CH147623A - Federnder Kappenverschluss für Tuben und dergleichen Gefässe. - Google Patents
Federnder Kappenverschluss für Tuben und dergleichen Gefässe.Info
- Publication number
- CH147623A CH147623A CH147623DA CH147623A CH 147623 A CH147623 A CH 147623A CH 147623D A CH147623D A CH 147623DA CH 147623 A CH147623 A CH 147623A
- Authority
- CH
- Switzerland
- Prior art keywords
- cap
- closure
- tube
- dependent
- neck
- Prior art date
Links
- 241000680172 Platytroctidae Species 0.000 claims description 2
- 239000011324 bead Substances 0.000 claims description 2
- 230000006835 compression Effects 0.000 claims description 2
- 238000007906 compression Methods 0.000 claims description 2
- 230000001419 dependent effect Effects 0.000 claims 6
- 238000007789 sealing Methods 0.000 description 5
- 238000004873 anchoring Methods 0.000 description 2
- 238000005452 bending Methods 0.000 description 1
- 239000000463 material Substances 0.000 description 1
- 238000005096 rolling process Methods 0.000 description 1
Landscapes
- Closures For Containers (AREA)
Description
Federnder IZappenverschluss für Tuben und dergleichen Gefässe. Tuben und dergleichen Gefässe werden häufig gleichzeitig mit Auftragemitteln, wie Zahnbürsten und dergleichen benutzt, so dass es zweckmässig ist, das Gefäss bezw. den Ver- schluss desselben so herzurichten, dass er von einer Hand bedient werden kann.
Gleichfalls ist es von Vorteil, wenn die bewegliche Verschlusskappe mit der Tube verbunden ist, damit sie nicht verlegt wird oder verloren geht.
Tuben, die eine derartige Bedienung und Handhabung ermöglichen, und bei denen die Verschlusskappe beweglich befestigt ist, sind bekannt, haben jedoch den Nachteil, dass ihre Bedienung nicht ganz einfach und auch nicht immer in Betreff der Abdichtung zuverlässig ist.
Der Zweck dieser Erfindung ist, einen Verschluss zu schaffen, bei dem die oben an geführten Vorteile voll zur Geltung kommen, und .die Nachteile vermieden werden. Dies wird dadurch erreicht, dass die Verschluss kappe als schwenkbarer, den Tubenhals über- brückender Hebel ausgebildet ist, dessen eines Ende an einem mit der Tube verbun denen Teil gelenkig fest und dessen anderes. frei schwingendes Ende der Gelenkstelle gegenüber einschnapp- und lösbar ist.
Auf der Zeichnung sind einige Ausfüh rungsformen beispielsweise dargestellt, und es ist: Fig. 1 eine Tube mit Verschluss, Längs ansieht, Fig. 2 dieselbe in einer Draufsicht.
Fig. 3 eine Draufsicht mit geöffnetem Verschluss, Fig. 4 eine Tube, Längsansicht in zwei Hälften, wovon .die eine Hälfte mit einem Verschlussteil, die andere Hälfte ohne letz teren dargestellt ist, Fig. 5, 6 und 7 Verschlussteile, Fig. 8 eine Tube in anderer Ausführung.
Draufsicht, Fig. 9 dieselbe in einer Längsansicht, Fig. 10 dieselbe mit Verschluss, Fig. 11 eine Befestigungsöse mit Schraub gewinde; Fig. 12 und 13 zeigen eine andere Be festigungsart; Fig. 14 ein Tubenkopf mit Anschlag und Befestigungsflansch.
Auf der Schulter (Fig. 1 bis 4) einer Tube befindet sich der Tubenhals a, der in glatter Fläche aus dem Tubenmaterial gezo gen und so für die Anbringung des Ver schlusses fertig hergerichtet ist. Über diesem Hals ist eine brückenartig ausgebildete, federnde Verschlusskappe angeordnet, die schwenkbar ist.
Sie besteht aus einem Ge lenkteil b, einem mit einer Dichtungsplatte versehenen Mittelteil c und einem Schliess teil<I>d.</I> Der Gelenkteil<I>b</I> ist auf dem Basis teil e' einer U-förmigen Klammer e drehbar gelagert; deren parallele Schenkel wieder um mit einer Öse f fest verbunden sind, in- in- dem die Öse einen Flansch f' besitzt, der bei . dem um die parallelen Schenkel der U-förmigen Klammer umgeschlagen ist (Fig. 1, 3, 4, _7).
Zwecks Anbringung. der Verschlusskappe b, <I>c, d</I> auf der Tube wird die Öse<I>f</I> über .den Hals a der Tube gestreift und fest auf gesetzt. Eine Verankerung der Verschluss kappe bezw. der Öse f auf dem Tubenhalse a findet in der Weise statt, dass der Tuben halsrand nach aussen gedehnt und dabei gleichzeitig nach unten gestaucht wird (Fig. 4).
