CH148218A - Pyrophores Einhandtaschenfeuerzeug mit sicherbarem Federantrieb. - Google Patents

Pyrophores Einhandtaschenfeuerzeug mit sicherbarem Federantrieb.

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CH148218A
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Friedrich Projahn Karl
Gillis Isidor
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Friedrich Projahn Karl
Gillis Isidor
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    • FMECHANICAL ENGINEERING; LIGHTING; HEATING; WEAPONS; BLASTING
    • F23COMBUSTION APPARATUS; COMBUSTION PROCESSES
    • F23QIGNITION; EXTINGUISHING-DEVICES
    • F23Q2/00Lighters containing fuel, e.g. for cigarettes
    • F23Q2/02Lighters with liquid fuel fuel which is fluid at atmospheric pressure
    • F23Q2/04Lighters with liquid fuel fuel which is fluid at atmospheric pressure with cerium-iron alloy and wick with friction ignition
    • F23Q2/06Lighters with liquid fuel fuel which is fluid at atmospheric pressure with cerium-iron alloy and wick with friction ignition with friction wheel
    • F23Q2/08Lighters with liquid fuel fuel which is fluid at atmospheric pressure with cerium-iron alloy and wick with friction ignition with friction wheel with ignition by spring action of the cover

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  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Chemical & Material Sciences (AREA)
  • Combustion & Propulsion (AREA)
  • Mechanical Engineering (AREA)
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  • Lighters Containing Fuel (AREA)

Description


      Pyrophores        Einhandtaschenfeuerzeug    mit     sicherbarem    Federantrieb.    Die     Erfindung    betrifft ein     pyrophores          Einhandtaschenfeuerzeug    mit Springhebel  für die     Spannung    der     Reibradantriebsfeder     und besteht in der besonderen Ausbildung  des Feuerzeuges selbst, sowie in der Anord  nung einer besonderen Sicherung des ge  spannten Springhebels     bezw.    seines     Auslöse-          bolzens    gegen     unerwünschtes        Aufspringen     und Zünden des Feuerzeuges.

    



  Die Zeichnung veranschaulicht eine bei  spielsweise     Ausführungsform        des        Erfin-          dungsgegenstandes.     



       Fig.    1 ist ein     Längsschnitt    des     Reibra.d-          antriebes    bei ausgelöstem Springhebel;       Fig.    2 ist eine     Seitenansicht    des Reibrad  antriebes bei     niedergeklapptem    Springhebel  und gespannter Antriebsfeder;

         Fig.    3 ist ein Horizontalschnitt nach       A--B    der     Fig.    1 bei entsichertem     Auslöse-          bolzen,    und       Fig.    4 ist ein der     Fig.    3     entsprechender          Teilschnitt    bei     gesichertem        Auslösebolzen.       Es bezeichnet     a    den auf der     Brenustoff-          behälterdecke    aufsitzenden Lagerrahmen von       V-förmigem        Querschnitt,

      b das auf die Achse  c aufgeschobene und von dieser     mitnehmbare,     über einem     nachstellbaren    Zündstein gela  gerte Reiborgan und d den um einen Zapfen  e beweglichen und an     seinem    vordern freien  Ende eine Docht- oder Löschkappe tragenden  Springhebel. Das Reiborgan ist hebelartig  gestaltet, und sein freies Ende durch beid  seitig aasgelenkte, knieförmig gestaltete Len  kerschienen<I>g</I> mit dem Springhebel<I>d</I> gelen  kig so     verbunden,    dass dieser dazwischen  gefasst mit den Lenkerschienen in Horizontal  lage niedergeklappt werden kann     (Fig.    2).

    Der hintere Teil     dl    des Springhebels d be  sitzt Hakenform, und ist auf der bei nieder  geklappter Stellung nach unten gekehrten  Seite     d2        messerklingenarti.g    abgeschrägt       (Fig.    3). Die Achse c des     Reiborganes    ist,  abgesetzt und besitzt einen verstärkten Kopf       c',    der auf der einen     Seitenwand    des Lager-      r     'hmens    aufliegt, während der schwächere  Achsschenkel mit Endgewinde versehen     und          mittelst    einer Mutter h,     nachstellbar    in der  andern Seitenwand des Lagerrahmens ge  führt ist.

