CH148252A - Vorrichtung zur Regelung von Betriebsgrössen. - Google Patents

Vorrichtung zur Regelung von Betriebsgrössen.

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CH148252A
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Inventor
Aktiengesellschaft Siem Halske
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Siemens Ag
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Description


  Vorrichtung     zur    Regelung von Betriebsgrössen.    Es ist bekannt, Betriebsgrössen in der  Weise zu regeln, dass in Abhängigkeit von  dem augenblicklichen Wert der Betriebs  grösse ein bewegliches Glied angetrieben  wird, das im folgenden als Zwischenglied  bezeichnet ist, und dass die     Regelbewegung     vom Unterschiede der Geschwindigkeit des  Zwischengliedes und eines zweiten beweg  lichen Gliedes, Vergleichsglied genannt,     ab-          ,Teleitet    wird.  



  Gemäss der Erfindung wird das Zwi  schenglied in Abhängigkeit von dem     aixgen-          blicklichen        Wert    der Betriebsgrösse durch  eine Folge von Impulsen schrittweise ange  trieben, die von einem Messgerät für die zu  regelnde Grösse geliefert werden und deren  Häufigkeit von dem augenblicklichen Wert  der Betriebsgrösse abhängt.  



  Die Impulse können irgendwelcher Art  sein, zum Beispiel elektrischer oder mecha  nischer Art.     S=e    ergeben den Vorteil, dass    auch grössere Entfernungen oder fremde Ein  flüsse auf die Leitungen die Sicherheit der  Regelung nicht beeinträchtigen können;  denn da jeder Impuls einen Bewegungsschritt  veranlasst, kommt es nur auf die Zahl der  Impulse an, nicht aber auf     hre    Intensität.  Während die Intensität übertragener Ener  gien leicht Änderungen unterliegt, wird die  Häufigkeit von Impulsen im wesentlichen  immer unverändert bleiben.  



       Abb.    1 zeigt als Ausführungsbeispiel eine  Vorrichtung gemäss der Erfindung. Durch  diese Vorrichtung soll die Energie in einer       Wecbselstromleitung    25 konstant gehalten  werden, und zwar durch Verstellung des  Ventils 2     (Abb.    2) für die Antriebsmaschine  eines die Leitung speisenden Stromerzeugers.  Die Verstellung dieses Dampfventils beim  Steigen oder Fallen der konstant zu halten  den Leistung in der Leitung 25 ist     d:e    Auf  gabe, die mit den Mitteln gemäss der Erfin-           dung    zu lösen ist.

   Der     Wattstundenzähler     26 läuft mit einer der Energie in Leitung 25  entsprechenden Geschwindigkeit und treibt  einen     Kommutator    27 an, der in die Leitung  28 abwechselnd positive und negative Strom  stösse aus der Stromquelle 29 sendet. Diese  Stromstösse erregen zwei Spulen 9' und 30,  die mit gekreuzten Achsen angeordnet sind,  und in deren Felde ein Z-Anker 31 dreh  bar angeordnet ist, wie dies vom Antriebs  mechanismus der Nebenuhren her bekannt  ist. Bei jedem Stromstoss macht der Z-Anker  eine Viertelumdrehung, und zwar immer in  derselben Drehrichtung. Er treibt über die       Schnecke    32 und das     Schneckenrad    33 das  Zwischenglied 34 an.

   Das Zwischenglied be  steht aus einem Arm, dessen Ende, wie       Abb.    2 in     seitl-'cher    Ansicht zeigt, gegabelt  ist und mit zwei Kontaktschrauben 35 und  36 ausgerüstet ist. Diese sind mit dem  positiven und negativen Pol der Stromquelle  29 verbunden. Zwischen den Kontakten 35  und 36 liegt ein Kontakt 37, der ebenfalls  an einem umlaufenden Arm 3.8 befestigt ist.  Dieser ist als Vergleichsglied bezeichnet und  wird bei dem beschriebenen Ausführungs  beispiel ebenfalls von einem Z-Anker 39  über die Schnecke 40 und das Schneckenrad  41 angetrieben. Der     Z-Anker    39 macht seine  schrittweisen Umdrehungen im Felde der  kreuzweise gelagerten Spulen 42 und 43.

   Da  die Energie in der Leitung     2,5    auf einen  konstanten Wert geregelt werden soll,     muss     auch das     Vergle=chsglied    38 eine konstante  Geschwindigkeit besitzen, der     Z-Anker    39  muss also durch Stromstösse konstanter Häu  figkeit bewegt werden. Zu diesem Zweck  wird von der Stromquelle 29 die Scheibe  eines Gleichstromzählers 44 angetrieben, und  zwar über einen     Regelwiderstand    45;     diE;     Erregerwicklung ist mit 46 bezeichnet. Die       Wirbelstrombremse    47 ist nicht, wie ge  wöhnlich, ein permanenter Magnet, sondern  ein Elektromagnet, dessen Erregung von der  Spannung der Stromquelle 29 abhängig ist.

    Bei sinkender     Spannung    der Stromquelle  wird also das Bremsmoment schwächer, die       Zählerscheibe    nimmt höhere Geschwindigkeit    an. Dadurch wird der Geschwindigkeitsab  fall     ausgegl#chen,    der durch Nachlassen der  Spannung am Anker entstehen würde. Inner  halb gewisser Grenzen ist es jedenfalls auf  diese Weise möglich, die konstante Ge  schwindigkeit der     Zählerscheibe    44 auch bei  nicht ganz konstanter Antriebsspannung auf  recht zu erhalten.  



  Durch die beiden Z-Anker 31 und 39  werden das Zwischenglied 34 und das Ver  gleichsglied 38     schrittweise    angetrieben. Der  Spielraum des Kontaktes 37 zwischen den  Kontakten 35 und 36 kann durch Verdre  hung der Schrauben 39 eingestellt werden,  um die Empfindlichkeit der Regelung zu be  einflussen: - Der Spielraum muss auf alle  Fälle genügend gross' sein, um nicht schon  dadurch einen     Kontaktschluss    herbeizufüh  ren dass die Schritte der Z-Anker nicht  gleichzeitig erfolgen. Solange die durch  diese Schritte erzielten mittleren Geschwin  digkeiten des Zwischengliedes 34 und des  Vergleichsgliedes 38 dieselben bleiben, soll  kein     Kontaktschluss    eintreten.

   Erst wenn  die Energie in 25 beispielsweise zu gross  wird, erfolgen die Schritte des Z-Ankers 31  zu häufig, die mittlere Geschwindigkeit des  Zwischengliedes 34 wächst, so dass sein Kon  takt 35 den Kontakt 37 des Vergleichsglie  des 38 einholt. Dadurch erhält der Motor  15 Strom und treibt über die Schnecke 1.6  das Schneckenrad 17 an. Dieses ist     mit    einem  Anschlagstift 18 versehen, der bei jedem  Umlauf das Schaltrad 19 um einen Zahn  weiter schiebt. Dieser greift in das Zahnseg  ment 20 ein, durch das das Ventil 2 weiter  geschlossen wird. Ist umgekehrt die Energie  in 25 zu gering, so wird der Kontakt 36  des Zwischengliedes vom Kontakt 3 7 des  Vergleichsgliedes eingeholt, der Motor 25 er  hält Strom umgekehrter Richtung und ver  stellt das Dampfventil 2 im Sinne grösserer  Öffnung.

