CH148542A - Selbsttätige Schweissmaschine. - Google Patents

Selbsttätige Schweissmaschine.

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CH148542A
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Gasaccumulator Sv Aktiebolaget
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Gasaccumulator Svenska Ab
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Description


  Selbsttätige     schweissmaschine.       Die vorliegende Erfindung bezieht sich  auf eine Maschine zum selbsttätigen Schwei  ssen von Arbeitsstücken, zum Beispiel     Ble-          ehen.    Dieselbe ist aber auch zum Schwei  ssen von Arbeitsstücken solcher Dicke     ver-          wendbaT,    bei welchen Zusatzmaterial, ver  wendet werden     muss.    Diese     Schweissung     wurde bis jetzt hauptsächlich mit der Hand       aus-geführt,    was mit gewissen Nachteilen  verbunden war.

   Die wichtigsten, Nachteile  der     Handschweissung    bestehen darin,     dass    die  Arbeitskosten verhältnismässig hohe sind und  vor allem,     dass    die Beschaffenheit der  Schweissfuge von der wechselnden persönli  chen Fähigkeit und Sorgfalt bei der     Aus-          füll-rung    der     Schweissung    abhängig ist. Es  wurden zwar     auoh    schon Schweissmaschinen  verwendet, bei denen das Arbeitsstück     bezw.     die Arbeitsstücke in der Maschine festge  spannt wurden.

   Wenn indessen grössere Ge  genstände, zum Beispiel-     Bleelizylinder    und  Gefässe geschweisst werden sollen, würde eine  Maschine mit Vorrichtung zum Aufspannen    solch grosser Arbeitsstücke sehr umfangreich  und kostspielig ausfallen. Nach der vorlie  genden Erfindung werden diese dadurch     vor-          mieden,        dass    die Maschine so kleine     Abines-          sungen    und ein so geringes Gewicht aufweist,       dass        sie    auf den     Arbeits,stücken        anoebracht     und von denselben getragen werden kann,

    und     dass    mechanische Hilfsmittel zum Fort  bewegender Maschine     au±    dem Arbeitsstück  vorgesehen sind.  



  Die Maschine kann sowohl für     elektriselie     als auch für autogene     SeUweissung.        beispiels-          -weise    mit     Sauers-toff-Acetylengasflamme,    ein  gerichtet sein.

   In beiden Fällen kann die  treibende ]Kraft der Maschine zu ihrer Be  wegung auf dem     Arb#pitsstüoli    in     verssslile-          deuer    Weise leicht zugeführt werden, ent  weder durch einen direkt auf der Maschine  angebrachten Motor, beispielsweise durch  einen     Verbrennungs-,    Wasser- oder Elektro  motor, oder auch durch einen mit     Pressluft     oder mit den Schweissgasen getriebenen     Mo-          toi,    oder auch durch mechanische Kraftüber-           tragung    von aussen in einer zweckmässigen  Weise.

   Zur Bewegung der Maschine auf dem       Arbeifsstück    können Treibräder, die von einer  Kraftquelle getrieben -werden und zum Tra  gen der     Masehine    auf dem Arbeitsstück     die-          neii,    oder es kann auch eine andere zweck  mässige Vorrichtung verwendet werden, zum  Beispiel     Zahnstangenantrieb,    wobei die     Ma-          seliine        duie'h    Räder oder Schlitten auf dem  Arbeitsstück ruhen kann.

   Der bei elektrischer       Schweissung    für -den Lichtbogen erforderliche  Strom     bezw.    die für die Schweissflamme er  forderlichen Gase können in einer beliebigen,  zweckmässigen Weise zugeführt werden.  



  In gewissen Fällen ist die Maschine mit  einer Vorrichtung zum Bearbeiten der Fuge,  zum Beispiel durch Hämmern oder Pressen'  ausgerüstet Die Zusammenziehung des Ma  terials wird     *hierduroii    vermieden, oder ver  mindert, und die Struktur -der     Schweissfüge,     -wird mehr     feinkristallinisch,    zu welchem  Zwecke diese Bearbeitung auszuführen ist,  wenn die Fuge mit     gescbmolzenem    oder       halbgeschmelzenem    Metall gefüllt ist. Um  die. bei der     Schweissung        entsteliende    Wärme  von der Maschine zu entfernen, sowie auch  die Arbeitsstücke abzukühlen, ist zweck  mässig ein Ventilator angeordnet.  



  Die Zeichnung veranschaulicht ein Aus  führungsbeispiel des     Erfindungsgegenstan-          ,des    für autogene     Scliweissunö",    bei welchem       die    Antriebskraft von deinem auf der Ma  schine angebrachten elektrischen Motor er  zeugt wird.     Fig.   <B>1</B> stellt die Maschine von  der Seite gesehen mit gewissen Einzelheiten  im Schnitt dar;     Fig.    2 ist ein Querschnitt  der Maschine von 'hinten gesehen;     Fig.   <B>3</B>     ist     ein     Grundriss    derselben mit einigen Einzel  heiten im Schnitt.

