CH148204A - Vorrichtung zur ununterbrochenen Herstellung und Ausstossung von Metallrohren. - Google Patents

Vorrichtung zur ununterbrochenen Herstellung und Ausstossung von Metallrohren.

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CH148204A
CH148204A CH148204DA CH148204A CH 148204 A CH148204 A CH 148204A CH 148204D A CH148204D A CH 148204DA CH 148204 A CH148204 A CH 148204A
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CH
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ribs
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metal
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W T Henley S Telegraph Wor Ltd
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Henleys Telegraph Works Co Ltd
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  Vorrichtung zur ununterbrochenen Herstellung und Ausstossung von     ll1etallrohren.       Die Erfindung bezieht sich auf die Vor  richtung zur Herstellung und Ausstossung  von Metallrohren, das heisst von Rohren aus  einem Metall oder einer     Metallegierung;    die  selbe kann bei geeigneter Ausbildung auch  zur     Anbringung    von Mänteln aus Blei oder  dergleichen auf elektrischen gabeln dienlich  sein. Bei bisher üblichen Verfahren zur Her  stellung von Rohren oder Kabelmänteln aus  Blei und seinen Legierungen findet eine hy  draulische Presse     Verwendung,    die einen mit  geschmolzenem Blei zu beschickenden Zylin  der oder Behälter aufweist.

   Diese Bleimasse  wird bei ihrer Abkühlung in halbgeschmol  zenem Zustande durch einen     ringförmigen     Raum zwischen einer Form und einer Spitze  durch den Vorschub eines     Presskolbens    ge  drückt. Bei einer derartigen Einrichtung ist  die Erzielung einer gleichmässigen Dicke des  Bleimantels durch verschiedene Faktoren er  schwert, und die sehr hohen Drücke, welche  zur Anwendung kommen, erfordern entspre-         chend    starke und schwere Vorrichtungen.       Ausserdem    muss die Presse zum Zwecke des  Wiederfüllens in gewissen Zwischenräumen  stillgesetzt und der Kolben zurückgezogen  werden.  



  Es ist auch bereits vorgeschlagen worden,  an Stelle eines in einem Zylinder wirkenden       Presskolbens    einen schraubenförmig gewun  denen Teil anzuwenden, der einen Spitzen  halter oder Kern bildet, der innerhalb eines  zylindrischen Gliedes drehbar angeordnet ist,  welch letzteres ein mit Längsrippen und  Nuten versehenes Gehäuse bildet, wobei Mit  tel vorgesehen sind, um geschmolzenes Blei  oder eine Bleilegierung diesem Schrauben  gewinde zuzuführen, durch welches die Blei  masse nach ihrer Erstarrung in Form eines  Rohres oder Kabelmantels ausgestossen wird.  



  Die vorliegende Vorrichtung besitzt zwei  relativ     zueinander    drehbare konzentrische  Teile, von denen der innere einen Spitzen  halter und der äussere ein Gehäuse für den      geschmolzenen Werkstoff bildet, und von  denen der eine mit einem Schraubengewinde  und der andere mit Längsrippen und dazwi  schen liegenden Nuten versehen ist.  



  Diese Vorrichtung zeichnet sich gemäss  der Erfindung dadurch aus, dass das Schrau  bengewinde sich nach dem Austrittsende hin  eher abflacht als die Rippen und Nuten, so  dass die Rippen und Nuten das sich bildende  Rohr noch während seines Austrittes aus  dem Schraubengewinde gegen Verdrehen  sichern.  



  Zweckmässig muss zwischen den beiden  gegeneinander drehbaren Teilen ein kleiner  Spielraum gelassen werden, wobei erforder  lichenfalls an dem     Auslassende    der Vorrich  tung eine geeignete Form angeordnet sein  kann.  



