CH148050A - Abscheider für Leichtflüssigkeit, insbesondere Benzin. - Google Patents

Abscheider für Leichtflüssigkeit, insbesondere Benzin.

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CH148050A
CH148050A CH148050DA CH148050A CH 148050 A CH148050 A CH 148050A CH 148050D A CH148050D A CH 148050DA CH 148050 A CH148050 A CH 148050A
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Billand Carl
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Billand Carl
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    • EFIXED CONSTRUCTIONS
    • E03WATER SUPPLY; SEWERAGE
    • E03FSEWERS; CESSPOOLS
    • E03F5/00Sewerage structures
    • E03F5/14Devices for separating liquid or solid substances from sewage, e.g. sand or sludge traps, rakes or grates
    • E03F5/16Devices for separating oil, water or grease from sewage in drains leading to the main sewer

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Description


      Abscheider    für     Leichtflüssigkeit,    insbesondere Benzin.    In allen Garagen und Unterstellplätzen  für Kraftfahrzeuge fallen Abwässer an, die  mit     feuer-    und explosionsgefährlichen Leicht  flüssigkeiten, wie Benzin, Benzol; 01 und  dergleichen, gemengt sind. Diese Leichtflüs  sigkeit muss dem Kanalnetz ferngehalten wer  den. 'Es werden zu diesem Zwecke Abschei  den angewandt, die     folgenden    Anforderungen  genügen müssen.  



  Die Ausscheidung muss möglichst voll  kommen sein. Bei Ansammlung einer be  stimmten Menge von Leichtflüssigkeit soll  der Abfluss sich selbsttätig schliessen.  



  Die zum selbsttätigen Abschluss erforder  lichen Organe sollen unbefugten Eingriffen  nicht zugänglich sein.  



  Die ausgeschiedene Leichtflüssigkeit soll  nicht mehr in den Flüssigkeitsstrom gelangen  können oder durch     Wasserdurchfluss    aufge  rührt werden.  



  Die bisher bekannt gewordenen Abschei  den erreichten teils die verlangte völlige Ab  scheidung nicht oder genügten den übrigen  Anforderungen nur unvollkommen.    Explosible Gase dürfen nicht durch den  Einlauf austreten können. Die angesammelte  Leichtflüssigkeit soll feuersicher gespeichert  sein.  



  Der Abschluss des Ventils soll plötzlich  erfolgen.  



  Vorliegende Erfindung wird allen An  forderungen gerecht.  



  Um eine möglichst vollkommene Aus  scheidung zu erzielen, ist es nötig. das Ge  misch mit möglichst geringer Geschwindig  keit auf langem Wege so zu führen. dass  allen     Leichtflüssigkeitsteilchen    Gelegenheit  gegeben wird, an die Oberfläche zu steigen.  Gemäss der Erfindung wird die Ausschei  dung unterteilt in eine Vor- und eine Haupt  abscheidung. Für letztere sind besonders  grosse Räume nötig.  



  Die Erfindung besteht nun darin, dass  auf einem als     Hauptabscheideraum    dienen  den Behälter von grossem Querschnitt zwei  Schächte angeordnet sind, von denen der eine  als     Vorabscheideraum    für die grobe Aus  scheidung, der andere zur Aufnahme der aus      dem     Hauptabscheideraum    ausgeschiedenen  Leichtflüssigkeit und des das     Auslassventil     steuernden Schwimmers dient; dabei ist die  Summe der     wagrechten        Querschnitte    der bei  den Schächte     geringer    als der     Querschnitt     des Behälters. Bei dieser Formgebung ist  bei bester Raumausnutzung eine gute Aus  scheidung gewährleistet.

   Der untere, als       Hauptabscheideraum    bezeichnete Behälter  führt zu einer erheblichen Geschwindigkeits  verringerung für die     Durehströmflüssigkeit     und ergibt dadurch eine vorzügliche     Abschei-          dung.    Die mit geringem     wagrechten    Quer  schnitt ausgestatteten Schächte ermöglichen  eine grössere     Leichtflüssigkeitshöhe    und da,  mit ein sicheres Ansprechen des das     Auslass-          ventil        steuernden    Schwimmers; dadurch wird  eine geringe Verdunstungsoberfläche erzielt.  