   Die     Fig.    4 bis<B>11</B> stellen  Einzelheiten dar, auf die im Nachstehenden  verwiesen wird.  



  <B>1</B>     (Fig.   <B>1</B> bis     #3)    bezeichnet einen elektri  schen Motor, dessen Welle     2;'    eine Schnecke  2 trägt, die ein auf einer Welle<B>3'</B> sitzen  des Schneckenrad<B>3</B> treibt. Eine ebenfalls  auf der Welle<B>3'</B> sitzende Reibscheibe 4  treibt eine Rolle<B>5</B> und diese eine auf einer    zur Welle     .3'    parallelen Welle<B>9'</B>     sitzende-          Reibsolleibe   <B>6.</B> Die, Rolle<B>5</B> ist auf einem  Arm<B>7</B> gelagert, dessen     Nübe   <B>7'</B> als Schrau  benmutter für eine Schraube<B>8</B>     (Fig.   <B>1)</B> aus  gebildet ist.

   Durch Drehung dieser im Ma  schinengestell<B>15</B> gelagerten Schraube<B>8</B> kann  .die Rolle<B>5</B> in radialer Richtung zwischen  den Scheiben 4 und<B>6</B> verschoben werden.  Wenn also die Scheibe 4 eine konstante Ge  schwindigkeit hat, erhält die Scheibe<B>6</B> eine  gesteigerte Geschwindigkeit, wenn die Rolle  <B>5</B> gegen deren Zentrum verschoben wird und  umgekehrt. Die Bewegung der Scheibe<B>6</B>  wird von deren Welle     9,durch    zwei     Schnek-          kengetriebe   <B>9</B> bis<B>10, 11</B> bis 12 und eine  Welle<B>10'</B> auf eine Welle 14 übertragen,  auf welcher die Treibräder<B>13</B> der Maschine  befestigt sind und welche Welle 14 im Ma  schinengestell<B>15</B> gelagert ist.

   Die Umdre  hungsrichtung ist eine solche,     da-ss    die Ma  schine sieh nach rechts     (Figg.   <B>1)</B> bewegt. Im  vordern Teil     wirddie    Maschine von den     RK-          dern   <B>59</B> auf der Achse<B>59'</B>     uetragen,    welche  in einem     vom-Gestell    getragenen Stück     59-          g     gelagert ist. Auf der Welle 2' ist ferner  ein Ventilator<B>16</B> befestigt, der einen Luft  strom gegen einen Schild<B>17</B> treibt, der am       Müsahinengestell   <B>15</B> befestigt und in der  nachstehend beschriebenen Weise verstellbar  ist.

   Der Schild<B>17</B> ist derart angeordnet, und  geformt,     dass    der Luftstrom eine solche     Rieb-          tung    erhält,     dass    sowohl der Schild, wie auch  die untern Teile der Maschine und das, Ar  beitsstück oder die Arbeitsstücke gekühlt  werden. Da der Motor mit so konstanter       Umdrehungsza,hl    wie möglich arbeiten soll,  sind der Ventilator und der Motor     sa    be  messen,     dass    der Ventilator die hauptsächliche  Belastung des Motors ausmacht, wodurch  ,die     to-tale    Belastung so     kanstant    wie     mög-          lich    wird.

   Auf dem Schild<B>17</B> sind sowohl  die Schweissorgane wie     der    Halter für das       72us,atzmat,erial    befestigt. Die Schweissorgane  besitzen ein     Gasimischgehäuse   <B>18,</B> welchem  die Gase (zum Beispiel Sauerstoff und Ace  tylen) durch     Schlaueha.nsotzstutzen   <B>19</B> und  <B>20</B> zugeführt werden. Die Gase     strömen,dar-          nach    durch das Mischrohr 21 zum Brenner-           mundstück    2,2,     das    gegen die Mitte     der          Seliweissfüge    gerichtet ist.

   Das,     Misellrehr     21 ist     deraxt    gekrümmt,     dass    die     Schweiss-          fla,mme    einen geeigneten Winkel zur Ober  fläche     des    Arbeitsstückes bildet. Die       Sellweissflamine    ist     sowolil    in     d:er        Höhen-          riolitung,    wie auch in der Längen- und     Sei-          tenrichrtung    verstellbar, und zwar in folgen  der Weise.

