dem Behälter 63  liegenden Punkt über ein Saugrohr 65 und  die Leitung 66 verbunden. Die letztere ist  so angeschlossen, dass sie das aus der Kühl  schlange herunter fallende Quecksilber nicht  auffängt.

   Mit der Leitung 66 ist ein     Queck-          silbermanometer   <B>6=i</B> mit eingeschmolzenen  Kontakten verbunden, die so angeordnet     sind,          da-Q    sie durch das Quecksilber     geschlossen     werden, wenn das Vakuum unter einen be  stimmten Wert sinkt. In den     Kontaktkreis     sind eine Alarmglocke 68 und eine Batterie  69 eingeschaltet, so dass bei versagendem Va  kuum ein Warnungszeichen ertönt und der  Bedienungsmann die Quecksilberblase 61  ausser Betrieb setzen kann. Dieser fliesst  Quecksilber ständig aus einem     Behälter    70  zu, aus dem das Quecksilber durch den Baro  meterdruck durch das Rohr 71 bis in die  Blase 61 gehoben wird.

   In Reihe mit einer       Zuleitung    73 zum elektrischen Erhitzer der  Blase 61 liegt ein Quecksilberschalter 72, der  durch einen Schwimmer 74 im     Behälter    70  gesteuert wird, und zwar wird, wenn der       Quecksilberzufluss    im Behälter 70 unter  einen bestimmten Betrag sinkt, der Schalter  72 geöffnet und dadurch die Blase 61 ausser  Betrieb gesetzt. Der Kühlschlange 62 fliesst  Kühlwasser durch eine Leitung 75 zu und  dann durch eine Leitung 76 ab.  



  Der Sammelbehälter 63, in welchem das  destillierte Quecksilber angesammelt wird,  ist durch ein Barometerrohr 77 mit dem     obern     Ende eines     Sammelbehälters    78 verbunden.  Das Überströmen des Quecksilbers zu diesem       Sammelbehälter    78 wird normal durch den  Druck der in diesem Behälter vorhandenen       Wasserstoffatmosphäre    verhindert. Der Was  serstoff wird durch den Sperrhahn 79 und  Leitung 80 zugeführt. Die Vakuumpumpe 64  ist gleichfalls mit dem obern Ende des     Sam-          melbehälters    78 verbunden, und zwar durch  die Leitung 81 und den Sperrhahn 82, der  normal geschlossen ist.

   Um das Quecksilber  vom Behälter 63 zum Behälter 78 zu schaf-         fen,    ist es     notwendig,    den Sperrhahn 79 zu  schliessen und den     Sperrhahn    82 zu öffnen,  worauf das Quecksilber infolge der Schwer  kraft nach der Kammer 78 fliesst. Wenn  so eine genügende Menge     hinübergeflossen     ist, werden die Sperrhähne wieder in die nor  male Stellung gebracht. Ein Sperrhahn 83,  ein Rohr 84 und eine hohle Nadel 85     dienen     dazu, Quecksilber aus dem     Sammelbehälter     78 in das Schaltergefäss 34 einzuführen. Die  Nadel _85 reicht dabei bis jenseits der     Ein-          sohnürung    des Ansatzrohres 33.  



  In der Nähe des     Quecksilber-Destillier-          apparates    ist ein zweiter selbsttätiger Pump  und Spülapparat angeordnet, welcher dem  jenigen der     Fig.    1 bis 5 in mancher Be  ziehung ähnlich ist, aber einige Abweichun  gen aufweist, wie aus den     Fig.    7 bis 9 er  sichtlich ist. In diesem zweiten Apparat ist  die Grundplatte mit 90 bezeichnet, das um  laufende Speichenrad mit 91. Es ist in     ähn-          lich-er    Weise gelagert und absatzweise an  getrieben wie das Speichenrad 3 der ersten       Pumpmaschine;    diese Teile bedürfen daher  keiner näheren Beschreibung.

