CH147928A - Elektrische Schalteinrichtung mit thermischer Überstromauslösung. - Google Patents
Elektrische Schalteinrichtung mit thermischer Überstromauslösung.Info
- Publication number
- CH147928A CH147928A CH147928DA CH147928A CH 147928 A CH147928 A CH 147928A CH 147928D A CH147928D A CH 147928DA CH 147928 A CH147928 A CH 147928A
- Authority
- CH
- Switzerland
- Prior art keywords
- switching device
- electrical switching
- contact
- hot wire
- lever
- Prior art date
Links
- 230000000694 effects Effects 0.000 claims description 6
- 239000000463 material Substances 0.000 claims description 6
- 239000004020 conductor Substances 0.000 claims description 5
- 238000002844 melting Methods 0.000 claims description 3
- 230000008018 melting Effects 0.000 claims description 3
- 230000001419 dependent effect Effects 0.000 claims 5
- PXHVJJICTQNCMI-UHFFFAOYSA-N Nickel Chemical compound [Ni] PXHVJJICTQNCMI-UHFFFAOYSA-N 0.000 description 2
- 238000010276 construction Methods 0.000 description 2
- 230000007246 mechanism Effects 0.000 description 2
- 230000002035 prolonged effect Effects 0.000 description 2
- XAGFODPZIPBFFR-UHFFFAOYSA-N aluminium Chemical compound [Al] XAGFODPZIPBFFR-UHFFFAOYSA-N 0.000 description 1
- 229910052782 aluminium Inorganic materials 0.000 description 1
- 230000005540 biological transmission Effects 0.000 description 1
- 230000000994 depressogenic effect Effects 0.000 description 1
- 230000013011 mating Effects 0.000 description 1
- 229910052759 nickel Inorganic materials 0.000 description 1
- 238000005192 partition Methods 0.000 description 1
Landscapes
- Breakers (AREA)
Description
Elektrische Schalteinrichtung mit thermischer Überstromauslösung. Gegenstand der Erfindung ist eine elek trische Schalteinrichtung mit thermischer Überstromauslösung, welche sich durch be sondere Einfachheit und eine geringe Zahl von Bauelementen auszeichnet, dabei grosse Betriebssicherheit aufweist, sowie überdies leichte Montierbarkeit und Feineinstellbar keit besitzt.
Gemäss der Erfindung wird dies durch eine Konstruktion erreicht, bei der der alitz- draht einseitig eingespannt ist und mit sei nem freien Ende eine Auslösevorrichtung durch Druck betätigt.
In der Zeichnung ist ein Ausführungsbei spiel der Erfindung dargestellt, und zwar :neigt Fig. 1 eine perspektivische Ansicht einer Schalteinrichtung mit Ilitzdrahtbetäti- gung. Die Fig. 2 und 3 stellen eine Steck dose mit der Einrichtung gemäss Fig. 1 im Schnitt und in Draufsieht dar; Fig. 4 ist die perspektivische Ansicht einer Einzelheit der Steckdose.
In der Zeichnung ist 1 der Sockel und ?, 22 <B>'</B> sind die an dem Sockel wie üblich mittelst Schrauben befestigten Zuführungskontakte. Der Hitzdraht 3 ist mit seinem einen Ende zwischen Sockel 1 und Zuführungskontakt eingespannt, während mit dem andern, freien Ende ein Leiterstück 5 und ein Isolierstück 6 mittelst einer Niete 7 befestigt sind.
Das Leiterstück 5 besitzt eine herausgeprägte Feder 8, welche an ihrem Ende den einen Kontakt 10 der Kontaktstelle trägt. Der be wegliche Gegenkontakt 11 sitzt an einem als Ilebel ausgebildeten Leiterstück 12, welche am Zuführungskontakt 2' in einer Kerbe 13 gelagert ist. Auf das hintere Ende des Hebels wirkt eine Feder 15 ein, welche auf den Hebel einen Druck im Sinne einer Öffnungs bewegung der Kontaktstelle ausübt.
Dem gegenüber kann der Hebel von einer auf der andern Seite des Zuftihrungskontaktes an greifenden federnden Klinke 16 in der schlossenen Stellung gehalten werden. Zu diesem Zwecke besitzt die Klinke 16 eineu schmalen Hals 16', der mittelst einer Ab setzung 17 in einen breiteren Kopf 16" über geht. Der schmale Hals 16' legt sich sodann .in der geschlossenen Schalterstellung in eine am Kontakthebel 12 vorgesehene Ausneh- mung 1,8 ein, wobei die Absetzung 1 % den Hebel 12 in der Schliessstellung hält.