   Auf dem     Misclirolir    21 ist ein  Ring 23 befestigt, gegen     wele'heneine    Druck  feder 24 aufwärts, drückt. In entgegengesetz  ter Richtung ist das Rohr durch eine Ge  windemuffe<B>2,5,</B> die in eine Hülse<B>26</B> ge  schraubt ist, verstellbar. Diese nach unten       verUngerte    Hülse ist um ihre Achse in einem  Würfel<B>27</B> drehbar und zwischen dem Rohr  21     und,der        Hüls#o   <B>216</B> ist in bekannter Weise  ein     Mitnehmer    (nicht dargestellt) angebracht,  so     dass    das Rohr 21 immer der     Drellung    der  Hülse<B>26</B> folgt.

   Zufolge der Krümmung des  Mischrohres 21 beschreibt das Mundstück       2,2    beim Drehen der Hülse<B>26</B> einen Kreis  bogen. Hierdurch kann also die Schweiss  flamme seitlich eingestellt werden. In der  Längsrichtung der     Sohweissfuge    kann die  Schweissflamme dadurch eingestellt werden,       dass    der Würfel<B>2,7</B> um den Zapfen     28,dr-eh-          ba.r    ist.     So-wuhl    die Drehung der Hülse<B>26</B>  im Würfel<B>27</B> wie die Drohung dieses, Wür  fels um den Zapfen<B>28</B> kann mittelst     Sehnek-          hengetrieben    bewirkt werden, wie ohne be  sondere Zeichnung verständlich sein dürfte.

    Der Zapfen,<B>28</B> ist in dem am Schild<B>17</B>     be-          festi,c4,en    Träger 29 gelagert.  



  Der in     Fig.   <B>1</B> von der Seite, in     Fig.   <B>3</B>  von oben und in     Fig.    4 von vorne dargestellte  Halter für das     Zusatzmateria.1    besteht aus  zwei Backen<B>30</B> und<B>3,1</B>     (Fig.   <B>1, 3,</B> 4 und     5;),     zwischen welchen die     Materialstange        32    von  den Rollen<B>33</B>     und    34 hindurch geführt<B>.</B> -wird.

    Die     Baake   <B>30</B> ist um einen Zapfen<B>35</B>     be-          weglicli    und wird an der Spitze gegen die       Baüke   <B>31</B>     mittelst        ein-er    Feder<B>36</B>     ged-rückt.     



  Das Zuführen der Stange 32 wird durch  das     Zusammen-wirken        deT    Rollen<B>3-3</B>     und    34  erreicht, von welchen die Rolle<B>3,3</B> vom Mo  tor<B>1;</B> aus mittelst einer biegsamen Welle<B>37</B>    angetrieben wird. Damit das Zuführen ge  regelt werden kann, sitzt auf der Welle<B>37</B>  eine Reibungsrolle<B>38</B>     (Fig.    2 und<B>3)</B>     festl     die auf einer     Reibsolleibe   <B>39</B> mittelst eines  Hebels 38a und einer Schraube<B>38b</B> radial       versoliiebbax    ist.

   Die Scheibe<B>39</B> erhält ihre  Bewegung von der Schnecke<B>11</B> durch ein       SGhneckenrad   <B>62,</B> auf dessen Welle<B>629-</B> die  Scheibe<B>39</B> befestigt ist. Die Organe zur  Verschiebung der Rolle<B>38</B> sind     denjenigen     zum     VersGliieben    der Rolle<B>5</B> ähnlich und       da,lier    in     Fig.    2 nur angedeutet.  



  Der Halter für das Zusatzmaterial ist  auf einem zweiarmigen Hebel<B>63</B>     (Fig.   <B>1)</B>  befestigt, der um einen Zapfen 40 beweglich  ist, welcher Zapfen 40 in     eine7m    Support 41  des Schildes<B>17</B>     drehbax    gelagert ist. Eine       oscillierende    Bewegung des Halters um die  sen Zapfen wird folgendermassen erhalten.  Die     Reibschähe   <B>6</B> wird auf ihrer Aussenseite  durch eine Fläche 6a     (Fiol.    2) begrenzt, deren  Profil einen kleinen Winkel mit der Welle  <B>9'</B> bildet.

   Auf dieser     scIiiefen    Fläche rollt  eine Rolle 42, die in einem     Ga.bela.rm    43       (Fig.   <B>1</B>     und    2) befestigt ist, der auf einer       im        Ges-tell   <B>1,5</B> sowohl drehbar wie axial ver  schiebbaren Achse 44 angebracht ist.