   An Seinem  Aussenrande trägt das     Speichenrad    3 die hoh  len,     bogenförmigen    Segmente 92, die den       Segmenten    4 ähnlich sind. Den     Segmenten    92  wird Kühlwasser durch ein Rohr 93 zuge  führt, und zwar fliesst dieses zunächst zu  einem auf dem Speichenrad 91 ruhenden offe  nen Tank 94, von dort durch das Rohr 95  zu einem der     Segmente    92 und dann der  Reihe nach durch die andern Segmente, dann  durch das Rohr 96 zu einer     achs'alen    Stelle  und schliesslich von dort nach einem     Abfluss-          rohr.    Ferner ist auf der zweiten Maschine  ein umlaufendes Ventil ähnlich -wie bei der  ersten Maschine vorgesehen,

   und die Bohrun  gen der beweglichen Ventilplatte sind mit  den Rohren 97 verbunden, die ihrerseits die  Verbindung mit den obern Enden von       Gummirohrstücken    ähnlich den     Cxumm;rohr-          stücken    31 der     Fig.    3 herstellen. Die     CTlimml-          rohrstiieke        erstrecken    sich durch die Seg  mente 92 abwärts. Die untern Enden der       Gümmirohrstücke    nehmen die Ansatzrohre  der Schaltergefässe 34 auf.

   Die Anordnung      ist also sehr ähnlich derjenigen der ersten  Maschine; ein wesentlicher Unterschied ist  nur, dass die Schaltergefässe 34 hier unter  halb der Segmente 92 aufgehängt sind, wäh  rend sie in der ersten Maschine oberhalb der  Segmente 4 getragen werden.  



       Nunmehr    sollen die Verbindungen der  Bohrungen in der feststehenden Ventilplatte  beschrieben werden. Diejenige     Bohrung,    wel  che mit jenem Rohr 97 in Verbindung steht,  welches beim Umlauf des Ventils in die in       Fig.    8 mit B bezeichnete Stellung gelangt,  in welcher das Schaltergefäss     abgesehmolzeit     wird, ist eine Leerbohrung, indem sie am  Ventil abgeschlossen wird, und dasselbe gilt  auch von den drei in der dem     Uhrzeigersinn     entgegengesetzten     Richtung    folgenden Boh  rungen.

   Die nächste Bohrung und jede vierte  folgende Bohrung ist durch das     Mehrfach-          T-Stück    100 und ein Rohr 101 mit einer  Vakuumpumpe 102 verbunden, die so bemes  sen ist, dass sie das gesamte angeschlossene  System während der Ruhepause der     Segmente     92 im wesentlichen entlüftet. Die nächst  folgende und jede vierte weitere Bohrung ist  durch das     Mehrfach-T-Stück    103 und das  Rohr 104 mit einer Vakuumpumpe 105 ver  bunden, die genügend Kapazität hat, um das  Vakuum aufrecht zu erhalten und zu ver  bessern.

   Die nächstfolgende und jede vierte  weitere Bohrung ist durch .ein     Mehrfach-T-          Stück    106 und ein Rohr 107 mit einer dritten  Vakuumpumpe 108 verbunden, die dazu  dient, das Vakuum in dem vorher entlüfteten  System aufrecht zu erhalten. Die restlichen  Bohrungen, ausgenommen die letzte vor der  Stellung B, sind durch ein     Mehrfach-T-Stück     109 -und ein Rohr 110 mit     e;nem    Wasserstoff  behälter verbunden. Die letzte Bohrung ist  durch .ein Rohr 111 und ein besonderes       Zw'schensystem    mit dem Wasserstoffbehäl  ter verbunden.

   Der Wasserstoff strömt  durch einen Erhitzer 112, wo er zwecks Be  seitigung von Sauerstoff über glühendes Kup  fer streicht, dann durch einen mechanischen       Reinigungsapparat    113 und Ventil 114 zu  dem Rohr 111. Von diesem führt en Zweig  rohr zu einer Kammer 115, deren offener    Boden durch Quecksilber 116. abgeschlossen  ist. Die glockenförmige Kammer 115 ist  durch ein über Rollen geführtes     Seil    117 mit  einem Gegengewicht 118 verbunden. Letz  teres     ist    so gewählt, dass es das Gewicht  der Kammer 115 genau ausgleicht, wenn der  Wasserstoffdruck in der Kammer einige  cm     Hg,    zum Beispiel     21/2    cm, geringer als  Atmosphärendruck ist.

