CH147910A - Schwimmerregler für Kältemaschinen. - Google Patents
Schwimmerregler für Kältemaschinen.Info
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- F—MECHANICAL ENGINEERING; LIGHTING; HEATING; WEAPONS; BLASTING
- F25—REFRIGERATION OR COOLING; COMBINED HEATING AND REFRIGERATION SYSTEMS; HEAT PUMP SYSTEMS; MANUFACTURE OR STORAGE OF ICE; LIQUEFACTION SOLIDIFICATION OF GASES
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- F25B41/00—Fluid-circulation arrangements
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Description
Schwimmerregler für Kältemaschinen. Es ist bekannt, die Höhe des Flüssig keitsspiegels in Flüssigkeitsabscheidern von Kältemaschinen selbsttätig dadurch auf kon stanter Höhe zu halten, dass durch einen Schwimmer das Entspannungsventil, das in die Einspritzleitung eingebaut ist, beeinflusst wird. Diese- Schwimmer, die in der Regel als geschlossene Hohlkörper ausgebildet sind, besitzen aber den Nachteil, dass bei Tln- dichtigkeiten des Hohlkörpers die Einrich tung versagen muss, wobei Undichtigkeiten, namentlich, wenn sie nur geringfügig sind, sich schwer feststellen lassen.
Gegenstand der Erfindung ist ein Schwim merregler für Kältemaschinen, dem dieser Nachteil nicht anhaftet.
Auf der Zeichnung sind beispielsweise Ausführungen des Erfindungsgegenstandes schematisch dargestellt.
Wie aus der Zeichnung ersichtlich ist, besteht der Schwimmer nach Fig. 1 aus einer unten offenen Glocke a, die in das flüssige Kältemittel eintaucht. In diese Glocke ist ein Rohrstück b von oben senkrecht und koachsial oder annähernd koachsial zu ihr eingeführt, und mit ihrem Deckel fest und gasdicht verbunden. Mit dieser Glocke ist durch eine Hebelverbindung c oder auch in anderer geeigneter Weise das Absperrorgan des Entspannungsventils d verbunden. Die vom Entspannungsventil d kommende Ein spritzleitung e mündet unterhalb der Glocke.
Der Schwimmer a ist im Flüssigkeitsab- scheider des Verdampfers oder in einem mit diesem kommunizierenden Gefäss unterge bracht.
Fliesst durch das Entspannungsventil d flüssiges Kältemittel, so entsteht bei der Entspannung ein Gemisch aus Dampf und Flüssigkeit, das aus dem Rohr e unterhalb der Glocke a austritt. Der Dampf steigt nach oben, sammelt sich in dem obern Teil der Glocke a und verdrängt die dort be findliche Flüssigkeit. Sobald infolgedessen der Flüssigkeitsspiegel innerhalb der Glocke bis zur untern Mündung des Rohres b ge sunken ist, können die Dämpfe durch dieses Rohr entweichen. Da vergleichsweise grosse Dampfmengen bei der Entspannung ent stehen, wird der obere Teil der Glocke sich schnell mit Dampf füllen.
Auch wenn Teile der eingeführten Dampfmengen kondensieren, werden diese immer wieder durch überschüs sigen Dampf ersetzt.
Infolge des Unterschiedes des Raumge wichtes von Dampf und Flüssigkeit schwimmt die Glocke in der umgebenden Kälteflüssig keit. Steigt der Spiegel dieser Flüssigkeit, .so steigt auch die Schwimmerglocke a und schliesst mittelst der Hebelverbindung c das Entspannungsventil d. Sinkt infolge der so verminderten Flüssigkeitszufuhr der Flüssig keitsspiegel wieder, so sinkt auch die Glocke a und öffnet das Entspannungsventil d.
Die Einrichtung zum Ablassen der Dämpfe aus dem Glockeninnern kann natürlich auch anders ausgebildet werden. Beispielsweise können an Stelle des einen koachsialen Rohres ein oder mehrere senkrecht oder schräg nach oben führende Rohre g angebracht werden (Fig. 2).
Wenn der Schwimmer geringe Abmes sungen erhalten soll, so kann auch die Ver- stellkraft nur gering sein; infolgedessen muss das Entspannungsventil leicht beweglich sein. Da ferner ein absolut dichtes Abschliessen des Ventils nicht notwendig ist, können ge ringe Undichtigkeiten zugelassen werden.
Bleibt nun beispielsweise der elektrische Strom für den Antriebsmotor des Verdichters der Kältemaschine aus, oder lässt der Zufluss des Kühlwassers nach, so dass aus diesem Grunde der Antriebsmotor des Verdichters selbsttätig abgestellt wird, so wird bei länge rein Stillstand der Flüssigkeitsabscheider sich infolge der erwähnten Undichtigkeiteii des Entepannungsventils allmählich mit flüssigem Kältemittel füllen.
Dein kann dadurch begegnet werden, dass der Schwimmer a (Fig. 3),' wenn er das Ent spannungsventil d völlig geschlossen hat und darüber hinaus infolge der nicht völlig ab gesperrten Flüssigkeitszufuhr der Flüssig keitsspiegel in dem Abscheider beziehungs weise in dem mit dem Abscheider kommuni zierenden Gefäss weitet> steigt, ein weiteres, in der Einspritzleitung befindliches Absperr organ f freigibt, das dann unter Einwirkung einer Feder die Einspritzleitung dicht ab schliesst.