Die weitere Verankerung, durch die jede Bewegung, horizontal und vertikal, vermieden wird, geschieht dadurch, dass die umgebogenen Flanschteile f\ (Fig. 1, ss, 4, 7) in das Halsfundament a' (Fig. 1, 4) hin eingedrückt werden, und der Tubenhals a oberhalb der Öse f nach unten zusammen gedrückt wird.
Durch diese Stauchung nach unten mittelst eines abgepassten Gegen stückes wird gleichzeitig ein bei allen Tuben gleichmässiger Abstand zwischen .dem Öffnungsrand des Tubenhalses und der Grundplatte<I>f'</I> der Verbindungsöse<I>f ge-</I> währleistet, was für die sichere Abdichtung des Verschlusses von grösster Wichtigkeit ist. Eine andere; Art der Verschlussbefesti- gung, und zwar unter Fortlassung der Öse f, ist in den Fig. 8, 9 und 10 gezeigt.
Auf der Tubenschulter sind senkrechte Vorsprünge g vorgesehen, die mit dem Tubenhals a Ein schnitte h bilden, in die die parallelen Schenkel der U-förmigen Klammer e, wel che die Verschlusskappe trägt, eingelegt werden. Durch Umbiegen der Vorsprünge g gegen den Tubenhals hin über die Klammer schenkel wird die Verschlusskappe festgehal ten.
Anschläge für den Schliessteil d lassen sich auch an geeigneter Stelle und in belie biger Form aus dem Schulterteil hochziehen (Fig. 14).
Um die Verschlusskappe für mehrere Tuben nacheinander verwenden zu können. kann dieselbe auch lösbar befestigt werden.
Zu diesem Zwecke wird die Öse f mit einem Schraubgewinde versehen, Fig. 11, welches auf einem an dem Tubenhals vor gesehenen Gewinde geführt wird. An dieser Öse ist, wie bei den andern Verschlüssen, die Klammer mit der angelenkten Verschluss kappe befestigt.
Um die Klammer e auszuschalten, kann die -Öse f so ausgebildet werden, dass am hintern Teile ihrer- Grundplatte f' der Ge lenkteil b der Verschlusskappe in geeigneter Weise, zum Beispiel an der Achse i an gelenkt und an der entgegengesetzten, das heisst der vordern Seite, zum Beispiel durch Anrollen der Platte eine in sich federnde Wulst 1c geschaffen wird, über die das klauenartig hergerichtete Ende d der Ver- schlusskappe greift (Fig. 12 und 13).
Um nun dem Verschluss eine möglichst grosse Schliess- bezw. Widerstandskraft zu geben, ist die Verschlusskappe bei den ange führten Ausführungsformen so ausgeführt, dass der Druck am frei schwingenden Schliess teil d hebelkrafta.rtig verstärkt an der Dich tungsplatte c zur Wirkung kommt, und zwar dadurch, dass die Entfernung y der Ein schnappstelle von der Mittelachse der Hals öffnung bezw. der Mitte der Dichtungsplatte wesentlich grösser ist, als die Entfernung z dieser Mittelachse von der Achse des Ge lenkes b (Fig. 1).
Es ist klar, dass .der Verschluss auch für andere Gefässe, Flaschen usw. ausgebildet und umgebildet werden kann.
