CH147941A - Brenner für Kochzwecke und dergleichen. - Google Patents

Brenner für Kochzwecke und dergleichen.

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CH147941A
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Guhl Hermann Ing Dr
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Guhl Hermann Ing Dr
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  Brenner für     Kochzwecke    und dergleichen.    Die bisher     bekannten        sogenannten    Stark  brenner, das sind Brenner mit gegenüber  normalen Brennern erhöhtem Gasverbrauch  für     Haushaltungskocher,    sind gegenüber dem  normalen Brenner in allen Abmessungen ver  grössert. Erst durch diese Vergrösserung er  reichte man die nötige Durchgangsgrösse für  den erhöhten Gasverbrauch. Diese Brenner  mussten besonders in der Fabrik     angefertigt     werden, und wenn sie in einen vorhandenen  Herd eingebaut werden sollten, musste so  wohl die Düse, als auch das Mischrohr mit       Brennerkopf    und     Brennerdeckel    ausgewech  selt werden.

   Dies kann natürlich nur durch  einen Fachmann geschehen und wird dann  einmalig vorgenommen, so dass der Brenner  ständig an.der betreffenden Kochstelle mon  tiert bleibt.  



  Es ist aber erwünscht;     dass    die Hausfrau  selbst jeden einzelnen ihrer Brenner gegen       einen-    Starkbrenner ohne weiteres vertauschen  kann und diesen     Starkbrenner    auch wieder  beseitigen kann, wenn er nicht mehr erfor-         derlich    ist. Namentlich das letztere     erscheint     zweckmässig, da das Dienstpersonal     naiur-          gemäss    die Neigung hat, mit dem Starkbren  ner auch dann zu kochen, wenn es das hoch  gut nicht erfordert, wodurch natürlich ein  grösserer Gasverbrauch entsteht.  



  Der beschriebene Nachteil wird nun durch  den Brenner gemäss der Erfindung dadurch       vermieden,    dass der     Brennerdeckel    austausch  bar und von grösserem Durchmesser als der       Brennerkopf    gehalten ist.  



  Zweckmässig werden das     Brennerrohr    mit       Brennerkopf    und dementsprechend auch die  zugehörige Düse nebst Hahn in einer der  bisher üblichen Ausführungsformen ver  wendet. Die Zeichnung zeigt drei Ausfüh  rungsbeispiele der Erfindung, und zwar in       Fig.    1 in einem Schnitt durch eine     erste          Ausführungsform,    zu welchem       Fig.    2 eine Ansicht einer     Einzelhit    von       unten    gesehen ist;

             Fig.    3     veranschaulicht    eine Ansicht des  ersten     Ausführungsbeispiels    von der Seite  und       Fig.    4 dasselbe Beispiel von oben gesehen  nach     Entfernung    eines Teils; des sogenann  ten obern     Brennerdeckels;          Fig.    5 zeigt     eine    zweite Ausführungs  form im Schnitt und       Fig.    6 den Brenner von unten gesehen;       Fig.    7 ist eine Seitenansicht und       Fig.    8 eine Ansicht von oben zu dem  zweiten Ausführungsbeispiel;

         Fig.    9 veranschaulicht eine dritte Aus  führungsform im Schnitt, zu der       Fig.    10 eine Ansicht von oben nach Ab  nahme des     Brennerdeckels    und       Fig.    11 eine Ansicht des     Brennerdeckels     von unten zeigt.  



  Bei der Ausführungsform nach     Fig.    1  bis 4 stellt 1 das Mischrohr für die soge  nannte grosse Flamme     und    2 das Mischrohr  für die sogenannte kleine Flamme eines Bren  ners dar, die beide in einen     Brennerkopf    3  übergehen.

   Auf diesem     Brennerkopf    liegt  der aus zwei Teilen gebildete     Brennerdeckel,     der aus einem untern Teil 4     2n    Gestalt eines       Brennerpilzes    und einem     obern    Teil 5 in  Gestalt     einer    flachen, leicht drehbaren und       abhebbaren    Scheibe, die     keinerlei    Brenner  öffnungen trägt, gebildet ist. Die Brenner  öffnungen sind in bekannter Weise in dem  untern Teil 4 des     Brennerdeckels    angebracht,  und zwar die für die grosse Flamme an der  Unterseite bei 6 und die für die kleine  Flamme an der     Oberseite    bei 7.  



  Der Durchmesser beider     Brennerdeckel-          teile    ist wesentlich grösser als der äussere  Durchmesser des     Brennerkopfes    3, so dass  die     Brennerdeckel    also über diesen hervor  ragen. Die Kanäle 6 und 7 sind an ihren       Austrittsstellen    erweitert. Die untern Ka  näle 6 sind da, wo     sie    über den     Brennerkopf    3  vorstehen, durch einen um den ganzen un  tern Teil 4 des     Brennerdeckels    herumlaufen  den und mit diesem fest verbundenen Ring 8  abgedeckt.

   Dieser Ring schliesst sich mit    seinem     innern        Umfange    dicht an den äussern  Umfang des     Brennerkopfes    an.  



  Der Brenner nach den     Fig.    5 bis 8  ist ähnlich wie die     vorbeschriebene    Ausfüh  rungsform; nur ist der innere Durchmesser  des Ringes 8 grösser 'als der äussere Durch  messer des     Brennerkopfes    8, so dass rings  herum ein Spalt 9 zwischen Ring und     Bren-          nerkopf    verbleibt, durch den     Frischluft    von  aussen her in die an dieser     Stelle    unten offe  nen Kanäle 6 für die grosse Flamme     eintreten     kann. Dadurch wird die Verbrennung leb  hafter und der     Brennerkopf    zugleich auch  abgekühlt.

