CH147611A - Kastenförmige Staubkappe für elektrische Apparate, insbesondere Telephonapparate. - Google Patents
Kastenförmige Staubkappe für elektrische Apparate, insbesondere Telephonapparate.Info
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Description
Kastenförmige Staubkappe für elektrische Apparate, insbesondere Telephonapparate. Die vorliegende Erfindung betrifft Staub kappen für elektrische Apparate, insbesondere Telephonapparate.
Die Staubkappe ist dadurch gekennzeich net, dass Mittel vorgesehen sind, welche die Bewegung der Kappe, wenn diese von ihrem zugehörigen Apparat entfernt wird, in solcher Weise steuern, daL; die Kappe in einer zur Grundplatte des Apparates wesentlich verti kalen und hierauf parallelen Richtung be wegt wird.
Die Erfindung ist aus der nachfolgenden Beschreibung im Zusammenhang mit den begleitenden Zeichnungen besser verständlich, in denen Fig. 1, 2 und 3 einen Seitenriss, einen Aufriss und eine perspektivische Teilansicht eines Ausführungsbeispieles der Erfindung, Fig. 4 und 5 Detailansichten eines modi fizierten Mittels zum Aufhängen der Kappe, Fig. 6, 7 und 8 einen Grund- und Seiten riss und ein Detail eines weitern Ausführungs beispiels der Erfindung zeigen. Soweit dies möglich war, sind in allen Figuren zur Bezeichnung gleicher Teile die gleichen Überweisungszeichen verwendet worden.
Was nun die Fig. 1 und 2 betrifft, so zeigt 1 die Grundplatte, auf der die Appa ratur, zum Beispiel eine Relaisgruppe, be festigt ist und 2 die Kappe. Die Kappe 2 wird durch die Führungsstäbe 3 geführt und in Stellung gehalten, welche Stäbe in eine Form gebracht sind, in der sie drei Seiten eines Rechteckes bilden und deren jeder in einer vertikal und rechtwinklig zur Grund platte verlaufenden Ebene auf je einer Seite der Grundplatte befestigt ist.
Auf der innern Seite des obern Teils der Staubkappe sind den Führungsstäben 3 gegenüber zwei U-förmige Glieder 4, die in den Einzelheiten in Fig.3 dargestellt sind und die die Stäbe 3 umfassen, vermittelst Nieten oder auf andere Art und Weise be festigt, so dass die Kappe zunächst entfernt werden kann, bis die Glieder in Eingriff mit dem vertikalen Teil der Führungsstäbe ge- langen und hierauf abwärts bewegt werden kann, bis eine Stellung erreicht ist, in der die Kappe, wie in gestrichten Linien in Fig. 1 dargestellt ist, in hängendem Zustand sich selbst überlassen werden kann. Wenn die Kappe in ihrer normalen Deckstellung steht, greifen die passend vorstehenden Teile der Glieder 4 durch Öffnungen in der Grund platte.
Die Teile 4 können auch mit der Kappe aus einem Stück hergestellt sein.
In der Modifikation, die in den Fig. 4 und 5 dargestellt ist, sind an Stelle der festen U-förmigen Glieder D geformte Ringe 5 in Scharnieren an der Kappe 2 auf solche Weise befestigt, dass sie um ihre flache Seite schwingen und die Führungsstäbe 3 mit ihren gebogenen Seiten umfassen können. Die Kappe kann entfernt und wie in der vorhergehend beschriebenen Anordnung auf gehängt werden.
Was nun die Fig. 6, 7 und 8 betrifft, so kann in diesem Ausführungsbeispiel der Er findung die Kappe wie in den vorhergehen den Beispielen aufgehängt werden oder sie kann nötigenfalls völlig entfernt werden. Die Glieder 6, die in die Stäbe 3 eingreifen, sind L-förmig ausgebildet und ragen hinter die Stäbe 3, so dass die Kappe, wie in den vor hergehenden Beispielen aufgehängt werden kann, oder wie aus Fig.8 ersichtlich ist, durch eine einfache Drehung entfernt werden kann, nachdem die eingreifenden Teile der Glieder 6 die vertikalen Teile der Führungs stäbe erreicht haben.