       Zweckmässigerweise    wird, um die     Ab-          Scheidung    noch zu verbessern und den Flüs  sigkeitsweg noch zu verlängern, das Gemisch,  das aus dem ersten Schacht nach unten in  den     Hauptabscheideraum        austritt,    gezwun  gen, wieder nach oben umzulenken. Diesem  Zweck kann ein Eimer dienen, der die Mün  dung des     Einlaufrohres    aufnimmt und zu  gleich als Schlammfang benutzt wird.

   Da  bei kann der Eimer entweder exzentrisch zu  dem     Einlaufrohr    angeordnet oder mit einer       einseitigen    Abdeckung versehen sein, so dass  die Flüssigkeit zum Austritt an der dem       Auslaufstutzen    abgewandten Seite gezwun  gen     wird.    Der Flüssigkeitsweg wird also wir  kungsvoll verlängert.  



       Ein    weiteres     Mittel,    den Flüssigkeitsweg  zu verlängern und dadurch die Ausscheidung  zu verbessern, kann darin bestehen, dass die       Einströmöffnung    des Auslaufstutzens von  einer Haube abgeschirmt ist, deren     Einlauf-          öffnung    bis dicht über den Boden des Haupt  abscheidebehälters geführt ist. Dabei wird  der Auslaufstutzen in die äusserste Ecke der  Auslaufseite gerückt.  



  Damit die ausgeschiedene Leichtflüssig  keit nicht mehr in den Flüssigkeitsstrom ge  langt oder durch     Wasserdurchfluss    aufge  rührt werden kann, kann     in    den ersten    Schacht oberhalb der Öffnung des Einlauf  stutzens eine schräge Scheidewand eingebaut       werden,    die an der höchsten und     tiefsten     Stelle     Durehtrittsöffnungen    besitzt.  



       Zweckmässigerweise    kann ferner für die  Steuerung des     Abschlussventils    ein Heber  schwimmer vorgesehen sein. Dadurch wird  das     Absehlussventil        Unbefugten    unzugäng  lich. Der Schacht, in dem sich der Heber  sehwinger befindet, ist dabei zweckmässig  vollkommen abgeschlossen und plombiert.  Die Leichtflüssigkeit wird dabei vorteilhaft  durch den ersten Schacht ausgepumpt.. Die  in dem     Schwimmer    bei abgesperrtem     Ab-          scheider    befindliche Leichtflüssigkeit entleert  sich durch den Heber in dem zweiten Schacht  und kann dann durch den ersten Schacht ab  gepumpt werden.  



  Bei sehr starkem     Wasserzufluss    könnte  es vorkommen, dass der Schwimmer infolge  des     Anstauens    am Deckel anstösst und dann  Leichtflüssigkeit den Schwimmer füllen  würde. Um dies zu vermeiden, kann eine  Glocke vorgesehen sein, in die der Schwim  mer bei hohem     Anstau    eintaucht. Der Luft  verschluss verhindert ein Eindringen von  Leichtflüssigkeit in den Schwimmer.  



  Um das Eindringen von Leichtflüssigkeit  durch - die Öffnung für die     Ventilstange    in  das Ventil zu     verhindern,    kann ferner ein  Rohr vorgesehen sein, das vom Ventildeckel  bis über den höchsten     Leichtflüssigkeitsstand     reicht; es dient zugleich zur Führung des  Schwimmers.  



  Damit schliesslich die Möglichkeit gegeben  ist, unter gewissen Umständen eine besonders  grosse Menge von Leichtflüssigkeit ansam  meln zu können, ohne den eigentlichen     Ab-          scheider    vergrössern zu müssen, kann ein Zu  satzbehälter vorgesehen sein, der durch ein  in seinen Boden einmündendes Rohr     mit    dem       Benzinsammelraum    verbunden ist.  



