CH148125A - Verfahren und Anlage zum Gerben von Häuten, Fellen usw. - Google Patents

Verfahren und Anlage zum Gerben von Häuten, Fellen usw.

Info

Publication number
CH148125A
CH148125A CH148125DA CH148125A CH 148125 A CH148125 A CH 148125A CH 148125D A CH148125D A CH 148125DA CH 148125 A CH148125 A CH 148125A
Authority
CH
Switzerland
Prior art keywords
tanning
container
liquid
containers
extract content
Prior art date
Application number
Other languages
English (en)
Inventor
A-B Friberg S Hogvacuumpump
Viktor Wrange Georg
Original Assignee
Friberg S Hogvacuumpump Ab
Viktor Wrange Georg
Priority date (The priority date is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the date listed.)
Filing date
Publication date
Application filed by Friberg S Hogvacuumpump Ab, Viktor Wrange Georg filed Critical Friberg S Hogvacuumpump Ab
Publication of CH148125A publication Critical patent/CH148125A/de

Links

Landscapes

  • Chemical And Physical Treatments For Wood And The Like (AREA)

Description


      Verfahren    .und Anlage zum Gerben von Häuten, Fellen usw.    Vorliegende Erfindung betrifft ein Ver  fahren zum Gerben von Häuten, Fellen  <B>USW.,</B> wobei das zu gerbende Gut in an sich  bekannter Weise in einem geschlossenen Be  hälter der Einwirkung von- Vakuum ausge  setzt wird, während die     Gerbflüssigkeit        mit-          telst    einer Pumpe oder dergleichen veranlasst  wird, durch den genannten, das     Gerbgut    ent  haltenden Behälter zu     zirkuliemen.    Es, ist  bereits eine Mehrzahl solcher Methoden vor  geschlagen worden;

   keine von diesen Me  thoden hat aber bis jetzt eine allgemeinere  Verwendung in der Praxis gefunden, was  darauf zurückzuführen sein dürfte,     dass    sie  den angestrebten Zeitgewinn nicht mitgeführt  haben. Um eine wirksame     Gerbung        zui    er  zielen, ist es nämlich in :

  den meisten Fällen  notwendig, das     Gerbgut    mit zwei oder meh  reren     Gerbflüssigkeiten    von verschiedenem       Extrakigehalt    nacheinander zu behandeln und  wenn das Gerben unter Vakuum stattfinden  soll, so bedeutet es dann natürlich einen be-         trächtlichen    Zeitverlust, die     Gerbfliissigkeit     zu. wechseln und darauf wieder das erforder  liche Vakuum zu erzeugen.  



  Der Zweck des den Gegenstand der Er  findung bildenden Verfahrens ist nun, diesen  Nachteil zu beseitigen. Das Verfahren be  steht darin, dass das     Gerben    gleichzeitig in  zwei oder mehreren geschlossenen, unter Va  kuum stehenden Behältern ausgeführt wird,  welche während des     Gerbens    voneinander  ganz abgeschlossen sind, und zwar unter  Verwendung von     Gerbflüssigkeiten    von ver  schiedenem     Extraktgehalte    in den verschie  denen Behältern, welche     Gerbflüssigkeiten     mittelst verschiedener Pumpen, eine für jeden  Behälter, veranlasst werden, durch die Be  hälter zu zirkulieren und dass,

   nachdem das       Gerbgut    in einem Behälter auf diese Weise  während genügend langer Zeit mit. einer       Gerbflüssigkeit    eines gewissen     Extraktgehal-          tes    behandelt worden ist, diese Flüssigkeit in  einen andern Behälter     hinübergepumpt    wird.      um darauf mittelst der zu diesem Behälter  gehörigen Pumpe veranlasst zu werden, durch  ihn zu zirkulieren.

   Auf diese Weise wird  es möglich, das     Gerbgut    in jedem Behälter  mit zwei oder mehr     Gerbflüssigkeiten    ver  schiedenen     Extraktgehalte.    nacheinander zu  behandeln, ohne dass der Behälter geöffnet  oder die Verbindung mit der Vakuumpumpe  unterbrochen zu werden braucht, bevor das  Gut fertig gegerbt worden ist und heraus  genommen werden soll.  