   Um die     Wechselstromenergie    in  der Leitung 25 auf verschiedene Werte ein  stellen zu können, wird die mittlere Ge  schwindigkeit des Vergleichsgliedes '38 ein  stellbar gemacht. Zu diesem Zweck ist der  Regelwiderstand 45 vorgesehen, der die kon-      stante Geschwindigkeit der     Zählerscheibe        44     einzustellen     gestattet.     



       Abb.    4 zeigt eine Ausführung des Zwi  schengliedes, die in vielen Fällen eine noch  bessere Regelung gewährleistet. Hiernach  besteht das Zwischenglied aus sechs federn  den Kontaktträgern, von denen die Kontakt  träger 61,     -62,    63 an einer Nabe 64 befestigt  sind, während die drei Kontaktträger 64, 65,  66 auf einer     dahinterliegenden    Nabe, die in  der Abbildung nicht zu sehen ist,     sitzen.    Die  beiden Naben lassen sich gegenseitig verdre  hen, damit der Spielraum für den Kontakt  37 des Vergleichsgliedes 38 eingestellt wer  den kann. Im Betriebe sind dann aber die  beiden Naben mit ihren federnden Kontakt  trägern fest miteinander verbunden.

   Hat das       Vergleichsglied    das Zwischenglied eingeholt,  so berührt es zunächst den Kontakt des Kon  taktträgers 63. Der Stromkreis der Strom  quelle 29 wird zwar geschlossen, es liegen  aber noch die Widerstände 67 und 68 darin.  Der Regelmotor 15 läuft daher nur langsam.  Wenn die dadurch erzielte Verstellung des  Dampfventils 2 nicht ausreicht, und die Ge  schwindigkeit des Vergleichsgliedes 38  immer noch überwiegt, wird der federnde  Kontaktträger 63 so weit durchgebogen, dass  er mit seinem Kontakt auch den Kontakt des  Kontaktträgers 62 berührt. Dadurch wird  der Widerstand 67 kurzgeschlossen und der  Motor läuft schneller.

   Wenn dies immer noch  nicht ausreicht, wird auch der Widerstand  68 infolge der     Durchbiegung    des     Kontakt-          t.räger@    62 kurzgeschlossen, so dass die Ge  schwindigkeit des Motors 15 noch weiter er  höht wird. Natürlich kann auch das     Zwi-          chenglied    starr ausgebildet werden und das       Vergleichsglied    federnd; auch beide Glieder  können mit federnden Kontakten ausgerüstet  sein.  



  Den bekannten     Regeleinrichtungen    gegen  über, bei; denen die Leistung oder die son  stige zu regelnde Grösse durch ein Fallbügel  gerät gemessen wird und der Fallbügel den  Zeiger absatzweise zu Kontaktschlüssen     ver-          anlasst,    hat die Erfindung den Vorteil, dass    der gesamte Verlauf der wechselnden Lei  stung auf die Regelung von Einfluss ist. Bei  der bekannten Anordnung dagegen werden  Leistungsänderungen, die zufällig nur in der  Zwischenzeit zwischen zwei     Fallbügelbewe-          gungen    aufgetreten sind, bei der Regelung  überhaupt nicht berücksichtigt.

   Ausserdem       gestattet    die Erfindung den Bau einer sehr  wohlfeilen Einrichtung, da fast alle Teile  bereits seit langer Zeit Gegenstand der Mas  senfabrikation sind, vor allem die Zähler, die  Umschalter und die Z-Anker als Antriebs  werke für Nebenuhren. Ein anderer     kon-          struktiver    Vorteil besteht darin, dass zwi  schen den     Kontaktstücken    35, 36 und 37  stets ein .guter Kontakt mit Sicherheit er  zielt werden kann. Denn die     Zwischenräume     zwischen den Kontakten ändern sich nicht  kontinuierlich, sondern absatzweise, und  zwar jedesmal um eine Entfernung, die  einem Schritt der Z-Anker entspricht.

   Die  Kontakte können leicht gegenseitig so einge  stellt werden,     dass    entweder überhaupt kein  Kontakt entsteht, oder bei einem weiteren  vollen Schritt eines     Z-Ankers    ein sicherer  Kontakt. Durch die vorgesehenen     Selinecken-          radübersetzungen    werden auch genügend  grosse Kontaktkräfte entwickelt.  



  Wenn die     Messstelle,    in welcher der Zäh  ler 26 aufgestellt ist, und die Regeleinrich  tung in grösserer Entfernung voneinander lie  gen, so kann es unbequem sein, dass vom       Kommutator    des Zählers drei Leitungen zu  den Antriebsvorrichtungen führen. Das lässt  sich, wie in     Abb.    3 gezeigt ist, vermeiden.  Der Zähler 26 nach     Abb.    3 treibt einen  Unterbrecher an, welcher periodisch den  Stromkreis des Relais 53 und der Batterie  52 unterbricht. Das Relais 53 steuert. den  Kontakt 54, der über eine beliebig lange  Leitung 55 den Stromkreis der Stromquelle  56 schliesst und öffnet.

   Dadurch wird ein  Empfangsrelais 57 gesteuert, dessen Anker  58 die Antriebsspulen 29 und 30 des Z- An  kers 31 mit Stromstössen     abwechselnder        Rieh-          tung    erregt. Die weiteren Teile der Regel  anordnung können ebenso, wie in     Abb.    1  und 2 dargestellt ist, ausgeführt werden.      Die Erfindung ermöglicht es auch, in  einfachster Weise Betriebsgrössen auf variab  len Wert einzustellen und insbesondere von  irgendwelchen für die Regelung massgeben  den Grössen abhängig zu machen. Dabei kann  das Vergleichsglied fortlaufend oder schritt  weise bewegt werden.

   Man kann beispiels  weise mit Hilfe des Schaltrades 19     (Abb.    2)  ein     Lufteinlassventil    verstellen, das die Ver  brennungsluft in irgendeinen Verbrennungs  raum eintreten lässt, zum Beispiel in den  Explosionsraum einer Gasmaschine oder in  den Feuerraum eines Dampfkessels. Man  kann in diesem Falle die Luftzufuhr  in Abhängigkeit von dem zugeführten  Brennstoff     verändern.    An Stelle des Zäh  lers 26 tritt dann ein     Luftmengenmesser.     Die Geschwindigkeit des Vergleichsgliedes  38 wird von der Menge des zugeführten  Brennstoffes abhängig gemacht.

   Zu diesem  Zweck kann man das Vergleichsglied ent  weder von derjenigen Vorrichtung aus an  treiben, die den Brennstoff zuführt, zum  Beispiel von dem Wandrost des Dampfkes  sels oder man kann den Zähler 44     (Abb.    1)  durch einen Geschwindigkeitsmesser für das  zuströmende brennbare Gas ersetzen.  



