CH147587A - Elektrisches Entladungsgefäss mit gasförmiger Füllung, insbesondere zur Gleichrichtung von Wechselströmen. - Google Patents

Elektrisches Entladungsgefäss mit gasförmiger Füllung, insbesondere zur Gleichrichtung von Wechselströmen.

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CH147587A
CH147587A CH147587DA CH147587A CH 147587 A CH147587 A CH 147587A CH 147587D A CH147587D A CH 147587DA CH 147587 A CH147587 A CH 147587A
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Elektricitaets-Gese Allgemeine
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Aeg
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  Elektrisches Entladungsgefäss mit     gasförmiger   <B>Füllung,</B> insbesondere zur     Gleichrichtung     von Wechselströmen.    Die gebräuchlichen Gleichrichter mit gas  förmiger Füllung, das heisst mit Gas- oder  Dampffüllung, geben durch die auftretenden  Rückzündungen oft zu Störungen     Anlass.    Die  Ursachen für die Rückzündungen liegen in der  Anwesenheit von Gasionen im Entladungsraum.  Die vorliegende Erfindung bezweckt, diese  Ionen dadurch. unwirksam zu machen,     dass     sie möglichst rasch aus dem Entladungsraum  entfernt werden.  



  Dies wird erfindungsgemäss dadurch erreicht,       dass    Einrichtungen vorgesehen sind, die eine  derartige Strömung der Gasionen hervorrufen,       dass    die Gasionen aus dem Entladungsraum  über die Anode     bezw.    Anoden hinweg fort  gerissen werden. Diese Strömung der Gasionen  kann in besonders einfacher Weise durch ein  Temperaturgefälle erzeugt werden, derart,     dass     sich der Entladungsraum auf höherer Tempe  ratur befindet, als ein hinter der Anode be  findlicher Kondensationsraum.  



  Ein Ausführungsbeispiel ist in     Fig.   <B>1</B> ge-    geben, und zwar für den Fall eines     Queck-          silberdampfgleichrichters.   <B>1</B> stellt die Kathode,  2 die Zündelektrode,<B>3</B> die Anode dar, 4 den  Kondensationsraum, der hinter der Anode  angeordnet     und    von einem weiteren Gefäss<B>5</B>  umgeben ist, das in bekannter Weise von  einer Kunstflüssigkeit durchflossen wird.

   In  dem     Entladunosraum   <B>6</B> entsteht dann bei  Betrieb des Gleichrichters durch die Konden  sation im     Kondensationsraurn    4 eine starke       Quecksilberdampfströmung.    Um das Tempe  raturgefälle zu erhöhen, kann der Entladungs  raum<B>6</B> noch mit bekannten Mitteln geheizt  werden.  



  In     Fig.   <B>1</B> ist     eip    Beispiel der Erfindung  für den Fall der Verwendung einer Anode  dargestellt- sie ist ohne weiteres auch bei  Vorhandensein mehrerer Anoden durchzufüh  ren. Dabei kann für alle Anoden ein gemein  samer Kondensationsraum benutzt werden.  



  Zweckmässig wählt man die Anordnung  und     Foringebung    der Anoden und Kathode           und    deren Zuführungen so,     dass    Wirbelbil  dungen in der Gasströmung im Entladungs  raum vermieden werden. Hierdurch wird auch  die unerwünschte Dampfkondensation auf den  Anoden verhindert.  



  Ein derartiges Ausführungsbeispiel zeigt       Fig.    2 In dieser Figur stellt<B>1</B> die Kathode,  <B>3</B> die Anode dar, die in     dieseai    Falle als       Stromlinienkörper    ausgebildet und durch die  Kathode isoliert eingeführt ist; der Konden  sationsraum 4 ist konzentrisch uni den     Ent-          ladungsratim    herumgelegt;<B>5</B> ist das Kühl  gefäss. Das im Kondensationsraum 4 konden  sierte Quecksilber kann durch Öffnungen<B>7</B>  und<B>8</B> mit der Kathode kommunizieren.  



  In besonderen Fällen ist es zweckmässig,       dass    ausser dem Kondensationsraum auch der  Entladungsraum selbst gekühlt wird, jedoch  derart,     dass    ein Temperaturgefälle von dem  Entladungsraum nach dein Kondensationsraum  besteht.

Claims (1)

  1. <B>PATENTANSPRUCH:</B> Elektrisches Entladunsgefäss mit gasför- inigerFüllung, insbesonderezurGleichrichtung von Wechselströmen, dadurch gekennzeichnet, dass Einrichtungen vorgesehen sind, die eine derartige Strömung der Gasionen hervorrufen, dass die Gasionen aus dein Entladungsraum über die Anode, bezw. Anoden hinweg fort gerissen werden.
    UNTERANSPRüCHE: <B>1.</B> Entladungsgefäss nach Patentanspruch, mit Quecksilberdampffüllung, dadurch gekenn zeichnet, dass hinter den Anoden ein mittelst Wasser gekühlter Kondensationsraum an geordnet ist. 2. Entladungsgefäss nach Patentanspruch, dadurch gekennzeichnet, dass die im Gas strom liegenden Teile so ausgebildet sind, dass sie die Gasströrnung möglichst wenig behindern. <B>3.</B> Entladungsgefäss nach Patentanspruch, dadurch gekeiinzeielinet, dass die Anoden als Stromlinienkörper ausgebildet sind. 4.
    Entladungsgefäss nach Patentanspruch, dadurch gekennzeichnet, dass die Anoden durch die Kathode isoliert hindurobgeführt sind. <B>5.</B> Entladungsgefäss nach Patentanspruch, dadurch gekennzeichnet, dass ausser dem Kondensationsraum auch der Entladungs raum selbst gekühlt wird, jedoch derart, dass ein Temperaturgefälle von dem Ent ladungsraum nach dem Kondensationsraum zu besteht. <B>6.</B> Entladungsgefäss nach Pafentanspruch, dadurch gekennzeichnet, dass mehreren Anoden ein gemeinsamer Kondensations- rauin zugeordnet ist.
CH147587D 1929-02-05 1930-01-24 Elektrisches Entladungsgefäss mit gasförmiger Füllung, insbesondere zur Gleichrichtung von Wechselströmen. CH147587A (de)

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