CH148167A - Abfüllwage für Mühlenbetriebe, Bäckereien und dergleichen. - Google Patents

Abfüllwage für Mühlenbetriebe, Bäckereien und dergleichen.

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CH148167A
CH148167A CH148167DA CH148167A CH 148167 A CH148167 A CH 148167A CH 148167D A CH148167D A CH 148167DA CH 148167 A CH148167 A CH 148167A
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Toledo Scale Manufacturing Com
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  • Weight Measurement For Supplying Or Discharging Of Specified Amounts Of Material (AREA)

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      Abfüllwage    für     lKühlenbetriebe,    Bäckereien und dergleichen.    Die Erfindung betrifft eine     Abfüllwage     für     Mühlenbetriebe,    Bäckereien und derglei  chen, mit einem Hebelwerk, das den Waren  aufnehmer trägt, einer Einrichtung zum  Speisen des Warenaufnehmers und einer     Ein-          riclitung    zum selbsttätigen Unterbrechen des  Speisevorganges bei     Erreiellung    der ge  wünschten Materialmenge.

   Gemäss der Er  findung steht mit dem den Warenaufnehmer  tragenden Hebelwerk eine selbsttätige     Ge.-          wichtsausgleicli-    und     Gewiel'itsanzeigevorrioll-          tung    in Antriebsverbindung und     ist        unab-          hä,ngig    von dieser     Gewielltsausgleich-    und  Gewichtsanzeigevorrichtung mit dem Hebel  werk eine Einrichtung zur Bestimmung der  Grösse des abzufüllenden Gewichtes und       züm    Steuern einer     Unterbrecliungsvorrielt-          tung    für die Materialzufuhr verbunden;

   fer  ner ist eine     Hilfsvorrielitung    zum Tarieren  von Zusatzlasten vorgesehen, die mit der       Gewichtsausgleich-    und     Gewic'htsanzeigevor-          richtung    in Triebverbindung steht.         Auf'der    Zeichnung ist ein Ausführungs  beispiel einer erfindungsgemäss ausgeführten  Wage dargestellt, und zwar zeigt.  



       Fig.    I die Vorderansicht der Wage,     voii     der einige Teile weggebrochen sind, und         Fig.        II    ein     Schaltungsschema.       Wie aus den Figuren hervorgeht, wird  der Fülltrichter oder Warenaufnehmer<B>1</B>  von einem Rahmen 2, der an aus der     Zeicli-          nung    nicht ersichtlichen Gelenkzapfen der  Hebel<B>3</B> und 4 aufgehängt ist, getragen. An  dem dem Trichter zugekehrten Ende der  Hebel<B>3</B> und 4 vorgesehene, als     Schneideii     ausgebildete Zapfen<B>5</B> und<B>6</B> greifen in Bü  gel<B>7</B> und<B>8,</B> die am untern Ende einer kur  zen Verbindungsstange<B>9</B> vorgesehen sind.

    Das obere Ende dieser     Verbindungsstangeii     greift gelenkig am Ende eines     Übertragangs-          liebels   <B>10</B> an, der in einem an der Decke  oder an einem Rahmen aufgehängten Hänge  lager<B>11</B> gelagert ist.

   Die ebenfalls als      Schneiden ausgebildeten Lagerzapfen 12 und  <B>13</B> an den kürzeren Armen der Hebel<B>3</B> und 4  ruhen in Bügeln 14 und<B>15,</B> die am     näm-          liehen    Tragkörper aufgehängt sind wie der       Übertragungsliebel   <B>10.</B> Das andere Ende des       Übertragungsliebels   <B>110</B> greift gelenkig an  einer langen Verbindungsstange<B>16</B> an, die  den Druck der Last auf ein     Ausgleicliswerk     überträgt. Ein Übertragungshebel<B>17,</B> an  den die lange Verbindungsstange<B>16</B>     ange'-          schlossen    ist, ist innerhalb des Schrankes<B>18</B>  gelagert.

   Die Lage des Drehgelenkes des  Hebels<B>17</B> kann veränderbar sein, so     dass     jedes gewünschte, Übertragungsverhältnis  erhalten werden kann. Mit dem Hebel<B>17</B>  ist durch einen Doppelhaken 20 ein     Aus-          gleichhebel   <B>19</B> verbunden. Das eine Ende des  Hebels<B>19</B> ist durch das     Verbind:ungs-          gestänge    21 unmittelbar an die ein Gewichts  pendel aufweisende     Lastausgleiah:vorricUtung     angeschlossen. Die Lastaus     gleichvorrichtung     als solche ist bekannt und bedarf daher kei  ner näheren Erläuterung.