  Wenn es sich um die Regelung der Fre  quenz eines Wechselstromes handelt, so kann  man das Vergleichsglied 38     (Abb.    1), anstatt  durch ein     2-Ankersystem,    durch ein Uhr  werk antreiben, dessen Geschwindigkeit  durch ein je nach der     einzuregelnden    Fre  quenz genau     abgestimmtes    Pendel     bestimmt     wird. Das Pendel liefert schrittweise Be  wegung unmittelbar, die auf das Zwischen  glied 38 übertragen wird.  



  Auch der     cos.        p    eines Wechselstromes  lässt sich mit Hilfe der Einrichtung gemäss  der Erfindung in einfacher Weise regeln.  Da der Zähler 26     (Ahb.    1) sich entsprechend  E X J X     cos.        cp    bewegt, entspricht auch die  Geschwindigkeit des     Zwischengliedes    34 die  ser Grösse. Wenn nun das Vergleichsglied  38 mit einer     Geschwindigkeit    entsprechend  dem Produkt aus Spannung und Stromstärke  angetrieben wird, so bleiben die beiden Grö-         ssen    ohne Einfluss auf die Regelung, da sie  die beiden umlaufenden Glieder gleichmässig  beeinflussen.

   Der gewünschte konstante Lei  stungsfaktor     cos.        99    wird durch Bemessung  der mechanischen Übersetzungsglieder oder  durch elektrische Einregelung der Geschwin  digkeit des Zählers eingestellt. Da zum An  trieb des Vergleichsgliedes 38 ein Zähler,  der nur vom Produkt aus Spannung und  Stromstärke abhängig ist, nicht ohne wei  teres zur Verfügung steht, kann man auch  einen Zähler für E X     J    X     sin.        p        verwenden     und den     konstanten    Wert     sin.   <B>99</B> durch rich  tige Wahl der elektrischen Verhältnisse oder  mechanischen Übersetzungen herausbringen.

    In diesem Falle muss also für die Wahl der  Übersetzungen sowohl der     sin.        cp    wie der     cos.        cp     berücksichtigt werden, was rechnerisch auf  dasselbe hinauskommt, wie eine Bemessung  der Übersetzungen gemäss einer Tangenten  funktion.  



  Um ein Überregeln zu vermeiden, kann  man sich der auch bei     andern    Regelungs  arten bekannten Vorsichtsmassregeln bedie  nen, zum Beispiel kann man den Regelstrom  nach einiger Zeit durch ein wärmeempfind  liches Glied unterbrechen. Ein Überregeln  kann man auch dadurch vermeiden, dass man  bei jeder Regelbewegung gleichzeitig die Ge  schwindigkeit eines der beiden Glieder des  Zwischengliedes oder Vergleichsgliedes vor  übergehend so verändert, dass die die Regel  bewegung auslösende gegenseitige Lage der  beiden Glieder wieder rückgängig gemacht  wird.  



  Ein Ausführungsbeispiel dieser Art ist  in den     Abb.    5 und 6 dargestellt. Als Bei  spiel ist eine Einrichtung gewählt, durch  welche die Frequenz einer Wechselstrom  leitung 125 auf einer bestimmten Höhe ge  halten werden soll, und zwar durch Verstel  lung des Ventils 12     (Abb.    6) für die An  triebsmaschine eines zusätzlichen Stromer  zeugers. Ein Synchronmotor 171 läuft mit  einer der Frequenz in Leitung 125 entspre  chenden Geschwindigkeit und treibt einen       Kommutator    127 an, der in die Leitung 128      abwechselnd positive     und    negative Strom  stösse aus der Stromquelle 129 sendet.

   Diese  Stromstösse erregen zwei     Spulen    109 und 130,  die mit gekreuzten Achsen angeordnet sind,  und in deren Felde ein Z-Anker<B>131</B> dreh  bar angeordnet ist, wie dies vom Antriebs  mechanismus der Nebenuhren her bekannt  ist. Bei jedem     Stromstoss    macht der Z-Anker  eine Viertelumdrehung, und zwar     immer    in  derselben Drehrichtung. Er treibt über die  Schnecke 132     und    das Schneckenrad 133 das  Zwischenglied 134 an. Dieses ist in     Abb.    6  vergrössert und in     achsialer    Richtung gese  hen dargestellt.

   Es besteht aus einem     gega-          belten    Arm, der mit zwei Kontaktschrauben  <B>135</B> und 136 ausgerüstet ist. Diese sind mit  dem positiven und negativen Pol der Strom  quelle 129 verbunden. Zwischen den Kon  takten 135 und 136 spielt ein Kontakt 137,  der an einem umlaufenden Arm 138 befe  stigt ist. Dieser Arm, der hier Vergleichs  glied genannt wird, wird von einem Z-Anker  139 über die Schnecke 140 und das     Schnek-          kenrad    141 angetrieben     (Abb.    5). Dieser     Z-          Anker    macht seine schrittweisen Umdrehun  gen im Felde der kreuzweise gelagerten Spu  len 142 und 143.

   Zur     Erzeugung    der Strom  stösse für diese Spulen     dient    ein Gleichstrom  zähler 144, der von der     Stromquelle-129    an  getrieben wird, und zwar über einen Regel  widerstand 145; die Erregerwicklung des  Zählers ist mit 146 bezeichnet. Die Wirbel  strombremse 147 ist nicht - wie gewöhn  lich - ein permanenter Magnet, sondern ein  Elektromagnet, dessen Erregung von der       Spannung    der Stromquelle 129 abhängig ist,  damit der Geschwindigkeitsverlust infolge  Nachlassens der Spannung der Stromquelle  nach Möglichkeit ausgeglichen wird. Der  Regelwiderstand 145 ist sowohl von Hand  durch einen Kontakthebel 177 einstellbar,  als auch von einem gesteuerten Kontakthebel  178.  



  Durch die beiden     Z-Anker-    131 und 13,9  werden das Zwischenglied 134 und das Ver  gleichsglied 138 schrittweise     angetrieben.     Der Spielraum des Kontaktes<B>137</B> zwischen  seinen Gegenkontakten kann durch Verdre-         hung    der Schrauben 135 und 136 eingestellt  werden, um die Empfindlichkeit der Rege  lung zu beeinflussen. Der     Spielraum    muss  auf alle Fälle genügend gross sein, um nicht  schon dadurch einen     Kontaktschluss    herbei  zuführen, dass die Sehritte der Z- Anker nicht  gleichzeitig erfolgen.

   Solange die durch diese  Schritte erzielten mittleren     Clcschwindigkei-          ten    des Zwischengliedes     13-1    und des     Ver-          gleiehsgliedes    138 dieselben bleiben, soll kein       Kontaktschluss    eintreten. Wenn aber die  Frequenz in 125 beispielsweise zu gross wird,  erfolgen die Schritte des Z-     Ankers    131 zu  häufig, die mittlere Geschwindigkeit des  Zwischengliedes 134 wächst, so dass sein Kon  takt<B>135</B> den Kontakt<B>137</B> des Vergleichs  gliedes 138 einholt. Dadurch erhält ein Mo  tor 115     (Abb.    6) Strom und treibt. über die  Schnecke 116 das Schneckenrad 117 an.

