CH147929A - Vorrichtung zur Unterbrechung eines elektrischen Stromkreises bei Überlastung, bei welcher ein Schmelzmittel die Unterbrechung bewirkt. - Google Patents

Vorrichtung zur Unterbrechung eines elektrischen Stromkreises bei Überlastung, bei welcher ein Schmelzmittel die Unterbrechung bewirkt.

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CH147929A
CH147929A CH147929DA CH147929A CH 147929 A CH147929 A CH 147929A CH 147929D A CH147929D A CH 147929DA CH 147929 A CH147929 A CH 147929A
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CH
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circuit
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interruption
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A Rohner Hans
Muehleis Hans
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A Rohner Hans
Muehleis Hans
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    • HELECTRICITY
    • H01ELECTRIC ELEMENTS
    • H01HELECTRIC SWITCHES; RELAYS; SELECTORS; EMERGENCY PROTECTIVE DEVICES
    • H01H85/00Protective devices in which the current flows through a part of fusible material and this current is interrupted by displacement of the fusible material when this current becomes excessive
    • H01H85/02Details
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Description


  Vorrichtung zur Unterbrechung eines elektrischen Stromkreises bei Überlastung, bei  welcher ein Schmelzmittel die Unterbrechung bewirkt.    Es sind Vorrichtungen zur Unterbrechung  eines elektrischen     Stromkreises    bei Überlastung  bekannt geworden, bei welchen die Auslösung  durch Elektromagnete oder durch Schmelz  sicherungen erfolgt. Erstere bedingen kompli  zierte, empfindliche Apparate, die in der An- _       schaffung    teuer sind, letztere benötigen nach  jeder Schmelzung eine neue Schmelzpatrone,  sind also im Unterhalt kostspielig. Die vor  liegende Erfindung bezieht sich nun auf eine       Vorrichtung,    bei welcher ein Schmelzmittel  die Unterbrechung bewirkt und welche die  erwähnten Nachteile aber nicht aufweist.  



  Auf der Zeichnung ist eine beispielsweise  Ausführungsform des Erfindungsgegenstandes  zur Darstellung gebracht, und es -zeigt von  demselben       Fig.    1 eine schematische Darstellung und       Fig.    2 einen Längsschnitt durch eine für  Heiz- und Kochapparate bestimmte Vorrich  tung.  



  1 bezeichnet einen in einem Stromkreis 2  eingeschalteten Apparat, der gegen Überlastung    geschützt sein soll. 3 stellt ein vermittelst  eines Rades 7 drehbares auf einer Welle 10  sitzendes Isoliergehäuse dar, in     welchem,     übereinander angeordnet, zwei Kontaktpaare  4-5 und 4-6 vorhanden     sind.    8 und 9 sind  Schleifkontakte, welche die Verbindung zum  Schmelzgut 21 herstellen. Wird nun der  Apparat 1 aus irgend einem     Grunde    über  lastet, so schmilzt das Schmelzgut 21; löst  dadurch die Verbindung zwischen den Kon  takten 4 und 5 und tropft     auf    den Boden des  Gehäuses 3. Hier verbindet es die Kontakte  4 und 6 miteinander, stellt also eine neue  Verbindung her die zwar noch nicht in den  Stromkreis geschaltet ist.

   Durch Drehung des  Gehäuses 3 um<B>1800</B> gelangen aber diese  neuverbundenen Kontakte in den Stromkreis,  der damit wieder geschlossen ist. Das Schmelz  gut wird durch den elektrischen Strom bei  der nächsten Überlastung wieder geschmolzen,  und so wiederholt sich der Vorgang aufs Neue.  



  In     Fig.    2 ist eine Ausführung dargestellt,  bei welcher die Schmelzung des Schmelzgutes      durch unmittelbare Zuführung von Hitze vom  überhitzten Apparat aus, beispielsweise von  einem Bügeleisen     erfolgt.    11 bezeichnet ein  Gehäuse, in welchem ein     Isolierkörper    12  vermittelst eines Rädchens 13 gedreht werden  kann. Gegenüber diesem drehbaren Körper 12  befindet sich der ortsfeste, ebenfalls im Ge  häuse 11 gelagerte     Isolierkörper    15, der seiner  seits einen Kontakt 16 und einen vermittelst  einer Schraube 17 befestigten     Kontaktklotz    18  aufweist. Die Kontakte 16 und 18 sind durch  die Kabel 24 und 25 in den Stromkreis ge  schaltet.

   Mit 19 und 20 sind Kontaktarme  bezeichnet, die im drehbaren     Isolierkörper    12  eingebettet sind und Ansätze     1911    und     2011     aufweisen. 21 ist ein Schmelzgut, dessen Le  gierung und Masse genau der gewünschten       Abschalttemperatur    entspricht. 22 und 22a  bezeichnen zwei     Kontrollstäbchen,    die     Isolier-          kappen    23 tragen und an die Aussenseite des  Gehäuses 11 reichen. 14 ist ein     Abschluss-          ring    für letzteres. 26 und 27 stellen Metall  klötze dar, die vermittelst einer Spindel 28  verschoben werden können.