Feder 15 und Klinke 1,6 sind aus einem einzigen Stück 20 verfertigt, welches in der Mitte zwi schen Zuführungskontakt 2' und Sockel 1 eingespannt ist.
Der Hitzdraht 3 kann im Sockel in einer Rinne gelagert sein, welcl_e als Führung dient und bewirkt, dass sich die Längsände rung des Hitzdrahtes nur in achsialer Rich tung auswirken kann.
Die Wirkungsweise ist folgende: Bei plötzlichem Kurzschluss oder bei länger dauernder Überlastung vergrössert sich die Länge des Hitzdrahtes, wobei das Isolier stück 6 einen Druck auf die Klinke 1<B>1</B>6 aus übt und diese soweit gegen den Zuführungs kontakt 2' drückt, dass der Hals 16' aus der Ausnehmung 18 heraustritt, wobei die Feder 15 das plötzliche Aufschnellen des Kontakt hebels 12! und damit das Öffnen der Kontakt stelle 10, 11 verursacht.
Das Schliessen der Kontaktstelle erfolgt in beliebiger Weise, zum Beispiel durch einen Druckknopf, indem der Kontakthebel 12 wieder in seine Schliess stellung gedrückt wird, wobei die Klinke 16 wieder einschnappt und den Kontakthebel festhält.
Zur Einstellung der Grösse des gewünsch ten Auslösestromes bei Kurzschluss bezw. der Abschaltleistung bei längerer Überbelastung wird die Tiefe der Ausnehmung 18 ver schieden gross gewählt. Dadurch wird die für die Auslösung nötige Längenänderung des Hitzdrahtes eine grössere oder kleinere, wo bei zu beachten ist, dass sie sich nicht um denselben Betrag zu ändern braucht, sondern nur um einen soviel kleineren, als es dem Übersetzungsverhältnis, nämlich dem Ver hältnis des angreifenden und des wirkenden Hebelarmes der Klinke 16 entspricht.
Bei dem Ausführungsbeispiel, welches in den Fig. 2 und 3 dargestellt ist, ist die be- schriebene thermische Selbstauslöseeinrich- tung mit einer Steckdose zusammengebaut. Hierbei ist in analoger Weise am Zufüh rungskontakt 3,5 ein Ritzdraht 3 eingespannt, mit dessen freiem Ende das Isolierstück 6 und das Leitstück 5, welches den festen Kon takt 10 trägt, verbunden ist. Der am Klotz 36 gelagerte, den beweglichen Kontakt 11 tragende Hebel 12' ist bogenförmig nach der Seite gekrümmt, um der Steckbüchse 3 7 Platz zu machen, die von einem aus dem Klotz 36 herausragenden Arm 38 getragen wird.
Die Auslösemechanismen bestehen wie oben aus Feder 15 und Klinke 16, welche beide am Kontakthebel 12' angreifen, wobei sich der Hals 16' in die Ausnehmung 18 des Hebels 12' einlegt; 39 ist eine Isolations-Trennwand, welche die Kontaktstellen von den Zufüh rungskontakten trennt.
Bei Verlängerung des Hitzdrahtes springt die Klinke aus und der Hebel öffnet die Kontaktstelle; die Rückstellung erfolgt durch einen am Deckel der Steckdose geführ- tenDruckknopf 440, Fig.4, welcher so angeord net ist, dass er nur nach Abziehen des Stek- kers niedergedrückt werden kann, wodurch ein Wiedereinschalten unter Kurzschluss aus geschlossen ist.
Der Druckknopf 40 ist in Aus nehmungen 42 des Sockels und des (nicht ge zeichneten) Dosendeckels geführt und besitzt an seinem untern Ende beiderseits trapez- förmige Ausnehmungen 43, in welche die I;ontakthebel 12', 12" eingreifen. Die eigent liche Rückstellungswirkung übt die Kante 44 aus, wenn der Druckknopf von oben nach unten gedrückt wird.
Durch seine Konstruk tion ist der Dampfknopf einerseits gegen Her ausfallen gesichert und anderseits kann jeder Kontakthebel 12' oder 12" für sich allein öffnen (in Fig. 4 der Hebel 121, wobei er sich an die obere Begrenzung der Ausneh- mung 43 anlegt, während der andere Kon takthebel (in Fig. 1 der Hebel 12') in der geschlossenen Stellung verbleiben kann, wo bei er sich am untern Rand der Ausnehmung 43 befindet. Es kann ferner auch die Rück stellung jedes einzelnen Kontakthebels unab hängig vom andern oder auch beider Kon- takthebel zugleich durch einfaches Nieder drücken des Druckknopfes erfolgen.
