CH148473A - Entnahmevorrichtung an Druckflaschen mit flüssiger Kohlensäure. - Google Patents

Entnahmevorrichtung an Druckflaschen mit flüssiger Kohlensäure.

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CH148473A
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  Entnahmevorrichtung an     Druckflaschen    mit     flüssiger    Kohlensäure.    Gegenstand der Erfindung ist eine an  flüssige Kohlensäure enthaltende Druckflaschen  anzubringende Entnahmevorrichtung, welche  in einem vom Kopf der Flasche ausgehenden       Kapillarrohr    besteht.  



  Um die Kohlensäure aus derartigen Druck  flaschen entnehmen zu können, hat man be  reits tief in die Flaschen hineinreichende       Steigerohre    verwandt. Diese haben jedoch  den Nachteil, dass sich beim Austritt der  Kohlensäure aus der Flasche infolge der  plötzlichen Expansion     festeKohlensäure    bildet.

    Die Bildung fester Kohlensäure bei Entnahme  von Kohlensäure aus mit gewöhnlichen Steige  rohren versehenen Flaschen ist jedoch beson  ders, wenn man die Kohlensäure als Druck  gas     benutzen    will, ausserordentlich unerwünscht,  weil die Bildung fester Kohlensäure Ver  stopfungen bewirkt, die darauf zurückzuführen  sind, dass die bei der Expansion eintretende  Abkühlung in die Austrittsöffnung und in  die in den üblichen weiten     Steigerohren    nur  langsam strömende flüssige Kohlensäure zu-    rückgeleitet wird, beziehungsweise dass der  Temperaturabfall durch die langsam strömende  flüssige Kohlensäure nicht schnell genug über  wunden werden kann.

   Um diese nachteiligen  Wirkungen auszuschalten, hat man bisher  in der Weise verfahren, dass man das Aus  trittsrohr der Kohlensäure     (Anschlussrohr)     ausserhalb der Flasche heizte, um die Koh  lensäure restlos zu vergasen.  



  Der Erfindung liegt nun die neue Er  kenntnis zugrunde, dass man in einfacherer  und besserer Weise das Auftreten fester  Kohlensäure in und hinter der Austrittsöff  nung durch eine bestimmte     Dimensionierung     des     Steigerohres    verhindern kann. Sie sieht  daher die Ausbildung des     Steigerohres    als       Kapillarrohr    vor.  



  Bei Verwendung eines     Kapillarrohres     treten weder Verstopfungen durch Vereisung  noch sonst eine Bildung fester Kohlensäure  auf. Dies ist darauf zurückzuführen, dass ein       Kapillarrohr    in der Zeiteinheit nur eine ge  ringe Menge Kohlensäure austreten lässt,      nämlich so wenig, dass diejenige Wärme,  welche in der gleichen Zeit der Umgebung,  nämlich den Apparateteilen und der schnell  strömenden und dadurch ihre Wärme schneller  abgebenden flüssigen Kohlensäure entnommen  werden kann, ausreicht, um die durch die  Expansion auftretende     Abkühlung    und deren  Rückleitung auszugleichen, das heisst eine  Vereisung der in dieser Zeit durchlaufenden       Kohlensäuremenge    zu verhindern.  



  Um die wirksame Länge des bis zum  Boden der Stahlflasche reichenden Kapillar  rohres zu erhöhen, gibt man diesem zweck  mässigerweise eine gewundene Form.  



       ITm    die Kohlensäure bei stehender Flasche  restlos entnehmen zu können, wird das     Ka-          pillarrohr    zweckmässig in an sich     bekannter     Weise ganz oder nahezu bis auf den Boden  der Flasche geführt.

Claims (1)

  1. PATENTANSPRUCH: Entnahmevorrichtung an Druckflaschen mit flüssiger Kohlensäure, bestehend aus einem vom Kopf der Flasche ausgehenden Steigerohr, dadurch gekennzeichnet, dass das Steigerohr als Kapillarrohr ausgebildet ist. LTNTERANSPRüCHE 1. Entnahmevorrichtung nach Patentanspruch, dadurch gekennzeichnet, dass das als Ka- pillarrohr ausgebildete Steigerohr bis auf den Boden der Flasche reicht. 2.
    Entnahmevorrichtung nach Patentanspruch, dadurch gekennzeichnet, dass das als Ka- pillarrohr ausgebildete Steigerohr eine ge wundene Form hat.
CH148473D 1929-09-23 1930-09-23 Entnahmevorrichtung an Druckflaschen mit flüssiger Kohlensäure. CH148473A (de)

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