CH147602A - Verfahren zur Vereinigung der Ränder von flach gestrickter oder gewirkter gummielastischer Ware zur Herstellung von Strümpfen oder dergleichen. - Google Patents

Verfahren zur Vereinigung der Ränder von flach gestrickter oder gewirkter gummielastischer Ware zur Herstellung von Strümpfen oder dergleichen.

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CH147602A
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Aktiengesellschaft Ju Roempler
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Julius Roempler Aktiengesellsc
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  Verfahren zur Vereinigung der Ränder von flach gestrickter oder gewirkter  gummielastischer Ware zur Herstellung von Strümpfen oder dergleichen.    Gegenstand der Erfindung ist ein     Ver-          fahr-ei)    zur Vereinigung der Ränder von in  Form gearbeiteter flach gestrickter oder ge  wirkter     guinmielastischer    Ware zur Her  stellung von Strümpfen oder dergleichen.  



  Bei flach gestrickten oder gewirkten  gummielastischen Strümpfen dieser Art ge  schah bisher die Vereinigung der geschweif  ten Kanten zu einen) geschlossenen Strumpf  durch, Zusammennähen von Hand oder mit  der Maschine. An den zu vereinigenden Rän  dern sind die Gummifäden beim Übergang  von einer Maschenreihe zur nächstfolgenden  umgeleitet und 'bilden Schlingen, welche  stets ungleichmässig gross sind. Insbesondere  tritt dies an den geschweiften Stellen ein,  weil hier infolge Minderung beziehungsweise  Verbreiterung der Flachware die     Schleifen-          bildung    der     Guminifäden    besonders unregel  mässig ausfällt.

   Bei der bisher üblichen Ver  einigung     mussten    die aneinander stossenden  Ränder     durchNäben    stark zusammengezogen    werden, um eine dichte Naht zu erzeugen.  Dadurch wurden aber die     lan-en    Schleifen  der     Gummifäden    nach aussen beziehungsweise  nach innen gedrückt, so     dass    die Naht eine  unschöne und ungleichförmige Verdickung  bildete, die einerseits den Träger des Strump  fes drückt, anderseits nach aussen heraus  tritt,

   so     dass    der     darübergetragene        Seiden-          oder        Florstrumpf    die Naht deutlich erkenn  bar werden     lässt.    Man hat schor) versucht,  diese Naht wenigstens nach aussen glatt zu  gestalten, indem nach dem Zusammennähen  ein     Besatzband    oder eine flache Litze darüber  gesteppt wurde. Da dieses Band oder diese  Litzen stets aus Gewebe beziehungsweise  Geflecht bestehen müssen, so heben sich die  selben von dem gestrickten oder- gewirkten  Strumpf deutlich erkennbar ab, so     dass    sie  durch den darüber getragenen Strumpf eben  falls deutlich erkennbar sind.

   In diesem Falle  treten alle     Gummifädenschleifen    nach innen  in verstärktem Masse hervor, und es ist      das Tragen eines solchen Strumpfes beson  ders unangenehm.  



  Gemäss vorliegender Erfindung soll dieser  Übelstand dadurch vermieden werden,     dass     die zu vereinigenden Ränder der in Form  gearbeiteten, flach gestrickten oder gewirkten  gummielastischen Ware mit einer die Ränder  umfassenden Litze versehen werden, die an  den Rändern durch die ganze Litze über  greifende Fäden festgesäumt ist, worauf die  Ränder stumpf zusammenstossend zusammen  genäht werden. Auf diese Weise entsteht  eine vollkommen glatte ebene Naht, die in  folge der     übersteppten    Litzen nahezu genau  so wie der gestrickte oder gewirkte Strumpf       aussiellt    und sich von diesem in keiner Weise  unterscheidet.  



  Auf der beiliegenden Zeichnung ist eine       Ausführungsforrn    einer solchen     Nalit    darge  stellt, und zwar     zeigt-          Fig.   <B>1</B> eine Ansicht eines mit der Naht  versehenen Strumpfes,       Fig.    2 eine Vorderansicht der Naht in  grösserem     Massstabe,          Fig.   <B>3</B> einen Schnitt durch die Naht nach  Linie<B>3-3</B> der     Fig.    2.  



  Der in     Forin    gearbeitete     gummielastisebe     Strumpf, der besonders bei Krampfadern und  dergleichen Verwendung finden soll, besteht  ans einem flach gestrickten oder gewirkten  Teil<B>10,</B> dessen Ränder<B>11</B> miteinander ver  einigt werden.    Zu diesem Zweck werden um die Rän  der<B>11</B> Stofflitzen 12 gelegt, die an den  Rändern durch die ganze Litze übergreifende  Stiche<B>13</B> befestigt werden, so     dass    durch  diese Litzen 12 die Ränder vollkommen glatt  und eben werden. Die Ränder mit den Lit  zen werden dann stumpf aneinander stossend  auf der Maschine durch die Nähstiche 14  miteinander vereinigt.  



  In der Darstellung     Fig.   <B>3</B> sind die ein  zelnen Teile<B>11,</B> 12,<B>13</B> und 14 der Deut  lichkeit wegen     übereinanderliegend.    gezeich  net. Es dürfte aber klar sein,     dass    diese  Teile infolge ihrer geringen Stärke in Wirk  lichkeit nicht auftragen.  



  Dieselbe Art der Vereinigung kann auch  bei der     Fussnabt   <B>15</B> angewandt werden.

Claims (1)

  1. PATENTANSPRUCH: Verfahren zur Vereinigung der Ränder von in Form gearbeiteter, flach gestrickter oder gewirkter gunimielastischer Ware zur Herestellung von Strümpfen oder dergleichen, dadurch gekennzeichnet, dass die Ränder der Ware mit einer dieselbe umfassenden Litze durch Aufsäumen versehen werden, worauf die Ränder stumpf aneinanderstossend zu sammengenäht werden.
CH147602D 1930-05-31 1930-08-05 Verfahren zur Vereinigung der Ränder von flach gestrickter oder gewirkter gummielastischer Ware zur Herstellung von Strümpfen oder dergleichen. CH147602A (de)

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