   Die um die Achse c gewickelte       Antriebsfeder    i ist in einem offenen Ring  raum     c2    des     verstärkten        Achsenkopfes        c'-    un  tergebracht und mit einem Ende an diesem,       mit    dem     andern    an einem festen Punkte,     zum     Beispiel am     Lagerrahmen        _    a, festgehalten.

    Zwischen den Seitenwänden des letzteren  besitzt die Achse c eine Abflachung     c3,    auf  welche das Reiborgan     b    mit einer seitlich  offenen Nut     b',    zwecks Mitnahme durch die  Achse, aufgesteckt ist.  



  Zwischen der Achse c des Reiborganes  und dem     Drehzapfen    e des Springhebels ist  parallel     mit    dieser der     achsial    verschiebbare       Auslösebolzen    k angeordnet. Er durchdringt  den Lagerrahmen und ist in     dessen    beiden  Seitenwänden geführt.

   Zwischen denselben  ist er ebenfalls abgesetzt und seine Abset  zungskante steht in Beeinflussungsbeziehung  zur Kante     d2    des     Springhobels.    Mit     einem.     verbreiterten Kopfe     k1    liegt     der    stärkere Teil  desselben auf einer     Seitenwand    des, Lager  rahmens auf, und sein anderer, die gegen  überliegende Seitenwand. durchdringende  Teil von kleinerem     Durchmesser    ist mit Ge  winde und     .einer    auf dieses     aufgeschraubten     Mutter     l    versehen. Zwischen dieser den  Druck- und     Betätigungsknopf    des.

   Auslöse  bolzens bildenden Mutter und der ihr be  nachbarten Seitenwand des Lagerrahmens ist  eine     Rückholfeder        7n    angeordnet, die     bestrebt     ist, den     Auslösebolzen    immer wieder in die  Sperrlage zu bewegen.     Rückseitig    besitzt die       Mutter        l    eine Vertiefung     l',    welche die Feder  m in zusammengedrücktem Zustande aufzu  nehmen vermag.

   Die     Mutter    l ist in ihren  Abmessungen so .gewählt,     dass        sie    bequem  erfasst werden kann und ausserdem am Um  fang, zwecks leichteren     Antriebes,        gerändelt.     Damit sie sich nicht von dem freien Ende  des     Auslösebolzens    losschrauben lassen und  verloren gehen kann,

   ist dieses nach Auf  schrauben der Mutter etwas     aufgeweitet.       Beim Niederlegen des     Springhebels    d aus  der in     Fig.    1     dargestel@lten        Stellung    in die  jenige der     Fig.    2 wird die Antriebsfeder i  des Reiborganes     b        gespannt    und gleichzeitig  der federnde     Auslösebolzen    k in der aus       Fig.    3 ersichtlichen Pfeilrichtung     achsial    ver  schoben.

   Letzteres dadurch, dass die abge  schrägte Kante     d2    des hintern     Springhebel-          teils        d'    mit Seitendruck auf die Absetzungs  kante des     Auslösebolzens        1c    trifft und diesen  zur Seite     bezw.    nach aussen drängt.

   Die  dünnere Stelle des     Auslösebolzens    k gerät  hierdurch in die Bewegungsbahn des     Spring-          hebels    und ermöglicht das Vorbeilassen der       vorspringenden    Kante des hakenförmig aus  gebildeten     Springhebelteils.    Sobald diese  Kante des     Auslösebolzens        passiert    hat,

    springt dieser unter der Wirkung seiner  durch die     Seitwärtsverschiebung    gespannten  und sich jetzt     wieder        entspannenden    Feder  in zurück und schiebt sich     mit    seinem stär  keren Teil in die ihm     zugekehrte    Ausspa  rung des     hintern        Springhebelteils        d'    hinein.

    in dieser aus     Fig.    2 und 4     ersichtlichen    Stel  lung ist     rler    niedergelegte und die Antriebs  feder des Reiborganes in     Spannung    haltende  Springhebel mit seinem     hintern    Teil     d'    an  dem     Auslösebolzen        7c    untergehakt     und    kann  nur durch Zurückschieben desselben wieder  frei werden.  