  Die zur Ausführung dieses Verfahrens  geeignete Anlage besitzt zwei oder mehr ge  schlossene     Gerbbehälter,    welche mit einer  oder     mehreren-Vakuumpumpen    in Verbin  dung stehen und mit je einer     Zirkulations-          pumpe    versehen sind, mittelst welcher die       Gerbflüssigkeit    veranlasst werden kann,  durch den entsprechenden Behälter zu zir  kulieren, wobei jede     Zirkulationspumpe    durch  eine besondere, mit Absperrventil     versehene     Rohrleitung mit einem     andern        Gerbbehälter     in Verbindung steht,

   so dass die     Gerbflüssig-          keit    in diesen     hinübergepumpt    werden kann,  nachdem sie während genügend langer Zeit  in dem erstgenannten     Behälter'    gewirkt hat.

    In der Verbindung zwischen wenigstens  einer der     Zirkulationspumpen    und einem fol  genden     Gerbbehälter    kann hierbei zweck  mässig ein besonderer, zum Beispiel offener  Behälter eingeschaltet werden, welcher dazu  dient, eine der verschiedenen     Gerbflüssigkei-          ten    aufzunehmen, während einer der     Gerb-          behälter,    worin das     Gerbgut    mit     Gerbflüssig-          keit    des höchsten     Extraktgehaltes    fertig be  handelt worden ist, geleert und mit neuem       Gerbgute    gefüllt wird.  



  Auf der beigefügten Zeichnung ist als  Beispiel eine Ausführungsform einer solchen,  mit sechs     Gerbbehältern    versehene Anlage  dargestellt.     Fig.    1 zeigt einen Teil der An  lage in Seitenansicht, und     Fig.    2 zeigt .die  gesamte Anlage mit allen sechs     Gerbbehäl-          tern    in Oberansicht;     Fig.    3, ist schliesslich  ein Schnitt nach der Linie     III-IH    in       Fig.    2.  



  Die     dargestellte        Ausführungsform    der  Anlage besitzt sechs     Gerbbehälter    1, 2, 3,    4, 5 und 6 in der Form von liegenden Zy  lindern, von welchen jeder am einen Ende  mit einer Tür 7 zum Einführen und Her  ausnehmen der Häute 8 versehen ist, welche  in den Behältern nahe aneinander in der  Weise aufgehängt werden, wie links in     Fig.    1  angedeutet ist.

   Für jeden     Gerbbehälter    ist  eine     Zentrifugalpumpe    9 vorgesehen, welche  dazu dient, die     Gerbflüssigkeit    in Zirkulation  durch den Behälter zu versetzen und zu die  sem Zwecke mit dem untern Teile des Be  hälters durch ein Saugrohr 10 und mit dem  obern Teil desselben durch ein     Druckrohr    11  in Verbindung steht. Jedes Druckrohr geht  durch einen     Vorwärmer    12 hindurch zum  Erhitzen der     Gerbflüssigkeit    auf die geeig  nete Temperatur. Diese Erhitzung kann  zweckmässig     mittelst    Dampfes oder . Warm  wassers erfolgen, welches     durch    das Rohr 13  zugeführt und durch das Rohr 14 abgeleitet  wird.

   Jedes Saugrohr 10 ist mit einem Ab  sperrventil 15 und jedes Druckrohr 11 mit  einem Absperrventil 16 versehen. Jede  Pumpe 9 ist ferner mit einem weiteren Saug  rohre 17 versehen, welches in einem im  Boden unter dem entsprechenden     Gerbbehäl-          ter    angebrachten offenen     Behälter    18 hin  einragt. Dieses Saugrohr, welches mit einem  Absperrventil 19 versehen ist, mündet in das  entsprechende Saugrohr 10     zwischen    dem       Absperrventile    15 desselben und der Pumpe  9     (Fig.    3).

   Zwei naheliegende     Gerbbehälter     der Reihe (das heisst 1 und 2, '3     und        4,_    5  und 6) stehen durch Rohre 20, die von dem       obern    Teil der     Behälter    ausgehen und mit       Absperrventilen    21 versehen sind, mit einem  für beide gemeinschaftlichen Kondensator 22  in Verbindung, welcher seinerseits     teils     durch ein Rohr 28 mit einer (nicht darge  stellten) Vakuumpumpe und teils durch ein  Rohr 24 mit einem     Kondensatsammler    ver  bunden ist.  