  Mehrere Ausführungsbeispiele der Er  findung sind in der Zeichnung wiedergegeben  und werden im folgenden beschrieben:  Es zeigen:       Fig.    1. einen Schnitt durch einen     Ab-          scheider,              Fig.    2 einen Teilschnitt nach der Linie  <I>x -x</I> der     Fig.    1,       Fig.    3 eine Draufsicht auf den     Abschei-          der,    teilweise im Schnitt,       Fig.    4 einen     Abscheider,    in Ansicht mit  Verlängerungsschichten für frostfreien Ein  bau,

         Fig.    5 einen     Abscheider    mit     unterteiltem     Behälter, teilweise im Schnitt,       Fig.    6 einen Schnitt durch einen etwas  anders ausgebildeten     Abscheider    mit auf  geflanschten Schächten und höher verlegtem       Ausflussventil,          Fig.    7 einen Schnitt durch einen noch  anders ausgebildeten     Abscheider    mit schrä  ger     Leitwand    an Stelle eines Auffangeimers,       Fig.    8 einen Schnitt durch einen     Abschei-          der        mit    Zusatzbehälter.  



  Aus den     Fig.    1, 2 und 3 ist die Grund  form des     Abscheiders    ersichtlich. Auf dem  grossen untern Behälter 1 sitzen zwei verhält  nismässig     langgestreckte    Schächte 2 und 3,  die durch eine Ausgleichsöffnung 2a mit  einander verbunden sind. Das Gemisch tritt  durch ein     Einlaufrohr    4 seitlich -in den  Schacht 2 ein, wo sich bereits ein Teil der  Leichtflüssigkeit abscheidet und nach oben  steigt. Die Flüssigkeit nimmt ihren Weg  durch das Schachtrohr 5 nach unten und wird  im Eimer 6 umgelenkt, der zugleich als  Schlammfang dient.

   Dabei kann der Eimer,  wie das in     Fig.    1 angedeutet ist, seitlich bei       6a    abgedeckt sein, so dass die Flüssigkeit     aus     dem Eimer an einer dem     Auslaufstutzen    am  weitesten abgelegenen Stelle zum Austritt  gezwungen wird. Eine andere Möglichkeit  ist die, den Eimer exzentrisch zu dem  Schachtrohr 5 anzuordnen. Nach Verlassen  des Eimers 6 hat das Gemisch in dem grossen  Behälter 1 genügend Zeit und Gelegenheit.,  die restliche     Leichtflüssigkeitsmenge    auszu  scheiden. Diese steigt in dem Schacht 3 nach  oben, das reine Wasser ist gezwungen, unter  der Haube 7, die das Auslaufventil 8 ab  schirmt, einzutreten, um dann in dem Aus  laufstutzen 9 hochzusteigen.  



  Der Vorteil der Formgebung liegt darin;  dass dort, wo die     Feinabscheidung    vor sich    geht, der grösste Querschnitt vorhanden ist.  und dass die Wassergeschwindigkeit sehr ge  ring ist. Dagegen ist dort, wo sich die Leicht  flüssigkeit ansammelt, ein verhältnismässig  kleiner Querschnitt vorhanden, so dass er  stens eine beträchtliche     Leichtflüssigkeits-          höhe    und zweitens eine geringe     Verdun-          stungsoberfläche    erhalten wird. Die bedeu  tende     Leichtflüssigkeitshöhe    ist. besonders des  wegen von Vorteil, weil dadurch mit Sicher  heit das Ansprechen des     Auslaufventils    8       hervorgerufen    wird.

    



  Durch die Abschirmung des Ventils durch  die Haube 7 wird erreicht, dass die Flüssig  keit einen möglichst langen Weg durchmacht  und so die     Leichtflüss.igkeitsbestandteile    ab  scheidet. Ausserdem ist der Flüssigkeitsstrom  so geleitet,     da.ss    ein Aufrühren der bereits ab  geschiedenen Leichtflüssigkeit nicht mehr       auftreten    kann.  



  Da im Ventildeckel 10 zur Durchfüh  rung der Ventilstange 11 eine verhältnis  mässig grosse Öffnung vorgesehen sein muss,  durch welche besonders bei hochliegendem  Ventil die Leichtflüssigkeit in den Auslauf  stutzen eintreten könnte, ist auf dem     Ventil-          dekel    ein Rohr 12 angebracht, das über den  normalen Flüssigkeitsspiegel hinausgeführt  ist und zugleich als Führung für Ventil.  Ventilstange und Schwimmer 13 dient. Da  durch ist jedes     Eindringen    von Leichtflüssig  keit in den Auslaufstutzen mit Sicherheit,  vermieden.  



  Hat sich eine grössere Menge von Leicht  flüssigkeit insbesondere im Schacht 2 an  gesammelt, dann besteht die Gefahr, dass       durch    die unvermeidlichen Strömungen an  der Einmündung des     Einlaufstutzens    4 in  den Schacht 2 die bereits angesammelte  Leichtflüssigkeit aufgerührt wird.