  Wenn durch die Vorrichtung ein Kabel  mit einem das Metallrohr bildenden Überzug  zu versehen ist, bildet der Spitzenhalter vor  teilhaft ein Rohr, durch welches das Kabel  geleitet wird, so dass es beim Passieren der  Form von dem ausgestossenen Metall um  schlossen wird.  



  Zweckmässig sind Mittel zum Abkühlen  des äussern der beiden konzentrischen und  gegeneinander drehbaren Teile mit Aus  nahme der Stelle, wo das geschmolzene Me  tall eintritt, vorgesehen.  



  Um eine     Relativdrehung    zwischen dem  zu verarbeitenden Metall und den Wänden  des Kanals zu verhindern, durch welchen es  nach dem Verlassen des Schraubengewindes  gedrückt wird, können diese Wände von dem  gerippten und genuteten Teil oder einem dar  auf angeordneten Teil einerseits und durch  einen die Verlängerung des Schraubengewin  des bildenden Teil anderseits gebildet sein,  der entweder feststehend oder drehbar ist, je  nachdem das     Schraubengewinde    drehbar oder  feststehend ist, wobei die Rippen und Nuten  nicht vollständig abgeflacht sind, bevor sie  die Verbindungsstelle zwischen dem Schrau  bengewinde und seiner Verlängerung über  schritten haben.  



  Die ununterbrochene Bewegung des     Me-          talles    in dem engen ringförmigen Raum zwi-    sehen den beiden konzentrischen Teilen macht  die Erzielung     eines    geeigneten Temperatur  gefälles des     Metalles    an den verschiedenen  Stellen auf der Länge seines Weges und die  Regelung der Temperatur des     Metalles    mög  lich, so dass das in geschmolzenem Zustande  eintretende Metall durch geeignete Regelung  der Kühlung bei seinem Vorwärtsgange all  mählich aus dem flüssigen in den festen Zu  stand übergeht.  



  In der Zeichnung ist eine gemäss der Er  findung ausgeführte Vorrichtung beispiels  weise dargestellt, und zwar ist       Fig.    1 eine Schnittansicht,       Fig.    2 ein Schnitt durch eine abgeänderte  Einzelheit und       Fig.        ä    ein Querschnitt durch den     Kern-          oder    Spitzenhalter in grösserem     Massstabe.     Ein hohler Spitzenhalter a ist in senk  rechter Richtung in der     Mitte    eines Gefässes  b befestigt, das von einem zylindrischen Ge  häuse<I>d</I> umschlossen ist, auf dem das Gefäss     l)

       durch     Vermittlung    von Kugellagern drehbar  angeordnet ist und von einer Welle f aus  durch Vermittlung der Kegelräder g, g ange  trieben wird. Das Gefäss b trägt eine konzen  trische Treibhülse     h,    die auf ihrer innern  Fläche mit einem Schraubengewinde     i.    ver  sehen ist, welches sich nach dem     Austritts-          ende    der Hülse zu abflacht. Dieses Austritts  ende befindet sich in einem feststehenden  Teil j, der in unmittelbarer Nähe der von  dem Spitzenhalter<I>a</I> getragenen     Spitze    in  eine Form     7e    trägt.  



  Das untere Ende des Gefässes b taucht in  das in dem Gehäuse d befindliche geschmol  zene zu verarbeitende Metall ein, welches aus  einem durch nicht dargestellte Mittel erhitz  ten Behälter n     zugeführt    wird, während ein  Gasbrenner o (es könnte auch irgendein an  deres geeignetes Heizmittel vorgesehen sein)  das Metall, zum Beispiel das Blei im Gehäuse  d, auf seiner Temperatur erhält.  



  Die Anordnung ist so, dass das Gefäss b  sich um den Spitzenhalter a drehen kann,  wobei seine Lager von den mit dem Blei in  Berührung stehenden heissen Teile ein ge-           visses    Stück entfernt sind, wodurch eine ge  naue     Konzentrizität    der Form k und der       Spitzem    erreicht wird.

