CH147592A - Zündvorrichtung für Metalldampf-Gleichrichter. - Google Patents

Zündvorrichtung für Metalldampf-Gleichrichter.

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CH147592A
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Gleichrichter-Gesellschaft M H
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Gleichrichter Ges M B H
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      Zünd,vorribhtzing    für     Metaildaiupf-Gle        ichrichter.       Elektrische Metalldampf<B>-</B> Gleichrichter  werden bekanntlich gewöhnlich dadurch ge  zündet,     dass    an dem Kathodenmaterial (ge  wöhnlich Quecksilber) ein elektrischer Funke  erzeugt wird.

   Bei     Quecksilberdampf-Glas-          t'   <B>C</B>       Irleichrichtern    bestellt die     aebräuchlichste     Art zur Erzeugung eines solchen Funken  darin,     dass    der     Glasholben    etwas aus seiner  Normallage heraus gekippt wird,

   so     dass    eine  dicht über dem Quecksilberspiegel an  gebrachte Hilfselektrode in das Quecksilber       üintaucht    und dadurch einen     Stromlueis          s        Beim        Zurückkippen        entfernt        sich     dann die Hilfselektrode wieder vom Queck  silber. Der dabei entstehende     Abreissfunke     leitet einen Lichtbogen im Gleichrichter ein,  das heisst der Gleichrichter zündet.

   Da das  mechanische Kippen bei grossen     Gleich-          richterkolben        gewiss.e    Schwierigkeiten bietet  und Nachteile     üiit    sich bringt, wurden be  reits verschiedene Vorrichtungen     vorgeschla-          "en,        (y.        durch        die        ein        Funke        ohne        Bewegung        des     ganzen     Gleichrichtergefässes    erzeugt werden    soll,

   wie zum Beispiel ein in das Quecksilber       eintauchender    Streifen, der durch Strom  durchgang erwärmt wird und dann aus     deiti     Quecksilber     austaucht,    oder ein     ähnlieh     einer primitiven Pumpe wirkender Elektro  magnet mit beweglichem Kern, durch den ein  Quecksilberstrahl gegen die Hilfselektrode  gespritzt wird, oder auch Elektromagnete,  durch die eine bewegliche     Zündelektrode    zum  Ein- und     Austauchen    gebracht wird.  



  Die Erfindung betrifft eine     Vorriebtung     der     letzt-genannten    Art und beseitigt die den  bisher bekannt gewordenen Konstruktionen  noch anhaftenden Mängel.  



  Das wesentliche Kennzeichen der     Erfiii-          clung    besteht darin,     dass    der eine Pol eines  ausserhalb des     Gleichrichtergefässes    befind  lichen Elektromagnetes sich im Innern eines  gleichzeitig zur     Stromeinführung    für die  Zündanode dienenden, in einen Glasstutzen  eingeschmolzenen     Netallhütchens    befindet,  während die im Innern des     Gleichrichter-          Crefässes    befindliche Zündelektrode als zwei  <B>z-</B>           armiger    Hebel ausgebildet und derart an  geordnet ist,

       dass    der eine aus     ferromagne-          tischem    Material bestehende Hebelarm bei  Erregung des Magnetes gegen das Hütchen  gezogen wird und dabei     bezw.    bei der     darauf-          folgenden        Entregung-    des Magnetes der an  dere Hebelarm einen über das Kathoden  material geführten Stromkreis unterbricht.

      In der Zeichnung ist die     Erfindun   <B>,</B>     bei-          9          spielsweise    dargestellt.<B>1</B> ist der     untero    Teil  eines     Gleichrichterkolbens,    2 das darin<B>be-</B>  findliche Kathodenquecksilber,<B>3</B> die     Ka-          thodeneinführung,    4 ist das in einem entspre  chenden Stutzen des Glasgefässes ein  geschmolzene Metallhütchen, das zur Strom  einführung für die     Zündanode    dient, und in  dessen Innern sieh der Eisenkern<B>5</B> befindet,  auf den die Magnetspule<B>6</B> aufgeschoben ist.

    Die äussere Stromzuführung<B>7</B> zum Metall  hütchen kann neben dem Eisenkern heraus  geführt sein, oder sie kann, wie in der<B>Ab-</B>  bildung dargestellt, durch eine Bohrung oder  Nut des Kernes hindurchgeführt sein, oder es  kann auch der Magnetkern selbst als Strom  zuführung dienen, wenn er mit dem     Hütehen     in leitende Verbindung gebracht wird. Am  Boden des Hütchens 4 ist ein leichter Lager  bock oder dergleichen<B>8</B> angebracht, in dem  die bewegliche, hebelartig ausgebildete Zünd  elektrode<B>9</B> bis<B>10</B> gelagert ist. Ihr Ende<B>9</B>  besteht aus     lerromagnetischem    Material und  befindet sich unterhalb des Hütchens. Es  kann gegebenenfalls etwas     zylindriseh    ge  bogen sein.

   Das andere Ende<B>10</B> stellt die  eigentliche Tauchelektrode dar und besteht  zweckmässig aus einem dünnen     Wolframstift     oder dergleichen. Die Gewichtsverteilung ist  so gewählt,     dass    das Ende<B>9</B> schwerer ist.    Bei Erregung des Elektromagnetes -wird  das Hebelende<B>9</B> von dem Kern<B>-5</B> angezogen  und bewegt sich gegen das Hütchen 4. Das  Ende<B>10</B> taucht dabei in das Quecksilber ein  und schliesst einen über die Zuleitungen<B>3</B>  und<B>7</B>     gef        ahrten    Stromkreis.