   Um diese  Gefahr zu beseitigen, ist in den Schacht 2  eine geneigte Scheidewand     eingbaut,    die an  der höchsten Stelle eine     Durchtrittsöffnung     für die     Leichtflüssigkeit    und die mitgeris  sene Luft und an der     tiefsten        Stelle    eine       Durchtrittsöffnung    besitzt, die dazu dient, das  über die Scheidewand gelangte Wasser wie-      der nach unten     austreten    zu lassen. Die  Scheidewand selbst kann als flaches, schräg  liegendes Blech oder, wie in der Zeichnung  dargestellt, als Trichter mit einer Mittel  öffnung und Randöffnung ausgebildet sein.

    An der hoch gelegenen     Durchtrittsstelle    des  Trichters 14 kann ein nach oben weisendes  Rohr 15 anschliessen. Die in der     Vorabscheide-          kammer    ausgeschiedene Leichtflüssigkeit  gleitet an den schrägen Wänden hoch und       tritt        durch    die obere     Durchtrittsöffnung    in  den     Sammelraum    2 über und ist dort vor  jedem Durchströmen und     Durchwirbeln    ge  schützt.  



  Damit das Steuerventil für den selbst  tätigen Abschluss für Unbefugte nicht zu  gänglich, ist, ist der Schwimmer 13 als. He  berschwimmer ausgebildet. Der Schwimmer  füllt und entleert sich durch die Heber. In  den Schwimmer münden ein oder mehrere  Heber 16 mit     Luftventil    ein. Hat sich der  Schwimmer beim Schliessen des Ventils, mit  Leichtigkeit angefüllt, dann muss diese durch  den Schacht 2 ausgepumpt werden.

   Tritt  dabei eine Differenz     zwischen    den Flüssig  keitsspiegeln     inner-    und ausserhalb des  Schwimmers auf, so beginnt die Heber  wirkung und die Spiegeldifferenz gleicht sich       aus.    So     leert    sich nach und nach der ganze       ,Schwimmer,    ohne dass es     nötig    wäre, die  Schwimmerkammer, die mit einem plombier  ten Deckel 17 versehen ist, zu öffnen.  



       Tritt    infolge von Löschwasser oder durch  einen Wolkenbruch besonders starker     Zufluss     von Wasser auf-, dann könnte es vorkommen,  dass der     Anstau        im    Apparat so gross     wird,     dass der Schwimmer am Deckel oder der       Ventilteller    am     Ventildeckel    anstösst und  Gemisch in den Schwimmer eintritt, bevor  sich die vorgesehene Menge Leichtflüssigkeit  angesammelt hat.  



  Um zu verhüten, dass gerade dann, wenn  der     Wasserabschluss    am notwendigsten ge  braucht wird, der     Abscheider    sich schliesst,  ist an dem Deckel 17 eine nach oben ge  kehrte Glocke 18 angebracht. Steigt der  Schwimmer 13 infolge plötzlich auftreten  den starken     Wasserzuflusses        schnell    nach    oben, so tritt der obere offene Teil des  Schwimmers in die nach unten gekehrte  Glocke 18 ein, mit dem Erfolg, dass der hohle  Schwimmer 13 nach aussen geschlossen ist  und nicht voll laufen kann. Das     Ventil,    das  durch den Schwimmer gesteuert wird, kann  infolgedessen auch nicht vorzeitig sich  schliessen.

      Die schachtartigen Aufsätze 2 und 3 kön  nen naturgemäss auch angeflanscht werden  gemäss     Fig.    6.  



  Ist frostfreier Einbau erforderlich, muss  also der     Hauptabscheidebehälter    tief gelegt  und die schachtartigen Aufsätze lang aus  geführt werden, so lässt sich das (siehe     Fig.4)     recht vorteilhaft deswegen ausführen, weil  die     Querschnitte    der schachtartigen Aufsätze  verhältnismässig klein sind und infolgedessen  durch deren Verlängerung keine übermässige  Gewichtsvermehrung erhalten wird. Damit  die     Montage    sich einfach     gestaltet,    werden  die verlängerten Aufsatzschächte gegenein  ander     verdrehbar    angeordnet und ange  flanscht, wie aus     Fig.    4 zu ersehen ist.