   Eine  Feder 45 wirkt zwischen einer am Gestell  befestigten Stütze 45a und einem auf der  Achse 44 befestigten     Flanschenring    46 in  .solcher Richtung..     dass    die Rolle     42-    immer  gegen die Scheibe<B>6</B> gedrückt wird und die  Achse 44 deshalb in ihren Lagern hin und  her geschoben wird.     Z-wischen    die Flanschen  des     Flanschenringes    46 greift ein Zapfen 47  auf dem Ende des Hebels<B>63.</B> Die     seitliehe     Bewegung der Achse 44 wird also auf den  Halter<B>30, '31</B> und das Material<B>32</B> übertra  gen, um ihm Schwingungen zu erteilen.

   Die  Grösse -der letzteren kann dadurch reguliert  werden,     dass    die Achse 44 gedreht wird, so       dass    die Rolle 42 näher oder weiter vom Zen  trum der Scheibe<B>6</B> rollt. Diese     Drehuno-          bezw.    Einstellung kann     mittels#t    eines nicht  dargestellten     Schneckengetriebes    in bekannter  Weise erfolgen.  



  Das Kühlen der verschiedenen Teile hinter  dem Schild, zum Beispiel des     Materia.Ihalters,         kann leicht durch Löcher 17a in-, Schild<B>17</B>  erreicht worden, durch welche Löcher die  Luft vom     Ventila;tor   <B>16</B> gegen den zu     küh-          k3          lenden    Teil gezogen wird.  



  Um eine zuverlässige     Durchschweissung          von    Arbeitsstücken solcher Dicke, welche die  Verwendung     von    Zusatzmaterial benötigen,  sicherzustellen, ist es notwendig, die     wäh-          ren-d    der     Schweissung    gegeneinander stossen  den Kanten der Arbeitsstücke abzuschrägen,       so,dass    -eine Rinne 49     (Fig.    2) gebildet wird.

    In diesem Falle wird die Führung der Ma  schine längs der     Soliweissfuge        mittdst        ge-          C          eigneter    Führungsorgane bewirkt, die mit  den     abgesührägten    Kanten der Fuge während  der     Schweissung    zusammenwirken-. Bei<B>dün-</B>  neren, die Verwendung von Zusatzmaterial  nicht benötigenden Arbeitsstücken, bei denen  ihre Kanten dicht aneinander liegen, sowie  in andern Fällen, kann neben und parallel  zu der Fuge eine besondere     FührungsTinne     angeordnet sein, mit welcher die     Führungs-          ergane    zusammenwirken.

   Eine solche be  sondere     FülirungsTinne    kann auch auf einem  Verlängerungsstück, ausserhalb der Arbeits  stücke verwendet werden, um die     Fertig-          schweissung    derselben. zu ermöglichen. Eine       Ausfüllrungsfarm    solcher Führungsorgane  und Führungsrinnen ist in der Zeichnung  dargestellt.    In     Fig.   <B>1</B> und 2 bezeichnen 48a und<B>48b</B>  die Arbeitsstücke mit den     abges,chrägten     Kanten 49, zwischen welchen Führungsrollen       50,        bl,   <B>52</B> passieren. Diese Rollen, sind von  Hebeln<B>53,</B> 54,<B>55,</B> die um im Gestell<B>15</B>  gelagerte Achsen<B>56, 57, 58</B> beweglich sind,  angebracht.

   Die Rollen<B>50, 51, 52</B> werden  durch ihr eigenes Gewicht, sowie durch das  Gewicht ihrer     Tragliebel    so tief in     der        zwi-          sehen    den Kanten gebildeten Rinne 49     gehal-          ten"        dass    die beiden     keilförmigen        Umfangsteile     49a der Rollen gegen die Kanten der Schweiss  fuge 49 anliegen und die Maschine führen.

    Häufig wird beim Zusammenschweissen das       sogenannte        Anheftungsverfakren    verwendet-,  das heisst in gewissen Abständen werden  in der Fuge im voraus kürzere Zusammen-         schweissungen    gemacht, die die Kanten     wä1-          rend    der eigentlichen     Schweissung    in rich  tiger Lage halten.

   Um eine sichere Füh  rung der     Mas        ehine    zu erhalten,     aueX    wenn  sie über eine solche     Anheftu-ngsstelle    pas  siert, ist die Anzahl der Führungsrollen und  Hebel drei, wobei der Abstand zwischen den  Rollen<B>50, 51, 52</B>     gTösser        a.ls    die Länge  einer     Anheftungsstelle    ist, damit immer zwei  Rollen unter allen Umständen in der Rinne  49, und zwar in führender Lage sieh be  finden.  



  Die Maschine ist zur     Schweissung    ver  schiedener Arten von Schweissfugen geeignet.  Handelt es sich um eine gerade Fuge, zum       Beis'piel    zwischen flachen Arbeitsstücken,  oder um eine Fuge in der Richtung der Er  zeugenden der     Mantelfläche    eines Zylinders,  so     istes    zweckmässig, die Räderpaare<B>13</B> und  <B>59</B> so anzuordnen,     dass    die Schweissnut     un-          gefä.hr    in die Mitte zwischen die beiden Rä  derpaare zu liegen kommt     (Fig.    2).