Claims (1)
- PATENTANSPRUCH: Federnder Kappenverschluss für Tuben und dergleichen Gefässe. dadurch gekenn zeichnet, dass die Verschlusskappe als schwenkbarer, den Tubenhals überbrückender Hehel ausgebildet ist, dessen eines Ende an einem mit der Tube verbundenen Teil ge lenkig befestigt und dessen anderes, frei schwingendes Ende der Gelenkstelle gegen über .einschnapp- und lösbar ist.UNTERANSPRüCHE 1. Kappenverschluss nach Patentanspruch, dadurch gekennzeichnet, dass das Verbin- dungsstüclL (e) zwischen Tube und Ver- schlusskappe aus einer U-förmigen Klam mer besteht, an deren Basisteil (e') die Verschlusskappe (b,<I>c, d)</I> angelenkt ist und deren Enden als Klemmorgane für das freischwingende Ende (d) der Verschluss kappe ausgebildet sind.2. Kappenverschluss nach Patentanspruch und Unteranspruch 1, dadurch gekenn zeichnet, dass die parallelen Schenkel der Klammer (e) von den umgebogenen Lap pen (f2) des Flansches<I>(f')</I> einer Öse<I>(f)</I> seitlich gestützt werden, die mit dem Tubenhals verbunden ist: 3. Kappenverschluss nach Patentanspruch und Unteransprüchen 1 und 2, dadurch gekennzeichnet, .dass die Öse (f) auf dem glattwandigen Tubenhals aufgezogen und durch Stauchung gehalten wird.4. Kappenverschluss nach Patentanspruch und Unteransprüchen 1. ? und 3, dadurch gekennzeichnet, dass die umgebogenen Flanschteile <B>(F)</B> in das Halsfundament (a') hineingedrückt sind.Kappenverschluss nach Patentanspruch und Unteransprüchen 1 und ?, dadurch gekennzeichnet, dass die Entfernung (y) der Einschnappstelle des freischwingenden Schliessteils (d) der Verschlusskappe von der Mittelachse der Halsöffnung grösser ist, als der Abstand (z) dieser -littelachse von der Gelenkachse der Verschlusskappe. 6. Kappenverschluss naeh Patentanspruch und Unteranspruch 1. dadurch gekenn zeichnet, dass die Tubenschulter gegen den Tubenhals umgebogene Vorsprünge (g) aufweist, unter welchen die parallelen Schenkel der U-förmigen Klammer.wel che die Verschlusskappe trägt, liegen. 7. Kappenverschluss nach Patentanspruch und Unteransprüchen 1 bis 4, dadurch ge kennzeichnet, dass die Öse (f) am Rande des Flansches (<B>f</B>) gelenkig mit dem Flansch b der Verschlusskappe verbunden ist und gegenüberliegend eine durch Auf rollen des Randes gebildete., in sich federnde Wulst (k) aufweist.
Applications Claiming Priority (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DE147623X | 1929-05-06 |
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| CH147623A true CH147623A (de) | 1931-06-15 |
Family
ID=5672134
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| CH147623D CH147623A (de) | 1929-05-06 | 1930-05-06 | Federnder Kappenverschluss für Tuben und dergleichen Gefässe. |
Country Status (1)
| Country | Link |
|---|---|
| CH (1) | CH147623A (de) |
-
1930
- 1930-05-06 CH CH147623D patent/CH147623A/de unknown
Similar Documents
| Publication | Publication Date | Title |
|---|---|---|
| DE2708292A1 (de) | Rohrschelle | |
| DE8403844U1 (de) | Klammer, insbesondere waescheklammer | |
| EP0045439A2 (de) | Verschluss für mit einem Randwulst versehene Dosen | |
| CH147623A (de) | Federnder Kappenverschluss für Tuben und dergleichen Gefässe. | |
| AT130329B (de) | Schnappverschluß für Behälter, Tuben, Flaschen u. dgl. | |
| DE941104C (de) | Befestigungsschelle fuer Kabel, Rohre od. dgl. | |
| EP0256384A2 (de) | Klemmverschluss | |
| DE678288C (de) | Tubenaehnlicher Behaelter fuer plastische Mittel, insbesondere fuer Zahnpasta, Salben o. dgl. | |
| DE539065C (de) | Schnappverschluss fuer Tuben u. dgl. Behaelter | |
| DE867152C (de) | Selbstschliessender Taschenbuegel | |
| DE899456C (de) | Verschluss fuer den Fuell- und Ausgiesstutzen von tragbaren Behaeltern, insbesondere Kanistern | |
| DE810929C (de) | Verschluss fuer Gefaesse | |
| DE25339C (de) | Verschlufs für Flaschen, Krüge und dergl | |
| DE622833C (de) | Tubenverschluss, bei dem das Abschlussorgan aus einer Walze besteht, die auf dem mittleren Teil eines federnden, am Tubenhalse angebrachten schwenkbaren Drahtbuegels sitzt und sich in der Verschlussstellung in eine hohlzylindrische Dichtungsflaeche der Tubenmuendung legt | |
| DE1831377U (de) | Aufhaengevorrichtung fuer lichtdecken. | |
| DE590323C (de) | Rohranschlussstueck, insbesondere zum Anschliessen von Staubsaugerleitungen | |
| DE1096245B (de) | Verschluss fuer zweiteilige Schutzkaesten elektrischer Geraete | |
| DE815324C (de) | Verschluss fuer durch Druck entleerbare Behaelter | |
| AT146160B (de) | Klemme zur Befestigung von Deckschienen an Wandeisen. | |
| DE157116C (de) | ||
| DE634630C (de) | Unter Federspannung selbstschliessender, in der Offenstellung durch eine Sperrung festgehaltener Taschenbuegel fuer Handtaschen u. dgl. | |
| DE685116C (de) | Verschluss fuer Flaschen, Tuben o. dgl. | |
| DE1863054U (de) | Elastischer luftbehaelter als federelement. | |
| DE3324505A1 (de) | Klammer zur halterung eines teebeutels in einem teegefaess | |
| DE1720125U (de) | Selbstaendiger flaschenschnellverschluss. |