Ausziehbarer Gerüstständer. Die früher verwendeten Holzböcke, welche zum Arbeiten in erhöhter Lage verwendet wurden, hatten stets den grossen Nachteil, dass man dieselben in grosser Zahl am Lager haben musste, um jeweils die gewünschte Höhe erreichen zu können. Zudem waren dieselben mancherorts sehr unpraktisch, da es des öftern infolge Platzmangel sehr umständ lich war, die an sich sehr sperrigen Holz böcke zu verwenden. Irr letzter Zeit wurden dann eiserne Gerüstständer verwendet, welche auf verschiedene Höhen verstellbar waren, jedoch den grossen Nachteil aufwiesen, dass zu einem freistehenden Gerüst stets vier Ständer nötig waren.
Der nachstehend beschriebene und in der Zeichnung veranschaulichte ausziehbare Ge rüstständer, welcher ein Ausführungsbeispiel des Erfindungsgegenstandes darstellt, ermög licht es, ein relativ langes Gerüst zu erstellen unter Verwendung von nur zwei Ständern, was natürlich sehr vorteilhaft ist, indem so wohl die geringe Menge der benötigten Ge räte selbst, als auch deren Transport bedeu- tend billiger zu stehen kommen, als dies bei den bisher verwendeten Ständern der Fall war. Ein weiterer Vorteil dieses Ständers be steht darin, dass er sich nach seinem Aus ziehen selbsttätig sichert. Zur Erläuterung dieser Ausführungsform dienen drei Ansichts figuren.
Fig. 1 zeigt den Gerüstständer von vorne gesehen; Fig.2 zeigt den Grundriss des Gerüst ständers ; Fig. 3 stellt die beiden Stützen des Trä gers von der Seite gesehen dar, in welcher Figur die Sicherung des Gerüstständerträgers in seinen erhöhten Lagen deutlich sichtbar ist.
Der Ständer besitzt einen dreiteiligen starken Fuss 1, 2, 3, welcher durch drei seit liche Verstrebungen 4, 5, 6 versteift ist. Auf denn Fusse selbst ruht eine Stütze 7, welche aus U-Eisen besteht und in ihrer Länge mit sieben Vertiefungen 8 versehen ist. Am obern Ende dieser Stütze ist ein Bügel 9 ange bracht, durch dessen Öffnung wiederum eine U-Schiene 10 dem Rücken der Stütze 7 ent- lang geführt wird. Am untern Ende der Schiene 10 befindet sich wiederum ein Bügel 11, welcher ebenfalls beide senkrecht stehen den U-Schienen 7 und 10, Rüeken an Rücken lagernd, umschliesst.
Der Unterschied zwischen den beiden Bügeln 9 und 11 besteht darin, dass der obere Bügel 9 an der Stütze 7 festge schweisst, also unbeweglich ist und lediglich zur Führung der Schiene 10 dient, während dem der untere an der Schiene 10 durch einen runden Stab 12, welcher die Schiene 10 durch bricht, befestigt und so angeordnet ist, dass er bequem bewegt werden kann. Am zweiten Ende dieses Bügels 11 befindet sich ebenfalls ein runder Stab 13, dessen Dicke den an der Stütze 7 angebrachten Vertiefungen 8 ent spricht.
Der Träger 14 des Ständers, bestehend aus zwei parallel laufenden starken Flach eisen, ist am obern Ende der Stütze 10 ho rizontal liegend festgeschweisst. Links und rechts wird dieser Träger 14 durch je eine Verstrebung 15, 16, welche von der Stütze 10 ausgehen und die aus gleich starkem Eisen wie der Träger selbst angefertigt sind, ge stützt. An beiden Enden des Trägers ist der selbe nach oben um Bretterdicke abgebogen, um den Abschluss desselben zu bilden.
Bei Gegenüberstellung zweier solcher Ge rüstständer ermöglichen dieselben durch Auf legen von passend dimensionierten Brettern ein Arbeiten in erhöhter Lage. Wird nun ein noch höherer Standort gewünscht, so kann der Ständer durch einfaches Ausziehen ver längert werden, wobei die Sicherung durch vollkommen selbsttätiges Einhängen des un tern Bügels 11 in die an der Stütze 7 be findlichen Vertiefungen 8 geschieht.
Extendable scaffolding stand. The wooden trestles previously used, which were used to work in an elevated position, always had the major disadvantage that they had to be kept in large numbers in order to be able to reach the desired height. In addition, the same were very impractical in some places, as it was often very awkward to use the very bulky wooden trestles due to the lack of space. Lately iron scaffolding stands have been used, which could be adjusted to different heights, but had the major disadvantage that four stands were always required for a free-standing scaffolding.
The extendable scaffolding stand described below and illustrated in the drawing, which is an embodiment of the subject invention, made it possible to create a relatively long scaffolding using only two stands, which is of course very advantageous by so well the small amount required Devices themselves, as well as their transport, are significantly cheaper than was the case with the stands used up to now. Another advantage of this stand is that it secures itself automatically after it is pulled out. To explain this embodiment, three view figures are used.
Fig. 1 shows the scaffolding stand seen from the front; Fig.2 shows the floor plan of the scaffold stand; Fig. 3 shows the two supports of the Trä gers seen from the side, in which figure the securing of the scaffolding beam is clearly visible in its elevated positions.
The stand has a three-part strong foot 1, 2, 3, which is stiffened by three since Liche struts 4, 5, 6. A support 7, which consists of U-iron and is provided with seven depressions 8 in its length, rests on the foot itself. A bracket 9 is attached to the upper end of this support, through the opening of which a U-rail 10 is in turn guided along the back of the support 7. At the lower end of the rail 10 there is in turn a bracket 11, which also both perpendicularly to the U-rails 7 and 10, supported back to back, encloses.
The difference between the two brackets 9 and 11 is that the upper bracket 9 is firmly welded to the support 7, i.e. is immobile and only serves to guide the rail 10, while the lower one is attached to the rail 10 by a round rod 12, which breaks the rail 10 through, is attached and arranged so that it can be conveniently moved. At the second end of this bracket 11 there is also a round rod 13, the thickness of which corresponds to the recesses 8 attached to the support 7.
The support 14 of the stand, consisting of two parallel strong flat iron, is welded horizontally lying at the upper end of the support 10 ho. Left and right this carrier 14 is supported by a strut 15, 16, which extend from the support 10 and which are made of iron of the same strength as the carrier itself. At both ends of the beam, the same is bent upwards by the thickness of a board to form the end of the same.
When comparing two such Ge scaffolding stands, the same enable you to work in an elevated position by placing appropriately sized boards. If an even higher location is desired, the stand can be extended ver by simply pulling it out, with the securing done by completely automatic hanging of the un tern bracket 11 in the wells 8 which are sensitive to the support 7.