   Es kom  men indessen auch     Anschweissungen,    zum  Beispiel von Böden zylindrischer Gefässe, vor,  wo auf der einen Seite der Fuge kein Raum  für die Räder vorhanden ist. Für diesen  Zweck ist die Maschine so ausgebildet,     dass     der Schild<B>17</B> mit auf demselben angebrach  tem     Schweissorgan,        Ma.teriaIhaIter    und Füh  rungsorganen<B>50</B> bis,<B>55</B> als ein Ganzes oder  auch jeder Teil für sieh in seitlicher Rich  tung versetzt -werden können,     und    zwar in  eine solche Lage,     dass    die Räder<B>13</B> und<B>59</B>  auf dieselbe Seite der     Schweissfüge    kommen.

    So sind in     Fig.   <B>11</B> die     Brennerorgane   <B>18,</B>  <B>19,</B> 2,1,<B>26</B>     undj    die Führungsorgane<B>50</B> bis  <B>59</B> nach rechts versetzt, so     dass    sie auf     die     eine Seite     de#    beiden Räder<B>1,3</B><U>kommen.</U>  Zu diesem Zweck ist noch ein     Flanschrin-          46a        (Fig.        -2-)    auf der Achse 44 angebracht,  wobei der Zapfen 47 des Hebels<B>63</B> in Ein  griff mit diesem zweiten     Flanseliring    46a  gebracht wird, nachdem der Schild<B>17,

  </B> die       Bren.nervarrichtung    und die     Zufuhrvorrich-          tung    nach rechts versetzt sind. Die Hebel  <B>53,</B> 54,<B>55</B> sind auf den Achsen<B>56, 57, 58</B>  aus der einen Lage in die andere mittelst      eines Schiebers<B>60</B> verschiebbar, der auf die       Na,'ben.    5,6a, 57a, 58a der Hebel wirkt.  



       Fig.   <B>7</B> zeigt den Fall, wo eine besondere       Fülirungsrinne   <B>70</B> auf dem Arbeitsstück 48a  seitlich: der Fuge 49 angebracht ist, in -Welcher  Rinne<B>70</B> die     Fübrungsrollen   <B>50, 51</B>     und   <B>52</B>  laufen.     Indieseni    Falle kann eine Rolle     weg-          Olenommen    werden. Es genügen zwei Rollen,       23     da die Rollen<B>50, 51, 52</B> keine     Anheftungs,     stelle der Fuge zu passieren brauchen.

         Fig.   <B>8</B> zeigt, wie eine gerade Fuge des       Arbeitsstückes    48a,     48b    mit einer Rinne<B>71</B>  verlängert worden ist, und zwar     dureh-eine          Konsole   <B>72,</B> die an den Arbeitsstücken be  festigt     isit    und auf welcher die Maschine  rollt, um auch den äussersten Teil der Fuge       fertigschwieissen    zu können.  



       Fig.   <B>9</B> zeigt, wie eine ähnliche Rinne  angeordnet     ist,    um die Führung in einer ge  wölbten Fuge zu verlängern, damit diese  fertiggeschweisst werden kann. Die Arbeits  stücke, zum Beispiel Zylinder, die Ende an  Ende, also längs einer kreisförmigen Fuge       zusammengeseliweisst    werden sollen, tragen  auch in diesem Falle die     Sehweissmaschine,     die in     Fig.   <B>9</B> auf     dem    obern Teil der hori  zontal angebrachten, Zylinder gerade über der  Fuge     placiert    ist.

   Die Maschine ist dabei  über die Fuge beweglich, wie oben     beschrie'          ben.    Man kann dabei die Arbeitsstücke     eut-          weder    ununterbrochen oder unterbrochen in  entgegengesetzter Richtung zur     Bewegungs-          rielitung    der Maschine drehen, im ersten  Falle mit einer     GesiGhwindigkeit,    die gleich  der Bewegungsgeschwindigkeit der Maschine  ist.

   Die     Fülirun   <B><U>'g</U></B> der Maschine kann wie  oben beschrieben, entweder mittelst     Füli-          rungsrädern   <B>50, 51, 52</B> in der Fuge     selb        s#t,     wie in     Fig.   <B>9</B> angedeutet ist, oder auch in  einer parallel zur Fuge angebrachten 'be  sonderen     Führimgsrinne,    analog wie in     Fig.   <B>7</B>  angedeutet, erfolgen.