   Der Steuerarm des       Ventils    114 ist mit dem Seil 117 derart ver  bunden, dass durch die Bewegung des Ka  bels bei abnehmendem Druck in der Kam  mer 115 das Ventil 114 geöffnet und hier  durch der Druck in der Kammer erhöht wird  bis wieder Gleichgewicht hergestellt ist, wo  durch das Seil 117 sich in seine normale  Lage zurückbewegt und das Ventil 11.1  schliesst. Auf diese Weise wird jedem  Schaltergefäss 34 unmittelbar vor dem Ab  schmelzen Wasserstoff in sehr reinem Zu  stand und bei dem gewünschten Druck zu  geführt.  



  Auf der     Grundplatte    90 ruht unterhalb  der Segmente 92 ein Ofen 121 in solcher  Lage, dass er jedes Schaltergefäss 34 ein  schliesst, während es mit jeder der drei Va  kuumpmpen 102, 105, 108 zum     zweitenmal     verbunden wird. Ein Schlitz 122 in der  obern Ofenwand gestattet den Ansatzrohren  33 freien Durchtritt. Der Ofen 121 wird  durch Flammen erhitzt, die aus Düsen eines  Rohres 123 austreten, dem durch die Leitung  124 ein Gemisch von Gas und Luft zuge  führt wird. Der Ofen wird auf einer Tem  peratur gehalten, die gerade ausreicht, um  die Temperatur der Schaltergefässe 34 gerade  unterhalb jene zu bringen, bei welcher       Quecksilber    destilliert.  



  Ein Rohr 126     liefert    Druckluft zu den  Strahlgebläsen 125 und -127. Die Düsen<B>125</B>  richten einen kühlenden Luftstrom gegen die  Ansatzrohre 33 in jeder Ruhestellung inner  halb des Ofens 121 und schützen dadurch die       Gummirohrstücke,    .in welche die Ansatzrohre  33 eingesetzt sind, gegen die Ofenhitze. Die  Düsen 12.7 richten einen kühlenden Luft  strom gegen die Schaltergefässe 34 in jeder  Ruhestellung, von einer bald hinter dem Ofen      liegenden angefangen bis nahe zur Ab  schmelzstellung B. Hierdurch werden die  Schaltergefässe 34 genügend gekühlt, so dass  sie sich auf Raumtemperatur befinden,  wenn sie die     schliessliche    Wasserstoffüllung  erhalten.  



  Unter der     Absehmelzstellung    B ist auf  der     Grundplatte    90 eine Platte 128     (Fig.    9)  befestigt, die ein Bolzen 129 lose durchsetzt.,  der sich in der Verlängerung des Ansatz  rohres 33 des abzuschmelzenden Schalter  gefässes 34 befindet. Der Bolzen 129 trägt  die     Abschmelzbrenner    130, deren Flammen  von entgegengesetzten Seiten gegen das  Ansatzrohr 33 etwas oberhalb des Schalter  gefässes 34 konvergieren. Den Brennern 130  wird Gas und Sauerstoff über die Regulier  ventile 131 und 132 in     richtigem    Verhältnis  zugeführt.

   Eine den Bolzen 129 umgebende  Druckfeder 134 legt sich einerseits gegen die  Platte 128 und anderseits gegen eine Schul  ter des Bolzens 129 und hält dadurch die  Brenner 130 in .ihrer Höchstlage. Ein Hand  hebel 133, . der mit einem Ende auf der  Unterseite der     Platte-128    aufruht und an  einem zwischenliegenden Punkt mit dem un  tern Ende des Bolzens 129 verbunden ist, er  möglicht, die Brenner 130 um einen Winkel  von ungefähr 90   zu drehen und sie in dem  durch die     Zusammendrückbarkeit    der Feder  134 gegebenen Masse zu senken.  