   Die  Verlängerung der Aufsatzschächte ist ge  mäss     Fig.    4 in der Weise durchgeführt, dass  Aufsatzschacht und Verlängerungsteil aus  einem Stück bestehen. Dadurch ergeben sich  Vorteile in bezug auf die Herstellung.  Ausserdem ist nur eine Dichtungsfläche zwi  schen Aufsatzschacht und     Ilauptabscheide-          behälter    erforderlich. Die Dichtungsfläche  zwischen Aufsatzschacht und     Verlängerungs-          stück    fällt dann naturgemäss fort.  



  Ist es aus irgend einem     Grunde    erforder  lich, zwei     Häuptabscheideräume    hinterein  ander zu schalten, so geschieht das nach       Fig.    5 in der Weise, dass zwei Teilbehälter  1', 1" in der Weise hintereinander angeord  net werden, dass der erste Teilbehälter 1'  einen Aufsatzschacht 2 mit     Einlaufstutzen    4,  der zweite Teilbehälter 1" einen Aufsatz  schacht 3 mit Auslaufstutzen 9 besitzt und  dass die Teilbehälter 1', 1" miteinander durch  ein     Heberrohr    19 und die Schächte 2, 3 durch  eine Ausgleichsleitung 20 miteinander in Ver  bindung stehen.

        Es ist nicht     unbedingt    erforderlich, dass  das     Ventil        tief    liegt, 'es kann gemäss     Fig.    6  auch etwas höher gelegt sein. Hier ist dann  nur erforderlich, dass das     Zulaufrobr    21 zu  dem Ventil bis nahezu an den     Gefässboden     herangeführt ist. Diese     Figur    lässt auch die  Ausführung mit     aufgeflanschten    Schächten  erkennen. Im übrigen ist der Aufbau grund  sätzlich derselbe wie bei dem Ausführungs  beispiel gemäss     Fig.    1 bis 3.  



  Der Vollständigkeit halber sei noch auf  eine Möglichkeit hingewiesen, den Flüssig  keitsweg zu verlängern. Das geschieht ge  mäss     Fig.    7 durch Einbau einer schiefen  Wand 22, die an Stelle des Auffangeimers       tritt.     



  Ist die Notwendigkeit vorhanden, den       Leichtflüssigkeitssammelraum    zu vergrössern,  so     wird    gemäss     Fig.    8 ein Zusatzgefäss am  Abscheiden angebracht. Ein Verbindungs  rohr 23, das     9,m    Boden des Zusatzbehälters  21 einmündet, sorgt für den Ausgleich der  Flüssigkeit. Hat sich im Abscheiden eine  entsprechende Menge Leichtflüssigkeit ange  sammelt, so tritt sie durch das Rohr 23 in  den Zusatzbehälter 21 ein.

   Der Zusatzbehäl  ter kann seine eigene     Entlüftung    haben oder,  wie     Fig.    8 erkennen     läss't,    mit dem Luftraum  des     Abscheiders    durch ein Rohr 24 verbun  den sein und durch die Entlüftung des Ab  scheiders     mit    entlüftet werden. Das Aus  pumpen der Leichtflüssigkeit kann sowohl  vom Sammelraum oder vom Zusatzbehälter  geschehen.  



  Ein Abscheiden von ähnlicher Wirksam  keit lässt sich auch so erreichen, dass der  grosse Behälter aus Beton hergestellt ist, auf  den die zwei eisernen Schächte aufgesetzt  werden.

Claims (1)