   Die  ses ist mit einem Anschlagstift 118 versehen.  der bei jedem Umlauf das Schaltrad 119 um  einen seiner Schaltarme<B>181</B> weiterschiebt.  Dieses greift in das     Zahnsegrnent    120 ein,  durch welches das Ventil 12 weiter geschlos  sen wird. In der Bahn der Schaltarme 181  des Schaltrades<B>119</B> liegt aber ausserdem der  Anschlagstift 179 des zweiarmigen Hebels  178, der auf dem Regelwiderstand 145 glei  tet     (Abb.    5). Durch die Bewegung des Kon  taktarmes 178, die durch das Schaltrad 119  hervorgerufen wird, wird der Regelwider  stand 145 verringert, die     Geschwindigkeit     des Zählers 144 also vergrössert.

   Infolgedes  sen werden vorübergehend die Schritte des  Z-Ankers 1'39 beschleunigt, und damit wächst  die mittlere Geschwindigkeit des Vergleichs  gliedes<B>138,</B> so dass der Kontakt zwischen  beiden Gliedern wieder aufgehoben wird.  Der Kontaktarm 178 wird, nachdem     das     Schaltrad 119 .seinen Schritt. beendet hat. von  den Federn 180 wieder in     seine    Mittellage  gezogen, so dass der Zähler     1-1-1    und damit.  auch das Vergleichsglied 138 ihre normalen  Geschwindigkeiten wieder annehmen.  



  Ist umgekehrt die Frequenz in 125 zu  gering, so wird der Kontakt des Zwischen  gliedes vom Kontakt 137 des Vergleichsglie  des eingeholt, der Motor 115 erhält Strom      in umgekehrter Richtung und verstellt das  Dampfventil 12 im Sinne .grösserer Öffnung.  Auch der Kontaktarm 178 wird dabei vor  übergehend verstellt, diesmal aber nach der  andern Seite, so dass die Geschwindigkeit  des Zählers 144 und des Vergleichsgliedes  188 vorübergehend     verringert    wird, um da  durch den Kontakt 186 und 137 wieder auf  zuheben.  



  Oft ist die Empfindlichkeit der Rege  lung verschieden, je nachdem, ob das Regel  organ - im beschriebenen Beispiel also das  Dampfventil 12 - nahe seiner     SchlussstPl-          lung    oder nahe seiner Stellung grösster Öff  nung ist. Um aber schnell und doch sicher  regeln zu können, ist es zweckmässig, dass  jeder Regelschritt denselben Einfluss hat,  gleichgültig, ob die Maschine in der Nähe  des Leerlaufes oder in der Nähe der Vollast       arbeitet.    Das lässt sich auch erreichen, wenn  man die Grösse der Regelschritte     abhänr;ig     macht von der Stellung des Regelorganes.

   In       Abb.    6 sind zu diesem Zweck die Schaltarme  181 des Schaltrades 119 mit verschiedenem       Abstande    angeordnet. Wo ihr Abstand gross       ist,    ist jeder     Regelschritt    entsprechend län  ger, wo der Abstand klein ist, entsprechend  kürzer.  



  Die     Vorrichtung    gemäss der Erfindung  lässt sich vorteilhaft anwenden, wenn es sich  darum handelt, .die Belastung auf mehrere  Energieerzeuger zu verteilen.  



  Zu diesem Zwecke kann man Einzelgrö  ssen, deren jede die Leistung eines Energie  erzeugers eindeutig beeinflusst, von einem  gemeinsamen Regelglied beeinflussen, das  den     Istwert    der gesamten abgegebenen Lei  stung mit dem Sollwert vergleicht.  



  Diese Art der Regelung kann für eine  beliebige Zahl parallel arbeitender Energie  erzeuger angewendet werden. Sie lässt sich  besonders vorteilhaft in der Form durchfüh  ren, wenn als. Einzelgrössen Geschwindigkei  ten verwendet werden. Dabei wird nämlich  der Energieerzeuger gesteuert von dem Un  terschied der für ihn massgeblichen Einzel  geschwindigkeit und einer von seiner jewei-         ligen    Leistung abhängigen zweiten Geschwin  digkeit. Der Geschwindigkeitsunterschied  lässt sich leicht zeitlich integrieren, so dass  schon die geringsten Abweichungen Regel  vorgänge auslösen.

   Die     Regelung    ist also  sehr     empfindlich.    Ausserdem hat die Ver  wendung von Geschwindigkeiten als Einzel  grössen noch den Vorteil, dass sich Geschwin  digkeiten in sehr bequemer Weise, zum Bei  spiel     mit,    Hilfe von Stromimpulsen fern  übertragen lassen. Dadurch ist es möglich,  auch beliebig weit     auseinanderstehende     Energieerzeuger parallel mit einer gewünsch  ten     Lastverteilung    arbeiten zu lassen.  



  Handelt es sich um mehrere nahe     bei-ein-          ander    stehende Energieerzeuger, dann kann  man unter Umständen das Regelglied und  Glieder, von denen die Einzelgrössen erzeugt.       bezw.    dargestellt werden,     mechanisch    mit  einander kuppeln.  



  Eine den heutigen Bedürfnissen der Ener  gieverteilung besonders entgegenkommende  Anwendungsmöglichkeit der Erfindung be  steht in der Regelung auf eine konstante  Übergabeleistung seitens einer Energiequelle  an wenigstens zum Teil von einer andern  Energiequelle     belieferte    Verbraucher, wobei  von den die Übergabeleistung liefernden  Energieerzeugern unter Umständen auch  noch eine schwankende Grundbelastung auf  gebracht werden muss. In diesem Falle  braucht man nämlich nur das Regelglied  durch die Übergabeleistung zu beeinflussen.  



  In der     Abb.    7 ist ein Ausführungsbei  spiel einer solchen Regelung auf     konstante     Übergabeleistung mit Hilfe der Vorrichtung  gemäss der Erfindung dargestellt. Mit A  ist die Zentrale eines Netzes bezeichnet, dem  von einem zweiten Netz mit den Zentralen  <I>B</I> und C über eine Verbindungsleitung<I>L</I>  eine     einstellbare    Übergabeleistung zugeführt  werden soll. 91 ist ein umlaufender Zähler,  auf dessen Achse ein Kollektor 92 befestigt  ist.

   Die einander gegenüberliegenden S     @g-          mente    dieses Kollektors sind über Schleif  ringe, und Bürsten an je einen Pol einer  Stromquelle 93 angeschlossen. 94 ist eine  auf dem Kollektor schleifende Bürste. 95      und 96 sind die     Fernleitungen,    welche von  der Übergabestelle L, zum Beispiel zu der  Zentrale B führen mögen, die die Deckung  der Spitzenlast ihres Netzes zu übernehmen  hat, während die Zentrale C eine konstante  Grundbelastung deckt. 97 und 98 sind Wick  lung und Z-Anker eines normalen Neben  uhrtriebes. 99 ist ein     Schneckentrieb,    der  die Bewegung des Z-Ankers 98 auf eine  Welle 910 überträgt.

