CH147920A - Expansionskammer für elektrische Schalter. - Google Patents
Expansionskammer für elektrische Schalter.Info
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Description
Expansionskammer für elektrische Schalter. Die Erfindung bezieht sich auf eine Ex pansionskammer, das ist auf jenen Teil eines Expansionsschalters, in dem der Lichtbogen vermöge der plötzlichen Ausdehnung von Dampf gelöscht wird. In der Expansions kammer befindet sich dauernd ein gewisses Quantum von Flüssigkeit, zum Beispiel Wasser, welches durch den Lichtbogen im ersten Teil des Abschaltvorganges teilweise verdampft wird, wodurch ein hoher Druck in der Kammer entsteht. Die Expansions kammer ist also bei der Abschaltung grossen mechanischen Beanspruchungen infolge des Druckwechsels, grossen Wärmebeanspruchun gen infolge der vom Lichtbogen entwickelten Hitze, und hohen elektrischen Beanspruchun gen bei Verwendung für hohe Spannungen ausgesetzt.
Die Herstellung einer geeigneten Expan sionskammer macht Schwierigkeit, weil an sie einerseits hinsichtlich der elektrischen und mechanischen Festigkeit grosse Anforde rungen gestellt werden wobei sie anderseits im Betrieb leicht zugänglich und so gebaut sein muss, dass ihre Herstellung keine werk stattechnischen Schwierigkeiten macht.
Man hat versucht, Kammern aus hart- papierähnlichem Material zu verwenden. Dieses kann jedoch den Feuchtigkeitsein flüssen nicht widerstehen, da. es dauernd in Berührung mit dem Wasser steht. Kerami sches Material springt infolge der grossen Temperaturänderungen.
Gemäss der Erfindung wird eine Expan sionskammer mit den erforderlichen elektri schen und mechanischen Festigkeitseigen schaften und der für die Herstellung und den Betrieb erforderlichen Einfachheit und leichten Zugänglichkeit durch folgenden Auf bau geschaffen.
,Sie besitzt ein becherförmiges Metall gefäss und einen Deckel aus Isolierplatten, welcher mittelst einer Schraubverbindung auf den obern Rand des Metallgefässes gepresst wird. Durch Anwendung dieses Metall gefässes erreicht man eine hohe Drucksicher- heit, und die Feuchtigkeit hat keinerlei Ein fluss auf den Metallbecher. Der Deckel aus Isoliermaterial ist der dauernden Berührung mit dem Wasser entzogen und wird daher durch dieses nicht beschädigt. Eine beson ders druckfeste Konstruktion erhält man, wenn die Schraubverbindung in Form von Spannbolzen ausgeführt ist.
Es ist zweck mässig, in dem Deckel aus Isoliermaterial einen Metallring einzubetten, in dem die Spannbolzen befestigt sind. Um möglichst hohe Durchschlagssicherheit zu erzielen, kann der Metallring und die Spannbolzen nach Art der Stäbe und Stirnverbindungen eines Generators isoliert werden.
Um eine günstige Dampföffnung zu er reichen, kann über dem ersten Deckel, durch einen Ring distanziert, in gleicher Weise ein zweiter Deckel befestigt werden. Der Di stanzring zwischen den beiden Deckeln kann seitliche Dampfaustrittsöffnungen aufweisen.
Abb. 1 stellt eine beispielsweise Ausfüh rungsform der Erfindung dar, wobei die Ex pansionskammer nur einen Deckel hat.
Mit 10 ist das becherförmige Metallgefäss bezeichnet, auf dessen oberem, verstärktem Rand 11 der aus zwei Isolierplatten 12 und 13 gebildete Deckel aufruht. In dem untern Deckel 12 ist der Metallring 14 eingebettet, der mit dem Gewinde für die Spannbolzen 15 versehen ist. Durch diese Spannbolzen wird der Deckel mit dem Metallgefäss 10 fest ver bunden, indem am untern Teil des Metall gefässes Angüsse 16 vorgesehen sind, an wel chen die Spannbolzen mit Hilfe von Muttern verankert werden. 17 ist ein isolierendes Mundstück im Deckel, durch welchen der be wegliche Schaltstift hindurchgeht. 18 ist die Schaltflüssigkeit.
Abb. 2 zeigt eine Expansionskammer mit zwei durch einen Distanzring 20 ge trennten Deckeln 21 und 22. Der obere Deckel 22 besteht wieder aus zwei Isolierplatten 2:3) und 24. In dem untern Deckel ist der Metall- ring-25 eingebettet, mit dem die Bolzen 26 verschraubt sind. Die Bolzen 26 und der Metallring 95 sind mit einer Isolationsschicht ?7 isoliert. Die Bolzen sind an dem obern Rande 28 des Metallgefässes 29 verschraubt. Der Distanzring 20 hat seitliche Austritts öffnungen 30 für den in der Expansionskam mer entwickelten Dampf.
Sowohl der Deckel 21, als auch der Deckel 22 sind mit mittleren Durchtrittsöffnungen 31, 32 für den Schalt stift versehen.
Claims (1)
- PATENTANSPRUCH: Expansionskammer für elektrische Schal ter, dadurch gekennzeichnet, dass sie von einem Metallbecher mit einem Deckel aus Isolierplatten gebildet wird, der mittelst einer Schraubverbindung auf den obern Rand des Metallbechers gepresst und mit diesem fest verbunden ist. UNTERANSPRtiCHE 1. Expansionskammer nach Patentanspruch. dadurch gekennzeichnet, dass die Schraub verbindung in Form von Spannbolzen ausgeführt ist. 2. Expansionskammer nach Patentanspruch und Unteranspruch 1, dadurch gekenn zeichnet, dass' in dem Deckel aus Isolier material ein Metallring eingebettet ist, in dem die Spannbolzen befestigt sind. 3.Expansionskammer nach Patentanspruch und Unteransprüchen 1 und 2. dadurch gekennzeichnet, dass der Metallring und die Spannbolzen isoliert sind. 4. Expansionskammer nach Patentanspruch, dadurch gekennzeichnet, dass über dem Deckel gemäss Patentanspruch, durch einen Ring distanziert, in gleicher Weise ein zweiter Deckel befestigt wird. 5. Expansionskammer nach Patentanspruch und Unteranspruch 4, dadurch gekenn zeichnet, dass der Distanzring zwischen den beiden Deckeln seitliche Öffnungen aufweist.
Applications Claiming Priority (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DE147920X | 1929-09-04 |
Publications (1)
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| CH147920A true CH147920A (de) | 1931-06-30 |
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|---|---|---|---|
| CH147920D CH147920A (de) | 1929-09-04 | 1930-06-02 | Expansionskammer für elektrische Schalter. |
Country Status (1)
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|---|---|
| CH (1) | CH147920A (de) |
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1930
- 1930-06-02 CH CH147920D patent/CH147920A/de unknown
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