  Jede     Zirkulationspumpe    9     bezw.    das  Druckrohr 11 derselben steht durch eine be  sondere, mit Absperrventil 25 versehene  Rohrleitung 26- mit dem nächstfolgenden       Gerbbehälter    in Verbindung, so dass die       Gerbflüssigkeit    in diesen     hinübergepumpt         werden     kann.    Diese Rohrleitung 26 mündet,  bezüglich der Behälter 2 bis 6, in das ent  sprechende Druckrohr 11.

   zwischen dem Ab  sperrventile 1-6 desselben und dem     Gerbbe-          hälter,    so dass die Flüssigkeit direkt     in.    die  sen von der     Zirkulationspumpe    9 des vor  hergehenden Behälters eingepumpt werden  kann.

   Die Verbindung zwischen der     Zir-          kulationspumpe    9 des Behälters 6 und dem  Behälter 1 ist dagegen in einer     etwas    ab  weichenden Weise ausgeführt, und     mittelst     einer langen, mit Absperrventil 27     (Fig.        ä)     versehenen Rohrleitung 28 herbeigeführt,  welche zweckmässig in der Form eines. bieg  samen Schlauches ausgeführt sein kann und  im dargestellten Fälle in den     unter    dem Be  hälter 1 liegenden, offenen Behälter 18 mün  det.

   Aus diesem Behälter, welcher dazu dient,  eine der     Gerbflüssigkeiten    aufzunehmen,  während einer der     Gerbbehälter    geleert und  mit neuem     Gerbgut    gefüllt wird, wird die       Gerbflüssigkeit    durch das Saugrohr 17 der       ersten        Zirkulationspumpe    9 aufgesaugt und  von dieser in den Behälter 1     eingepresst.    Der  unter dem Behälter 1 liegende offene Be  hälter 18 ist somit auf diese Weise in die  Verbindung zwischen der     Zirkulationspumpe     9 des Behälters 6 und dem Behälter 1 ein  geschaltet.

   Die unter den übrigen Gerb  behältern vorgesehenen offenen Behälter 18  sind im allgemeinen nicht erforderlich,     wenn     alle sechs     Gerbbehälter        gleichzeitig        im,    Be  trieb sind, kommen aber zur     Verwendung,          wenn    man nur eine geringere Anzahl     Gerb-          behälter    verwendet. Die Rohrleitung 28 wird  dann so geändert, dass sie in den Behälter  18 unter dem ersten (am weitesten nach       unten,        Fig.    2, liegenden) verwendeten     Gerb-          behälter    mündet.  



  Das oben beschriebene Verfahren wird  nun bei Verwendung aller sechs     Gerbbehälter     1 bis 6 und sechs     Gerbflüssigkeiten    ver  schiedenen     Extraktgehaltes    auf folgende  Weise ausgeführt. Es     wird    angenommen,  dass die     Extraktgehalte    der verwendeten       Gerbflüssigkeiten    16, 20, 25, 80, 85 und 50%  betragen.

   Das Gut in jedem     Gerbbehälter     wird zuerst, zum Beispiel während 24 Stun-    den, mit der Flüssigkeit des niedrigsten       Extraktgehaltes,    .dann während derselben  Zeit mit der Flüssigkeit des nächsthöheren       Extraktgehaltes    usw. behandelt, um, nach  dem dasselbe schliesslich während gleich lan  ger Zeit mit der Flüssigkeit des höchsten       Extraktgehaltes    behandelt worden ist, her  ausgenommen zu werden, worauf der Be  hälter mit neuem     Gerbgute    gefüllt wird.

      Beim     Ingangsetzen    des Betriebes kann       man    zum Beispiel die Behandlung im Be  hälter 1 mit der     Gerbflüssigkeit    des niedrig  sten     Extraktgehaltes    beginnen. Der Behäl  ter 1 wird dann zuerst mit Häuten gefüllt  und gleichzeitig wird     Gerbflüssigkeit    des  niedrigsten     Extraktgehaltes,    das heisst in  dem angenommenen Falle 16 %, in dem unter  dem     Gerbbehälter    1 liegenden offenen Be  hälter 18 zubereitet.

   Nachdem der Behälter  1 mit Häuten gefüllt und die Tür 7 des  selben geschlossen worden ist,     wird    der Be  hälter durch Öffnen des entsprechenden  Ventils 21 mit der zugehörigen Vakuum  pumpe in Verbindung gesetzt und evakuiert.  Sobald dies geschehen ist, wird die dem Be  hälter 1 zugehörige Pumpe 9 in Gang ge  setzt und das Ventil 19 des entsprechenden  Saugrohres 17 geöffnet, so dass die im Be  hälter 18 zubereitete     Gerbflüssigkeit    in den  Behälter 1 eingepumpt     wird.    Diese Flüs  sigkeit wird nun mit Hilfe der Pumpe 9  veranlasst, während einer Zeit von .etwa 24  Stunden durch den Behälter 1 zu zirkulie  ren, .so dass sie auf die     darin        eingehängten     Häute 8 einwirken kann.