   Nach     Ent-          re,-ung    fällt der     Zündelektrodenhebel    wie  der in die Ruhelage zurück, wobei der zur       ZüIndung    dienende     Abreissfunke    entsteht. Der    Stromübergang vom Lagerbock<B>8</B> zum Hebel  <B>9</B> bis<B>10</B> kann durch die Lager selbst er  folgen, da, es sich einmal nur um geringe  Stromstärken handelt, anderseits die ganze  Einrichtung sich im     Hochvakuum    befindet,  so     dass    eine Oxydation der Lagerteile, die den  Stromdurchgang beeinträchtigen könnte,  nicht eintreten kann.

   Gegebenenfalls kann  aber auch durch die     Anbringung    einer Feder,  Litze oder dergleichen eine von der Lagerung       1,-nabhängige        Stromleihing    erzielt werden.  



       el     Um bei etwaigen Unregelmässigkeiten im       Zündvorgang,    zum Beispiel bei falscher Stel  lung des Kolbens, bei denen ein Lichtbogen  auf der     Zündanode    anstatt auf dem Queck  silber entstehen könnte, zu verhindern,     dass     dieser sich auf die Lagerteile setzt und sie  zerstört, kann auf dem Ende<B>10</B> der     Zünd-          elektrode    stellenweise ein isolierender Über  zug, zum Beispiel ein Glastropfen<B>1.1,</B>     an-          ge     bracht werden.  



  Um das Anziehen des Hebelendes<B>9</B> durch  den Elektromagneten zu erleichtern, kann  -ferner das     Meiallhütchen    4 ebenfalls aus       ferromagnetischem    Material hergestellt sein,  so     dass    es als Polschuh wirkt. Auch kann  schliesslich noch auf den Glasstutzen eine  Hülse 1,2;     -,eschoben    oder auf letzteren     auf-          gekittet    sein, welche als Träger für die  Magnetspule dient.  



       ZD     Die Erfindung ist im einzelnen nicht an  das dargestellte Beispiel gebunden; zum Bei  spiel kann die Anordnung auch so getroffen  werden,     dass    die Zündelektrode im Ruhe  zustand in das -Quecksilber eintaucht und bei  Erregung des Magnetes     austaucht.    Es kann  dabei, während der Gleichrichter arbeitet,  der Magnet dauernd erregt bleiben oder auch  nach beendigter Zündung wieder abgeschaltet  werden. Da in letzterem Falle der Licht  bogen sich gern auf die     Zündelektrode    selbst  setzt,     muss    wenigstens ihr unterer Teil bis  zum isolierenden Überzug<B>11</B> aus einem     licht-          bogenbeständigen    Material, zum Beispiel  Wolfram, bestehen.

   Wenn zur Erregung des  Magnetes Wechselstrom benutzt wird, kann  zweckmässig der     Magnetkern   <B>5</B> unterteilt,  <B>kn</B>      zum Beispiel als Drahtbündel, ausgebildet  sein.  



  Die     Erfinduno,    kann sinngemäss auch bei  solchen Gleichrichtern angewendet werden,  bei denen nicht Quecksilber, sondern ein an  deres festes oder halbfestes Metall (Amal  gam) als Kathodenmaterial verwendet wird.

Claims (1)

  1. <B>PATENTANSPRUCH:</B> Elektromagnetische Zündvorrichtung für Metalldampf-Gleichrichter, dadurch gehenn- zeichnet, dass der eine Pol eines ausserhalb des Gleichrichtergefässes befindlichen Elek. tromagnetes <B>(5, 6)</B> sich im Innern eines in einen Glasstutzen eingeschmolzenen, als Stromeinführung für die Zündelektrode die nenden Meiallhütchens (4) befindet, während die im Innern des Gleichrichtergefässes be findliche Zündelektrode <B>(9, 10)
    </B> als zwei armiger Hebel ausgebildet und derart an geordnet ist, dass der eine aus ferromagne- tischem Material bestehende Hebelarm<B>(9)</B> bei Erregung des Magnetes gegen das Hüt chen gezogen wird und dabei bezw. bei der darauffolgenden Entregung des Macrnetes der mdere Hebelarm<B>(10)</B> einen über das Ka thodenmaterial geführten Stromkreis unter bricht.
    UNTEUANSPRüC1I9: <B>1.</B> Zündvorriclitung nach Patentanspruch, dadurch gekennzeichnet, dass die Lage rung<B>(8)</B> für die Zündelektrode am Metall hütchen befestigt ist. 2. Zündvorrichtung nach Patentanspruch, dadurch gekennzeichnet, dass das Metall- Ilütchen (4) aus ferromagnetischem Mate rial besteht.
    <B>3.</B> Zündvorrichtung nach Patentansprucb, dadurch gekennzeichnet, dass das Elektro- denende <B>(10)</B> aus einem lichtbogetibe.stäzi- digen Material besteht. 4. Zündvorrichtung nach Patentanspruch und Unteranspruch<B>3,</B> dadurch gekenn zeichnet, dass auf dem Hebelende<B>(10)</B> stellenweise ein isolierender Übergang an gebracht ist. <B>5.</B> Zündvorrichtun <B>g</B> nach Patentanspruch.
    dadurch gekennzeichnet, class auf deii Glasstutzen eine Hülse (12) geschoben ist, die als Träger für den Elektromagneten dient.
CH147592D 1929-07-17 1930-04-29 Zündvorrichtung für Metalldampf-Gleichrichter. CH147592A (de)

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