  Dies erfolgt durch Druck auf den zu  einer     Schraubenmutter        l    ausgebildeten     Be-          tätigungsknopf.    Der stärkere Teil des     Aus-          löscbolzens    k wird dabei soweit zurück     bezw.     aus der hakenförmigen Aussparung des     hin-          tern        Springhebelteils        herausgeschoben,    dass  der     Springhebel    frei wird, und die gespannte  Antriebsfeder i des     Reiborganes    sich- zu ent  spannen vermag.

   Sie schleudert hierbei das  Reiborgan b herum und gleichzeitig den mit  ihm durch die Lenkerschienen     g    verbundenen  Springhebel d auf in die aus     Fig.    1 ersicht  liche Stellung.  



  Will man den     Auslösebolzen    k und da  mit .den gespannten Antrieb des Reiborganes  gegen     unerwünschtes    Aufspringen und     Zün=     den sichern, so     schraubt    man bei niederge  legtem Springhebel seinen als     Mutter        l    aus-           bil   <B>to</B>  <B>- '</B>     deten        Betäti        "ungsknopf    nieder, bis er  auf     der    ihm benachbarten     Seitenwand    des       Lagerrahmens    zur Auflage gelangt     (Fig.    4).

    Die Feder m ist dabei zusammengedrückt  und findet Platz in der Vertiefung     l'    der  Mutter. Mit dieser Festlegung des Auslöse  bolzens ist eine     Achsialverschiebung    dessel  ben und eine Auslösung des     Reibradantrie-          bes    unmöglich gemacht. Soll die     Sperrung     wieder aufgehoben werden, so braucht man  die Mutter l nur in die aus     Fig.    3 ersicht  liche Stellung zurückzuschrauben.

Claims (1)

