CH148595A - Drehfeldtransformator für besondere Zwecke. - Google Patents

Drehfeldtransformator für besondere Zwecke.

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CH148595A
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Pohl Theodor
Kossarenko-Kossarewytsc Wassyl
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Pohl Theodor
Kossarenko Kossarewytsch Wassy
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Description


      Drehfeldtrausformator    für besondere Zwecke.    Die<B>DA</B>     rfindung    'betrifft einen     Drehfeld-          transformator    für besondere Zwecke, insbe  sondere einen solchen zur Speisung eines un  ter Wasser arbeitenden Elektromotors. Bei  derartigen Anlagen     muss    bekanntlich dafür  Sorge getragen werden,     dass    keine mit dem  Netz in unmittelbarer leitender Verbindung  stehenden Teile der Anlage mit dem Wasser  in Berührung kommen.

   Zu diesem Zwecke       hat    man bereits vorgeschlagen, zwischen das  .Netz und einem unter Wasser laufenden  Elektromotor einen Transformator     einzu-          sehalten,    dessen Primärwicklung an das Netz  angeschlossen ist, während die Sekundär  wicklung zugleich als Primärwicklung für  den anzutreibenden Motor ausgebildet ist,  wobei zwischen der Primärwicklung des  Transformators und seiner     Sehundärwick-          lun-    eine     wasser-    und     gasdielite    Kappe  angeordnet wurde.

   Diese Kappe ver  grössert jedoch den Abstand zwischen Pri-         niär-    und Sekundärwicklung des Transfor  mators derart,     dass    dessen Wirkungsgrad in  hohem Masse herabgesetzt wird. Besteht diese  Kappe aus Metall, so wirkt sie geradezu als  elektrischer Induktionsofen. Die Anferti  gung einer solchen Kappe aus einem nicht  metallischen Material hingegen kommt prak  tisch. kaum in Frage.  



  Die Erfindung zielt daraufhin, den     was-          ser-    und gasdichten     Abschluss    des Transfor  mators gegen den von ihm gespeisten Elek  tromotor, ohne Verwendung einer Mantel  dichtung zwischen Primär- und Sekundär  wicklung des Transformators zu erzielen, so       dass    der Wirkungsgrad des Transformators  nicht beeinträchtigt wird.  



  Gemäss der Erfindung wird das dadurch  erreicht,     dass    die Sekundärwicklung des       Transformators        dessen        einzelne        als        Stäbe        Käfig        durch        ausgebildet        eine        in        das        ist   <B>'</B>           Transformatorgehäuse    eingelassene gas- und  <B>im</B>     tD     wasserdichte Wand von aussen her elektrisch  zugänglich sind.  



  Die Stäbe können einzeln und isoliert  voneinander gasdicht durch das     Transfor-          matorgehäuse    hindurch geführt sein, sie  können aber auch an Kontakte angeschlos  sen sein, die in das     Transformatorgehäuse     gasdicht und isoliert voneinander eingelas  sen und von aussen zugänglich sind. Es kann  somit der Käfig ausserhalb des Gehäuses ver  längert und an seinem Ende mit einem     Kurz-          schlussring    versehen sein.

   Ordnet man bei  spielsweise innerhalb dieses aus dein     Trans-          formatorgehäuse    verlängerten Käfigs den       Kurzschlussanker    eines Induktionsmotors an,  so wird das bei     Erregun   <B>g</B> des Transforma  tors in dem äussern Käfig induzierte Dreh  feld wie der Ständer eines Induktionsmotors  -wirken und den in ihm gelagerten Rotor mit  nehmen.  



  Da     sowohl-der    äussere in     bezug    auf den  Motor als Primärwicklung wirkende Käfig  als auch der Rotor des Motors in sieh kurz  geschlossen sind, treten zwischen den     einzel-          el          nen    Stäben nur sehr geringe Maximalspan  nungen auf, so     dass    ein solcher Motor be  kanntlich unmittelbar im Wasser arbeiten  kann.  



