CH147732A - Elektrische Heizvorrichtung. - Google Patents

Elektrische Heizvorrichtung.

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CH147732A
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Thompson Sydney
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Thompson Sydney
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  Elektrische Heizvorrichtung.    Diese Erfindung bezieht sich auf elektri  sche Heizvorrichtungen, insbesondere für die.  Anwendung als Heizplatten, Bratroste, elek  trische Öfen, Kochplatten und dergleichen  Apparate. Bis jetzt sind elektrische     Heizvor-          richtungen,    die für diese Zwecke verwendet  worden sind, dein Nachteil unterworfen ge  wesen, dass sie so gebaut waren, dass wenn  eine Heizvorrichtung ausser Betrieb gesetzt  wurde, herrührend von einer Störung in einem  seiner Teile, wie z. B. einem Bruch der Wider  standsspule oder einem Kurzschluss als Folge  einer beschädigten Isolation, es notwendig  war, entweder die ganze     Heizvorrichtung     durch eine neue zu ersetzen, oder aber eine  erfahrene Person herbeizuziehen, um die Stö  rung zu beheben.  



  Zweck vorliegender Erfindung ist es nun,  diesen Nachteil auszuschalten und eine ver  besserte und vereinfachte Bauart zu schaffen,  bei welcher es einer fachunkundigen Person  ermöglicht wird, beschädigte Teile zu ersetzen.  



  Gegen.     __        orliegender    Erfindung ist eine  elektrische Heizvorrichtung, dadurch gekenn-    zeichnet, dass sie eine Anzahl Heizelemente  besitzt, die Metallröhren aufweisen, in wel  chen elektrische Widerstandsspulen in elek  trisch isolierenden und feuerfesten Rohren  angeordnet sind und dass die Heizelemente  leicht von ihren Trägern entfernt werden  können.  



  Auf beiliegender Zeichnung sind verschie  dene Ausführungsarten des Erfindungsgegen  standes beispielsweise dargestellt.  



       Fig.    1 ist ein Aufriss, teilweise im Schnitt  eines auf isolierten Trägern montierten     Heiz-          elementes;          Fig.    2 ist ein Schnitt nach der Linie 2-2,  der die gegenseitige Stellung einer Anzahl       Heizelemente    im     Betriebszustande    zeigt;       Fig.    3 ist der Grundriss zu     Fig.    1;       Fig.    4 ist eine Schutzplatte in Perspek  tive, die die isolierten Füsse und auch den  Klemmenkasten schützt;       Fig.    5 und. 6 sind Schnitte durch abge  änderte Ausführungsbeispiele;

         Fig.    7 ist ein Querschnitt durch das Bei  spiel nach     Fig.    6.      Im Ausführungsbeispiel nach     Fig.    1 - 4  besteht jedes einzelne Heizelement aus einem  Metallrohr 1, in welchem eine Drahtwider  standsspule 2 in einem aus isolierendem Ma  terial, z. B.     Steatit,    bestehendem, zum Metall  rohr 1 konzentrisch angeordneten Rohr 3  angeordnet ist. Letzteres wird später mit  einem verkittenden Material 4 aufgefüllt, z.  B. mit Ton, Lehm oder mit einem entspre  chenden Material, das befähigt ist, erstens  unter der Wirkung der Hitze zu erhärten und  zweitens unter Druck so     eingepresst    werden  zu können, dass die Widerstandsspule voll  ständig in dieser Masse eingebettet ist.

   Das  Erhärten der Füllmasse wird durch die Wärme  erreicht, die beim Durchfliessen eines elektri  schen Stromes durch die Drahtwiderstands  spule entsteht. Die Enden dieser Spule 2 sind  an Kontaktbolzen 5, die durch das Metallrohr  1 nach aussen führen, von diesem jedoch iso  liert sind, angeschlossen. Diese Kontaktbolzen  sind zum Zwecke, die Heizelemente einzeln  montieren zu können, von Klammern festge  halten, die je aus zwei Kontaktfedern 6 be  stehen und in rechtwinkligen Ausschnitten 7  des Klemmenkastens 8 aus     Steatit    oder ähn  lichem isolierenden Material befestigt sind.  Diese Klemmenkasten sind, wie     Fig.    2 zeigt,  zur Aufnahme einer ganzen Anzahl von     Heiz-          elementen    eingerichtet.

   Die mit Lappen 10  versehenen Kontaktbolzen 5 sind in den En  den des Metallrohres 1 befestigt, indem sie  zwischen zwei isolierenden Teilen 9, die selbst  wieder durch die     Verkittung    11 im Metall  rohr 1 festgehalten sind, eingeklemmt werden.  Die beiden isolierenden Teile 9 sind immer  so geformt, dass die Kontaktbolzen 5 ein ge  ringes Spiel besitzen und dadurch in der Lage  sind, sich den Kontaktfedern 6 gut anzupas  sen und somit einen guten Kontakt sichern.  