   Ein an der Welle 910  befestigter Arm 911 trägt einen Doppelkon  takt<B>912,</B> der leitend mit einem Schleifring  913 verbunden ist. Gleichachsig zu der Welle  910 ist eine Welle 914 angeordnet, die     einen     Arm 915 mit zwei dem Kontakt 912 gegen  überstehenden Kontakten 916 und 917 trägt.  Die Kontakte sind mit zwei auf der Welle  914 sitzenden Schleifringen 918 und 919  leitend verbunden. Ausserdem ist auf der  Welle 914 das Schneckenrad 920 eines  Schneckentriebes befestigt, dessen Schnecke  über einen zweiten Schneckentrieb 921 von  einem Motor 922 aus angetrieben wird. 923  ist der Anker eines polarisierten Relais, des  sen Wicklung mit 924 bezeichnet ist.

   Der  Anker trägt an seinem frei beweglichen Ende  einen Doppelkontakt 925, dem zwei feste  Kontakte 926 und 927 gegenüberstehen. 928  ist eine Batterie und 929 ein Motor, der eine  Spindel 930 betätigt. 931 ist eine mit Hilfe  der Spindel 930     längsversehiebliche    Spindel  mutter, an der eine Kontaktbürste 932 befe  stigt ist. 933 ist .ein Widerstand, der mit  Hilfe der Kontaktbrücke 932 mehr oder  weniger kurz geschlossen werden kann. E,  F und G sind drei parallel arbeitende Strom  erzeuger, deren Sammelschienen mit 934 und  935 bezeichnet sind.     936e,    936f,<B>9369</B> sind  Leistungszähler, auf deren Ankerachsen  Kollektoren 937e,     937f    und<B>9379</B> befestigt  sind.

   Diese Kollektoren sind ebenso aus  gebildet wie der     Kollektor    92.     Über     zwei Schleifbürsten und Schleifringe fliesst  ihnen der Strom einer Batterie 938 zu.  9,9e,     939f,    939g sind Schleifbürsten, von  denen bei dem Umlauf der Kollektoren  Stromimpulse wechselnder Richtung abge  nommen und den Wicklungen 940e, 940f,    9409 zugeführt werden. Diese Wicklungen  940 mit den zugehörigen Z-Ankern 941e,  941f, 9419 sind wiederum Nebenuhrwerke.  Die     Z-Anker    betätigen über Schnecken  triebe 942e, 942f, 9429 Wellen 943e,     9.13f.     9439, die in Aufbau und     Wirkungsweise    der  Welle 910 derselben Abbildung entsprechen.

    944e,     944f,    9449 sind drei Wellen, die der  Welle 914 derselben Abbildung entsprechen.  Sie werden über je zwei     Schneckentriebe    von  Motoren 945e,     945f,    9459 angetrieben. Der  Geschwindigkeitsunterschied der drei     @@rel-          lenpaare    943, 944 wird mit. den darüber für  die Wellen<B>910</B> und 914 dargestellten Mit  teln, das heisst also mit Hilfe an den Wel  len befestigter Kontakte und eines polarisier  ten Relais zur, Steuerung dreier     Regelan-          triebsmotore    946e, 946f, 9469 benutzt, von  denen je einer die Leistung eines der Strom  erzeuger E, F oder G beeinflusst.

   Die Anker  der - drei     Antriebsmotore        945 ,        9.15f,    9459  liegen unmittelbar an der Batterie 928, wäh  rend die Felder in Reihe unter     Vorschaltung     des Regelwiderstandes 933 an die Batterie  spannung gelegt sind. Ausserdem ist. zu jedem  Feld ein regelbarer Parallelwiderstand 947e,  9471, 9479 vorgesehen.  



  Die oben beschriebene Anordnung arbei  tet wie folgt:  Von der an der Übergabestelle L dem  Netz A zufliessenden Leistung wird der Lei  stungszähler 91 in Bewegung gehalten, so  dass von dem Kollektor 92 Stromimpulse mit  einer dem     Istwert    der Übergabeleistung ent  sprechenden Häufigkeit in die Fernleitungen  95 und 96 gesandt werden. Durch diese  Stromimpulse wird auf der Zentrale     B    durch  das Nebenuhrwerk 97, 98 über den     Sebnek-          kentrieb    99 die Welle 910 gedreht, und zwar  mit einer     Geschwindigkeit,    die dem     Istwert     der Übergabeleistung entspricht.

   Der Motor  922 treibt anderseits über die Schnecken  triebe 921 und 920 die Welle 914 mit einer  Geschwindigkeit, welche dem Sollwert der  bei L abzugebenden Leistung entspricht. So  lange     Istwert    und Sollwert gleich gross sind,  drehen sich die beiden Arme<B>911</B> und 915  mit gleicher Geschwindigkeit, so dass eine      Berührung     zwischen    den     Steuerkonta-Irten    912  und<B>916</B> oder 917 nicht zustande kommen  kann. Ändert sich jedoch der an der Über  gabestelle L ,gemessene     Istwert,    dann verän  dert sich dementsprechend die Geschwindig  keit des Kollektors 2 und damit die Häufig  keit der von ihr in die Fernleitung gesandten  Stromstösse.

   Die Welle 910 läuft also lang  samer oder schneller als die Welle 914, so  dass einer der Kontakte<B>916</B> oder 917 mit  dem Doppelkontakt 912 in Berührung  kommt. Unter der Voraussetzung,     da.ss    die  Berührung zwischen den Kontakten 912 und  916 zustande kommt, wird folgender Strom  kreis geschlossen : Von der Mitte der Bat  terie 928 über die Wicklung 924 des polari  sierten Relais, den Schleifring 913, die Kon  takte 912 und 916, den Schleifring 918 zum  Minuspol der Batterie 928. Dadurch wird der  Anker 923 des polarisierten Relais nach  rechts gelegt, so dass die Kontakte 925 und  927 miteinander in Berührung kommen.  Über diese     Kontakte    ist der     Anker    des Mo  tors 929 zwischen die Mitte der Batterie und  den Pluspol der Batterie geschaltet.

   Der  Motor 929     verstellt    jetzt mit Hilfe der Spin  del 930 die Brücke 932 und verändert da  durch den Widerstand desjenigen Stromkrei  ses, in dem die Felder der     Motore    945e bis  9459 liegen. Entsprechend der Änderung  des Widerstandes 933 ändert sich die Dreh  geschwindigkeit der     Motore    945e bis     c.    Da  durch wird ein Geschwindigkeitsunterschied  zwischen allen Wellen 943 und 944 erzeugt,  von dem in der oben beschriebenen Weise  eine Regelbewegung der     Motore    946e     bis;        g     eingeleitet wird.