   Sie ist innerhalb  des uhrförmigen Gehäuses     22    untergebracht  und dient dazu, die Last durch eine Gegen  last auszugleichen. Der Zeiger<B>23,</B> den das       Ausgleichwerk    antreibt, arbeitet mit einer  Skala 24<U>zusammen,</U> die auf eine ortsfeste  Scheibe<B>25</B> beispielsweise gedruckt oder ein  geätzt ist, so     dass    das Gewicht des im Trich  ter<B>1</B> befindlichen Materials abgelesen wer  den kann.  



  Das andere Ende des     Ausgleichhebels   <B>19</B>  ist durch eine     Zugsta.nge   <B>26</B> mit dem auf  dem Schrank<B>18</B> gelagerten, die     Unterr          breellungsvorrielltung    steuernden Hebel<B>27</B>  verbunden. Ein mit einem     verschiebba.ren     Gewicht<B>29</B> versehener Balken<B>28</B> dient dazu,  das Gewicht der benötigten Stoffmenge fest  zulegen.

   Wird das Schiebegewicht nach dem  jenigen auf dem Balken     befindlic'hen    Merk  strich hin verschoben, der das gewünschte       Stoffgewie,lit    darstellt, so erteilt er dem in  der Zeichnung links liegenden Arm des     He.-          bels   <B>27</B> ein Übergewicht und die am freien  Ende dieses Armes befindliche, Nase<B>30</B> legt  sieh auf den elektrischen Schaltkontakt<B>31,</B>  wodurch ein elektrischer Stromkreis     (Fig.            II)    einer Fernsteuerung geschlossen wird,  der ein     Mehrzuführ-    und     Beutelwerk        beein-          flusst,

      mit welchem zusammen die dargestellte       Wiegevorrielltung    benutzt wird.  



  Sollen beispielsweise<B>135 kg</B> Mehl ab  gewogen werden, so wird das Gewicht<B>29</B>  nach links bis zum<B>135</B>     kg-Merkstrich    auf den  Balken geschoben. Der     Gewichtshebel        be-          rü'hrt    dann den Kontakt<B>31.</B> Der Bedienungs  mann drückt dann auf den     Druckknopischal-          ter   <B>32.</B> Der so gebildete Stromkreis empfängt  seine Energie von der Quelle<B>33</B> und erregt  den Elektromagneten 34. Dadurch wird der       Hauptschaltkörper   <B>35</B> mit dem Kontakt<B>36</B>  in Berührung gebracht und der Hauptstrom  kreis geschlossen.

   Dieser empfängt seine  Energie aus der Quelle<B>37.</B> Zugleich schliesst  der     am    untern Ende des Körpers<B>35</B> befind  liche     Kontakthebel   <B>38</B> den Steuerkreis durch  Überbrückung der Schalterteile<B>39</B> und 40.  Durch diesen Vorgang, der sieh     augenblick-          lieh    abspielt, wird durch das nur einen  Augenblick dauernde Herunterdrücken des  Druckknopfes der Motor 41 angelassen, und  der Bedienungsmann ist frei, um andere<B>Ob-</B>  liegenheiten zu erfüllen. Der Motor 41 treibt  mittelst des Zahnradgetriebes 42, 43, der  Welle 44 und das auf dem entgegengesetzten  Ende der Welle 44 sitzenden Kettenrades 45  die Kette 46 an, die das Kettenrad 47 an  treibt, das auf dem Ende der Welle 48 einer  Förderschnecke angeordnet ist.

   Die im un  tern Teil des Mehlkastens 49 angeordnete       Förderschneche    schafft das darin enthaltene  Mehl nach einem     Eimer-Hebewerk,    das sich  im Aufzuggehäuse<B>50</B> befindet. Das     Eimer-          Hebewerk,    das vom Motor 41 mittelst Zahn  getriebes angetrieben wird, führt das Mehl  einer Förderschnecke zu, die in der Leitung  <B>51</B> eingebaut ist. Auch diese     Förderschnecke     wird vom Motor 41 durch das Zahnrad  getriebe 52,<B>53</B> und die Welle 54 angetrie  ben.