  Beim Betrieb der     beschriebenen    Einrich  tung wird die erste Pump- und Spülmaschine  in Betrieb gesetzt, indem alle Flammen an  gezündet und die Motoren in Gang gebracht  werden. Jedes der Rohrstücke 31 wird ent  weder durch ein Schaltergefäss oder durch  ein geschlossenes Röhrchen abgeschlossen.  Jedes Schaltergefäss oder Röhrchen wird von  den Rohrstücken 31 abgenommen,     wenn    es  eine der Stellungen A erreicht, und daselbst  das Einsatzrohr eines Schaltergefässes 34 ein  gesetzt. Bei Umlauf der Maschine wird  das Gefäss 34     2n    die erste     Pumpstellung    ge  bracht, welche unmittelbar vor dem Ofen 50  liegt.

   Jede     Undichtheit    des Gefässes 34, -die  die Erreichung des Vakuums unmöglich    macht, wird durch ein finit     dem        Mehrfaeh-          T-Stück    37 verbundenes Manometer ange  zeigt, und es kann das betreffende Schalter  gefäss unmittelbar gegen ein neues ausge  tauscht werden. Die nächste absatzweise Be  wegung des Genfer Getriebes ? bringt das  Schaltergefäss 34 in den Ofen 50, dessen Tem  peratur genügend hoch ist, um alle in den  Glaswänden des Gefässes     okhludierten    Gase  herauszutreiben.

   Dann wird es in     aufeiii-          anderfolgenden    Schritten mit dem     Mehrfaeli-          T-Stück    41 zwecks weiterer Entlüftung und  mit dem     Mehrfach-T-Stück    45 zwecks Spü  lung mit     Wasserstoff    verbunden und hierauf  in zyklischer Reihenfolge mit den genannten       Mehrfach-T-Stücken    37, 41 und 45,     und    auf  diese Weise wiederholt entlüftet und aus  gespült.

   Nach Durchlaufen ungefähr einer  halben Runde     tritt    das Gefäss aus dem  Ofen 50 heraus und wird durch die       Kühlluftstrahlen    aus dem Rohr 55     b's     auf Raumtemperatur abgekühlt. während  es schrittweise die letzte Ruhestellung A  erreicht. In dieser letzten Stellung wird es  durch das umlaufende Ventil mit dem     Stek-          stoffbehälter    verbunden und mit     Stielistoff     bei Atmosphärendruck und Raumtemperatur  gefüllt. In der nächsten Ruhestellung wird  das Schaltergefäss 34 von der Maschine ab  genommen und ein anderes Schaltergefäss an  seine Stelle eingesetzt.

   Während dieser Be  handlung des Gefässes 34 sind in die folgen  den Rohrstücke 31 der Reihe nach jeweilig  beim Erreichen einer der Stellungen A an  dere Schaltergefässe 34 eingesetzt worden, von  denen jedes den beschriebenen Zyklus von  Operationen durchläuft.  



  Das mit Stickstoff gefüllte Schaltergefäss  34 ward dann in gewünschtem Masse mit  Quecksilber<B>36</B> gefüllt, indem die hohle Na  del 85 durch die     Einsehnürung    des Ansatz  rohres 33 eingeführt und das Ventil 33 ge  öffnet wird. Da das Quecksilber im     Vakuum          destilliert    und in einer     Wasserstoffatmo-          sphäre    aufbewahrt und unmittelbar in das  Schaltergefäss eingeführt wird, so ist, keiner  lei Verunreinigung des letzteren durch Sauer  stoff, Wasser, Dampf     odr-r        ähnl'chc    @ehäd-      liehe Stoffe möglich.

   Da ferner der Stick  stoff annähernd dieselbe Dichte wie die atmo  sphärische Luft hat,     diffundiert    letztere nicht  in merklichem Masse durch die     Einschnürung     des     Ansatzrohres    33 nach dem Gefässinnern,  und es wird letzteres während des Zeit  raumes, während dessen es mit der offenen  Luft in Verbindung steht, frei von schäd  lichen Verunreinigungen gehalten.     Gewünsch-          tenfalls    kann das Schaltergefäss 34 in die  sem Stande der Herstellung besichtigt und  geprüft werden, um sicherzustellen, dass der  richtige Betrag Quecksilber eingeführt ist,  um die richtige Wirkungsweise zu gewähr  leisten.  