   Während dieser  Zeit wird     ,;e    nach Bedarf Dampf oder Warm  wasser dein entsprechenden     Vorwärmer    12  zugeführt, so dass die     Gerbflüssigkeit    auf die  geeignete Temperatur erwärmt     wird.       Während die Behandlung der Häute im  Behälter 1 fortdauert, wird der nächste       Gerbbehälter    2 mit Häuten gefüllt und eva  kuiert und gleichzeitig wird     Gerbflüssigkeit     des nächsthöheren     Extraktgehaltes,    das heisst       in    dem angenommenen Falle 20 %, in dem  unter dem     Gerbbehälter    1 befindlichen  offenen Behälter 18 zubereitet.

   Sobald die      Behandlung der Häute im Behälter 1 mit  Flüssigkeit des niedrigsten     Extraktgehaltes     beendet worden ist, wird das Ventil 25 im  Verbindungsrohre 26 zwischen den Behältern  1 und 2 geöffnet und die Flüssigkeit des  niedrigsten     Extraktgehaltes    wird in den       Gerbbehälter    2     hinübergepumpt.    Hierauf  wird die Pumpe 9 dieses     letztgenannten    Be  hälters in Gang gesetzt und das     Gerbgut    im  Behälter 2 wird nun     während    derselben Zeit  mit     G,erbflüssigkeit    des niedrigsten Extrakt  gehaltes behandelt.

   Gleichzeitig wird das  Gut im Behälter 1 mit der im Behälter 18  unter ihm zubereiteten     Gerbflüssigkeit    des       zweitniedrigsten        Extraktgehaltes    behandelt.  Während des zweiten Tages findet also die  Behandlung in den     Gerbbehältern    1 und 2       statt.    Während dieser Zeit wird der nächste       Gerbbehälter    3 mit Häuten gefüllt und eva  kuiert     und.    wird     Gerbflüssigkeit    des nächst  höheren     Extraktgehaltes,    das heisst in dem  angenommenen Falle 25 %, in dem unter dem       Gerbbehälter    1 liegenden offenen Behälter  18 zubereitet.

   Sobald die Behandlung in den  Behältern 1 und 2 mit den beiden Flüssig  keiten der niedrigsten     Extraktgehalte    (20       bezw.    16 %) beendet worden ist, wird die       Gerbflüssigkeit    des     niedrigsten        Extrakt-          ehaltes,    in     Jerselb    Weise wie oben     ble-          g   <B>o</B> en  schrieben, aus dem Behälter 2 in den Be  hälter 3     hinübergepumpt,die        Gerbflüssigkeit     des zweitniedrigsten     Extraktgehaltes    wird  aus :

  dem Behälter 1 in den Behälter 2 hin  übergepumpt und die zuletzt     zubereitete     Flüssigkeit des nächsthöheren Extrakt  gehaltes (25 %) wird aus dem Behälter 18 in  den Behälter 1 eingepumpt, so     :dass    also       während    des     dritten    Tages die Behandlung  in den     Gerbbehältern    1, 2 und 3 stattfindet.

    Auf ähnliche Weise findet während des vier  ten Tages die Behandlung in den Behältern  1 bis 4, während des     fünften    Tages in den  Behältern 1 bis 5 und während des sechsten  Tages in allen Behältern 1 bis 6 statt, wo  bei das Gut im Behälter 6 mit der Gerb  flüssigkeit des     niedrigsten        Extraktgehaltes     behandelt wird, während das Gut im Behäl  ter 1 mit     Gerbflüssigkeit    des     höchsten    Ex-         traktgehaltes,    das heisst in dem angenom  menen Falle<B>50%,</B> behandelt wird.  