  Zur äussern metallischen     Bedeckung    der  Heizelemente wird vorzugsweise nicht rosten  des Blech, z. B. Nickel, verwendet, dieses  dann zweckentsprechend gekrümmt, und nach  dem die Heizspulen 2 hineingebracht worden  sind, werden die den Längskanten nach ge  bildeten Flanschen mittelst     Punktschweissung     oder andern passenden Mitteln gegenseitig    befestigt und so wird das Metallrohr 1 ge  bildet.  



  Die Klemmenkasten 8 werden vorzugs  weise nach der in     Fig.    2 gezeigten Art her  gestellt, so dass sie befähigt sind, eine Gruppe  Heizelemente aufzunehmen.     DieKontaktfedern     6, welche die Kontaktbolzen 5 einklemmen,  sind mit den     Klemmenschrauben    13 verbun  den und diese sind entweder in den Öffnungen  14 des Bodens oder aber in den Öffnungen  15 und 16 der Seitenwände des Klemmen  kastens festgeschraubt. Diese Öffnungen sind  von zylindrischer Form und jede Gruppe der  selben ist unter sich durch Nuten 17 verbun  den, die zur Aufnahme der     elekrischen    Zu  führungsdrähte dienen.  



  Die beiden Kontaktfedern 6 einer Kontakt  klammer sind aus einem Metallstreifen her  gestellt und sind an ihrem untern Ende durch  einen Winkel 18 verbunden. Im untern Flansch  weist dieser Winkel eine     Öffnung    19 auf und  im stehenden Flansch 20 eine     Öffnung    21, in  welche die     Klemmenschrauben    13 einge  schraubt werden können, je nachdem sie  unten oder auf der Seite des     Klemmepkastens     angeschlossen werden sollen. Der obere Teil  eines jeden Klemmenkastens 8 besitzt eine  Abdachung 22, die die rechtwinkligen Ein  schnitte 7 umgibt; die Kanten 23 dieser Ein  schnitte liegen rechtwinklig zu den Achsen  der     Heizelemente    und sind so gekrümmt, dass  sie sich der Wölbung der Metallrohre 1 an  passen.

   An beiden Enden der Metallrohre ist  die Metallhülle nicht zusammengefügt, sondern  ist nach aussen abgebogen, wie 24 in     Fig.    2  zeigt. Diese nach aussen abgebogenen Lappen  24 ragen über die Ansätze 25     (Fig.    4) der       aue    nicht rostendem Metall bestehenden Platte  26 hinaus; diese Schutzplatte 26 besitzt eine  Anzahl Öffnungen 27, die der Anzahl der  Heizelemente entspricht, die verwendet werden  sollen.

   Das Hinausragen der nach aussen ab  gebogenen Lappen 24 über die Ansätze 25  der Schutzplatte 26, sowie die geneigten Teile  29 und 30 der Platte und die Form der Platte  selbst verhindern ein Eindringen von Flüssig  keiten in den Klemmenkasten und zu den  elektrischen Kontakten und bewirken, dass      jede über den Elementen ausgeschüttete oder  gegen sie gegossene Flüssigkeit restlos abge  leitet wird.  



  In der beschriebenen Anordnung bildet  jedes Heizelement selbst eine komplette     Heiz-          einrichtung    und die elektrischen Verbindungen  sind derart, dass eines oder mehrere von diesen  Elementen zu gleicher Zeit verwendet werden  können. Wird mehr als ein und weniger als  die ganze Anzahl Elemente verwendet, so  können diese in jeder gewünschten Art aus  gewählt werden und bei entsprechender Grup  pierung. kann eine Kochplatte, ein Bratrost,  ein Strahler oder ein     Ofenheizelement    gebil  det werden.  



  Diese Anordnung hat auch den Vorteil,  dass, wenn ein Heizelement nicht .funktio  nieren sollte, es durch eine nicht bewanderte  Person entfernt und durch ein nicht in Ge  brauch befindliches Element     ersetzt    werden  kann.  



  Die Klemmenkasten werden durch Stützen  31 in ihrer Lage festgehalten. An diesen  Stützen sind die Enden der Schutzplatte 26  befestigt, und zudem schützen sie die äussern  Teile des Klemmenkastens 8 vor einem Ein  dringen von Flüssigkeit dadurch, dass sie  unter die abgebogenen Lappen 24 des Metall  rohres 1 greifen. Zum Aufschrauben auf die  Unterlage sind sie unten mit Schraubenlöchern  32 versehen. Durch die Art der Befestigung  bildet die Stütze zugleich die Erdungsleitung  der Elemente.  



       Fig.    5 zeigt eine andere Ausführungsform,  bei welcher alle elektrischen Verbindungen  an einem Ende aller Elemente angeordnet  sind. In dieser Ausführungsform sind die iso  lierenden Teile 9 nur an einem Ende des  Metallrohres 1 angewendet und bestehen aus  zwei Teilen, um die Enden von zwei Kontakt  bolzen 5 aufzunehmen, von denen der eine  mit der Heizspule 2, der andere mit dem  Draht 33, der durch das Zentrum der     Heiz-          spule    2     führt,    verbunden ist. Am andern Ende  sind Draht 33 und Heizspule 2 miteinander  verbunden.

