Lichtzeichenanordnung für elektrische Armaturen, insbesondere Unterputzschalter. Die Erfindung betrifft eine Lichtzeichen anordnung für elektrische Armaturen und bezieht sich insbesondere auf Unterputzschal- ter. Der Zweck der Lichtzeichenanordnung soll sein, die Lage des Unterputzschalters im Dunkeln kenntlich zu machen. Die An bringung solcher Schalterbeleuchtungen ist jedoch mit einigen Schwierigkeiten verknüpft, da nach bestehenden Vorschriften am Schalter selbst nichts geändert werden darf.
Mit Rücksicht hierauf wird für die Schal terbeleuchtungseinrichtung beispielsweise eine Gasentladungslampe mit dem dazugehörigen Widerstand gemäss dieser Erfindung ein be sonderes Gehäuse geschaffen. Dieses kann mit der zur Aufnahme des eigentlichen Schalters bestimmten Unterputzdose entweder in irgend einer Weise unmittelbar verbunden oder auch beim Einbau der Unterputzdose an, neben oder in der Umgebung der letzteren mit ein gebaut sein, so dass beim Einsetzen des Schalters und Anschliessen der Netzleitung nur noch die beiden Drähte der Schalterbe- leuchtung an die Schalterklemmen mit an zuschliessen sind, am Schalter selbst irgend welche Abänderungen jedoch nicht erforder lich sind.
Der Unterputzschalter beziehungs- weise die Dose und das Gehäuse der Schal terbeleuchtung werden schliesslich zweck mässigerweise mit einer gemeinsamen Platte oder auch mit einzelnen Platten (beispiels weise aus Glas) abgedeckt. Die Anordnung der Beleuchtungslampe kann hierbei verschie den getroffen werden, zum Beispiel so, dass sie ganz unter die Glasplatte zu liegen kommt oder auch so, dass sie aus einer entsprechen den Öffnung der Glasplatte etwas herausragt und nicht nur von vorn, sondern von allen Seiten her gut sichtbar ist.
Ein Ausführungsbeispiel ist in beiliegen der Zeichnung dargestellt, und zwar an einem Unterputzschalter, bei welchem das Gehäuse für die Schalterbeleuchtung an die zur Auf nahme des eigentlichen Schalters bestimmte Dose fest angeschlossen und mit dieser ge meinsam in eine Wand eingelassen ist. Es stellen dar: Abb. 1 eine Lichtzeichenanordnung gemäss dieser Erfindung von der Seite gesehen, Abb. 2 dasselbe von vorn gesehen.
Es bezeichnet a die Dose für den Schal ter, b das gemäss der Erfindung eigens zur Aufnahme der Schalterbeleuchtung vorge sehene Gehäuse, c die Wand, in die das Ganze eingesetzt ist, d die Deckplatte, die zweckmässig aus Glas oder einem andern durchsichtigen oder nicht durchsichtigen Ma terial bestehen mag und e den üblichen Dreh knopf (auch Druckknopf oder dergleichen) des Schalters. Die Platte d und der Knopf e sind punktiert gezeichnet, um das Bild in bezug auf die Anordnung der Schalterdose a und des Gehäuses b nicht zu beeinträchtigen.
Die Schalterbeleuchtungseinrichtung, be stehend aus einer Lampe und einem zu dieser in Nebenschluss geschalteten Wider stazde, wird, nachdem die Döse a zusammen mit dem Gehäuse b in die Wand c eingesetzt ist, in das Gehäuse b eingebaut.
Die An- schlussdräbte f der Schalterbeleuchtung wer den, wie aus Abb. 2 ersichtlich, in die Dose a hineingezogen, so dass es beim Einbau des eigentlichen Schalters (der in die Dose hinein kommt) nur noch notwendig ist, sie mit dem Anschluss der Netzleitung, die wie üblich über eine seitliche Öffnung g eingeführt wird, durch Anlegen an die Klemmen des Schalters zu verbinden. Am Schalter selbst und in der Montage des Schalters ändert sich gegen früher nichts.
Das Gehäuse b kann verschie den angeordnet werden, zum Beispiel so wie dargestellt, das heisst in unmittelbarer Ver bindung mit der Dose a. Das hindert jedoch nicht, das Gehäuse b gegebenenfalls unab hängig von der Dose a, also neben oder in der Umgebung der Unterputzdose a anzuord- nen. Die Lampe selbst kann im Gehäuse b ebenfalls verschieden angeordnet werden. Nach der Darstellung ist sie so angeordnet, dass das Licht durch die das Ganze überdeckende Glasplatte d hindurchscheint. Der Platz für die Beleuchtungslampe ist in der Abb. 2 durch den Kreis h gegeben.
In anderer Aus führung kann die das Gehäuse b überdeckende Platte d mit einer Öffnung versehen werden, so dass die Lampe von aussen her ohne wei teres in das Gehäuse b einführbar ist, ohne die Glasplatte d abnehmen zu müssen.