  Am Ende des sechsten Tages ist die Be  handlung des Gutes im Behälter 1' beendet  und dieser Behälter soll     dann    geleert und  mit neuem Gute gefüllt werden. Um dies  zu ermöglichen, wird die     Gerbflüssigkeit    des       niedrigsten        Extraktgehaltes    aus dem     Gerb-          behälter        6i    durch das Rohr 28 in den unter  dem     Gerbbehälter    1 befindlichen offenen  Behälter 18     hinübergepumpt,

      die     Gerbflüs-          sigkeit    des zweitniedrigsten     Extraktgehaltes     wird aus dem Behälter 5 in den Behälter  6     hinübergepumpt,    die Flüssigkeit des  nächsthöheren     Extraktgehaltes    wird aus dem  Behälter 4 in den Behälter 5     hinübergepumpt     usw.

   und die     Gerbflüssigkeit    des     höchsten          Extraktgehaltes    wird aus dem Behälter 1  in den Behälter 2     hinübergepumpt,    so dass  der Behälter 1 leer wird und das darin be  findliche Gut herausgenommen und neues       Gerbg        ut    statt dessen eingeführt werden  kann.

   Hierauf wird die     Gerbflüssigkeit    des  niedrigsten     Extraktgehaltes    (nachdem der  verbrauchte Extrakt ersetzt worden ist, so  dass die Flüssigkeit wieder den vorgeschrie  benen     Extraktgehalt    von<B>16%</B>     erhalten    hat)  in den wiederum gefüllten Behälter 1 einge  pumpt und während des siebten Tages findet  also die Behandlung im Behälter 1 mit     Gerb-          flüssigkeit    .des niedrigsten     Extraktgehaltes,     im Behälter 2 mit     Gerbflüssigkeit    des     höeh-          sten        Extraktgehaltes,

      im Behälter 3 mit       Gerbflüssigkeit    des zweithöchsten Extrakt,       gehaltes    statt usw. Am Ende des siebten  Tages ist das Gut im Behälter 2 fertig be  handelt und dieser Behälter kann dann ge  leert und mit neuem     Gerbgute    .gefüllt wer  den, was dadurch ermöglicht wird, dass die       Gerbflüssigkeit    des zweitniedrigsten Extrakt  gehaltes, welche während des siebten Tages  durch den Behälter 6 zirkuliert hat, in den  unter dem Behälter 1 befindlichen offenen  Behälter 18     hinübergepumpt    wird.

   Auf diese  Weise findet der Betrieb dann ununterbro  chen in allen Behältern statt, wobei das Gut  in jedem Behälter mit allen sechs     Gerbflüs-          sigkeiten    nacheinander behandelt wird ohne      dass irgendein Behälter geöffnet oder dessen  Verbindung     mit    der zugehörigen Vakuum  pumpe unterbrochen zu werden braucht,  bevor das Gut fertig behandelt worden ist  und herausgenommen werden soll.  



  Durch das beschriebene Verfahren wird  auch der     wichtige    Vorteil erzielt, dass man  nie     Gerbflüssigkeit    einzudampfen braucht,  um eine Flüssigkeit höheren     Extraktgehaltes     zu erhalten, sondern man hat     nur,    während  die Flüssigkeit durch die     Gerbbehälter    zirku  liert, den verbrauchten Extrakt darin zu er  setzen, so dass die     Gerbflüs-sigkeit    stets bei  dem vorgeschriebenen     Extraktgehalte    gehal  ten wird.

Claims (1)

