CH148110A - Verfahren zur Herstellung eines Iminoäthers. - Google Patents

Verfahren zur Herstellung eines Iminoäthers.

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CH148110A
CH148110A CH148110DA CH148110A CH 148110 A CH148110 A CH 148110A CH 148110D A CH148110D A CH 148110DA CH 148110 A CH148110 A CH 148110A
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imino ether
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oxime
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Co Knoll
Schmidt K F Dr Prof
Ph Dr Zutavern
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Knoll & Co
Schmidt K F Dr Prof
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  Verfahren zur Herstellung eines     Iininoäthers.       In dem schweizer. Patent Nr. 143985 ist  ein Verfahren beschrieben, nach welchem ein       Iminoäther    dadurch erhalten wird, dass man  auf     Cyclohexanon,        Stidkstoffwasserstoffsäura     und     Butylalkohol    in Gegenwart von Kataly  satoren     einwirken    lässt. Der Vorgang ist da  durch zu erklären, dass die     Stickstoffwasser-          stoffsäure    unter dem Einfluss des Katalysators  in     N2    und den     NH-Rest    aufgespalten wird.

    Letzterer vereinigt sich mit dem     $eton    zu  einem im Zustand der     Beckmannschen        Um-          laLyerun        g    befindlichen Zwischenprodukt vom    Typus  
EMI0001.0016     
    an welches sich     Butylalkohol    alsbald anlagert.  Es ist auch, wie in dem Patent ausgeführt,  möglich, dass die Anlagerung von     Butylalkohol     an das Endprodukt der     Beckmannschen    Um  lagerung, nämlich an die     Enolform    des Säure  amids
EMI0001.0021  
   erfolgt.

      Gleichfalls zu einem     Iminoäther,    dem       2-Äthoxy-d-1,2-cyclohexamethylenimin    ge  langt man, wenn man von     Cyclohexanonoxirn     beziehungsweise einem Ester desselben aus  gebend, dieses in Gegenwart von     Äthyl-          alkobol    der     Beckmannschen    Umlagerung  unterwirft.  



  <I>Beispiel Z:</I>  Zu einer Lösung von<B>11,3</B> g (= 0,1     Mol)          Cyclohexanonoxim    in 23 g trockenem     Pyridin     lässt man bei -10 0 eine Lösung von 22,6 g  (= 0,1     Mol)

          i3-Naphtalinsulforrsäurechlor#id    in  34 g trockenem     Pyridin    im Laufe einer  Stunde unter Umrühren     eintropfen.    Nach  insgesamt dreistündigem Rühren bei -10 0       wird        25        %ige        Schwefelsäure        im        Überschuss     (etwa das doppelte Volumen des ange  wendeten     Pyridins)    so langsam     zugetropft,

       dass die Temperatur nicht über<B>-5'</B>     steigt.     Der sich dabei abscheidende     f-Naphtalirr-          sulfonsäureester    des     Cyclohexanonoxims    wird,  unter Ersparung einer vorangehenden Rein-           abscheidung,    direkt mit 100     eins    absolutem  Äthylalkohol eine Stunde lang auf     7511    er  hitzt. Nach eingetretener     Beckmannscher     Umlagerung erhält man einen     Iminoäther-,     welcher in dem Reaktionsgemisch noch an  die gleichzeitig entstandene     Sulfonsäure    ge  bunden ist.

   Durch Zugabe von starker Kali  lauge unter Kühlung wird er in Freiheit  gesetzt und mit einem organischen Lösungs  mittel (Chloroform oder Benzol) aufgenommen.  Nach Abdampfen des Lösungsmittels erfolgt  die weitere Reinigung durch Fraktionierung  im Vakuum oder bei gewöhnlichem Druck.  



  Der so hergestellte     Iminoäther,    das     2-          Äthoxy-d-1,2-cyclohexamethylenimirr,    von der    Formel  
EMI0002.0010     
    siedet bei etwa<B>1800;</B> sein     Pikrat    schmilzt  bei<B>109'.</B>  



       Beispiel   <I>2:</I>  0,1     111o1        p-Toluolsulfosäureester    des     Cyclo-          hexanonoxims    werden in 100 cm' absolutem  Alkohol 1 Stunde lang auf etwa<B>751</B> erwärmt.  Dabei tritt     Beckmannache        Umlagerung    des       Oximesters    ein. Der entstandene     Imino-          äther,    welcher in dem Reaktionsgemisch an  die gleichfalls entstandene     Toluolsulfosäure     gebunden ist, wird durch Zugabe von starker  Kalilauge unter Kühlung in Freiheit gesetzt  und mit einem organischen Lösungsmittel  aufgenommen.

   Nach dem     Abdestillieren    des  Lösungsmittels     hinterbleibt    das Endprodukt  der Formel  
EMI0002.0025     
    als ein farbloses Öl vom Siedepunkt etwa  <B>1800.</B>    Die gemäss den Vorschriften der beiden  Beispiele hergestellte neue Verbindung ist  eine farblose, ölige Flüssigkeit, die bei etwa  180   siedet, in Wasser schwer, in Äther und  andern     organisehen    Lösungsmitteln leicht  löslich ist, stark alkalische Reaktion zeigt  und mit Säuren neutrale Salze liefert. Das  Chlorhydrat ist hygroskopisch und schmilzt  bei etwa 103  , das     Pikrat    (aus Alkohol)  schmilzt bei 109  , das orangefarbene Platin  salz ist schwer löslich.  



  Das neue Verfahrensprodukt soll als Aus  gangsstoff oder als Zwischenprodukt bei der  Darstellung von Arzneimitteln dienen.

Claims (1)

  1. PATENTANSPRUCH: Verfahren zur Herstellung eines Imino- äthers, dadurch gekennzeichnet, dass man Cyclohexaporroxim oder einen Ester dieses Oxims bei Gegenwart von Katalysatoren unter Erwärmen mit Äthylalkohol umsetzt. Das erhaltene neue 2-Äthoxy-d-1,2-cyclo- hexamethylenimin ist eine farblose, ölige Flüssigkeit, die bei etwa<B>1800</B> siedet und in Wasser schwer, in Äther und andern organischen Lösungsmittel leicht löslich ist.
    Sie reagiert stark alkalisch und liefert mit Säuren neutrale Salze; das Pikrat schmilzt bei 10911. Sie soll bei der Herstellung von Arzneimitteln Verwendung finden. UNTERANSPRUCH: Verfahren gemäss Patentanspruch, dadurch gekennzeichnet, dass man einen aromatischen Sulfosäureester des Oxims verwendet.
CH148110D 1929-01-14 1930-01-02 Verfahren zur Herstellung eines Iminoäthers. CH148110A (de)

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