Das Ventil f ist in die Einspritzleitung vor dem Entspannungsventil d eingebaut. Bei der Ausführung nach Fig. 3 erhält der Hebel c eine Verlängerung nach oben. Diese Verlängerung befindet sich unterhalb eines Hebels<I>h,</I> der um den Punkt<I>i</I> drehbar ist, während er bei 7a lose auf einem Anschlag aufliegt. Der Hebel h besitzt ferner einen Ansatz, auf dein das eine Ende des Hebels 7c ruht. Das andere Ende des Hebels k ist um den Punkt l drehbar an der Wand des Flüssigkeitsabscheiders oder des Gefässes ge lagert. Über den Hebel k greift mit einem Bügel die Stange des Ventilkegels in, der durch eine Feder nach unten gedrückt wird.
Dieser Federkraft kann aber der Ventilkegel so lange nicht folgen, als der Hebel k durch den Hebel h an der Bewegung nach unten gehindert ist. Steigt nun der Flüssigkeits spiegel im Flüssigkeitsabscheider beziehungs weise in dem damit kommunizierenden Ge fäss, so hebt sich auch der Schwimmer a und der Hebel r_. Mit seinem obern Fortsatz legt sich der Hebel c dann von unten gegen den Hebel h;
letzterer dreht sich um den Punkt<I>i</I> und sobald der Ansatz des Hebels<I>h</I> oberhalb i über die senkrechte Lage hinaus gedreht ist, kann der Hebel k unter Ein wirkung der Federkraft nach unten schnellen und das Ventil f schliesst sich. Dies tritt aber erst ein, wenn der Flüssigkeitsspiegel im Gefäss über seinen höchsten, im Normal betrieb zulässigen Stand gestiegen ist. Erst wenn der Hebel<I>lt</I> mittelst einer bei<I>i</I> durch die Gefässwand nach aussen geführten Welle von Hand in seine ursprüngliche Lage zu rückgebracht wird, öffnet sieh das Ventil ,t' wieder. Dies ist jedoch nur möglich, wenn der Flüssigkeitsspiegel im Gefäss inzwischen wieder unter den höchsten zulässigen Stand gesunken ist.
Ähnlich ist die Einrichtung nach Fig. 4. Dort ist auf der Achse des Entspannungs ventils d eine Nockenscheibe angebracht; gegen die sich die Stange des Kegels des Ventils f legt. Im normalen Arbeitsbereich des Schwimmers drückt der Nocken die Ventilstange nach unten. Erst wenn der Schwimmer über den höchsten im Normal betrieb zulässigen Stand gestiegen ist, gibt der Nocken die Ventilstange frei und das Ventil f schliesst sich. Hier erhält das Ent spannungsventil d ebenfalls eine nach aussen durch die Gefässwand mittelst Stopfbüchse geführte Welle.
Mittelst dieser Welle kann dann von Hand, sobald der Flüssigkeits spiegel gesunken ist, das Entspannungs ventil d und damit auch die Nockenscheibe gedreht werden, wobei das Ventil f wieder aufgedrückt wird.
Claims (1)
- PATENTANSPRUCH: Schwimmerregler für Kältemaschinen, der im Flüssigkeitsabscheider oder in einem da mit kommunizierenden Gefäss untergebracht ist und das Einspritzventil selbsttätig be- einflusst, dadurch gekennzeichnet, dass der Schwimmerkörper als unten offene, in das flüssige Kältemittel eintauchende Glocke aus gebildet ist, in die der bei der Entspannung des flüssigen Kältemittels gebildete Dampf von unten eingeleitet wird, und dass die Glocke eine Einrichtung besitzt, die den eingeleiteten Dampf erst dann entweichen lässt, wenn aus dem für den Auftrieb er forderlichen Hohlraum die Flüssigkeit durch den Dampf verdrängt ist.ZTNTERANSPRüCHE 1. Schwimmerregler nach Patentanspruch, dadurch gekennzeichnet, dass die Einrich tung zum Ablassen des Dampfes aus der Schwimmerglocke aus einem die Glocke senkrecht und koachsial oder annähernd koachsial durchziehenden, beiderseits offe nen Röhr besteht. 2. Schwimmerregler nach Patentanspruch, dadurch gekennzeichnet, dass die Einrich tung zum Ablassen des Dampfes aus der Schwimmerglocke ans einem oder mehreren, senkrecht oder schräg nach oben aus dem Innern der Glocke führenden Rohren be steht. 3.Schwimmerregler nach Patentanspruch, dadurch gekennzeichnet, dass der Schwim mer, nachdem er das Einspritzventil ab- geschlo8sen hat, der Flüssigkeitsstand aber trotzdem noch weiter gestiegen ist, ein weiteres, in der Einspritzleitung ewge- bautes Abschlussorgan schliesst.
Applications Claiming Priority (1)
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| DEG76839D DE548875C (de) | 1929-07-02 | 1929-07-02 | Schwimmerregler fuer Kaeltemaschinen |
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| Publication Number | Publication Date |
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| CH147910A true CH147910A (de) | 1931-06-30 |
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ID=7136327
Family Applications (1)
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Families Citing this family (1)
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Also Published As
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