CH148032A - Gasgefüllter Gleichrichter. - Google Patents

Gasgefüllter Gleichrichter.

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CH148032A
CH148032A CH148032DA CH148032A CH 148032 A CH148032 A CH 148032A CH 148032D A CH148032D A CH 148032DA CH 148032 A CH148032 A CH 148032A
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Gloeilampenfabrieken N Philips
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Philips Nv
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  Gasgefüllter Gleichrichter.    Die Erfindung bezieht sich auf einen gas  gefüllten Gleichrichter nach Patentanspruch  des Hauptpatentes, also auf einen Apparat  mit einer Glühkathode und mindestens einer  Anode, in der mindestens ein leitender Schirm  zwischen den Elektroden angeordnet ist.  



  Die Erfindung     betrifft    eine besonders ge  eignete     Ausführungsform,    bei . welcher die  Glühkathode wenigstens über einen grossen  Teil ihrer Länge mit einem leitenden Teil  umgeben ist, der an den der oder den Anoden  zugewendeten Teilen vollständig geschlossen  <B>ist.</B>  



  Ein Vorteil dieser Anordnung besteht  darin, dass der Gefahr einer Entladung zwi  schen der Kathode und einer Anode während  des Zeitraumes, wo erstere ein positives Po  tential in bezug auf letztere hat, in beson  ders zuverlässiger Weise vorgebeugt wird.  



  Wenn die Röhre mehrere, zum Beispiel  zu verschiedenen Phasen eines Mehrphasen  stroms gehörende Anoden besitzt; so wird  eine Entladung zwischen den Anoden eben-    falls weniger leicht eintreten, wenn die     Glüh-          kathode    mit einem leitenden Teil gemäss der  Erfindung umgeben ist.  



  An diesem Teil kann ein gesonderter Pol  draht befestigt sein, der es ermöglicht, ihm  ein bestimmtes Potential aufzudrücken. Er  kann aber auch direkt oder indirekt, z. B.  über einen     Widerstand    in oder an der Röhre,  elektrisch mit der Glühkathode der Röhre  verbunden sein.  



  Wenn die Röhre mit mehreren Anoden  versehen ist, so können auch zwischen den  Anoden eine oder mehrere leitende Schirme  angeordnet sein. Der die     Glühkathode    um  gebende leitende Teil kann mit einem oder  mehreren dieser Schirme zu     einein    Ganzen  vereinigt sein.  



  In der beiliegenden     Zeichnung    ist eine  Ausführungsform einer     Gleichriehterröhre    ge  mäss der Erfindung beispielsweise veran  schaulicht.  



  Diese Zeichnung stellt in zwei Projek  tionen das     Elektrodensystem    einer Gleich-           richterröhre    gemäss der Erfindung dar. Auf  der Quetschstelle 1 eines     Röhrenfusses    2 sind  zwei     Stromzuführungsdrähte    3 und 4 ange  ordnet, die eine sich geradlinig erstreckende       Cflühkathode    5, vorzugsweise eine     Wehnelt-          kathode,    tragen.

   Diese Glühkathode ist mit  einem röhrenartigen, metallenen Teil 6 um  geben, dessen Projektion auf eine Ebene  durch die Röhrenachse und durch die Achse  der Glühkathode     trapezförmig    ist, wobei die  längere der beiden parallelen Seiten dieses  Trapez den Anoden 7 und 8 zugekehrt ist.  Andere Formen sind ebenfalls möglich. Wenn  aber der die Glühkathode umgebende Teil  an verschiedenen Stellen des Umfanges eine  verschiedene Länge aufweist, so     empfiehlt    es  sich, diesen Teil so anzuordnen, dass dessen  längere Seite der Anode     bezw.    den Anoden  zugekehrt ist.

   Der die Glühkathode um  gebende Teil braucht nicht zylindrisch zu  sein, wie in der Zeichnung veranschaulicht,  sondern kann in der Mitte einen grösseren  Durchmesser als an den Enden haben und  zum Beispiel kugelförmig sein. Auch ist es  nicht erforderlich, dass, wie bei der darge  stellten Ausführungsform, der die     Glübkathode     umgebende Teil in einem Querschnitt senk  recht zur Achse der Glühkathode im wesent  lichen kreisförmig sei.  



  Der senkrechte Querschnitt des Teils 6  kann ganz geschlossen sein. Im allgemeinen  wird aber eine kleine Öffnung in einem von  den Anoden abgekehrten Teil die Wirkung  nicht nachteilig beeinflussen. So weist er im  Ausführungsbeispiel an der Unterseite einen  Längsspalt auf.  