   Um das Tragen der  Maschine während der     Schweissung    des letz  ten Stückes der Fuge zu ermöglichen,     isit     eine mit einer Führungsrinne versehene     Kon-          solo   <B>72</B> in geeigneter Weise auf den Ar  beitsstücken angebracht, wobei die Führungs-    rinne,- die eine     Portsetzung    der Schweiss  fuge bildet, gerade oder gebogen sein kann.  



  Bei     Seliweissung    von     Flanschenfugen     können     Führungmolle   <B>50, 51, 52</B>     naeh        Fig.   <B>10</B>  mit spitzwinkliger Umfangsnut 74a verwen  det werden. Diese     Führungsrollen    74a lau  fen auf den     Flanschenrändern    74 auf einer  entsprechenden, auf dem Arbeitsstück ange  brachten Führungskante.  



  Bei     Schweissung    gekrümmter Flächen       muss    auch eine     Höhenverstelluno-    des Schil  des<B>17</B>     (Fig.   <B>1)</B> mit zugehörigen Teilen     mög-          lieli    sein,     wasdadurch    erreicht wird,     dass    der  Schild<B>17</B> als Teil -einer     Zylinderfläehe        ge-          stallet    ist, der auf einer zylindrischen Fläche  des     Masoliinengestelles    verschoben werden  kann.

   Zu diesem Zwecke ist eine     Regulier-          .schraube   <B>77</B> an einem Vorsprung<B>75</B> des  Maschinengestelles<B>15</B> befestigt. Dieselbe  durchzieht eine Stütze<B>76</B> am Schild<B>17</B> und  trägt eine     Schraubenmutter.   <B>61,</B> die sich ge  gen die Stütze<B>76</B> stützt.  



  Eine     Ausführungsform,    bei welcher die  Maschine mit einem die Fuge bearbeitenden  Hammer versehen. ist, zeigen     Fig.   <B>5</B> und<B>6.</B>       Fig.   <B>5</B> zeigt den Hammer und den Material  halter von der zu     Fig.   <B>1</B> entgegengesetzter       tD     Seite, und     Fig.   <B>6</B> zeigt beide von vorn.

   Der  hinter den Schweissorganen der Maschine an  geordnete Hammer 64 ist mit dem Halter  <B>Z</B>  für das     Zusatzmaterial    zusammengebaut, und       in,einem    Stück.<B>65,</B> das     mitder    Zuführungs  backe<B>3-1</B>     zasammengebaut    ist, in axialer  Richtung beweglich. Der Hammer 64 wird  durch eine Feder<B>66</B> abwärts gedrückt und  in     derentgegengesetzten    Richtung von einer       Nockenselieibe   <B>67</B> auf der Achse 67a, die  durch eine     biegsi%me    Welle<B>68</B> angetrieben  werden kann, bewegt. Die Welle<B>68</B> erhält  ihre Bewegung vom Motor<B>1.</B>  



  Die Maschine kann mittelst des Griffes  <B>0</B> getragen werden.  



  Die nur als Beispiel dargestellte Schweiss  maschine besitzt ein so geringes Gewicht,     dass     sie direkt von den Arbeitsstücken getragen  und mit Leichtigkeit von einem Arbeits  stück zu einem andern transportiert werden  kann.- Die Qualität der     Sehweissung    ist von           der    wechselnden, persönlichen     Pähigkeit    und  Sorgfalt des Arbeiters     unab#hängig,    so     dass     die Arbeit immer in gleichförmiger Weise  ausgeführt und ein gleichförmiges, einwand  freies Arbeitsprodukt erhalten wird.  



  Es können auch<B>E</B>     lektroden,    beispiels  weise solche, die bei gewöhnlicher elektri  scher     Schweissung    verwendet werden, anstatt  eines     Gaesohweissbrenners    verwendet werden.

Claims (1)