  1. PATENTANSPRUCH: Abscheiden für Leichtflüssigkeit, ins besondere Benzin, dadurch gekennzeichnet, dass auf einem als Hauptabscheideraum die nenden Behälter von grossem Querschnitt zwei Schächte (2,, 3) angeordnet sind, von denen der eine (2) als Vorabscheideraum für die grobe Ausscheidung, der andere (3) zur Aufnahme der aus dem Hauptabscheideraum ausgeschiedenen Leichtflüssigkeit und des das Auslassventil (8) steuernden Schwimmers (13<B>)</B> dient,
    wobei die Summe der wagrechten Querschnitte der beiden Schächte geringer ist als der Querschnitt des Behälters. UNTERANSPRüCHE 1. Abscheiden nach Patentanspruch, da durch gekennzeichnet, dass die Schächte getrennt vom Hauptabscheideraum (1) hergestellt und verdrehbar, sowie gegen andere für frostfreien Einbau auswech selbar sind.
    2. Abscheiden nach Patentanspruch, da durch gekennzeichnet, dass zwei Teil behälter (1', 1") in der Weise hinter einander geschaltet sind, dass der erste Teilbehälter (1') einen Aufsatzschacht (2) mit Einlaufstutzen (4), der zweite Teilbehälter (1") einen Aufsatzschacht (3) mit Auslaufstutzen (9) besitzt und dass die Teilbehälter (1', 1") miteinander durch ein Heberrohr (19) und die Schächte (2, 3) durch eine Ausgleich leitung (20) miteinander in Verbindung stehen. 3.
    Abscheiden nach Patentanspruch, da durch gekennzeichnet, dass die Einström- öffnung des Auslaufstutzens (9) von einer Haube (7) abgeschirmt ist, deren Ein lauföffnung bis dicht über den Boden des Hauptabscheidebehälters geführt ist. 4. Abscheiden nach Patentanspruch, da durch gekennzeichnet, dass auf den Deckelteil (10) der Haube (7) ein rohr förmiger Körper (12) aufgesetzt und bis über den normalen Flüssigkeits spiegel hinaus geführt ist und dass die zur Führung des Absehlussventils und zu dessen Verbindung mit dem Schwim mer (13) dienende Spindel (11) in die sem Rohrkörper (12) ihre Führung er hält. 5.
    Abscheiden nach Patentanspruch, da durch gekennzeichnet, dass in den Schacht (2) oberhalb der Öffnung des Einlauf- stutzens (4) eine geneigte Scheidewand eingebaut ist, die an der höchsten und an der tiefsten Stelle Durchtritts- öffnungen besitzt.
    6. Abscheider nach Patentanspruch und Unteranspruch 5, dadurch gekennzeich net, dass die geneigte Scheidewand als trichterartiger Einbaukörper (14) aus gebildet ist, welcher eine Verbindung zwischen der unter ihm befindlichen, mit der über ihm stehenden Flüssigkeit durch Randöffnungen und die Mittel öffnung ermöglicht, wobei auf die Mittelöffnung ein Rohr (15) aufgesetzt ist. 7. Abscheider nach Patentanspruch, da durch gekennzeichnet, dass in den das Abschlussventil steuernden Schwimmer (1.3) ein Heber (16) einmündet.
    B. Abscheider nach Patentanspruch, da durch gekennzeichnet, dass ein Auffang eimer (6) konzentrisch unter dem Ein laufschacht (5) angeordnet und mit einer Abdeckung versehen ist, welche die Flüssigkeit zum Austritt an der dem Auslaufstutzen (9) abgewandten Seite zwingt. 9. Abscheider nach Patentanspruch, da durch gekennzeichnet, dass der Auffang eimer (6) exzentrisch unter einem Ein laufstutzen (5) angeordnet ist.
    10. Abscheider nach Patentanspruch, da durch gekennzeichnet, dass die obere Füll öffnung des Schwimmers (13) bei be sonders starkem Flüssigkeitszutritt zum Behälter durch Eintreten in eine nach unten gekehrte Glocke (16) gegen Ein tritt von Flüssigkeit gesperrt ist. 11. Abscheider nach Patentausprucb, da durch gekennzeichnet, dass der Sammel- raum für die Leichtflüssigkeit durch einen Zusatzbehälter (21) vergrössert ist, wobei ein Verbindungsrohr (23) am Bo den des Zusatzbehälters einmündet.
CH148050D 1930-05-12 1930-05-12 Abscheider für Leichtflüssigkeit, insbesondere Benzin. CH148050A (de)

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Cited By (1)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
EP3228373A1 (de) * 2016-04-08 2017-10-11 Gerhard Sell Einrichtung zum auffangen von aus einem technischen betriebsmittel oder einer gerätschaft auslaufender leichtflüssigkeit

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* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
EP3228373A1 (de) * 2016-04-08 2017-10-11 Gerhard Sell Einrichtung zum auffangen von aus einem technischen betriebsmittel oder einer gerätschaft auslaufender leichtflüssigkeit

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