  1. <B>PATENTANSPRUCH:</B> Pyrophores Einhandtaschenfeuerzeug mit Springhebel für die Spannung der Reibrad antriebsfeder, dadurch gekennzeichnet, dass der durch einen Lenker mit dem Reibrad gelenkig verbundene Springhebel in nieder geklappter Spannlage durch einen den La gerrahmen durchquerenden und darin achsial verschiebbaren, unter Federwirkung stehen der Auslösebolzen festgehalten wird, der ge gen unbeabsichtigtes Verschieben, und da durch erfolgendes Auslösen des Springhebels sicherbar ist.
    UNTERANSPRÜCHE: 1. PyrophoresEinhandtaschenfeuerzeug nach Patentanspruch, dadurch gekennzeichnet, dass der Auslösebolzen (k, k') zwischen den: Seitenwänden des Lagerrahmens (a) abgesetzt und so zu dem hintern, haken förmig ausgebildeten Teil (dl) des Springhebels (d) angeordnet ist, dass letz terer in niedergeklappter Stellung an ihm untergehakt ist.
    2. PyrophoresEinhandtaschenfeuerzeugnach Patentanspruch und Unteranspruch 1, da durch gekennzeichnet, dass die in ge spannten Zustand des Springhebels (d) nach unten gekehrte Seite (d2) seines hintern, hakenförmig ausgebildeten Teils (d') messerklingenartig abgeschrägt und damit .so zu der zwischen den Seitenwän den des Lagerrahmens liegenden Abset zungskante des Auslösebolzens (k, k') angeordnet ist, -däss dieser beim Nieder klappen des Springhebels (d) achsial ver schoben wird.
    3. PyrophoresEinhandtaschenfeuerzeug nach Patentanspruch und den Unteransprüchen 1 und 2, dadurch gekennzeichnet, dass der Auslösebolzen (k, k1) unter der Wirkung einer Rückholfeder (m) steht, welche zwi schen seinem Druck- und Betätigungs knopf und der benachbarten Seitenwand des Lagerrahmens (a) angeordnet ist.
    4. PyrophoresEinhandtaschenfeuerzeug nach Patentanspruch und den Unteransprüchen 1 bis 3, dadurch gekennzeichnet, dass der Druck- und Betätigungsknopf des Aus lösebolzens (k, k') als auf dessen mit Ge winde versehenem Teil verstellbare Schraubenmutter (l) ausgebildet ist.
    5. PyrophöresEinhandtaschenfeuerzeug nach Patentanspruch und den Unteransprüchen 1 bis 4, dadurch gekennzeichnet, dass die den Druck- und Betätigungsknopf des Auslösebolzens (k, k') bildende Schrau benmutter (l) einen zu diesem verhältnis mässig -grossen Durchmesser besitzt und an ihrem Umfang, zwecks bequemen Daumen- oder Fingerantriebes, gerändelt ist. 6.
    PyrophoresEinhandtaschenfeuerzeug nach Patentanspruch und den Unteransprüchen 1 bis 5, dadurch gekennzeichnet, da.ss die Schraubenmutter (l) mit einer rückseiti gen Vertiefung (1l) versehen ist, die zur Aufnahme der Rückholfeder (m) in zu sammengepresstem Zustand dient. 7. PyrophoresEinhandtaschenfeuerzeugnach Patentanspruch und den Unteransprüchen 1 bis 6, dadurch gekennzeichnet, da.ss die Schraubenmutter (l) gegen Abschrauben von dem Gewindeteil desselben gesichert ist.
    B. PyrophoresEinhandtaschenfeuerzeug nach Patentanspruch und den, Unteransprüchen 1 bis 7, dadurch gekennzeichnet, dass die Achse (c-c3) des Reiborganes vor dem Auslösebolzen (k, k') und parallel zu die sem gelagert, das Reiborgan selbst hebel artig ausgebildet und sein freies Ende mit dem Springhebel durch einen das wagrechte Einklappen, ermöglichenden, knieförmig gebogenen Lenker verbunden ist. 9.
    PyrophoresEinhandtaschenfeuerzeug nach Patentanspruch und den Unteransprüchen 1 bis 8, dadurch gekennzeichnet, dass der das Reiborgan mit dem Springhebel ver bindende Lenker aus zwei zu beiden Seiten derselben. angeordneten, knieförmig gebogenen Schienen (g) besteht.
    10. PyrophoresEinhandtaschenfeuerzeug nach Patentanspruch und den Unteransprüchen 1 bis 9, dadurch gekennzeichnet, .dass die das Reiborgan antreibende und den Springhebel aufschleudernde Feder (i) schraubenförmig um die Achse des Reib-' organes gewunden und mit einem Ende an dieser, mit dem andern an einem festen Punkte befestigt. ist.
    11. PyrophoresEinhandtaschenfeuerzeug nach Patentanspruch und den Unteransprüchen 1 bis 10, dadurch gekennzeichnet, dass die schraubenförmig um die Achse des Reiborganes gewickelte Antriebsfeder (i) desselben in einem Ringraum (c2) eines auf einer Seitenwand des Lagerrahmens aufliegenden, verstärkten Achsenkopfes (cl) untergebracht, und die Achse selbst auf ihrem diesem Kopfe gegenüberlie genden Ende mit Gewinde versehen: und mittelst einer Mutter (h) nachstellbar ge halten ist.
    12. PyrophoresEinhandtaschenfeuerzeug nach Patentanspruch und den Unteransprüchen 1 bis 11, dadurch gekennzeichnet, dass die Achse (c-c3) des Reiborganes abge setzt ist und eine Abflachung (c3) besitzt, auf welche das Reiborgan mit einer seit lich offenen Nut (b1) aufgesteckt ist. 13. PyrophoresEinhandtaschenfeuerzeugnach Patentanspruch und den Unteransprüchen 1 bis 12, dadurch gekennzeichnet, dass am freien Ende des Springhebels eine Docht- oder Löschkappe (f) angeordnet ist.
CH148218D 1930-03-19 1930-08-06 Pyrophores Einhandtaschenfeuerzeug mit sicherbarem Federantrieb. CH148218A (de)

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FR701634A (fr) 1931-03-20
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