   Die Klötze liegen  auf dar Unterseite auf dem elektrischen Heiz  körper, zum Beispiel auf dem Bügeleisen auf,  auf ihrer Oberseite tragen sie das Gehäuse 11.  Der Zweck der Metallklötze 26 und 27 ist  der, die auf das Schmelzgut einwirkende, Hitze  ausstrahlende Masse zu     verändern.    Werden  beispielsweise die Klötze ganz aneinander  geschoben, so beträgt die auf das Schmelzgut  einwirkende Hitze ihr Maximum, während mit  dem Abstand der Klötze voneinander auch  die zugeführte Hitze abnimmt. Durch diese  Massnahme kann die maximale Temperatur  des Heizkörpers beliebig eingestellt werden.

    Die     Arbeits-    und Wirkungsweise ist folgende:  Im gezeichneten Beispiel     (Fig.    2) ist der  Stromkreis geschlossen, indem der Strom zum  Beispiel vom Kabel 24 über die Schraube 17,  den Kontakt 18 und von hier durch den  Kontaktarm 19 und das Schmelzgut 21 zum  Kontakt 16 und Kabel 25     fliesst.    Der     Kontroll-          stab    22 ist im Schmelzgut eingeschmolzen,  kann also nicht herausgezogen werden, während  der andere     Kontrollstab        22a        achsial    verschieb  bar ist.

   Übersteigt nun die Hitze des Appa-         rates    29 das Maximum, tritt also Feuersgefahr  ein, so schmilzt das Schmelzgut 21, unterbricht  damit das Kontaktpaar 16-19a und dadurch  den Stromkreis, tropft auf den Boden des  drehbaren Körpers 12 und verbindet hier den  Kontaktarm 20a mit dem Kontakt 16. Durch  das     herabtropfende    Schmelzgut wurde der  Kontrollstab     291111    eingeschmolzen und dadurch  unverrückbar, während nun der andere Stab  22 herausgezogen werden kann. Die beiden  Kontrollstäbe dienen somit zur Kontrolle des  Schmelzgutes, das heisst zeigen an, wo sich  dasselbe befindet.

   Durch Drehung des     lolier-          körpers    um 180   kommt die neuhergestellte  Verbindung in den Stromkreis und ist derselbe  damit wieder geschlossen. Die     Abschalttem-          peratur    kann einerseits durch die     Legierung     des Schmelzgutes, anderseits durch Verände  rung der auf das Schmelzgut     einwirkenden,     Hitze ausstrahlenden Masse bestimmt werden.  Das Platzwechseln der Kontaktpaare könnte  natürlich auch auf eine andere Art erfolgen,  ebenso könnten die Metallklötze 26 und 27  weggelassen werden.

Claims (1)

  1. PATENTANSPRUCH: Vorrichtung zur Unterbrechung eines elektrischen Stromkreises bei Überlastung, bei welcher ein Schmelzmittel die Unterbrechnng bewirkt, dadurch gekennzeichnet, dass zwei Kontaktpaare übereinander angeordnet sind, die wahlweise in den Stromkreis geschaltet werden können und dass das, bei der Über lastung abtropfende Schmelzgut einerseits das eine Kontaktpaar und damit den Stromkreis unterbricht, anderseits das zweite Kontaktpaar miteinander verbindet, so dass durch ledigliches Platzwechseln der Kontaktpaare der Strom kreis wieder geschlossen werden kann. UNTERANSPRITCHE 1.
    Vorrichtung nach Patentanspruch, dadurch gekennzeichnet, dass Mittel vorhanden sind, die erkennen lassen, wo sich das Schmelz gut befindet. 2. Vorrichtung nach Patentanspruch, dadurch gekennzeichnet, dass Mittel vorhanden sind, um die Abschalttemperatur regulieren zu können. 3. Vorrichtung nach Patentanspruch und Unteranspruch 2, bei der die Schmelzung des Schmelzgutes durch Zuführung von Hitze vom überhitzten Apparat aus erfolgt, dadurch gekennzeichnet, dass die auf das Schmelzgut Hitze ausstrahlende Masse verändert werden kann.
CH147929D 1930-06-18 1930-06-18 Vorrichtung zur Unterbrechung eines elektrischen Stromkreises bei Überlastung, bei welcher ein Schmelzmittel die Unterbrechung bewirkt. CH147929A (de)

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Cited By (2)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
US2863966A (en) * 1956-07-16 1958-12-09 Greber Henry Repeater fuse
US3168632A (en) * 1961-10-31 1965-02-02 Advance Transformer Co Ballast disconnect device having a coating of flux material

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* Cited by examiner, † Cited by third party
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