CH147875A - Einrichtung zum Schneiden von Zapfen bei Holzbalken. - Google Patents
Einrichtung zum Schneiden von Zapfen bei Holzbalken.Info
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Description
Einrichtung zum Schneiden von Zapfen bei Holzbalken. In der Ammerei werden die Zapfen von Holzbalken gewöhnlich in mehreren, zuein ander getrennten Arbeitsgängen hergestellt. Diese bedingen einen grösseren Zeitaufwand und stimmen die Zapfen gewöhnlich nicht genau miteinander überein. Sogenannte Lehr- zapfen mit schiefen Stirnflächen können me chanisch nicht geschnitten werden und stellt man diese von Hand her.
Gegenstand der vorliegenden Erfindung ist nun eine Einrichtung zum Schneiden von Zapfen bei Holzbalken. Gemäss der Erfin dung ist seitlich neben einem auf Schienen geführten Wagen ein ortsfestes Maschinen gestell vorgesehen. An demselben ist 'ein wagrecht verschiebbares Zapfenabschnitt- Sägeblatt vorgesehen, hinter welchem zwei unabhängig zueinander senkrecht verschieb bare Zapfenausschnitt-Sägeblätter und quer zu diesen zwei verstellbar in einem Halter kopf sitzende, auf- und abverschiebbare Zapfenbreite-Sägeblätter gelagert sind.
Das Ganze ist derart, dass die Herstellung der Zapfen von Holzbalken in einem Arbeits gang möglich ist.
Auf der beiliegenden Zeichnung ist der Erfindungsgegenstand in -einer beispiels weisen Ausführungsform dargestellt, und es zeigt: Fig. 1 eine Vorderansicht, Fig. 2 eine Seitenansicht, Fig. 3 eine Draufsicht, Fig. 4 eine Ansicht der Wellen von den Ausschnitt, Sägeblättern, Fig. 5 eine Ansicht der Welle der Zapfen breite-Sägeblätter, Fig. 6 eine Ansicht der Welle des Zap- fenabschnitt-Sägeblattes, Fig. 7 einen Grundriss des Wagens,
Fig. 8 eine Seitenansicht des Wagens mit Gestell zum Schneiden von Schiftern, Fig. 9 eine Draufsicht dazu, Fig. 10 und 11 ein Messerkopf in Seiten ansichten, Fig. 12 einen Holzbalkr n mit Fräsen, Fig. 13 bis 15 Ansichten des Holzbalkens mit verschiedenen Zapfen, Fig. 16 ein Holzzapfen mit Schiftern- schnitt, Fig. 17 und 18 Ansichten eines Holz balkens mit Gehrzapfen,
Fig. 19 ein Anwendungsbeispiel beim Profilieren eines Balkenkopfes.
1 bezeichnet den auf Schienen 2 geführ ten Wagen, der mit einem Ausleger 3 ver sehen ist, in welchem die Schraubenspindel 4 lagert, mittelst welcher der Holzbalken 5 (Fig. 1) auf dem Wagen festgelegt werden kann. Neben dem Wagen ist auf Grund schienen 7 ein Maschinengestell 8 angeord net, in welchem mehrere in der Längsrich tung hintereinander liegende Wellen 8', 9, 9' und 10 angeordnet sind. Die Welle 81 trägt ein Zapfenabschnitt=Sägeblatt 11 und lagert in dem Lagerschlitten 12, das seiner seits dem Tragrahmen 13 aufliegt.
Der Trag rahmen 13 besitzt eine mit Handrad 14 ver sehene Schraubenspindel 15, welche durch den mit Muttergewinde versehenen Ansatz 1:6 des Lagerschlittens geführt ist. Durch Drehung der Schraubenspindel 15 kann die Welle 8' mit dem Sägeblatt in der Horizon talrichtung innert gewissen Grenzen hin- und herverschoben werden. Auf der Welle 8' ist eine verhältnismässig lange Riemen rolle 17 aufgekeilt, über welche der Riemen 18 gelegt ist.
Neben der Welle 8' .sind im Maschinen gestell 8 zwei in senkrechter Linie überein ander liegende Wellen 9, 9' angeordnet. Diese lagern in Lagerschlitten 19, 20, welch letztere mittelst ihren Schwalbenschwanz führungen 21 in den Vertikalholmen 22 ge führt sind. Die Lagerschlitten 19, 20 be sitzen je einen Ansatz 23 bezw. 24 mit Mut- tergewinden, welche durch die mit Hand rädern 25, 26 versehenen Schraubenspindeln 27, 28 durchsetzt werden. Die Schrauben spindeln 27, 28 sind in den Traversen 29 geführt und durch Drehung derselben können die Lagerschlitten 19, 20 unabhängig zuein ander nach unten oder oben verschoben wer den, so dass sich die Abstände der Zapfen ausschnitt-Sägeblätter 33 regulieren lassen.
