CH147774A - Verfahren zur Herstellung von Schuhwerk und nach diesem Verfahren hergestelltes Schuhwerk. - Google Patents

Verfahren zur Herstellung von Schuhwerk und nach diesem Verfahren hergestelltes Schuhwerk.

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CH147774A
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Paul Dr Wangemann
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Paul Dr Wangemann
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    • AHUMAN NECESSITIES
    • A43FOOTWEAR
    • A43BCHARACTERISTIC FEATURES OF FOOTWEAR; PARTS OF FOOTWEAR
    • A43B3/00Footwear characterised by the shape or the use
    • A43B3/10Low shoes, e.g. comprising only a front strap; Slippers

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  • Footwear And Its Accessory, Manufacturing Method And Apparatuses (AREA)

Description


  Verfahren zur Herstellung -von Schuhwerk und     naeh    diesem Verfahren hergestelltes       Schuhwerk.       Den Gegenstand der Erfindung bildet ein  Verfahren zur Herstellung von     Schullwerk,     das darin     bestelit"dass    der Oberteil zusammen  mit der Innensohle in einem einzigen Stück  in der     end        ültiu    n Form durch. Weben     her-          9        #e     gestellt wird.  



       fr   <B>-</B> Es ist     hekannt,        schlaueb.-          förmige        Webstücke    veränderlichen Quer  schnittes herzustellen; diese können aber  nicht für den vorliegenden Zweck benutzt  werden.

   Durch die Herstellung des Oberteils  zusammen mit der Innensohle aus einem ge  webten     Fürmling    wird die Zusammensetzung  des Oberteils und der Innensohle aus mehre  ren     Stück-en    und der dadurch beding     te    Abfall  durch     Verselinitt,    sowie die sonst unvermeid  liche Streckung des Gewebes nach den ein  zelnen Richtungen vermieden,     wodurel-i    das  Schuhwerk verbilligt wird.<B>-</B> Der gewebte  Formling kann nicht nur für Haus-, Sport-,  Gummi- und     Beü-selluhe    Verwendung fin  den, sondern auch- bei Lederschuhen und  -stiefeln als Futterteil benutzt werden.    In der Zeichnung ist das     Schuliwerk,    bei  spielsweise dargestellt.  



       Fig.   <B>1</B> zeigt eine schematische Darstel  lung eines Schuhes, von der Unterseite der  Sohle gesehen;       Fig.    2 zeigt einen Schuh in Seitenan  sicht, ebenfalls in schematischer     Darstellunlo-.     In     Fig.   <B>1</B> ist ein Schuh dargestellt,     wel-          eh-er    mit der Innensohle aus einem einheit  lichen Stück durch Weben hergestellt ist.  Vorteilhaft wird beim Weben ein     durch-          gehen-der,    umlaufender     Schussfaden   <B>f</B> verwen  det.

   Gemäss der Verjüngung der Schuhspitze  können die in der Längsrichtung des Schuhes  laufenden Fäden<B>g</B> zusammengezogen aus  dem Gewebe herausragen, wobei die vor  stehenden Enden dieser Fäden<B>g</B> nach dem  Fertigweben     abgeschert    werden können. Da  durch wird die Haltbarkeit des Formlings in  keiner Weise beeinträchtigt Der auf diese  Weise hergestellte, am obern Rand<B>d</B> mit       ein-er    Schnur e versehene Formling kann mit      seiner Sohle<B>b</B> nach     Fig.   <B>9,</B> ohne weitere  Handarbeit auf der Sohle c durch Kleben  oder Nähen befestigt werden. Ebenso ist es  möglich, den Formling als Futter mit Leder  oder einer andern Aussenhaut zu überziehen.

    Ein solcher Lederschuh mit dem form  bestimmenden Futter zeichnet sich durch  hohe Biegsamkeit und Leichtigkeit aus,     he-          sonders    wenn statt der sonst üblichen     Papp-          oder        Zelluloid-Versteifungseinlagen    der     Fut-          terfarmling    selbst durch Imprägnieren, bei  spielsweise an der Spitze, der Ferse oder an  den Seiten, versteift wird. Dadurch wird die  Herstellung -vereinfacht, beschleunigt und  verbilligt.  



  <B>An</B> der Ferse oder Spitze des<B>Schuh-</B>  werkes kann zum Einlegen einer Kappe eine  Naht vorgesehen sein.  



  Man kann den Formling auch mit einer  offenen Kappe     a"    herstellen, die dann,<B>je</B>  nach der Länge des Leistens, nach a' umge  legt wird. Auf diese Weise ist     man    in der  Lage, mit einer     Webforin    mehrere Schuh  grössen verschiedener Länge herzustellen.  Ebenso ist es auch möglich, zum bequemen  Herausnehmen des Leisten aus dem     v-eweb-          ten    -Formling die     Innensolile    mit einem  Schlitz zu versehen, weil die Innensohle  ohnehin in ihrer gesamten Breite auf der       Laufsolile    befestigt und dadurch der Schlitz  geschlossen wird.

Claims (1)

  1. PATENTANSPRUCH I: Verfahren zur Herstellung von Schuh werk, dadurch gekünnzeiahnet, dass der Ober teil zusammen mit der Innensohle in einem einzigen Stück in der endgültigen Form durch Weben hergestellt wird. UNTERANSPRüCEE: <B>1.</B> Verfahren nach Patentanspruch.<B>1,</B> dadurch gekennzeichnet, dass beim Weben des Formlinus die Schussfäden <B>(f)</B> durch die Innensohle und den Oberteil dureUgeführt werden. 2.
    Verfahren nach Patentanspruch, I, da durch 'gekennzeichnet, dass die in der Längsrichtung des Formlings laufenden Fäden<B>(g)</B> aus dem Gewebe herausgeführt und abgesehert werden. <B>3.</B> Verfahren nach Patentanspruch<B>1,</B> da durch gekennzeichnet, dass der in der endgültigen Form gewebte Formling bei der Herstellun", von Ledersellubwerk als Futter benützt wird. 4. Verfahren nach PatentansprLieli I und Unteranspruch<B>3,</B> dadurch gekennzeichnet. dass der Futterformlino, mindestens an be stimmten Stellen imprägniert und hier durch versteift wird.
    <B>PATENTANSPRUCH</B> II: Schuhwerk, hergestellt nach dem Verfah ren gemäss Patentanspruch I, dadurch ge kennzeichnet, dass der Oberteil und die In nensohle aus einem einheitlichen gewebten Stück bestehen. UNTERANSPRUCIE1: <B>5.</B> Schubwerk nach Patenfansprueli II, da durch gekennzeichnet, dass die Ferse des Webformlings Fersenlappen (a") besitzt, welche über-einander greifend die Ferse bilden.
CH147774D 1929-08-26 1930-08-16 Verfahren zur Herstellung von Schuhwerk und nach diesem Verfahren hergestelltes Schuhwerk. CH147774A (de)

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DK44285C (da) 1931-06-29
FR701191A (fr) 1931-03-12

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