CH147623A - Federnder Kappenverschluss für Tuben und dergleichen Gefässe. - Google Patents

Federnder Kappenverschluss für Tuben und dergleichen Gefässe.

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CH147623A
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Wiese Franz
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Wiese Franz
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  Federnder     IZappenverschluss    für Tuben und dergleichen Gefässe.    Tuben und dergleichen Gefässe werden  häufig gleichzeitig mit     Auftragemitteln,    wie  Zahnbürsten und dergleichen benutzt, so dass  es zweckmässig ist, das Gefäss     bezw.    den     Ver-          schluss    desselben so herzurichten, dass er von  einer Hand bedient werden kann.  



  Gleichfalls ist es von Vorteil, wenn die  bewegliche     Verschlusskappe    mit der Tube  verbunden ist, damit sie nicht verlegt wird  oder verloren geht.  



  Tuben, die eine derartige Bedienung und  Handhabung     ermöglichen,    und bei denen die       Verschlusskappe    beweglich befestigt ist, sind       bekannt,    haben jedoch den Nachteil, dass ihre  Bedienung nicht ganz einfach und auch nicht  immer in Betreff der Abdichtung zuverlässig  ist.  



  Der Zweck dieser Erfindung ist, einen  Verschluss zu schaffen, bei dem die oben an  geführten Vorteile voll zur Geltung kommen,  und .die Nachteile vermieden werden. Dies  wird dadurch erreicht, dass die Verschluss  kappe als schwenkbarer, den Tubenhals über-         brückender    Hebel ausgebildet ist, dessen  eines Ende an einem mit der Tube verbun  denen Teil gelenkig fest und dessen anderes.  frei     schwingendes    Ende der Gelenkstelle  gegenüber     einschnapp-    und lösbar ist.  



  Auf der Zeichnung sind einige Ausfüh  rungsformen beispielsweise dargestellt, und  es ist:       Fig.    1 eine Tube mit Verschluss, Längs  ansieht,       Fig.    2 dieselbe in einer Draufsicht.  



       Fig.    3 eine Draufsicht mit geöffnetem  Verschluss,       Fig.    4 eine Tube, Längsansicht in zwei  Hälften, wovon .die eine Hälfte mit einem       Verschlussteil,    die andere Hälfte ohne letz  teren dargestellt ist,       Fig.    5, 6 und 7     Verschlussteile,          Fig.    8 eine Tube in anderer Ausführung.

    Draufsicht,       Fig.    9 dieselbe in einer Längsansicht,       Fig.    10 dieselbe mit Verschluss,           Fig.    11 eine Befestigungsöse mit Schraub  gewinde;       Fig.    12 und 13 zeigen eine andere Be  festigungsart;       Fig.    14 ein Tubenkopf mit Anschlag  und Befestigungsflansch.  



  Auf der Schulter     (Fig.    1 bis 4) einer  Tube befindet sich der Tubenhals a, der in  glatter Fläche aus dem Tubenmaterial gezo  gen und so für die     Anbringung    des Ver  schlusses fertig hergerichtet ist. Über diesem  Hals ist eine brückenartig ausgebildete,  federnde     Verschlusskappe    angeordnet, die  schwenkbar ist.

   Sie besteht aus einem Ge  lenkteil b, einem mit einer Dichtungsplatte  versehenen     Mittelteil    c und einem Schliess  teil<I>d.</I> Der Gelenkteil<I>b</I> ist auf dem Basis  teil e' einer U-förmigen Klammer e drehbar  gelagert; deren parallele Schenkel wieder  um     mit        einer        Öse        f        fest        verbunden        sind,        in-        in-          dem    die Öse einen Flansch f' besitzt, der bei  . dem um die parallelen Schenkel der U-förmigen  Klammer umgeschlagen ist     (Fig.    1, 3, 4, _7).

    Zwecks     Anbringung.    der     Verschlusskappe    b,  <I>c, d</I> auf der Tube wird die Öse<I>f</I> über .den  Hals a der Tube gestreift und fest auf  gesetzt. Eine Verankerung der Verschluss  kappe     bezw.    der Öse f auf dem Tubenhalse  a findet in der Weise statt, dass der Tuben  halsrand nach aussen gedehnt und dabei  gleichzeitig nach unten gestaucht wird       (Fig.    4).

   Die weitere Verankerung, durch  die jede Bewegung, horizontal und vertikal,  vermieden wird, geschieht dadurch, dass die  umgebogenen     Flanschteile    f\     (Fig.    1,     ss,    4,  7) in das Halsfundament a'     (Fig.    1, 4) hin  eingedrückt werden, und der Tubenhals a  oberhalb der Öse f nach unten zusammen  gedrückt wird.

   Durch diese     Stauchung     nach unten mittelst eines     abgepassten    Gegen  stückes wird gleichzeitig ein bei allen  Tuben gleichmässiger Abstand zwischen .dem       Öffnungsrand    des Tubenhalses und der  Grundplatte<I>f'</I> der Verbindungsöse<I>f ge-</I>  währleistet, was für die sichere Abdichtung  des Verschlusses von grösster Wichtigkeit  ist.    Eine andere; Art der     Verschlussbefesti-          gung,    und zwar unter     Fortlassung    der Öse f,  ist in den     Fig.    8, 9 und 10 gezeigt.