   Auf dem andern Ende dieser Welle  sitzt ein Kettenrad<B>55,</B> das mittelst einer  Kette<B>56</B> ein     Kettenrad   <B>57</B> antreibt, das auf  der Welle der in der Leitung<B>51</B>     befindliehen          Förderschnecke    sitzt. Auf diese Weise wird  das Mehl zu dem     Beutelwerk   <B>58</B> geführt, dort      gebeutelt und durchlüftet und fällt von da  in den Trichter<B>1,</B> der an den Lasthebeln<B>3</B>  und 4 hängt.  



  Sind im Trichter<B>1</B> die gewünschten  <B>135 kg</B> Mehl eingefüllt, so gleicht deren Ge  wichtsmoment das     Gewielitsmoment    des auf  dem Balken<B>28</B>     befindlielien    verschiebbaren  Gewichtes<B>29</B> aus. Die Nase<B>30</B> des Hebels  <B>27,</B> an welchem der Balken mit dem ver  schiebbaren Gewicht angebracht ist, wird  vom federnden Kontaktstück<B>31</B> abgehoben  und dadurch der Stromkreis unterbrochen  und der Elektromagnet 34     aberregt.    Dadurch  erhält die an einem Arm des     Hauptsehalt-          körpers   <B>35</B> angebrachte Feder<B>59</B> die<B>Mög-</B>  lichkeit, diesen Körper zurückzuziehen und  auf diese Weise den Strom im Kraftstrom  kreis zu unterbrechen,

   wodurch der Motor 41  und das von ihm angetriebene Speise- und  Hebewerk stillstehen. Die Stoffzufuhr zum  Trichter hört dementsprechend auf.  



  Alsdann drückt der Bedienungsmann auf  den am     Trichterverschluss   <B>61</B>     befindlichen     Griff<B>60,</B> so     dass    das Mehl aus dem     Triell-          ter    beispielsweise in einen darunter     befind-          liehen        Teigmischer    abfliessen kann.  



  Durch die beschriebene Wage wird ein  den bisher benutzten, zum Unterbrechen der       Wägung    bei     Erreiellung    eines bestimmten  Gewichtes eingerichteten Balkenwagen an  haftender Fehler behoben. Es kann vorkom  men,     dass    das Mehl oder ein sonstiges Ma  terial bei der Entleerung des Trichters eine  Brücke bildet, so     dass'ein    Teil des Materials  im Trichter zurückbleibt. Der Bedienungs  mann weiss     biervon    nichts, weil der     Übler-          gewielltsbalken    ausschliesslich durch die  vorgeschriebene Gesamtlast in Tätigkeit ge  setzt wird.

   Es ist fernerhin     übliel-i    gewesen,  die<B>Säcke</B> auf einer Wage nachzuwiegen,  wenn Wagen dieser Gattung dazu benutzt  werden, um Mehl oder einen sonstigen zer  kleinerten Stoff in Säcke zu verpacken.  Durch die beschriebene Wage wird diese  zusätzliche Arbeit unnötig. Werden diese  Wagen zum Beispiel in Bäckereien zum Mi  schen     von    Teig verwendet, so hat, falls    ,etwas Stoff im Trichter zurückgeblieben ist,  die Vorratsmenge nicht die richtige Zusam  mensetzung ihrer Bestandteile, und das  Fertigerzeugnis bekommt nicht die normale  Beschaffenheit. Infolgedessen ergeben sich  finanzielle Verluste und eine Einbusse an     ge-          schäftlicheni    Ruf.  



  Bei der beschriebenen Wage ist die im  Trichter befindliche Stoffmenge jederzeit  auf der Teilung 25 ablesbar. Der Bedie  nungsmann hat die     Gewissheit,        dass    die rich  tige Menge abgeliefert worden ist, da nach  dem Entladen des Stoffes die Rückkehr des  Zeigers in die Nullstellung die Gewähr da  für gibt,     dass    der Trichter vollständig ent  leert worden ist.  



  Für den Fall,     dass    sieh zum Beispiel Mehl,  Staub oder Getreide auf dem     Trichterrand,     dem Rahmen, den Hebeln und sonstigen frei  liegenden beweglichen Teilen der Wage     an-          sarnmeln,    ist bei der dargestellten Wage da  für vorgesorgt,     dass    die Wirkung dieser An  sammlung ausgeglichen werden kann. Inner  halb des Schrankes<B>18</B> ist ein Zwischenboden  <B>62</B> angeordnet, auf dem ein Stehlager<B>63</B> be  festigt ist, in welchem der Hebel<B>65</B> mit       Solineidenzapfen    64 in nicht gezeichneten  Pfannen gelagert ist.