Zweckmässig wird für den Hitzdraht von thermischen Schalteinrichtungen der vorge- schilderten und ähnlicher Bauart ein elektri sches Widerstandsmaterial zur Verwendung kommen, welches einen möglichst hohen Schmelzpunkt (über<B>13,00'</B> C) und gleich zeitig einen sehr hohen spezifischen Wider stand von c = 1,0 oder mehr als 1,0 besitzt.
Dieser Widerstand, der mehr als doppelt so hoch ist, wie jener der für Widerstands drähte 'meist benützten Materialien (Kon- stantan c = 0,5, Nickelin c = 0,4 bis 0,45) bewirkt, dass der Draht bei seiner Dimensio- nierung für eine relativ sehr geringe Auslöse- Stromstärke infolge seiner relativ grossen Dicke noch eine solche mechanische Knick festigkeit besitzt, dass er leicht einen ziemlich starken Druck auf die Ausklinkmechanismen ausüben kann.
Wichtig ist hierbei auch der hohe Schmelzpunkt, da schon bei Eintreten der Rotglut die Festigkeitseigenschaften je des Materials sich bedeutend vermindern. Für eine Auslösestromstärke von 3 Amp. ergibt sich bei dem oben charakterisierten Material für den Hitzdraht noch ein Durchmesser von 0,6 mm, welcher genügende mechanische Steifigkeit gewährleistet. Natürlich können auch andere ähnliche Materialien für den Hitzdraht verwendet werden.
Claims (1)
- PATENTANSPRUCH: Elektrische Schalteinrichtung mit thermi scher Überstromauslösung, gekennzeichnet durch einen für die thermische Auslösung bestimmten einseitig eingespannten Hitz- draht, der mit seinem freien Ende eine Aus lösevorrichtung durch Druck betätigt. UNTERANSPRüCHE 1. Elektrische Schalteinrichtung nach Pa tentanspruch, dadurch gekennzeichnet, dass der Hitzdraht an seinem freien Ende das den einen Kontakt tragende Leiter stück trägt und die unter Federwirkung stehende Auslösevorrichtung mittelbar über ein Isolierstück durch Druck be tätigt. 2.Elektrische Schalteinrichtung nach Pa tentanspruch, dadurch gekennzeichnet, dass der bewegliche Gegenkontakt an einem als Hebel ausgebildeten Leiter stück sitzt, auf den eine Feder im Sinne der Öffnung einwirkt und der durch eine federnde Klinke in der geschlosse nen Stellung gehalten wird. . Elektrische Schalteinrichtung nach Pa tentanspruch und Unteranspruch 2, da durch gekennzeichnet, dass die Feder und die federnde Klinke aus einem Stück be stehen, dessen eines Ende die Federwir kung und dessen anderes Ende die Klinkenwirkung ausübt, während es im mittleren Teil fest eingespannt ist. 4.Elektrische Schalteinrichtung nach Pa tentanspruch und Unteranspruch 2, da durch gekennzeichnet, dass der den Gegen kontakt tragende Hebel am Zuführungs kontakt drehbar gelagert ist und diesen umgreift, wobei auf der einen Seite die Feder und auf der andern Seite die federnde Klinke angreift. 5.Elektrische Schalteinrichtung nach Pa tentanspruch und Unteranspruch 2, da durch gekennzeichnet, da.ss der Kontakt hebel mit einer Ausnehmung versehen ist, in welche der Hals der federnden Klinke eingreift und durch deren Tiefe die Grösse der zur Auslösung erforder lichen Längenausdehnung des Hitzdrah- tes und somit indirekt die Auslösestrom- stärke bestimmt ist. 6.Elektrische Schalteinrichtung nach Pa- " tentanspruch, dadurch gekennzeichnet, dass der Hitzdraht in Führungen geführt ist, durch welche erreicht wird, dass sich die Längenänderung des Hitzdrahtes nur in achsialer Richtung auswirken kann. 7.Elektrische Schalteinrichtung nach Pa tentanspruch und Unteransprüchen 1 bis 6 in Verbindung mit einer Steckdose, da durch gekennzeichnet, da.ss ein Betäti- gungsknopf zum Wiedereinschalten des beweglichen Schalthebels an der Sitz fläche des Steckers angeordnet ist und nur bei gezogenem Stecker bedienbar ist. B. Elektrische