  1. PATENTANSPRUCH: Schweissmasehine, gekennzeichnet durch derart kleine Abmessungen und ein so kleines Gewicht, dass sie vom Arbeitsstück getra gen werden kann, und durch mechanische Hilfsmittel zum Fortbewegen der Maschine auf dem Atbeitssstück zwecks Ausführung der Schweissung. UNTERANSPRüCHE:
    <B>1.</B> Seliweissmaschine nach Patentanspruch, dadurch gekennzeichnet, dass sie zwecks ihrer Verschiebung auf dem Arbeits stück eine von einer Kraftquelle antreib- ba,re Fortbewegungsvorrichtung aufweist. 2. Sellweissmase,hine nach Patentaus.pruch und Untera.nsprueli <B>1,</B> dadurch gekenn zeichnet, dass die Falirvorrichtung auf .dem Arbeits#stüek fahrba.re Treibräder aufweist.
    <B>3.</B> Sühweissmasehine naeh Patentanspruch und Unteranspiucli <B>1,</B> dä"durcli gekenn zeichnet, :dass die Kraftquelle auf der Schweissmasehine angebracht ist. 4. Schweissmaschine nach Patentanspruch und Unteransprualt <B>1,</B> dadurch gekenn zeichnet, dass eine Vorrichtung zur Zu führung vom Zusatzmateria,1 zur Fuge mit der Kraftquelle verbunden ist.
    <B>5.</B> Schweissmaschine nach Patentanspruch und Unteranspruch<B>1,</B> dadurch gekenn zeichnet, dass eine die gebildete Schwei3- fuge bea.rbeitendü Vorrichtung vorgese hen und diese mit der Kraftquelle ver bunden ist. <B>6.</B> Schweissmaschine nach Patentans-pruch -und Unteransprüelien <B>1</B> und<B>5,</B> dadurch gekennzeichnet, dass die die Fuge bear- beitende Vorrichtung derart ausgebildet ist, da3 sie oseillierend wirkt.
    <B>7.</B> Sollweissmasehine nach Patentansprueh und Unteranspruch<B>1,</B> dadurch gekenn zeichnet, dass die Kraftquelle mit einer Vorrichtuno- verbunden ist, die den grä- Beren Teil der von der Kraftquelle ge lieferten Kraft aufnimmt.
    <B>8.</B> Sehweissma.schine nach Patenta.us-prue,h und Unteransprüchen <B>1</B> und<B>7,</B> dadurch gekennzeichnet, -dass die die Kraft auf nehmende Vorrichtung ein Ventilator zur Kühlung des Arbeitsstückes und von Teilen der Schweissmaschine ist. <B>9.</B> Sohweissmaschine nach Patentanspruch und Unteransprüollen <B>1, 7</B> und <B>8,</B> dadurch gekennzeichnet, dass der Ventilator von der Sehweissmasehine getragen wird.
    <B>10.</B> Schweissma.schine nach Patentanspruell und Untera.nsprüchen <B>1, 7</B> und<B>8,</B> dadurch ,olekennzeie,linet, dass vor dem Ventilator ein Schirm angebracht ist-, der zum Lei ten eines Luftstromes vom Ventilator gegen Teile der Seliweissmaschine und des Arbeitsstückes angeordnet ist.
    c <B>11.</B> Schweissmaschine nach Patentansprue,h und Unterausprüchen <B>1, 7, 8</B> und<B>10,</B> dadurch gekennzeichnet, dass der Schirm mit Löchern zur Kühlung von hinter dem Schirm angebrachten Teilen der Soliweissmaschine versehen ist. 12. Schweissmassshine nach Patentansprueh, dadurch gekennzeichnet dass sie zum freien Ruhen auf dem Arbeifsstück und zum Transportieren von einem Arbeits stück zu einem andern eingerichtet ist.
    <B>1,3.</B> Sübweissmaschine nach Patentanspruch, dadurch gekennzeichnet, dass sie Füli- rungsorgane trägt, die zum Zusammen wirken mit einer Ge#,enführung einge richtet sind. 14. Schweissmaschine nach Patentanspruch und Unteranspruch.<B>13,</B> dadurch gekenn zeichnet, dass die Gegenfültrung die Schweissfuge ist.
    <B>15.</B> Schweissmaschine nach Patentanspruch und Unteranspruch<B>13,</B> dadurch gekenn- zeichnet, dass die Gegenfüllrung eine zur Sellweissiu,o;e parallele Führung ist. <B>16.</B> Schweissmasübäne nach Patentanspruck, dadurch gekennzeichnet, dass dasi Schweissorgan in seitlicher Richtung auf dem iUas#hinengestell versetzbar ist.
    <B>17.</B> 'Schweissmaschine nach Patentansprueli, dadurch gekennzeichnet, dass <B>d</B> as- Seliweissorgan in vertikaler Richtung relativ zum Arbeitsstück einstellbax iGt. <B>18.</B> SchweissmascUine nach Patentanspruch, dadurcli gekennzeichnet, dass das Schweissorgan relativ zum Arbeitsstück seitlieli verschiehbar ist-.
    <B>19.</B> Schweissmas,chine nach Patentansprueli, dadurch gekennzeichnet, dass das So,liweissorgan in der Dingsrichtung der Sollweissluge verstellbar ist. 20. Soliweissmaschine nach Pätentanspruch und Unteranspruch l3, dadurch 'gehenn- zeichnet, dass die Führungsorgane lieb- und senkbar angeordnet sind.