   Auf der  Tubenschulter sind senkrechte Vorsprünge g  vorgesehen, die mit dem Tubenhals a Ein  schnitte h bilden, in die die parallelen  Schenkel der U-förmigen Klammer e, wel  che die     Verschlusskappe    trägt, eingelegt  werden. Durch Umbiegen der Vorsprünge g  gegen den Tubenhals hin über die Klammer  schenkel wird die     Verschlusskappe    festgehal  ten.  



  Anschläge für den Schliessteil d     lassen     sich auch an geeigneter Stelle und in belie  biger Form aus dem Schulterteil hochziehen       (Fig.    14).  



  Um die     Verschlusskappe    für mehrere  Tuben nacheinander verwenden zu können.  kann dieselbe auch lösbar befestigt werden.  



  Zu diesem Zwecke wird die Öse f mit  einem Schraubgewinde versehen,     Fig.    11,  welches auf einem an dem Tubenhals vor  gesehenen Gewinde geführt     wird.    An dieser  Öse ist, wie bei den andern Verschlüssen, die  Klammer mit der     angelenkten    Verschluss  kappe befestigt.  



  Um die Klammer e auszuschalten, kann  die -Öse f so ausgebildet werden, dass am  hintern     Teile    ihrer- Grundplatte f' der Ge  lenkteil b der     Verschlusskappe    in     geeigneter          Weise,    zum Beispiel an der Achse i an  gelenkt und an der entgegengesetzten, das  heisst der vordern Seite, zum Beispiel durch  Anrollen der Platte eine in sich federnde  Wulst     1c    geschaffen wird, über die das       klauenartig    hergerichtete Ende d der     Ver-          schlusskappe        greift        (Fig.    12 und 13).  



  Um nun dem Verschluss eine möglichst  grosse Schliess-     bezw.    Widerstandskraft zu  geben, ist die     Verschlusskappe    bei den ange  führten Ausführungsformen so ausgeführt,  dass der Druck am frei schwingenden Schliess  teil d     hebelkrafta.rtig    verstärkt an der Dich  tungsplatte     c    zur Wirkung kommt, und zwar  dadurch, dass die Entfernung     y    der Ein  schnappstelle von der Mittelachse der Hals  öffnung     bezw.    der Mitte der Dichtungsplatte  wesentlich grösser ist, als die Entfernung z      dieser     Mittelachse    von der Achse des Ge  lenkes b     (Fig.    1).  



  Es ist klar, dass .der Verschluss auch für  andere Gefässe, Flaschen usw. ausgebildet  und umgebildet werden kann.

Claims (1)

  1. PATENTANSPRUCH: Federnder Kappenverschluss für Tuben und dergleichen Gefässe. dadurch gekenn zeichnet, dass die Verschlusskappe als schwenkbarer, den Tubenhals überbrückender Hehel ausgebildet ist, dessen eines Ende an einem mit der Tube verbundenen Teil ge lenkig befestigt und dessen anderes, frei schwingendes Ende der Gelenkstelle gegen über .einschnapp- und lösbar ist.
    UNTERANSPRüCHE 1. Kappenverschluss nach Patentanspruch, dadurch gekennzeichnet, dass das Verbin- dungsstüclL (e) zwischen Tube und Ver- schlusskappe aus einer U-förmigen Klam mer besteht, an deren Basisteil (e') die Verschlusskappe (b,<I>c, d)</I> angelenkt ist und deren Enden als Klemmorgane für das freischwingende Ende (d) der Verschluss kappe ausgebildet sind.
    2. Kappenverschluss nach Patentanspruch und Unteranspruch 1, dadurch gekenn zeichnet, dass die parallelen Schenkel der Klammer (e) von den umgebogenen Lap pen (f2) des Flansches<I>(f')</I> einer Öse<I>(f)</I> seitlich gestützt werden, die mit dem Tubenhals verbunden ist: 3. Kappenverschluss nach Patentanspruch und Unteransprüchen 1 und 2, dadurch gekennzeichnet, .dass die Öse (f) auf dem glattwandigen Tubenhals aufgezogen und durch Stauchung gehalten wird.
    4. Kappenverschluss nach Patentanspruch und Unteransprüchen 1. ? und 3, dadurch gekennzeichnet, dass die umgebogenen Flanschteile <B>(F)</B> in das Halsfundament (a') hineingedrückt sind.
    Kappenverschluss nach Patentanspruch und Unteransprüchen 1 und ?, dadurch gekennzeichnet, dass die Entfernung (y) der Einschnappstelle des freischwingenden Schliessteils (d) der Verschlusskappe von der Mittelachse der Halsöffnung grösser ist, als der Abstand (z) dieser -littelachse von der Gelenkachse der Verschlusskappe. 6. Kappenverschluss naeh Patentanspruch und Unteranspruch 1. dadurch gekenn zeichnet, dass die Tubenschulter gegen den Tubenhals umgebogene Vorsprünge (g) aufweist, unter welchen die parallelen Schenkel der U-förmigen Klammer.
    wel che die Verschlusskappe trägt, liegen. 7. Kappenverschluss nach Patentanspruch und Unteransprüchen 1 bis 4, dadurch ge kennzeichnet, dass die Öse (f) am Rande des Flansches (<B>f</B>) gelenkig mit dem Flansch b der Verschlusskappe verbunden ist und gegenüberliegend eine durch Auf rollen des Randes gebildete., in sich federnde Wulst (k) aufweist.
CH147623D 1929-05-06 1930-05-06 Federnder Kappenverschluss für Tuben und dergleichen Gefässe. CH147623A (de)

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