Auf der Welle 9 sitzen Riemenscheiben 30, 31, 32, sowie eine Leerlauf- und eine An triebsriemenscheibe 34, 34'. Der Antrieb auf die Riemenscheibe 34 erfolgt von einer be liebigen Kraftqualle aus. Über die Riemen scheiben 30, 31 und 32 sind die Riemen 35, <B>1</B>8 und 36 gelegt, welche die Wellen 9', 8' und 10 treiben. Der Riemen 35 ist über die Lenix-Riemenrollen 38 geführt, welche federnd am Maschinengestell 8 angebracht sind, so dass ersterer gleichmässig gespannt wird.
Die Welle 10 lagert in dem Lagarschlit- ten 40, der eine Schwalbenschwanzführung 41 besitzt und in dem Rahmen 42 quer ver- scIiiebbar lagert. Der mit Muttergewinde versehene Ansatz 39 des Lagerschlittens 40 wird durch die im Rahmen 42 gelagerte, mit Handrad 43' versehene Schraubenspindel 43 durchsetzt, mittelst welcher die Querverschie bung des Lagerschlittens 40 mit der Welle 10 bewirkt wird.
Das obere Ende der Welle 10 trägt einen Sägeblätter-Halterkopf 44, welcher mehrere übereinander gelegte Ringe von verschiedener Dicke aufweist, mittelst denen die zwei Zapfenbreite-Sägeblätter 45 in ihren Abständen einstellbar arretiert sind. Die Zapfenbreite-Sägeblätter 45 liegen quer zu den in der Vertikalebene spielenden, auf den Wellen 9, 9' sitzenden Zapfenausschnitt- Sägeblättern 33, deren Abstand mit denjeni gen der Zapfenbreite-Sägeblätter 45 zur ge nauen Überinstimmung gebracht werden müssen.
Ist auf dem Wagen 1 ein Holzbalken 5 festgespannt, und führt man denselben von hinten nach vorn. respektiv von rechts nach links (Fig. 2), so schneidet die Sägescheibe 11 das Stirnende A (Fzg. 1, 13-18) d@essel- ben entsprechend ab. Sobald der Balken in den Bereich der Sägescheiben 33 gelangt, werden senkrechte Einschnitte B erzielt und wird der Zapfen schliesslich durch die Säge blätter 45, welche die Schnitte C bilden, auf seine Breite zugeschnitten. Alles wickelt. sich somit in einem Arbeitsgang ab und nimmt nur kurze Zeit in Anspruch.
Die Länge der Zap fen wird durch entsprechende Einstellung der Sägeblätter 11 und 33 zueinander be stimmt, die Breite derselben durch die Wei teneinstellung der Sägeblätter 45 zueinander. Da die Sägeblätter mit ihren Wellen verstell bar sind, ist die Möglichkeit gegeben, diesel ben gründlich abnützen zu können, da man dieselben einfach entsprechend nachzustellen hat.
Will man Schifterschnitte (Fig. 19) her stellen, so ordnet man auf dem Wagen ein Traggestell 46 an, welches Ständer 47 (Ein-. 8 und 9) besitzt, in welchen ein Rund stab _ 48 lagert, auf dem zwei Winkelstücke 49 sitzen. Die letzteren sind zur Aufnahme des Holzbalkens bestimmt und lässt sich der selbe durch entsprechendes Verstellen der Winkelstücke 49 bezw. Stange 48 in den festklemmbaren Ständern 47 in beliebige Winkelstellung in bezug zu den Sägeblättern bringen.
An Stelle des Sägeblattes 11 kann auf der Welle 8' auch ein Messerkopf 50, von be liebiger Art (Fig. 10 bis 12, in Ei-. 2 strich punktiert) angeordnet werden, um damit in die Holzbalken 5 entsprechende Ausblattun- gen 52 einzufräsen.
Mittelst gezeichneter Einrichtung lassen sich Zapfen beliebiger Art herstellen, wie in den Füg. 13 bis 17 dargestellt. Zur Erzielung des Zapfens nach Ei,-. 13 ist das untere Sägeblatt 33, nach Fig. 14 das obere Säge blatt 33 ausser Arbeitsstellung zu bringen. Ein, Zapfen nach Fig. 15 wird geschaffen, wenn alle Sägeblätter eingestellt sind.
Bringt man die Auflagebahn 51 des Wagens in schiefe Stellung, wie die strich punktierten Linien in Fig. 7 zeigen, so las sen sich Gehrzapfen gemäss Fig. 17 und - 18 herstellen.
Setzt man) an Stelle der Sägeblätter 45 auf dem Halterkopf 44 der Welle 10 einen Messerkopf 50 auf, so können damit auch die Stirnenden von Holzbalken bogenförmig ge schnitten werden, wie die Fig. 19 zeigt und wie sie speziell im Chaletbau Verwendung finden.