  Der die Glühkathode umgebende Metall  teil veranlasst die zwischen der Kathode und  der Anode eintretende Entladung einen Um  weg zu machen, wodurch ermöglicht wird;  die Abmessungen der Röhre kleiner zu wäh  len, da die Anoden näher in bezug auf die  Kathode angeordnet werden können, als wenn  letztere nicht mit einem metallenen Teil um  geben wäre. Durch die Anordnung dieses  Teils wird vermieden, dass während der  Halbperiode, in der eine Anode ein negatives    Potential in bezug auf die Kathode hat,  grosse Mengen positiver Ionen, die sich wäh  rend der vorhergehenden Entladung gebildet  haben, die negativ geladenen Anoden schnell  erreichen können. In dieser Weise wird nicht  nur die Gefahr einer Rückzündung zwischen  der Anode     Lind    der Kathode vermieden, son  dern auch einer Endladung zwischen den  Anoden Einhalt getan.  



  Was letzteres     anbetrifft,    so wird in der  dargestellten Röhre der Schutz noch     durch     einen zwischen den Anoden angeordneten  metallenen Schirm 9 vergrössert. Dieser  Schirm ist mit der Hülle 6 zu einem Gan  zen vereinigt, das aus einer an der obern  Seite zusammengefalteten Platte besteht.  Die beiden zusammengefalteten Teile biegen  sich an der Unterseite voneinander ab und  bilden je eine Hälfte der Wand des Teils 6.  An der Unterseite dieses Teils treffen sie  wieder zusammen, wo sie aneinander be  festigt sein können. Dies ist aber nicht er  forderlich, da gleich gute Ergebnisse erzielt  werden können, wenn die Ränder nicht genau  aneinander liegen, sondern, wie in der Zeich  nung, einen Spalt bilden.  



  Der Schirm 9 und somit auch der Teil 6  ist mit einem der Stützdrähte 3 und 4 der  Glühkathode leitend verbunden. Mit dem  andern Stützdraht ist er zwar mechanisch  verbunden, aber zur Vermeidung eines Kurz  schlusses der Glühkathode ist hier eine Iso  lierung zwischen dem Draht und dem Schirm  vorgesehen.  



  Damit vermieden wird, dass sich diese  Drähte zerstäuben und damit die Entladung  auf die Oberfläche der vorzugsweise aus       Kohlenstoff    bestehenden Anode selbst be  schränkt wird, können die Zuführungsdrähte  der Anoden 7 und 8 mit Röhrchen 10 und  11 aus isolierendem     Stoff    umgeben sein.  Die Röhre kann mit einer üblichen Gas  füllung versehen sein und zum Beispiel Argon  unter einem Druck von einigen Millimetern  Quecksilbersäule enthalten. Es können aber  auch andere Drücke und andere Gase ver  wendet werden.

Claims (1)

  1. PATENTANSPRUCH: Gasgefüllter Gleichrichter nach Patent anspruch des Hauptpatentes, dadurch ge kennzeichnet, dass die Glühkathode wenig stens über einen grossen Teil ihrer Länge mit einem leitenden Teil umgeben ist, der an der) der oder den Anoden zugewendeten Teilen vollständig geschlossen ist. UNTERANSPRüCHE 1. Gleichrichter nach Patentanspruch, da durch gekennzeichnet, dass der Querschnitt senkrecht zur Längsaxe der Glühkathode des die geradlinig sich erstreckende Glüh- kathode röhrenartig umgebenden, leiten den Teils geschlossen ist. 2.
    Gleichrichter nach Patentanspruch, da durch gekennzeichnet, dass der die Glüh- kathode umgebende Teil mittelst eines gesonderten Poldrahtes aus der Gleich richterröhre ausgeführt ist. 3. Gleichrichter nach Patentanspruch, da durch gekennzeichnet, dass der die (-lüh- kathode umgebende leitende Teil elek trisch mit der Glühkathode verbunden ist. 4. Gleichrichter nach Patentanspruch mit mehreren Anoden, dadurch gekennzeichnet, dass mindestens ein leitender Schirm zwi- . sehen den Anoden angeordnet ist. 5.
    Gleichrichter nach Unteranspruch 4, da durch gekennzeichnet, dass der die Glüh kathode umgebende leitende Teil mit min destens einem zwischen den Anoden der Röhre angeordneten leitenden Schirm zu einem Ganzen vereinigt ist.
CH148032D 1927-11-08 1930-02-27 Gasgefüllter Gleichrichter. CH148032A (de)

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CH148032D CH148032A (de) 1927-11-08 1930-02-27 Gasgefüllter Gleichrichter.

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