  Nun wird die zweite Pump- und Spül  maschine in     Betrieb    genommen, werden alle  ihre Flammen angezündet und ihre Motoren  in Gang gesetzt. Jede der Bohrungen wird  entweder durch einen Schalterkörper oder  durch den     zugeschmolzenen    Rohrstumpf eines  abgeschmolzenen Schaltergefässes abgeschlos  sen. Der von der     Abschmelzstelle    B kom  mende Rohrstumpf wird auf einer der drei  folgenden Ruhestellungen beseitigt und ein  neues,     mit    Quecksilber gefülltes Schalter  gefäss 34 an seine Stelle gesetzt.

   Dieses wird  beim Umlauf der Maschine zunächst mit dem       Mehrfach-T-Stück    100 verbunden, wo es  sorgfältig ausgepumpt wird, und dann der  Reihe nach mit den     Mehrfach-T-Stücken    103       und    106, wo das Vakuum     aufrechterhalten          bezw.    verbessert wird. Der nächste Schritt  verbindet das Schaltergefäss mit dem     Mehr-          fach-T-Stück    109, wodurch es mit Wasser  stoff ausgespült wird. Der weitere Umlauf  der Maschine bewirkt, dass diese Operationen  zyklisch wiederholt werden, bis die letzte  Stellung vor der     Abschmelzstelle    B erreicht  ist.

   Auf dieser wird das Schaltergefäss mit  der Leitung 111 verbunden und erhält hier  durch eine Wasserstoffüllung bei einem  Druck, welcher einige cm, zum Beispiel       2i/2    cm,     unter    Atmosphärendruck liegt. Wäh  rend des zweiten der beschriebenen Zyklen  befindet sich das Schaltergefäss' 34 innerhalb  des Ofens 121, in welchem es so hoch erhitzt  wird, als ohne Destillation des Quecksilbers    zulässig ist, um jede Spur von     okkludierten     Gasen oder Wasserdämpfen herauszutreiben.

    Nach dem Austritt aus dem Ofen wird das       Schaltergefäss    durch Luft. aus den Düsen 127  gekühlt, so dass es sich auf     Raumtemperatuz     befindet, wenn es die     schliessliche    'Wasser  stoffüllung erhält. Dann wird das Ansatz  rohr 33 nahe dem Schaltergefäss 34 abge  schmolzen, indem die Brenner 130 durch den  Handgriff 133 in die hierfür geeignete     Lag-          gebracht    werden, und das -abgeschmolzene  Schaltergefäss abgenommen. Während des Be  triebes ist mit jeder der Röhren 9 7 ein  Schaltergefäss 34 verbunden, und jedes der  letzteren macht der Reihe nach dieselben Teil  operationen durch.

   Nach Abnahme jedes  Schaltergefässes wird der zugehörige Rohr  stumpf 33 aus der Maschine herausgezogen  und an seine Stelle ein neues Schaltergefäss  34 gesetzt, welches nun in der früher be  schriebenen Weise behandelt wird.  



  In manchen Fällen kann es wünschens  wert sein, zur     Unterdrückung    des Licht  bogens in den Quecksilberschaltern ein Ga,,  wie Ammoniak, zu benutzen, insbesondere       Ammoniumanhydrid.    Dank der Dichte     dieses     Gases ist es möglich, es an Stelle der Stick  stoffüllung zu benutzen, und es kann in  diesem Falle das Schaltergefäss unmittelbar  nach Einführung des Quecksilbers abge  schmolzen werden, in welchem Falle das  Pumpen und Ausspülen auf der zweiten Ma  schine fortfallen.  