   Diese     Motore    verstellen  sinngemäss die Geschwindigkeitsregler der  drei Stromerzeuger     E-G.    Die Verstellung  der Geschwindigkeitsregler hat eine entspre  chende Änderung der Leistungsabgabe der  einzelnen Maschinen zur Folge und die Ver  änderung dieser Leistungsabgabe wirkt sich  über die Leistungsmesser 936, die Kollek  toren 937, die Antriebe 940, 941 auf die  Wellen     94,3    aus, und zwar solange, bis die  Wellen 943 wieder mit derselben Geschwin  digkeit umlaufen, wie die Wellen 944. Die    Leistungsabgabe der einzelnen     Maschinen     wird also solange erhöht     bezw.    erniedrigt,       bis    an der Übergabestelle wieder die ge  wünschte Leistung gemessen wird.

   Dann  trennen sich die Kontakte<B>912</B> und 916 wie  der. und dadurch     wird    die ganze Regelan  ordnung stillgesetzt bis zum nächsten     Kon-          taktschluss    zwischen dem Kontakt 912 und  einem der beiden Kontakte 916 und 917.  



  Die Berührung der Kontakte 912 und 917  hat zur Folge, dass das polarisierte Relais  in entgegengesetzter Richtung vom Strom  durchflossen wird, dass sich infolgedessen der  Anker 923 mit seinem Kontakt 925 gegen  den linksliegenden Kontakt 926 anlegt, so  dass der Motor 929 in entgegengesetzter Rich  tung läuft. Der Widerstand     933    wird also  im entgegengesetzten Sinne wie vorhin be  schrieben, beeinflusst, so dass auch die Dreh  geschwindigkeit der     Motore        9.15e    bis 9 sich  entgegengesetzt ändert. Die Regelantriebe  946e bis     b    der drei Maschinen werden also  ebenfalls im entgegengesetzten Sinne beein  flusst.  



  Die einstellbaren Widerstände     9:17e    bis  haben den Zweck, die gewünschte     Lastvertei-          lung    zwischen den einzelnen Maschinen be  quem einstellen zu können. Diese Wider  stände ermöglichen nämlich das Verhältnis  der     Umlaufsgeschwindigkeiten    der drei An  triebsmotore 945e bis 9 innerhalb gewisser  Grenzen zu verändern.  



  Stehen die .zu regelnden Maschinen E,  F, G nicht in derselben Zentrale, sondern  sind zum Beispiel auf drei verschiedene Zen  tralen verteilt, dann ändert sich dadurch die  im Ausführungsbeispiel dargestellte Anlage  nur insofern, als an Stelle der einen Batterie  938 bei jedem Stromerzeuger eine besondere  Batterie aufgestellt ist. Dabei kann die aus  den Positionen 97 und 933 und 940 und 947  bestehende Regeleinrichtung an     ein3r    belie  bigen Stelle untergebracht sein. An dersel  ben Stelle kann auch eine einzige Batterie  938 aufgestellt werden, wenn man eine Ver  mehrung der zu den einzelnen Stromerzeu  gern führenden Leitungen mit in Kauf  nimmt.      Mit Hilfe des Erfindungsgegenstandes ist  es schliesslich möglich, die bisher übliche Me  thode des Zusammenarbeitens mehrerer Netze  wesentlich zu verbessern.

   Bisher konnte man  nämlich zwei Netze nur an einem Punkte  koppeln, so dass bei einer Störung der Ver  bindungsleitung beide Netze völlig vonein  ander getrennt wurden. Dadurch wurden  meist sehr schwere Betriebsstörungen hervor  gerufen, weil das die Grundlast deckende  Netz dem Einfluss der     Steuerfrequenz    des,  die Spitzenlast aufbringenden Netzes entzo  gen war.

   Dieser Nachteil der bisher übli  chen Netzkopplung lässt sieh mit Hilfe des  Erfindungsgegenstandes dadurch     vermeiden,          da.ss    an mehreren Stellen Verbindungsleitun  gen zwischen den Netzen vorgesehen werden,        & n    jeder Verbindungsleitung ein     Messwerk     für die Übergabeleistung angeordnet ist und       Mittel    vorgesehen sind, um die einzelnen     Mess-          werte    zu addieren. In der Zeichnung sind  zwei Ausführungsbeispiele dargestellt, aus  denen vor allem besondere Mittel zur Addi  tion der einzelnen     Messwerte    zu ersehen  sind.  



  In den     Abb.    8 und 9 sind mit 950 und  951 Leitungsteile, zum Beispiel zweier Ring  netze bezeichnet. 952, 953 und 954 sind drei  Verbindungsleitungen zwischen diesen beiden  Netzen, die zweckmässig möglichst weit ent  fernt voneinander angeordnet werden. Die  drei; Übergabestellen sind mit A, B und C  bezeichnet. Die durch die Verbindungslei  tungen     fliessende    Übergabeleistung     wird     von     Wattmetern    955 gemessen.  



  In dem in der     Abb.    8 dargestellten Aus  führungsbeispiel sind die Anker dieser Watt  meter gekoppelt mit Kollektoren 956. Durch  Bürsten 957 sind die     Kollektorsegmente    über  einen Schleifring mit dem Pluspol einer Bat  terie 958 über Relais 959 verbunden. Schleif  bürsten 960, die auf dem     Kollektorumfang     aufliegen, stehen mit dem Minuspol der Bat  terie 958 in Verbindung.

   Die Batterie 958  mit den drei Relais 959, von diesen Re  lais betätigte Kontakte und drei gleich  grosse Kondensatoren 961 befinden sich zum    Beispiel auf der Station B, die ungefähr  in der Mitte zwischen den Stationen A und  C liegen möge. 962 ist ein Gleichstromzäh  ler und 963 ein Kollektor. der in seiner Aus  bildung den Kollektoren 956     entspricht.    Die  beiden Bürsten 964 und 965 des Kollektors  963 stehen mit zwei Fernleitungen<B>951</B> und  96 in Verbindung. Diese Fernleitungen 95  und 96 entsprechen den mit den gleichen  Bezugsziffern versehenen Fernleitungen der       Abb.    7.  



  Die oben beschriebene Anordnung arbei  tet wie folgt:  Von dem Netz<B>951</B> soll an das Netz 950  eine bestimmte Übergabeleistung abgegeben  werden. Diese Übergabeleistung kann sich  beliebig verteilen auf die drei Übergabestel  len A, B und C. An jeder dieser drei Über  gabestellen wird der Zähler 955 mit. einer  der Übergabeleistung entsprechenden Ge  schwindigkeit umlaufen. Mit einer dieser       Umlaufsgeschwindigkeit    entsprechenden Häu  figkeit werden die beiden Bürsten 957 und  960 durch den Kollektor kurz     gescblossen.     Dadurch wird von der auf der Station B be  findlichen Batterie 958 ein Strom über das  zu dem betreffenden     Kollektor    956 gehörige  Relais 959 gesandt.