   Der die Kraft über  tragende     Schneidenzapfen   <B>66</B> des Hebels<B>65</B>       erfasst    ein in das Übertragungsorgan 21     ein-          oleschaltetes    Tragglied<B>67.</B> Ein auf dem Bal  ken<B>70</B>     verseliiebbar    angebrachtes Gewicht<B>6,8</B>  ermöglicht es, das Gewicht der angesammel  ten Menge auszugleichen.  



  Es ist leicht ersichtlich,     dass'    die Wage  sich gut eignet, irgendwelche gepulverte oder  zerkleinerte Stoffe oder Getreide,<B>zum</B> Mi  schen einer Vorratsmenge, zum Verpacken  in Säcke oder sonstige Behälter     usw.    zu  wägen.

Claims (1)

  1. PATENTANSPRUCH: Abfüllwage für Mühlenbetriebe, Bäcke reien und dergleichen, mit einem Hebelwerk, das den Warenaufnehmer trägt, einer Ein- rielitung zum Speisen des Warenaufnehmers und einer Einrichtung zum selbsttätigen Unterbrechen des Speisevorganges bei Er reichung der gewünschten<B>,</B> Materialmenge, dadurch, gekennzeichnet, dass mit dem Hebel werk<B>(3,</B> 4) eine selbsttätige Wiege- und Gewichtsanzeigevorrielltung <B>(23,</B> 24,<B>25)</B> in Antriebsverbindung stellt, unabhängig von dieser Wiege- und Anzeigevorrichtung mit dem Hebelwerk<B>(3,</B> 4) eine D,
    inrichtung zur Bestimmung der Grösse der Ladung und zum Steuern der Unterbrechungsvorrichtung ver bunden ist und ferner eine Hilfsvorrielltung zum Tarieren von Zusatzlasten vorgesehen ist, die mit der Wiege- und Gewichtsanzeige vorrichtung in Triebverbindung steht-. UNTERANSPRüCHE: <B>1.</B> Wage naoli Patentanspruch, dadurch ge kennzeichnet, dass die Unterbrechungsvor richtung Jektrisch gesteuert wird. 2.
    Wage nach Patentanspruell und Unter anspruch<B>1,</B> dadurch gekennzeichnet, dass die elektrische Unterbrechungsvorrichtung mehrere Schalteinrichtungen<B>(30, 31, 32.</B> <B>35, 36)</B> enthält. <B>3.</B> Wage nach Patentansprucli und Unter- ansprücUen <B>1</B> und 2, dadurch gekenn zeichnet, dass die Schalteinrichtung<B>(32.)</B> von Hand und die Schalteinrichtung (30, <B>31)</B> von der vom Gewichtsanzeigewerk un abhängigen Einrichtung zur Bestimmung der Grösse der Ladung betätigt wird. 4.
    Wage nach Patentansprucli und Untier- ansprüv,hen <B>1</B> bis 3# <B>'</B> dadurch gekenn zeichnet, dass die vom Gewichtsanzeige.- werk unabhängige Einrichtung zur Be stimmung der Grösse der Ladung aus einem Hebel<B>(27),</B> einem Balken<B>(28)</B> und einem verschiebbaren Gewicht<B>(29)</B> be stellt.
    <B>5.</B> Wage nach Patentanspluch, dadurch ge kennzeichnet, dass' die Hilfseinrichtung zum Tarieren von Zusatzlasten aus einem Hebel<B>(65),</B> einem Balken<B>(70)</B> und einem auf diesem verschiebbaren Gewicht<B>(68)</B> besteht. <B>6.</B> Wage nach Patentanspruch und Unter anspruch<B>5,</B> dadurch gekennzeichnet, dass die Hilfseinrichtung<B>(65, 68, 70)</B> zum Tarieren von Zusatzlasten einen Schnei- denzapfen <B>(66)</B> aufweist, mittelst dessen sie mit der Wiege- und Anzeigevorrich tung<B>(2,3,</B> 24,<B>25)-</B> in Triebverbindung stellt.
CH148167D 1928-11-23 1929-11-04 Abfüllwage für Mühlenbetriebe, Bäckereien und dergleichen. CH148167A (de)

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