CH148466A - Verfahren zur Herstellung eines imprägnierten, räucherfähigen Pergamentkunstdarmes. - Google Patents
Verfahren zur Herstellung eines imprägnierten, räucherfähigen Pergamentkunstdarmes.Info
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Description
Verfahren zur Herstellung eines imprägnierten, räucherfähigen Pergamentkunstdarmes. Den Gegenstand der Erfindung bildet ein Verfahren zur Herstellung eines imprägnierten, räucherfähigen Pergamentkunstdarmes, wel cher die Haltbarkeit der damit hergestellten Würste erhöht, dadurch gekennzeichnet, dass Pergamentkunstdarm mit einem Präparat be handelt wird, welches einen roten Farbstoff .des Wirbeltierorganismus enthält.
Umfassende Versuche haben ergeben, dass Würste mit einem Kunstdarm aus Pergament haltbarer werden, wenn der Kunstdarm räucher- fähig gemacht wird.
Die bisher verwendeten künstlichen Wurst hüllen aus Pergamentpapier konnten haupt sächlich nur zur Erzeugung roher Würste Verwendung finden. Die Konservierung der Würste durch Rauch war nicht möglich, weil das Pergamentpapier die Rauchgase nicht aufnimmt. Die Wurst hatte daher ein absto ssendes Aussehen, und die Wurstmasse bildete den besten Nährboden für verschiedene Mikro- organismen, weshalb die Würste solcher Art schwer verkäuflich waren.
Um mittelst Pergamentkunstdarm herge- gestellten Würsten die gewünschte Räucher- farbe, wie sie durch Räucherung der in Na turdärme gefüllten Würste erzielt wird, zu geben, wird der Pergamentdarm gemäss dem Verfahren der Erfindung zum Beispiel mit Hämoglobin behandelt.
Der Gegenstand der vorliegenden Erfin dung unterscheidet sich wesentlich von den bekannten Verfahren zur Herstellung künst licher Wurstdärme, gemäss welchem ein Ge webe mit zerkleinertem, frischem Fleisch, ge gebenenfalls unter Zusatz von Blutplasma und Blutserum als Verbindungsmittel, bestrichen oder imprägniert wird.
Dieses Verfahren hat lediglich den Zweck, die Poren des mullartigen Gewebes, welches für diese Därme verwendet wird, zu ver stopfen. Gemäss der vorliegenden Erfindung wird einerseits ein Kunstdarm aus Pergament verwendet, anderseits braucht gemäss der vorliegenden Erfindung nicht frisches Fleisch beziehungsweise Blutplasma und Blutserum verwendet zu werden, sondern es kann das Hämoglobin auch in der haltbaren, trockenen Form zur Verwendung gelangen.
Ausser Hämoglobin können für das Ver fahren gemäss der Erfindung auch andere, einen roten Farbstoff des Blutes, beziehungs weise des Fleisches enthaltende Stoffe wie Oxyhämoglobir) und Alyochrom verwendet werden.
Ausführungsbeispiel: Der Kunstdarm aus Pergamentpapier wird mit einer wässerigen Lösung von Hämoglobin behandelt. Diese Behandlung kann durch Be streichen, Eintauchen oder auf anderegeeignete Art erfolgen.
Zweckmässig werden die mit Hämoglobin und dergleichen behandelten Kunstdärme nach träglich mit einer Harzlösung überzogen. Als Harzlösung kann beispielsweise eine alkoho lische oder eine ammoniakalische Lösung ver wendet werden. Der Harzüberzug bewirkt eine Fixierung dies Hämoglobins.
Claims (1)
- PATENTANSPRUCH: Verfahren zur Herstellung eines impräg nierten, räucherfähigen Pergamentkunstdar mes; welcher die Haltbarkeit der damit her gestellten Würste erhöht, dadurch gekenn zeichnet, dass Pergamentkunstdarm mit ei- nem Präparat behandelt wird, welches einen roten Farbstoff des Wirbeltierorganismus enthält. UNTERANSPRüCHE 1. Verfahren nach Patentanspruch, dadurch gekennzeichnet, dass der Kunstdarm mit einem Präparat behandelt wird, welches einen roten Farbstoff des Blutes enthält. 2. Verfahren nach Patentansprucb und Un teranspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass der Kunstdarm mit Hämoglobin be handelt wird, 3.Verfahren nach Patentanspruch und Un teranspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass der Kunstdarm mit Oxyhämoglobin be handelt wird. 4. Verfahren nach Patentanspruch, dadurch gekennzeichnet, dass der Kunstdarm mit einem Präparat behandelt wird, welches den roten Farbstoff des Fleisches enthält. 5. Verfahren nach Patentanspruch und Un teranspruch 5, dadurch gekennzeichnet, dass der Kunstdarm mit Myochrom behan delt wird. 6. Verfahren nach Patentanspruch, dadurch gekennzeichnet, dass der mit dem Präparat behandelte Kunstdarm mit einer Harzlö sung überzogen wird, um das den roten Farbstoff des Wirbeltierorganismus ent haltende Präparat zu fixieren.
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