   Wie aus     Fig.    7 und ,8 ersichtlich  ist, kann der obere     Brennerdeckelteil    5 noch  Rippen 10 aufweisen, durch die die Wärme  von diesem Teil des     Brenn'erdeckels    direkt  auf den Kochtopf übertragen     wird.     



  Bei der Ausführungsform nach den     Fig.     9 bis 11 sind Kanäle 11 für die grosse  Flamme in den     Brennerkopf    3     eingeschnitten.     Diese Kanäle werden durch den hier nur  aus einem einzigen Stück gebildeten     Bren-          nerdeckel    12, der an den den Kanälen 11.  gegenüber liegenden Stellen glatt ist, abge  deckt.

   Da aber auch dieser     Brennerdeckel    12  im Durchmesser grösser ist als der Brenner  kopf 3, so sind noch als Verlängerungen  der Kanäle 11 in diesem-     Brennerdeckel    12  auf der Unterseite entsprechende Kanal  stücke 13 vorgesehen, durch die die Flamme       herausbrennt,    Auch hier dient     ein    Ring 8  zum Abschluss dieser Kanalteile 13 nach un  ten, und zwar lässt dieser Ring 8 bei dem  dargestellten Beispiel wiederum einen Spalt  zwischen     Brennerkopf    und sich frei, durch  den Frischluft in die Kanäle eintreten kann.  



  Natürlich kann die     Ausführung    auch so  getroffen werden, dass der Ring 8 sich an  den     Brennerkopf    dicht anschliesst,     wie    dies  aus     Fig.    11 ersichtlich ist.  



  Auch die Kanäle für die kleine Flamme  sind bei dem Ausführungsbeispiel nach     Fig.     9 bis 11 im     Brennerkopf    vorgesehen, und  zwar bei 14. Sie werden ergänzt durch die       Stummelkanäle    15 am     Brennerdeckel.    Da es  bei dieser     Ausführungsform        nötig    ist, dass      die Teil- oder     Stummelkanäle    13 und 15 mit  den zugehörigen Kanälen 11 und 14 im       Brennerkopf    in einer Richtung liegen, sind  am Deckel durch Nasen 16 gebildete An  schläge vorhanden, die in entsprechende Ver  tiefungen am     Brennerkopf    eingreifen.

   Es  können aber auch Nasen am     Brennerkopf     und Aushöhlungen im Deckel zur Erreichung  desselben Zweckes angebracht sein.  



  Für     einen    Brenner gemäss der Erfindung       wird    man zweckmässig einen Brenner benut  zen, bei dem die Düse ohne weiteres auf  stark oder schwach von aussen eingestellt wer  den kann, je nachdem man zum Kochen oder  dergleichen einen Deckel benötigt, dessen  Durchmesser gleich oder grösser als der  Durchmesser des     Brennerkopfes    ist, das heisst  der Brenner kann als Doppelbrenner, wie er  in neuerer Zeit auf dem Markt ist, ausge  bildet sein, welcher zufolge der verstellbaren  Düse und entsprechend ausgebildetem Misch  rohr ermöglicht, ein in seinem Volumen sehr  veränderliches     Gasluftgemisch    einwandfrei  zu verbrennen.

Claims (1)

  1. PATENTANSPRUCH: Brenner für Kochzwecke und dergleichen, dadurch gekennzeichnet, dass derselbe einen austauschbaren Brennerdeckel besitzt, dessen Durchmesser grösser als der Durchmesser des Brennerkopfes ist. UNTERANSPRÜCHE: 1. Brenner nach Patentanspruch, dadurch gekennzeichnet, dass auf der Unterseite des Brennerdeckels liegende Kanäle durch einen Ring nach unten hin abgedeckt sind. z. Brenner nach Unteranspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass der innere Durch messer des Ringes grösser ist als der äussere Durchmesser des Brennerkopfes, so dass ein Spalt für den Eintritt von Frischluft in die Kanäle entsteht. 3.
    Brenner nach Unteranspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass die einen Kanäle in den Rand des Brennerkopfes eingeschnit ten sind und die andern Kanäle auf der untern Brennerdeckelfläche nach unten durch den Ring abgedeckt angeordnet sind. 1. Brenner nach Patentanspruch, dadurch gekennzeichnet, dass der Brennerdeckel einen durch einen Brennerpilz gebildeten untern Teil und einen durch eine Brenner scheibe gebildeten obern Teil aufweist. 5. Brenner nach Patentanspruch, dadurch gekennzeichnet, dass der Brennerdeckel aus einem einzigen Stück besteht. 6.
    Brenner nach Unteranspruch 5, mit Ka nälen an der Unterseite des Brenner deckels, dadurch gekennzeichnet, dass der Brennerdeckel gegen den Brennerkopf durch Anschläge in seiner Stellung fest gelegt ist, zum Zweck, die Kanäle des Brennerdeckels und des Brennerkopfes in eine Richtung zu bringen. 7. Brenner nach Patentanspruch, dadurch gekennzeichnet, dass die ihn mit Gas ver sorgende Düse regelbar ausgebildet ist.
CH147941D 1929-12-04 1930-01-25 Brenner für Kochzwecke und dergleichen. CH147941A (de)

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CH147941D CH147941A (de) 1929-12-04 1930-01-25 Brenner für Kochzwecke und dergleichen.

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