   Die Aussenfläche des  Spitzenhalters<I>a</I> ist mit Längsnuten<I>p</I> ver  sehen, zwischen denen Rippen q     (Fig.        a)     stellen bleiben, und die nach dem obern Ende  zu über das obere Ende der Treibhülse     h    hin  aus sich allmählich abflachen, so dass die  zwischen der Treibhülse h und dem Spitzen  halter     a    eingeschlossene Metallmasse an der  Mitnahme durch die genannte Hülse gehin  dert wird.

   Das Temperaturgefälle in der  Vorrichtung wird durch     Kühlvorrichtungen,     wie Luft-, Wasser- oder     Olumlaufrohre,    ge  regelt, die in geeigneter Weise angeordnet  sind, bei vorliegendem Beispiel durch einge  blasene Luft, zu welchem Zweck ein konzen  trischer Flansch r des Gefässes b bei s,     t    mit  Öffnungen versehen ist und ein den Öffnun  gen s gegenüber mündender ringförmiger  Kanal     u,    durch ein Rohr     v    mit Luft gespeist  wird, so dass die     die        Öffnungen    s passierende  Luft mit der Aussenwand der Treibhülse h  in Berührung kommt und durch die Öffnun  <I>gen t</I> abfliesst.  



  Die geschmolzene Metallmasse strömt aus  dem Behälter     n    in das Gehäuse<I>d</I> bis zu einer  mit<I>an</I> bezeichneten Höhe und fliesst durch  das untere Ende des Raumes zwischen der  Treibhülse h und dem Spitzenhalter a infolge  seiner Schwerkraft nach oben, bis sie er  starrt, worauf sie durch die Wirkung des  Schraubengewindes i bei der Drehung des       Cefä.sses    b und der Treibhülse     la    weiter nach  oben gedrückt wird.

   In dem untern Teil der  Treibhülse h, der als treibende Zone dient, ist  der vor dem     Schraubengewinde    i ausgeübte  Druck infolge des flüssigen Zustandes der  Bleimasse anfänglich gering,     wenn    aber die  letztere erstarrt, wird der Druck wirksam  und das Gewinde i übt den zum Durchpres  sen des     Metalles    zwischen der Form     k        und     der Spitze m erforderlichen Druck aus. Der  obere Teil der Hülse h bildet eine zweite  Zone, in der das Metall am     kühlsten    ist, und  sich das Gewinde i abflacht.

   Dieses Gewinde  geht dann in die     glatte    Oberfläche des fest  stehenden Teils     j    über, dessen     Innenraum       sich nach der Form k zu verjüngt, so dass  irgendwelche, durch das     Gewinde    i hervor  gerufenen Rillen eingeebnet werden und eine  gleichmässige Beschaffenheit des fertigen  Produktes erreicht wird. Aus demselben  Grunde verflachen sich die Rillen und Nuten  <I>p</I> in einer dritten Zone, bevor die     Spitze   <I>in</I>  erreicht     wird,    aber erst nachdem das Ge  winde i verschwunden ist, das heisst nachdem  der Bleistrom den feststehenden Teil j er  reicht hat.  



  Dadurch, dass sich das Schraubengewinde  i sich nach dem Austrittsende hin eher ab  flacht als die Rippen g und Nuten auf dem  andern Teil, sichern diese Rippen und Nuten  das sich bildende Rohr noch während seines  Austrittes aus dem     Schraubengewinde    gegen  Verdrehen.  



  Die innere Fläche des feststehenden Teils       j    kann, wie in     Fig:    1 gezeigt, gestaltet sein,  oder sie kann auch in ihrem untern Teil zy  lindrisch sein, bis die Nuten p durch Ab  flachen verschwunden sind, um ein Falten  der Bleimasse zu verhindern. Durch geeig  nete Wahl der Steigung und des Profils des  Gewindes i, der Querschnittfläche des Blei  stromes zwischen der Hülse     h    und dem Spit  zenhalter a und des Temperaturgefälles kann  der zum Ausstossen des     1Vletalles    erforderliche  Druck erhalten werden.  



