CH148048A - Verfahren zur Herstellung einer Zement und eine unlösliche Seife enthaltenden Kaltglasur auf Beton, Mauerwerk usw. - Google Patents

Verfahren zur Herstellung einer Zement und eine unlösliche Seife enthaltenden Kaltglasur auf Beton, Mauerwerk usw.

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CH148048A
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Naamlooze Vennootsch Fortoliet
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Naamlooze Vennootschap Nl Fabr
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  Verfahren zur Herstellung einer Zement und eine unlösliche Seife enthaltenden       Faltglasur    auf Beton,     Hauerwerk    usw.    Es sind verschiedenartig zusammengesetzte,  zementhaltige Pulver bekannt, die mit Was  ser ein mehr oder weniger zweckmässiges  Mittel zum Verputzen von Beton, Mauerwerk  usw. zwecks Herstellung einer Kaltglasur er  geben. Die meisten dieser Pulver, in welchen  der Zement mit Kasein vermischt ist, ergeben  nach deren Verarbeitung eine matte Ober  fläche, wohingegen solche, die der behandel  ten Oberfläche mehr Glanz erteilen, bei der  Erhärtung sehr empfindlich sind für den  Feuchtigkeitsgrad und die Ruhe der umge  benden Luft. In gewissem Masse gilt dieses  auch für diejenigen Kaltglasuren, die neben  Zement als Hauptbestandteil eine unlösliche  Seife enthalten.  



  Um in solchen Fällen zu verhindern, dass  bei der Bindung des Zementes der Glanz  verloren geht, lässt man sie möglichst lang  sam, unter Umständen sogar durch Zugabe  von Verzögerungsmitteln, vor sich gehen.    Ausserdem werden vor den mit derartigen  Glasuren     versehenen    Mauern bisweilen nasse  Tücher ausgespannt, oder es wird in dem  Raume, dessen Wände frisch verputzt worden  sind, fortdauernd Dampf     entwiclzelt.    Aus die  sen Gründen war es bis jetzt praktisch un  möglich, das Material in der Aussenluft zu  verarbeiten.  



  Es hat sich nun herausgestellt, dass  bei Kaltglasuren, die eine unlösliche Seife  als glanzerteilende Komponente enthalten, der  Glanz durch ein beschleunigtes Abbinden des  Zementes nicht gefährdet und eine vollstän  dige Ruhe sowie ein hoher Feuchtigkeitsgrad  der umgebenden Luft unnötig wird. Die Ei  genschaften einer solchen Kaltglasur werden  demnach     bedeutend    verbessert, indem man  dieselbe gemäss der Erfindung unter Verwen  dung eines an sich bekannten Mittels zur  Beschleunigung der Zementbindung, zum Bei  spiel     Kalzium-    oder Zinkchlorid, Alaun, usw.      herstellt, welches     1VIittel    gegebenenfalls gleich  zeitig dazu dienen kann, die in löslichem  Zustand verwendete Seife in den Zustand  der Unlösbarkeit überzuführen.

   Man kann die  Seife und das Beschleunigungsmittel zu einer  Paste vermischen, die nachher dem Zement  zwecks Herstellung der Kaltglasur beigemischt  wird.  



  Als zweckmässig für die Herstellung der  Paste hat sich die Vermischung von etwa  gleichen Gewichtsteilen einer weichen (nicht  ätzenden) Seife und     Kalziumchlorid    mit etwa  einem halben Gewichtsteil Kaolin oder einem  andern indifferenten Stoff herausgestellt. Diese  Paste wird vor dem Gebrauch mit viel, das  heisst etwa der zehn- bis fünfzehnfachen Ge  wichtsmenge Wasser verdünnt und dann mit  etwa der doppelten     (lewichtsmenge    Zement  und Farbstoff (Pigment) vermischt. Das Mit  tel zur Herstellung der Kaltglasur soll eine  solche Konsistenz haben,     däss    es sich leicht  verarbeiten; beispielsweise aufspritzen lässt,  ohne von der Wand herunterzufliessen.  



  Gegebenenfalls kann     man    natürlich auch  sonstige für derartige Pulver übliche     Stoffe     zusetzen. Die Verwendung von Kasein aber  ist nicht zu empfehlen. Vor dem Verputzen  soll die zu behandelnde Wand in üblicher  Weise wasserdicht gemacht werden.

Claims (1)

  1. PATRN-rANSPUÜC11: Verfahren zur Herstellung einer Zement und eine unlösliche Seife enthaltenden Kalt glasur auf Beton, Mauerwerk, usw., dadurch gekennzeichnet, dass die Kaltglasur unter Verwendung eines die Bindung des Zementes beschleunigenden Stoffes hergestellt wird. UNTERANSPRüCHE 1. Verfahren nach Patentanspruch, dadurch gekennzeichnet, dass als die Bindung des Zementes beschleunigender Stoff Kalzium chlorid verwendet wird. 2. Verfahren nach Patentanspruch, dadurch gekennzeichnet, dass als die Bindung des Zementes beschleunigender Stoff Alaun verwendet wird. 3.
    Verfahren nach Patentanspruch, dadurch gekennzeichnet, dass der die Bindung des Zementes beschleunigende Stoff mit Seife zu einer Paste vermischt wird, die dem Zement zugegeben wird.
CH148048D 1928-06-14 1929-06-13 Verfahren zur Herstellung einer Zement und eine unlösliche Seife enthaltenden Kaltglasur auf Beton, Mauerwerk usw. CH148048A (de)

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