   Infolgedessen zieht das  betreffende Relais 959 seinen Anker an und  legt dabei die an dem Anker befestigten bei  den Kontakte um. Dadurch wird der Kon  densator 961 in umgekehrter Richtung in  einen Kreis     geschaltet,    der aus der Batterie  958 den Gleichstromzähler 962 und den Kon  densator 961 besteht. Infolgedessen wird der  Kondensator umgekehrt aufgeladen und die  ser Ladestrom fliesst über den Gleichstrom  zähler 962. Bei Unterbrechung des Steuer  stromkreises durch den Kollektor 956 fällt  der Anker des Relais ab und schaltet da  durch den Kondensator 961 wiederum in  umgekehrter Richtung an den Batteriekreis,  so dass der Zähler 962 seinen zweiten Strom  kreis erhält.

   Dieser Vorgang wiederholt. sich  mit einer Häufigkeit, welche durch die     Um-          drehungSgeschwrindigkeit    des Kollektors 956  gegeben ist. Die Batterie 958 und der Gleich  stromzähler 962 sind allen drei Kondensa-           torkreisen    gemeinsam, so dass sämtliche Um  ladestösse der drei Kondensatoren 961 über  den Gleichstromzähler 962 fliessen. Die  Drehgeschwindigkeit des Gleichstromzählers  962     entspricht    also der Häufigkeit aller von  den drei Kollektoren 956 in die Relais 959  gesandten Stromstösse. Demnach ist die Dreh  geschwindigkeit des Gleichstromzählers ein  Mass für die Summe der     Übergabeleistungen     in den Stationen A, B und C.

   Von dem  Gleichstromzähler 962 wird ein Kollektor  963     angetrieben,    der in seiner Wirkungs  weise dem Kollektor 92 der     Abb.    7 ent  spricht. Durch den Kollektor 963 werden  in die Fernleitungen 95 und 96 seiner Dreh  geschwindigkeit entsprechend Stromstösse ge  schickt. Von diesen Fernleitungen aus wird  dann der Regelvorgang in derselben Weise  durchgeführt wie bei dem Ausführungsbei  spiel gemäss     Abb.    7.  



  In der     Abb.    9 ist eine andere Ausfüh  rungsform dargestellt, und zwar wird hier  in der Übergabestelle A von dem Zähler 955  ein Kollektor 966     angetrieben,    der über  zwei Fernleitungen den Stromkreis einer auf  der Station B stehenden Batterie 967 vor  übergehend schliesst. In diesem Stromkreis  liegt     e,>n    Relais 968, von dem das Feld eines       Nebenuhrtriebes    969 bei Anzug und Abfall  umgekehrt erregt     wird.    Der Z-Anker treibt -das  eine Seitenrad 971 eines     Planetentriebes    an,  dessen anderes Seitenrad 972.     mit    dem An  ker 955 des zur Station B gehörenden Watt  meters fest verbunden ist.

   Das Planetenrad  973 ist     gelagert    auf einer Achse 974, auf  der das Rad 972 mit dem Anker 955 lose  drehbar gelagert sind. Ausserdem trägt die  Welle 974 einen Kollektor 975, von dem  aus der Stromkreis einer Batterie 976 perio  disch geöffnet und geschlossen wird. Die       Batterie    976 befindet sich auf der Station  C. In ihrem über den Kollektor 975 geführ  ten Stromkreis liegt ein Relais<B>977,</B> von des  sen Anker das Feld 978 eines     Nebenuhrtrie-          bes    periodisch in umgekehrtem Sinn an die  beiden Hälften der Batterie 976 geschaltet  wird.

   Der Z-Anker 979 des     Nebenuhrtriebes     treibt das Seitenrad 980 eines Planeten-         triebes    an, dessen anderes Seitenrad 981 von  dem Anker 955 des zur Station C gehören  den     Wattmeters    in Drehung versetzt wird.  Das frei drehbare Planetenrad 982 betätigt  einen Kollektor 983, der einen über die Fern  leitungen 95 und 96 führenden     Stromkreis     periodisch unterbricht.  



  Die Wirkungsweise dieser Anordnung  ergibt sich aus folgender Überlegung:  Es sei angenommen, dass die drei Watt  meter 955 die gleiche     Arbeitscharakteristik     haben, dass ferner die Polzahl des Feldes  969 des     Nebenuhrtriebes    so gewählt ist, dass  der Z-Anker 970 ebenso schnell rotiert     wie     der steuernde Kollektor 966 und dass schliess  lich der     Nebenuhrtrieb    978 ebenso wie der       Nebenuhrtrieb    969 ausgebildet ist. Unter  diesen Umständen wird die Drehung des       Wattmeterankers    955 der Station A auf den  Z-Anker 970 so übertragen, dass dieser mit  derselben Geschwindigkeit wie der Anker  des Wattmeters umläuft.

   Bei stillstehendem  Seitenrad 972 würde er also dem Planeten  rad     973    die halbe Drehgeschwindigkeit er  teilen. Der von dem Planetenrad 973 an  getriebene Kollektor 975 hat aber die dop  pelte     Lamellenzahl    wie der Kollektor 966,  infolgedessen läuft der von dem Kollektor  975     gesteuerte    Z-Anker<B>979</B> mit der doppel  ten     Geschwindigkeit    wie der Kollektor 975,  das heisst also, mit derselben     Gesehwindig-          k        eit    wie der Anker 955 des Wattmeters auf  der Station A um.

   Wenn nun auch der       W        attmeteranker    955 der Station C stillsteht,  wird das Planetenrad 982 und damit der  Kollektor 983 mit der halben Geschwindig  keit des Z-Ankers 979, das heisst also auch  mit .der halben Geschwindigkeit des Watt  meterankers 955 der Station A angetrieben.  Da     deT    Kollektor 983 die doppelte Segment  zahl hat wie der Kollektor 966, werden, so  lange nur das Wattmeter 955 angetrieben  wird, in die Fernleitungen 95 und 96 ebenso  viel Stromstösse geschickt, als von dem Watt  meter 955 mit Hilfe des Kollektors 966 er  zeugt werden.

   Das     Planetengetriebe    971,  972, 973 dient dann dazu, die Geschwindig  keit des Wattmeters 955 auf der Station B      zu addieren zu der Geschwindigkeit des  Wattmeters 955' auf Station A und zu der  Summe dieser beiden Geschwindigkeiten  wird schliesslich durch das Planetengetriebe  981, 982, 983 die Geschwindigkeit des Watt  meters 955 auf den Station C hinzugefügt.  Die von dem     Kollektor    983 auf die Fernlei  tungen 95 und 96 gesandte Anzahl von       Stromstössen    entspricht also der Summe der  Stromstösse, welche von den     Wattmetern    955  der drei Stationen<I>A, B</I> und C ausgesandt       würden,    wenn jedes dieser Wattmeter einen  Kollektor 966 betätigte.

   An die Fernleitun  gen 95 und 96 schliesst ebenso wie in     derAbb.8     die in der     Abb.    7 angegebene Regelanord  nung an.