Auf den Wellen 8', 9, 9' und 10 können zum Antrieb derselben dienende Elektro- motore angeordnet sein, um Riemengetriebe entbehrlich zu machen.
Von oben gesehen, liegen die Sägeblätter 11 und 33 im Abstand nebeneinander. Der selbe entspricht der Länge der Zapfen und durch entsprechende Verstellung des Blattes 11 kann der Abstand (im Grundriss gesehen) der Sägeblätter 11, 33 und damit die Zapfen länge vergrössert oder verkleinert werden.
Claims (1)
- PATENTANSPRUCH: Einrichtung zum Schneiden von Zapfen bei Holzbalken, dadurch gekennzeichnet, dass seitlich neben einem auf Schienen geführten Wagen ein ortfestes Maschinengestell vor gesehen ist, an welchem ein wagrecht ver schiebbares Zapfenabschnitt-Sägeblatt vor gesehen ist, hinter welchem zwei unabhängig zueinander senkrecht verschiebbare Zapfen ausschnitte-Sägeblätter und quer zu diesen zwei in ihrem Abstand verstellbar in einem Halterkopf sitzende, auf- und abverschüeb- bare Zapfenbreite-Sägeblätter gelagert sind, das Ganze derart,dass die Zapfen von Holz balken in einem Arbeitsgang hergestelt wer den können. UNTERANSPRÜCHE: 1. Einrichtung nach Patentanspruch, da durch gekennzeichnet, dass die Sägeblätter auf Wellen sitzen, welche in. müttelst Schr aubenspindeln verschiebbaren Lager schlitten .gelagert .sind. 2.Einrichtung nach Patentanspruch und Un teranspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass das Sägeblatt (11) einen grossen Durchmesser besitzt und in einem Ab stande, der geregelt werden kann, neben den Sägeblättern (33) liegt, welch letztere in bezug zueinander einen Zwischenraum freilassen, welcher der Zapfenbreite ent spricht, wobei die Sägeblätter (45) in Schnitthöhe der Sägeblätter (33) liegen. 3. Einrichtung nach Patentanspruch und Unteransprüchen 1 und 2, dadurch ge kennzeichnet, dass der Wagen mit einer drehbaren Auflagebahn versehen ist, um die auf ihr festgelegten Holzbalken schief auf diesem und damit zu den Sägeblättern anordnen zu können. 4.Einrichtung nach Patentanspruch und Unteransprüchen 1 bis 3, dadurch gekenn zeichnet, dass auf den Wagen ein Gestell aufsetzbar ist, in-welchem ein in der Ver tikalebene verdrehbares Holzbalken-Auf- nahmestück angeordnet ist. 5. Einrichtung nach Patentanspruch und Unteransprüchen 1 bis 4, dadurch gekenn zeichnet, dass die Wellen der Sägeblätter unter sich durch ein Riemengetriebe in Antriebsverbindung stehen. 6.Einrichtung nach Patentanspruch und Unteransprüchen 1 bis 5, dadurch ge kennzeichnet, dass die Welle (9) als An triebswelle dient und mit drei Rollen ver sehen ist, über welche die andern Wellen treibende Riemen geführt sind. 7. Einrichtung nach Patentanspruch und Unteransprüchen 1 bis 4, dadurch gekenn zeichnet, dass auf den Wellen der Säge blätter Elektromotoren angeordnet sind, wodurch diese direkt angetrieben werden.
Applications Claiming Priority (1)
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| FR700615T | 1930-08-13 |
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| Publication Number | Publication Date |
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ID=9051002
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| CH147875D CH147875A (de) | 1930-08-13 | 1930-07-30 | Einrichtung zum Schneiden von Zapfen bei Holzbalken. |
Country Status (2)
| Country | Link |
|---|---|
| CH (1) | CH147875A (de) |
| FR (1) | FR700615A (de) |
Cited By (3)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| US2789598A (en) * | 1953-09-14 | 1957-04-23 | George C Berger | Machine for fabricating pieces of lumber |
| EP0292863A3 (de) * | 1987-05-26 | 1991-06-26 | Okoma Oberkochener Maschinen Gmbh | Holzbearbeitungsmaschine |
| WO1995005274A1 (de) * | 1993-08-12 | 1995-02-23 | Christians, Waldemar | Verfahren zum verbinden von platten, vierkantstäben od. dgl., insbesondere für die tischlerei, sowie vorrichtung zum durchführen des verfahrens |
Families Citing this family (1)
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| US2559258A (en) * | 1947-02-19 | 1951-07-03 | Charles S Olson | Apparatus for cutting bodies to a polygonal contour |
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1930
- 1930-07-30 CH CH147875D patent/CH147875A/de unknown
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Also Published As
| Publication number | Publication date |
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