Schalteinrichtung nach Pa tentanspruch und Unteransprüchen 1 bis 7, dadurch gekennzeichnet, da.ss der den beweglichen Kontakt tragende Hebel bogenförmig nach der Seite gekrümmt ist, um der in der Mitte angeordneten Steckbüchse Platz zu machen.9. Elektrische Schalteinrichtung nach Pa tentanspruch und Unteransprüchen 1 bis 7, dadurch gekennzeichnet, dass der Be tätigungsknopf für die Rückstellung am Dosendeckel geführt ist und trapezför- mige Ausnehmungen besitzt, in welche die Kontakthebel eingreifen, derart, dass die einzelnen Kontakthebel unabhängig voneinander öffnen und unabhängig von- einander einzeln, sowie beide zugleich auch durch Drücken auf den Knopf zu rückgestellt werden können.10. Elektrische Schalteinrichtung nach Pa tentanspruch, dadurch gekennzeichnet, dass ihr Hitzdraht aus einem Wider standsmaterial von sehr hohem Schmelz punkt (mindestens 1e00 ) und von sehr hohem spezifischem Widerstand (c mindestens 1,0) besteht, derart, da,ss er bei Dimensionierung für eine relativ ge ringe Auslösestromstärke infolge seiner relativ grossen Dicke noch eine mecha nische Knickfestigkeit besitzt, die den erforderlichen Auslösedruck zu erzeugen ermöglicht.
Applications Claiming Priority (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| AT147928X | 1929-06-13 |
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| CH147928A true CH147928A (de) | 1931-06-30 |
Family
ID=3644867
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| CH147928D CH147928A (de) | 1929-06-13 | 1930-06-06 | Elektrische Schalteinrichtung mit thermischer Überstromauslösung. |
Country Status (1)
| Country | Link |
|---|---|
| CH (1) | CH147928A (de) |
-
1930
- 1930-06-06 CH CH147928D patent/CH147928A/de unknown
Similar Documents
| Publication | Publication Date | Title |
|---|---|---|
| DE7820936U1 (de) | Leitungsschutzschalter | |
| DE2028499B2 (de) | Elektrische Schaltvorrichtung | |
| DE2403839C2 (de) | Stromkreisunterbrecher mit ein freigebbares Element verriegelnder Verriegelungsvorrichtung | |
| DE716972C (de) | Installationsselbstschalter | |
| DE2258607A1 (de) | Ueberstromschalter | |
| DE1129602B (de) | Druckknopfbetaetigter UEberstromschalter | |
| CH147928A (de) | Elektrische Schalteinrichtung mit thermischer Überstromauslösung. | |
| DE69214894T2 (de) | Einstellvorrichtung für Bimetalle eines Lastschalters | |
| DE2502579C2 (de) | Druckknopfbetaetigter ueberstromschalter mit thermischer ausloesung | |
| DE854682C (de) | Handbetaetigter Anlassschalter fuer Elektromotoren mit einem thermischen Relais fuerjeden Pol | |
| DE1463253A1 (de) | Elektrischer Trennschalter | |
| AT123582B (de) | Elektrische Schalteinrichtung mit thermischer Überstromauslösung. | |
| DE1413791B2 (de) | Kleinselbstschalter mit thermischer Überstrom-, magnetischer Schnellauslösung und Handbetätigung mittels Kipphebel | |
| DE1083412B (de) | Selbstschalter | |
| DE655864C (de) | Installationsselbstschalter | |
| DE3424089A1 (de) | Druckknopfbetaetigter ueberstromschalter | |
| CH640082A5 (de) | Leitungsschutzschalter. | |
| DE2348297C2 (de) | Kleintransformator mit einer Schutzanordnung gegen thermische Überlastung | |
| DE953716C (de) | Selbstschalter flacher Bauart mit thermischer Ausloesung | |
| DE1292728B (de) | Druckknopfbetaetigter UEberstromschalter | |
| DE2009153C3 (de) | Einbauschalter, insbesondere Tastschalter | |
| DE1413791C (de) | Kleinselbstschalter mit thermischer Überstrom , magnetischer Schnellauslo sung und Handbetätigung mittels Kipp hebel | |
| CH671302A5 (de) | ||
| DE490172C (de) | Druckknopfschalter | |
| DE575756C (de) | Selbsttaetiger UEberstromschalter in Stoepselform |