  1. PATENTANSPRÜCHE I. Verfahren zum Gerben von Häuten, Fel len usw., wobei das Gerbgut der Ein wirkung von Vakuum ausgesetzt wird, während die Gerbflüssigkeit veTanlasst wird, durch den das Gerbgut enthalten den Behälter zu zirkulieren, dadurch ge kennzeichnet, dass das Gerben gleichzei tig in zwei oder mehr geschlossenen, unter Vakuum stehenden Behältern aus geführt wird, welche während des Ger- bens voneinander ganz abgeschlossen sind, und zwar unter Verwendung von Gerbflüssigk eiten verschiedenen.
    Extrakt gehaltes in den verschiedenen Behältern, welche Gerbflüssigkeiten mittelst ver schiedener Pumpen, eine für jeden Be hälter, veranlasst werden, durch die Be hälter zu zirkulieren und dass, nachdem das Gerbgut in einem Behälter auf diese Weise während genügend langer Zeit mit einer Gerbflüssigkeit eines ge- wissen Extraktgehaltes behandelt wor den ist, diese Flüssigkeit in einen andern Behälter hinübergepumpt wird, um darauf mittelst der zu diesem Behälter gehörigen Pumpe veranlasst zu werden, durch ihn zu zirkulieren.
    1I. Anlage zur Ausführung des Verfahrens gemäss Patentanspruch I, gekennzeichnet duch zwei oder mehr geschlossene Gerbbehälter, welche mit einer oder meh reren Vakuumpumpen in Verbindung stehen und mit je einer Zirkulations- pumpe versehen sind, mittelst welcher die Gerbflüssigkeit veranlasst werden kann, durch den entsprechenden Behälter zu zirkulieren, wobei jede Zirkulations- pumpe durch eine besondere, mit dem Absperrventil versehene Rohrleitung mit einem andern Gerbbehälter in Verbin dung steht,
    so dass die Gerbflüssigkeit in diesen hinüber gepumpt werden kann, nachdem sie in dem erstgenannten Be hälter während genügend langer Zeit ge wirkt hat. UNTERANSPRUCH: Anlage nach Patentanspruch II, dadurch gekennzeichnet, dass in der Verbindung zwi schen wenigstens einer der Zirkulationspum- pen und einem, folgenden Gerbbehälter ein besonderer offener Behälter eingeschaltet ist, welcher dazu dient, eine der Gerbflüssigk ei- ten aufzunehmen,
    während einer der Gerb- behälter geleert und mit neuem Gerbgut ge füllt wird.
CH148125D 1929-05-28 1930-05-27 Verfahren und Anlage zum Gerben von Häuten, Fellen usw. CH148125A (de)

Applications Claiming Priority (1)

Application Number Priority Date Filing Date Title
SE148125X 1929-05-28

Publications (1)

Publication Number Publication Date
CH148125A true CH148125A (de) 1931-07-15

Family

ID=20299704

Family Applications (1)

Application Number Title Priority Date Filing Date
CH148125D CH148125A (de) 1929-05-28 1930-05-27 Verfahren und Anlage zum Gerben von Häuten, Fellen usw.

Country Status (1)

Country Link
CH (1) CH148125A (de)

Similar Documents

Publication Publication Date Title
DE595727C (de) Verfahren zum Eindicken von Kautschukmilchsaeften durch Eindampfen
CH148125A (de) Verfahren und Anlage zum Gerben von Häuten, Fellen usw.
AT129726B (de) Verfahren und Vorrichtung zum Gerben von Häuten u. dgl.
DE549228C (de) Verfahren und Einrichtung zum Aufschliessen von Holz und anderem zellstoffhaltigen Fasergut
DE410106C (de) Verfahren und Vorrichtung zum Bleichen von Textilgut mittels Sauerstoff- oder Ozonflotte
DE384126C (de)
CH153840A (de) Verfahren zum Gerben von Häuten und dergleichen.
DE945972C (de) Verfahren und Vorrichtung zum Entlaugen von Zellstoff
AT122487B (de) Verfahren und Vorrichtung zum Kochen von zellstoffhaltigem Material.
DE338489C (de) Verfahren und Vorrichtung zur Extraktion entfetteter Knochen oder sonstiger leimgebender Bestandteile
DE92364C (de)
DE17768C (de) Neuerungen an Gerbapparaten
DE631498C (de) Pasteurisiervorrichtung, insbesondere fuer Bier, Milch o. dgl. in Flaschen, Dosen o.dgl.
DE538544C (de) Verfahren und Vorrichtung zum Bleichen von Textilgut
DE216634C (de)
DE2424780C3 (de) Verfahren zur Flüssigkeitsbehandlung von Textilfasern, insbesondere zum Färben, und Vorrichtung zur Durchführung des Verfahrens
DE605785C (de) Verfahren zum Impraegnieren von dicken und dichten Faserstoffgegenstaenden mit Kautschukmilch
DE463084C (de) Verfahren zur ununterbrochenen Schnellgerbung
DE232933C (de)
AT136963B (de) Verfahren zur gleichmäßigen Naßbehandlung von auf Spinnspulen oder im Spinntopf in Kuchenform befindlichen künstlichen Textilprodukten.
AT205849B (de) Verfahren zum Zellulosekochen
AT101642B (de) Anlage zum Auslaugen von pflanzlichen Stoffen, insbesondere von Gerbmaterialien.
DE589751C (de) Verfahren zur Herstellung von Zellstoff aus zellstoffhaltigem Fasergut
DE1671374C (de) Verfahren und Vorrichtung zur Trocknung lignitischer Braunkohle
AT127382B (de) Verfahren und Vorrichtung zum Gerben von Häuten u. dgl.