Claims (1)

  1. PATENTANSPRUCH: Vorrichtung zur Regelung von Betriebs grössen, bei der ein Zwischenglied in Ab hängigkeit von dem augenblicklichen Wert der Betriebsgrösse angetrieben wird und die Regelbewegung vom Unterschiede der Ge schwindigkeit des Zwischengliedes und eines Vergleichsgliedes abgeleitet wird, dadurch gekennzeichnet, dass dass Zwischenglied durch eine Folge von Impulsen schrittweise angetrieben wird, die von einem Messgerät für die zu regelnde Grösse geliefert werden und deren . Häufigkeit von dem augenblick lichen Wert der Betriebsgrösse abhängt. UNTERANSPRüCHE 1.
    Vorrichtung nach Patentanspruch, ge kennzeichnet, durch einen Zähler, der die zu regelnde Grösse misst -Lind elektri- sche Stromstösse steuert, deren jeder einen das Zwischenglied antreibenden Anker in Bewegung setzt. 2. Vorrichtung nach Unteranspruch 1, da durch gekennzeichnet, dass das Ver gleichsglied durch Stromstösse von kon stanter Häufigkeit schrittweise weiter bewegt wird. 3.
    Vorrichtung nach Unteranspruch 2, da durch gekennzeichnet, da.ss zum Antrieb eines schrittweise zu bewegenden Gliedes ein Z-Anker dient, der durch zwei im Winkel zueinander angeordnete, durch Stromstösse wechselnder Richtungen er regte Spulen schrittweise weiter gedreht wird. 4. Vorrichtung nach Unteranspruch 3, ge kennzeichnet durch ein von Stromstössen gleicher Richtung gesteuertes Empfangs relais, dessen Anker bei Erregung des Relais einen Stromstoss in der einen. Rich tung, bei unerregtem Relais in der an dern Richtung durch die Spulen des Schrittschaltwerkes sendet. 5.
    Vorrichtung nach Unteranspruch 3, da durch gekennzeichnet, dass zur Erzeu gung von das Vergleichsglied antreiben den Stromstössen eine Zählerscheibe dient. 6. Vorrichtung nach Unteranspruch 5, da durch gekennzeichnet, dass die Geschwin digkeit der Zählerscheibe regelbar ist, um die Häufigkeit der Schritte des V er- gleichsgliedes einstellen zu können. 7.
    Vorrichtung nach Unteranspruch 5. da durch gekennzeichnet, dass die Zähler- scheihe durch ein spannungsabhängiges Feld gebremst wird, um den Einfluss der Spannungsschwankungen auf die Ge schwindigkeit der Scheibe innerhalb be liebiger Grenzen aufzuheben. B. Vorrichtung nach Patentanspruch, da durch gekennzeichnet, dass die Geschwin digkeit des Vergleichsgliedes von irgend welchen für die Regelung massgebenden Grössen abhängig ist, wobei das Ver gleichsglied schrittweise bewegt werden kann. 9.
    Vorrichtung nach Unteranspruch 8 zur Regelung der Luftzufuhr zu dem Ver- brennungsTaum einer Gasmaschine, eines Dampfkessels etc., dadurch gekennzeich net, dass die Geschwindigkeit des Ver gleichsgliedes von der Menge des zuge führten Brennstoffes abhängig ist. 10. Vorrichtung nach Patentanspruch, da durch gekennzeichnet, dass die Strom- Stösse zur Steuerung des Zwischenglie des durch einen Synchronmotor erzeugt werden, der von dem zu regelnden Wech selstrom angetrieben wird. 11.
    Vorrichtung nach Patentanspruch, da durch gekennzeichnet, dass die schritt weisa Bewegung des Vergleichsgliedes durch ein nach der einzuregelnden Fre quenz abgestimmtes Pendel bestimmt wird. 12. Vorrichtung nach Unteranspruch 8, da durch gekennzeichnet, dass das Zwischen glied und das Vergleichsglied durch einen Leistungszähler und einen Blind leistungszähler angetrieben werden und bei der Bemessung der Zählerumlaufs- za.hlen oder der mechanischen Überset zungen die Tangentenfunktion des kon stanten einzuregelnden Phasenverschie- bungswinkels berücksichtigt ist. 13.
    Vorrichtung nach Patentanspruch, da durch gekennzeichnet, dass das Zwischen glied und das Vergleichsglied durch um laufende Arme gebildet werden, deren einer einen Kontakt trägt, welcher zwi schen verstellbaren Kontakten des andern Gliedes liegt. 14. Vorrichtung nach Patentanspruch, da durch gekennzeichnet, _dass die Kontakte des Zwischengliedes oder des Vergleichs gliedes federnd angeordnet sind, und dass die Durchbiegung der Federn eine Ver grösserung der Regelgeschwindigkeit ver anlasst. 15.
    Vorrichtung nach Patentanspruch, da durch gekennzeichnet, dass gleichzeitig mit jeder Regelbewegung die Geschwin digkeit eines der beiden Glieder vorüber gehend so verändert wird, dass die die Regelbewegung auslösende gegenseitige Lage der beiden, Glieder wieder aufge hoben wird. 16. Vorrichtung nach Unteranspruch 15, da durch gekennzeichnet, dass der Regel widerstand eines Zählermotors, der zum Antrieb des Vergleichsgliedes dient, wäh rend der Ausführung eines Regel schrittes vorübergehend verändert wird. 17. Vorrichtung nach Unteranspruch 16"da- durch gekennzeichnet, dass die Grösse der Regelschritte abhängig von der Stellung des Regelorganes ist. 18.
    Vorrichtung nach Unteranspruch 2, da durch gekennzeichnet, dass die Entfer nung der Schaltarme voneinander ver schieden gross bemessen ist. 19. Vorrichtung nach Patentanspruch zur Regelung mehrerer parallel arbeitender Energieerzeuger, dadurch gekennzeich net, dass durch ein gemeinsames Regel glied Einzelgrössen verhältnisgleich ver ändert werden, deren jede die Leistung eines Energieerzeugers eindeutig beein flusst. 20. Vorrichtung nach Unteranspruch 19, da durch gekennzeichnet, dass die Kopplun gen zwischen dem Regelglied und Or ganen, von denen die Einzelgrösse er zeugt bezw. dargestellt werden, einstell bar ist. 21.
    Vorrichtung nach Unteranspruch 19, da durch gekennzeichnet, dass für jeden Energieerzeuger ein Paar besonderer Re golglieder vorgesehen sind, von welchen das eine in Abhängigkeit von der je weiligen Leistung des zugehörigen Ener gieerzeugers gesteuert wird; während das andere Glied von einer besonderen Steuereinrichtung beeinflusst wird, die den Sollwert der Gesamtleistung mit dem Istwert vergleicht. 22.
    Vorrichtung nach Unteranspruch 19, zur Regelung auf eine bestimmte Übergabe leistung zwischen Energieverteilernetzen, dadurch gekennzeichnet, dass an meh reren Verbindungsstellen zwischen den Netzen je ein Messwerk für die Über gabeleistung angeordnet ist, und Mittel vorgesehen sind, um die einzelnen Mess- werte zu addieren.
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