  Anstatt sämtliche Teilschritte maschinell  durchzuführen, ist es auch möglich, dass     eiii     Teil dieser Teilschritte von Hand vorge  nommen wird, um den Erfordernissen beson  derer Herstellungsbedingungen zu entspre  chen. Das gesamte Verfahren kann ausser bei  Quecksilberschaltern auch bei ähnlichen Ap  paraten mit Vorteil benutzt werden, bei     wel-          cben    eine Flüssigkeit in ein Gefäss eingeführt  werden muss, aus welchem Sauerstoff, 'Was  serdampf oder andere unerwünschte Ver  unreinigungen beseitigt sein und nicht wieder  Zutritt haben sollen.

   Auch können, statt  Stickstoff oder     Ammoniakgas    andere Gase      von ungefähr gleicher Dichte benutzt werden,  um das Gefäss während der Zeit zu füllen,  während deren es mit der atmosphärischen  Luft in Verbindung ist, und ebenso sind  mannigfaltige andere Abänderungen in den  einzelnen Verfahrensschritten und in dem be  nutzten     Aparat    möglich.

      PATENTANSPRUCH I:    Verfahren zur Herstellung von Queck  silberschaltern und andern, eine Flüssigkeit  enthaltenden Apparaten, dadurch gekenn  zeichnet, dass die entlüfteten und von Ver  unreinigungen befreiten Gefässe mit einem  Gase, dessen Dichte ungefähr gleich der  jenigen der atmosphärischen Luft ist, auf  Atmosphärendruck gefüllt und mit der  äussern Atmosphäre in Verbindung gebracht  werden, worauf die Füllflüssigkeit in die  Gefässe unter Verdrängung eines Teils des  Füllgases eingeführt wird.         UNTERANSPRÜCHE:       1. Verfahren nach Patentanspruch I, da  durch gekennzeichnet, dass als Füllgas  Stickstoff benutzt wird.  



  2. Verfahren nach Patentanspruch I, da  durch gekennzeichnet, dass als Füllgas  ein den Lichtbogen     unterdrückendes    Gas  benutzt wird.  



  3. Verfahren nach Patentanspruch I, da  durch gekennzeichnet, dass die Gefässe    nach Einfüllung der Füllflüssigkeit noch  mals entlüftet und ausgespült und dann  abermals mit einem den Lichtbogen unter  drückenden Gas gefüllt werden.  



  Verfahren nach Patentanspruch I und  Unteransprüchen 2 und 3, dadurch ge  kennzeichnet, dass als     lichtbogenunter-          drückendes    Gas     Axnmoniakgas    benutzt  wird.  



  Verfahren nach     Patentanspruch    I und  Unteransprüchen 2 und 3, dadurch ge  kennzeichnet, dass die     Fällflüssigkeit    vor  Einfüllung in das Gefäss gereinigt wird.  Verfahren nach Patentanspruch I und  Unteransprüchen 2, 3 und 5, dadurch ge  kennzeichnet, dass die Gefässe nach Ein  füllung des Füllgases und der Füllflüssig  keit     zugeschmolzen    werden.

Claims (1)

  1. PATENTANSPRUCH II: Einrichtung zur Ausübung des Verfah rens nach Patentanspruch I und Unteransprü chen 2, 3, 5 und 6, dadurch gekennzeichnet. dass zur Ausübung der vor und nach Ein führung der Flüssigkeit vorzunehmenden Teilverfahren je eine selbsttätige Pump- und Spülmaschine vorhanden ist.
CH147568D 1929-04-29 1930-04-28 Verfahren und Einrichtung zur Herstellung von Quecksilberschaltern und anderen eine Flüssigkeit enthaltenden Apparaten. CH147568A (de)

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* Cited by examiner, † Cited by third party
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DE3740873A1 (de) * 1986-12-18 1988-06-30 Electrovac Verfahren zur justierung eines thermischen schalters

Cited By (2)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE3740873A1 (de) * 1986-12-18 1988-06-30 Electrovac Verfahren zur justierung eines thermischen schalters
DE3740873C2 (de) * 1986-12-18 1999-10-07 Electrovac Verfahren zur Justierung eines thermischen Schalters

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