CH148296A - Verfahren zur Herstellung einer gleichzeitigen Verbindung von Teilnehmern in Fernsprechanlagen. - Google Patents

Verfahren zur Herstellung einer gleichzeitigen Verbindung von Teilnehmern in Fernsprechanlagen.

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CH148296A
CH148296A CH148296DA CH148296A CH 148296 A CH148296 A CH 148296A CH 148296D A CH148296D A CH 148296DA CH 148296 A CH148296 A CH 148296A
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Elektricitaets-Gese Allgemeine
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Aeg
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  • Cable Transmission Systems, Equalization Of Radio And Reduction Of Echo (AREA)

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  Verfahren zur Herstellung einer gleichzeitigen Verbindung von Teilnehmern  in Fernsprechanlagen.    Die Erfindung bezieht sich auf ein Ver  fahren zum Verbinden von     Telephonteilneh-          mern,    welches ermöglicht, dass bis zu einer  bestimmten Grenzanzahl eine beliebige An  zahl von Teilnehmern gleichzeitig miteinan  der     telephonisch    verkehren können. Solche  Verbindungen bezeichnet man mit     "Konfe-          renztelephonie".    Die     Fig.    1 zeigt schematisch  eine solche Anordnung. Die einzelnen Dop  pelleitungen kommen von den Teilnehmern,  welche alle gleichzeitig miteinander verbun  den sein sollen.

   Das Aggregat     S,    welches  diese Verbindung bewerkstelligt, ist nur sche  matisch angedeutet.  



  An ein solches Aggregat muss nun die  Bedingung gestellt werden, dass es von jeder       Anschlussseite    aus gesehen den Wellenwider  stand der betreffenden anzuschliessenden Lei  tung hat. Diese Forderung muss unbedingt  erfüllt sein, da sonst ein     Verstärkerbetrieb,     der genau angepasste Wellenwiderstände er  fordert, unmöglich wäre. Ferner muss gefor-         dert    werden, dass diese     "Anpassung"    richtig  ist, unabhängig davon, ob an dem für     n-Teil-          nehmer    eingerichteten Aggregat alle     n-An-          schlüsse    belegt sind oder nicht.  



  Diese Aufgabe wird gemäss der Erfindung  dadurch gelöst, dass alle     n-Doppelleitungen     an zwei     Zentralklemmen        parallel    angeschlos  sen werden, und zwar unter     Vorschaltung          eines    geeigneten Widerstandes 9     (Fig.2).     Dieser Widerstand wird erfindungsgemäss so  bemessen, dass der Eingangswiderstand für  sämtliche Anschlüsse gleich dem Wellenwider  stand der betreffenden Leitung ist. Die prak  tischen Verhältnisse liegen so, dass man für  alle zu verbindenden Leitungen gleiche Wel  lenwiderstände voraussetzen kann.  



  Sind nun an alle     n-Klemmen    Doppelleitun  gen mit gleichem Wellenwiderstand     ,ss    ange  schlossen, so ist der zwischen zwei Klemmen  liegende Eingangswiderstand     Wgegeben    durch  
EMI0001.0025  
   Macht man nun erfin-           dungsgemäss   
EMI0002.0002  
   so erhält man  wie gefordert     W    =     ,s3.    Aus Symmetriegrün  den empfiehlt es sich, diesen Widerstand zu  zwei gleichen Teilen auf beide Adern der  Doppelleitung zu verteilen. Es liegen dann  an den beiden Zentralklemmen je     n-Wider-          stände    von der Grösse
EMI0002.0007  
   an deren En  den die zu verbindenden Leitungen angelegt  werden.

   Ist irgend ein zur Verfügung stehen  der Anschluss unbenutzt, so können zum Bei  spiel die betreffenden freien Widerstandsen  den durch einen Widerstand von der Grösse  überbrückt werden, um die elektrischen  Verhältnisse für die andern Leitungen nicht  zu stören. Die Verwirklichung dieser Wider  stände 9, die im ganzen Frequenzbereich der  angeführten Bedingungen genügen müssen,  bietet keine Schwierigkeiten. Diese Wider  stände sind, abgesehen von einem reinen  Zahlenfaktor, identisch mit dem Wellenwider  stand der Leitungen. Man kann daher zu       ihrerVerwirklichung    alle bekannten Leitungs  nachbildungen verwenden, die denselben     Fre-          quenzverlauf    des Widerstandes haben, wie  der Wellenwiderstand der betreffenden Lei  tungen.  



  Der Vorteil des Verbindungsverfahrens  gemäss der Erfindung liegt in der vollkom  menen Reflexionsfreiheit, die wegen der bei  solchen Anlagen unvermeidlichen Verstärker  gefordert werden muss. Gegenüber diesem  Vorteil fällt der zusätzliche Energieverlust    in den jeder Doppelleitung vorgeschalteten  Widerständen praktisch nicht ins Gewicht.

Claims (1)

  1. PATENTANSPRUCH: Verfahren zur Herstellung einer gleich zeitigen Verbindung von bis n-Teilnehinern in Fernsprechanlagen, dadurch gekennzeich net, dass man zwei Zentralanschlussklemmen verwendet, an welche alle zu verbindenden Doppelübertrager unter Vorschaltung eines Widerstandes N n-2 angeschlossen n werden, wobei ,8 den Wellenwiderstand der Leitungen bedeutet. <B>UNTERANSPRÜCHE:</B> 1. Verfahren nach Patentanspruch, dadurch gekennzeichnet, dass die Widerstände zu gleichen Teilen auf Hin- und Rücklei tung verteilt werden. 2.
    Verfahren nach Patentanspruch und Un teranspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass bei weniger als n-Teilnehinern die Enden der freien Widerstände über einen Widerstand ,ss angeschlossen werden. 3. Verfahren nach Patentanspruch und Un teransprüchen 1 und 2, dadurch gekenn zeichnet, dass die zu verbindenden Leitun gen unter Zwischenschaltung eines Ver stärkers angeschlossen werden.
CH148296D 1929-05-25 1930-05-22 Verfahren zur Herstellung einer gleichzeitigen Verbindung von Teilnehmern in Fernsprechanlagen. CH148296A (de)

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