    21. Seliweissmaschine nach Patentanspruch, und Unteransprüchen<B>13</B> und 14, dadurch gekennzeichnet, dass der Rand der Füh- rungsorga.ne im Querschnitt dem Quer schnitt der Fuge entspricht. <B>C</B> 22. Schweissmaschine nach Patentanspruch und Unteransprächen <B>13</B> und<B>15,</B> dadurch gekennzeichnet, dass der Rand der Füh rungsorgane im Querschnitt dem Quer schnitt der parallel zur Fuge angebrach,- ten Führung entspricht.
    <B>23.</B> Saliweissma,-#,ohine nach Patentanspruch und Unteranspruch<B>13,</B> dadurch gekenn zeichnet, dass die Führungsorgane aus auf Hebeln angebrachten Rädern bestehen, welche Hebel von Achsen getragen sind. 24. Schweissmas,chine nach Patentanspruch und Unteransprucli <B>13,</B> daduroll gekenn zeichnet, dass die Führungsorgane im Maschinengestell seitlich. versetzbar sind. 25. Schweissmaschine nach Patentanspruch.
    und Unteransprüchen <B>1, 7, 8</B> und<B>10,</B> da durch gekennzeichnet, dass der Schirm ein Sellweissorgan und eine' Zufuhrvor- rielitung für Zusatzmatarial trägt, und dass er am Maschinengestell wegnelim- - bar befestigt ist.
    <B>2-6.</B> Soliweissmaschine nach Patentanspruch, dadurch gekennzeichnet, dass eine Vor- rielltung zur Zuführung von Zus#atzma- teria,1 zur Fuge vorhanden ist, welche in der Höhenrichtung relativ zum Arbeit,- stück verstellbar ist. <B>27.</B> Sellweissmaschine naeh Patentanspruch.
    dadurch gekennzeichnet, dass eine Vor- rie,htung zur Zuführung von Zusatz material zur Fuge vorhanden ist, welche, seitlich verseliiebbar ist. <B>28.</B> Schweissma.schine nach Patentansprucli, dadurch gekennzeichnet, dass eine Vor richtung zur Zuführung von Zusatz material zur Fuge auf dem Maschinen gestell seitlich versetzbar ist.
    <B>29.</B> Saliweissmaseliine nach Patentanspruc11 und Unteransprüchen<B>1</B> und<B>5,</B> dadurch gekennzeichnet, dass die zur messhani- schen Bearbeitung der gebildeten Sehweissfuge dienende Vorrichtung einen Hammer aufweist, der von der Kraft quelle gehoben und durch Federkraft ge- in senkt wird.
    <B>30.</B> Schweissmaselline nach Patentanspruch und Unteransprüchen <B>1, 5</B> und<B>29,</B> da durch gekennzeichnet, dass der Hammer zur mechanischen Bearbeitung der Schweissfuge hinter den S#chweissorganen der Maschine angebracht ist. <B>31.</B> Schweissmaschine nach Patentansprueh und Unteransprüchen<B>1, 5</B> und<B>29,</B> da durch oBkennzeiehnet, dass der Hammer zur mechanischen Bearbeitung der Schweissfuge auf einem Halter der Zu- fuhrvorrichtung für das Zusatzmaterial angebracht ist.
    32. Schweissmas-chine nach Patentanspruch, gekennzeichnet durch ein am Arbeits stück zu befestio,endes Stück mit einer in der Richtung der Fuge gehenden Füh rung zum Tragen der Schweissmaschine beim Schluss der Schweissnaht. 33. Schweissmas-chine nach Patentanspruch, dadurch gekennzeichnet, dass eine Vor richtung zur Zuführung des Zusatzma- terials zur Fuge und zum Festhalten dies-es Materials in unmittelbarer Nähe der Fuge angeordnet ist.
    84. Sel:Lweissmaschine nach Patentanspruoh, dadurch gekennzeichnet, dass eine Vor richtung zur Zuführung des Zusatzma terials zur Fuge mit Backen versehen ist, zwischen welchen das Material hindurch geführt wird, und welche so angeordnet sind, da.U sie an ihrem untern, nahe der Fuge befindliellen Teil gegeneinan- tn der gedrückt werden.
    <B>35.</B> Schweissmasehine nach Patentanspruch, dadurch gekennzerichnet, dass die Arbeits- geseltwindigkeit veränderbar ist. <B>86.</B> Schweissmaschine nach PatentansprucE und Unteransprüchen<B>13</B> und 20, da- durch gekennzeichnet, dass die Führungs- organe durch Drehung um Achsen heb- und senkbar sind.
    <B>37.</B> Schweissmasekine nach Patentanspruch, gekennzeichnet durch eine Vorrichtung zur "Veränderung der Zufuhrgeschwin- digkeit des Zusatzmaterials. <B>38.</B> Soliweissmaschine nach Patentanspruch und Unteransprueli <B>27,</B> gekennzeichnet durch eine Vorrichtung zur Veränderung der Grösse der seitlichen Verschiehbewe- gung des Zusatzmaterials. <B>C</B>
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