   An diesem Ende ist das Metall  rohr von einer Stütze 34 in Form einer Platte  getragen, deren oberer Teil mit so vielen Aus-    schnitten zum Aufnehmen der Enden der       2YIetallrohre    versehen ist, als Heizelemente  notwendig sind für den Zweck eines be  stimmten Apparates.  



       Fig.    6 und 7 zeigen eine dritte Ausfüh  rungsform mit demselben Ziel, das in     Fig.    5  erreicht werden soll.  



  Zwei Heizspulen 2 und 2     a    sind parallel  angeordnet und sind mit zwei Kontaktbolzen,  die wie in     Fig.    5 angeordnet sind, verbunden,  wobei die zwei gegenüberliegenden Enden der  Spulen miteinander durch den Draht 35 ver  bunden sind. Jede der Spulen 2 und 2 a ist  in einem offenen halbzylindrischen Rohr 37  in Zement oder ähnlichem Material 36 ein  gebettet. Das Ganze ist in einem feuerfesten  Körper 38 eingebaut und von einem mit einem  Deckel 39     (Fig.    7) abschliessbaren Metallrohr  1 umgeben.  



  Die Kontaktbolzen der in den     Fig.    5, 6  und 7 gezeigten Ausführungen sind gleich  gestaltet wie diejenigen der     Fig.    1 und sind  von Kontaktfedern des Klemmenkastens ge  halten.  



  Neben der Schutzplatte 26 werden noch  Platten 40 und 41     (Fig.    1) als Reflektoren  verwendet, deren Zweck darin besteht, die  Ausnützung der Hitze zu vergrössern, indem  diese aufwärts unter den zu     erwärrnenden     Gegenstand reflektiert wird. Die Reflektor  platte 40 wird bei ihrer Verwendung ganz  einfach zwischen die geneigten Teile 30 der  Platten 26 gehängt.  



  Die Anwendung der Erfindung ist auf die  beschriebenen Ausführungsformen des Klem  menkastens in keiner Weise beschränkt. Die  Klemmenkasten können so gebaut werden,  dass jede gewünschte Anzahl von Heizele  menten aufmontiert werden kann. Auch kön  nen mehrere Klemmenkasten hintereinander  angeordnet werden, bis die verlangte Stärke  der Heizelemente erreicht wird. Andere Aus  führungen können in der Form des Quer  schnittes der Heizelemente variieren, oder  aber können mehr Widerstandsspulen in  einem Heizelement hintereinander geschaltet  werden.

Claims (1)

  1. PATENTANSPRUCH: Elektrische Heizvorrichtung, dadurch ge kennzeichnet, dass sie eine Anzahl Heizele- mente besitzt, die Metallröhren aufweisen, in welchen elektrische Widerstandsspulen in elektrisch isolierenden und feuerfesten Rohren angeordnet sind, und dass die Heizelemente leicht von ihren Trägern entfernt werden können. UNTERANSPRüCHE: 1.
    Elektrische Heizvorrichtung nach Patent anspruch, dadurch gekennzeichnet, dass isolierte Klemmenkasten so zum Tragen einer Anzahl von rohrförmigen Heizele- menten eingerichtet sind, dass die Heiz- elemente einzeln ausgewechselt werden können, ohne die elektrischen Verbindun gen zu verändern. 2. Elektrische Heizvorrichtung nach Patent anspruch und Unteranspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dassjede Widerstandsspule in einem von einer Metallhülle umgebe nen, feuerfesten Körper eingegossen ist und nachgiebig gelagerte Kontaktbolzen be sitzt, welche in die in den Klemmenkasten befestigten Kontaktfedern eingreifen. 3.
    Elektrische Heizvorrichtung nach Patent anspruch und Unteranspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass jeder Klemmenkasten einen isolierenden Teil besitzt, der oben zur Aufnahme der Kontaktfedern mit Aus- nehmungen versehen ist, und auf der Längsseite, sowie am Boden Bohrungen für die Kontaktklemmen und Nuten für die Zuführungsdrähte besitzt. 4.
    Elektrische Heizvorrichtung nach Patent anspruch und Unteransprüchen 1, 2 und 3, dadurch gekennzeichnet, dass je eine Schutzplatte über den Klemmenkasten an geordnet ist, und dass die Enden des Me tallrohres längs einer Erzeugenden lappen- förmig nach aussen abgebogen sind, um ein Eindringen von Flüssigkeit unter die Schutzplatte und somit auch in die Klem menkasten zu erschweren. 5. Elektrische Heizvorrichtung nach Patent anspruch und Unteransprüchen 1-4, da durch gekennzeichnet, dass der Kontakt bolzen von den Heizelementen getragen wird, und zwar so, dass er zwischen zwei isolierenden Teilen nachgiebig gehalten ist. 6.
    Elektrische Heizvorrichtung nach Patent anspruch, dadurch gekennzeichnet, dass eine als Reflektor dienende Platte unter den Elementen angeordnet ist, zum Zwecke, die ausgestrahlte Hitze nach oben zu re flektieren.
CH147732D 1929-06-24 1930-06-24 Elektrische Heizvorrichtung. CH147732A (de)

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