  Anstatt die Hülse     h    mit einem Schrau  bengewinde i zu versehen, welches sich nach  dem obern Ende zu durch Abschneiden der  Gewindegänge abflacht, kann diese Abfla  chung auch dadurch erzielt werden, dass die  ganze Länge der Hülse mit einem sich ver  jüngenden     Gewinde    versehen wird und dann  zylindrisch ausgebohrt wird (wie in     Fig.    2  gezeigt ist), oder dass sie zum Teil nach       Fig.    1 und zum Teil nach     Fig.    2 gestaltet ist.  



  Es ist wünschenswert, dass die Tempera  tur des geschmolzenen     Metalles    kurz vor sei  nem     Eintritt    in den Zwischenraum zwischen  der .Hülse h und dem Spitzenhalter a gerade  über (z. B. 5 bis<B>10'</B> F) dem Schmelzpunkt  des     Metalles    liegt, so dass das Metall sobald  als möglich nach dem Anlangen in diesem  Raum erstarrt.      Die gezeichnete Vorrichtung kann zum  Überziehen elektrischer Kabel oder derglei  chen benutzt werden; der Spitzenhalter a ist  hierzu hohl und über einem Kanal x im Bo  den des Gehäuses d angeordnet, an dessen  Unterseite eine geeignete Führung     befestigt     ist, wie bei y gezeigt ist.

Claims (1)

  1. PATENTANSPRUCH: Vorrichtung zur ununterbrochenen Her stellung und Ausstossung von Metallrohren mit zwei relativ zueinander drehbaren, kon zentrischen Teilen, von denen der innere einen Spitzenhalter und der äussere ein Ge häuse für den geschmolzenen Werkstoff bil det, und von denen der eine mit einem Sehraubengewinde und der andere mit Längs rippen und dazwischen liegenden Nuten ver sehen ist, dadurch gekennzeichnet, dass das Schraubengewinde (i) sich nach dem Aus trittsende hin eher abflacht als die Rippen (g) und Nuten, so dass die Rippen und Nuten das sich bildende Rohr noch während seines Austrittes aus dem Schraubengewinde gegen Verdrehen sichern. ÜNTERANSPRüCHE: 1.
    Vorrichtung nach Patentanspruch, da durch gekennzeichnet, dass für das zu ver arbeitende Metall drei Zonen in der Vor richtung vorhanden sind, und zwar eine Treibzone, wo nur eine geringe oder gar keine Verringerung in der Tiefe der Schraubengänge vorhanden ist, eine zweite noch innerhalb des Raumes zwischen den relativ zueinander drehbaren konzentri schen Teilen liegende Zone, wo das Ge winde auf dem einen Teil sich abflacht, die Rippen und hTuten auf dem andern Teil sich noch fortsetzen, und eine dritte Zone, die einerseits durch die Verlänge rung des Teils,
    auf welchem die Rippen und Nuten sich abflachen und anderseits von der glatten Oberfläche eines Teils be grenzt wird, der je nach seiner Anord nung auf dem feststehenden oder umlau fenden Teil der Vorrichtung feststehend oder umlaufend angeordnet ist. 2. Vorrichtung nach Patentanspruch und Unteranspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass ein mittlerer, mit Nuten versehener Spitzenhalter senkrecht befestigt und von einem umlaufenden, mit einem Innen gewinde versehenen zylindrischen Gehäuse umschlossen ist, welches sich im Betriebe um eine senkrechte Achse dreht, während sein unterer Teil in die zu verarbeitende geschmolzene Metallmasse eintaucht.
CH148204D 1929-07-01 1930-06-27 Vorrichtung zur ununterbrochenen Herstellung und Ausstossung von Metallrohren. CH148204A (de)

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