Um zu verhindern, dass die Kappe zufälligerweise entfernt wird, sind die Teile der Glieder 6, die hinter die Füh rungsstäbe ragen, von solcher Länge, dass es nötig ist, die Kappe um einen bemerkens werten Winkel zu drehen, bevor sie voll ständig entfernt werden kann. Der hervor ragende Teil des Gliedes 6 greift, wenn er in seiner Ruhestellung steht, wie im ersten Ausführungsbeispiel, durch eine Öffnung in der Grundplatte.
Es soll hier erwähnt werden, dass die Erfindung nicht auf Kappen rechteckiger pa- rallelepipedischer Form beschränkt ist, son dern mit dem Ausdruck kastenähnliche oder kastenförmige Kappe bezweckt wird, eine Kappe zu bezeichnen, welche sowohl die Seiten, als auch den obern Teil der Apparatur umschliessen kann, und sich somit von einem Deckel oder einer Klappe, welche nur den obern Teil der Apparatur bedecken, unter scheidet.
Claims (1)
- PATENTANSPRUCH: Kastenförmige Staubkappe für elektrische Apparate, insbesondere Telephonapparate, ge kennzeichnet durch Mittel, welche die Be wegung der Kappe, wenn diese von ihrem zugehörigen Apparat entfernt wird, in solcher Weise steuern, dass die Kappe in einer zur Cxrundplatte des Apparates wesentlich verti kalen und hierauf parallelen Richtung be wegt wird. <B>UNTERANSPRÜCHE:</B> 1. Kastenförmige Staubkappe nach Patent anspruch, dadurch gekennzeichnet, dass ein Befestigungsmittel für die erwähnte Kappe vorhanden ist, durch die sie, nachdem sie von dem erwähnten Apparat entfernt wurde, in seiner unmittelbaren Nähe hängend gehalten werden kann. 2.Kastenförmige Staubkapper nach Patent anspruch und Unteranspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass sie durch Führungs glieder (3), welche in praktisch die gleiche Form, wie sie die Kappe aufweist, gebo gen sind, in ihrer Lage gehalten werden kann, wobei die erwähnten Befestigungs mittel Glieder (4) umfassen, welche fest mit der erwähnten Kappe (2) verbunden sind und die erwähnten Führungsmittel (3<B>)</B> lose umschliessen. 3. Kastenförmige Staubkappe nach Patentan spruch und Unteranspruch 1, dadurch ge kennzeichnet, dass das erwähnte Befesti gungsmittel Glieder (6) umfasst, welche die Führungsstäbe (3) teilweise umschliessen, so dass die erwähnte Kappe, nachdem sie aus ihrer Deckstellung entfernt ist, durch eine Drehbewegung in der Ebene, in der sie liegt, völlig abgenommen werden kann.4. Kastenförmige Staubkappe nach Patent anspruch und Unteranspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass die erwähnten Be festigungsglieder (5) vermittelst Scharnie ren beweglich an der erwähnten Kappe (2) befestigt sind und die erwähnten Füh rungsstäbe (3) völlig umgreifen. 5. Kastenförmige Staubkappe nach Patent anspruch und Unteranspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass die erwähnten Be festigungsglieder die Kappe längs der Füh rungsstäbe führen können, wenn die Kappe entfernt oder wieder aufgesetzt wird.6. Kastenförmige Staubkappe nach Patent anspruch und den Unteransprüchen 1 und 2, dadurch gekennzeichnet, dass die erwähn ten Führungsglieder an der Grundplatte, auf der die Apparatur montiert ist, be festigt sind, wobei die erwähnte Grund platte Öffnungen zur Aufnahme der Be festigungsglieder bei in Deckstellung befind licher Kappe aufweist.
Applications Claiming Priority (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| CH147611T | 1930-03-27 |
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| CH147611A true CH147611A (de) | 1931-06-15 |
Family
ID=4403608
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| CH147611D CH147611A (de) | 1930-03-27 | 1930-03-27 | Kastenförmige Staubkappe für elektrische Apparate, insbesondere Telephonapparate. |
Country Status (1)
| Country | Link |
|---|---|
| CH (1) | CH147611A (de) |
-
1930
- 1930-03-27 CH CH147611D patent/CH147611A/de unknown
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