  In der Zeichnung sind einige Ausfüh  rungsbeispiele der Erfindung veranschau  licht, und zwar zeigt:       Fig.   <B>1</B> einen Längsschnitt durch eine  elektromotorisch angetriebene Tauchpumpe,  die mit einem gekapselten Transformator ge  mäss der Erfindung versehen ist;

         Fig.    2 ist ein Querschnitt durch den  Transformator nach Linie     II-II    der     Fig.   <B>13'</B>  und       Fig.   <B>3</B> einen Querschnitt durch den Mo  tor nach Linie     III-III    der     Fig.   <B>1;

  </B>       Fig.    4     lässt    ein Ausführungsbeispiel eines  Transformators gemäss der Erfindung erken  nen, bei welchem die unterbrochenen Enden  -des als Sekundärwicklung dienenden Käfigs  mit Kontakten in leitender Verbindung  stehen, welche in die Wand des Transforma-         tors        (yas-    und wasserdicht eingelassen sind,  n  und von aussen     angezapit    werden können;       Fig.   <B>5</B> ist eine Ansicht von unten auf die  Kontakte enthaltende und zugleich als Wand  des     Transformatorgehäuses    dienende Platte.  



  Der in der üblichen Weise aus     lamellier-          ten    Blechen bestehende Kern des Transfor  mators ist in den     Fig.   <B>1</B> und 2 mit 2 be  zeichnet. Diese Bleche sind auf einen     doppel-          T-förmigen    Schenkel<B>3</B> aufgereiht. Die  Bleche besitzen Nuten 4, in denen die Pri  märwicklung<B>5</B> des Transformators unter  gebracht ist, welche mittelst der durch eine  Stopfbüchse<B>6</B> geführten Leitungen<B>7</B> an das  .Netz angeschlossen werden kann.

   Dicht und  möglichst ohne Luftspalt an den Umfang des  Blechpaketes 2 liegt ein     zweckmässigerweise     gleichfalls aus lamellierten Blechringen auf  geschichteter Mantel<B>8,</B> welcher mit beispiels  weise kreisförmigen Nuten<B>9</B> versehen ist.  In diesen Nuten<B>9</B> sind Stäbe<B>10,</B> vorzugs  weise aus Kupfer, eingelassen, deren obere  Enden mit einem Ring<B>11</B> verbunden, bei  spielsweise verschraubt sind, der die Stäbe  an ihren Enden leitend miteinander verbin  det. Das Ganze wird von einem     zweck-          mässigerweise    zylindrischen Mantel<B>12</B> um  geben, dessen oberes Ende von einer Kappe  14 abgeschlossen wird, durch. welche die be  reits erwähnte Stopfbüchse<B>6</B> zur Durchfüh  rung der Kabel<B>7</B> eingelassen ist.  



  Wie aus     Fig.   <B>1</B> ersichtlich ist, sind die  als Sekundärwicklung des Transformators  dienenden Stäbe<B>10</B> nach unten zu derart  verlängert,     dass    sie beträchtlich über den  Kern 2 des Transformators hinausgehen. Sie  treten hierbei gas- und wasserdicht durch  eine Platte<B>15</B> hindurch, die sich an der un  tern Stirnseite der     Primärw:cklung   <B>5</B> be  findet. Diese Trennplatte<B>15,</B> gegen welche  jeder einzelne Stab isoliert ist, sofern sie  nicht aus isolierendem Material besteht,  schliesst gas- und     wasserdcht    gegen den  äussern Mantel 12 ab.

   Da auch die einzelnen  Stäbe gas- und wasserdicht durch die Platte  geführt sind, so ergibt sich,     dass    der gesamte  Transformator und insbesondere alle mit dem  Netz in unmittelbar leitender Verbindung      stehenden Teile vollkommen eingekapselt  sind.  



  Bei dem in den     Fig.   <B>1</B> bis<B>3</B> dargestellten  Ausführungsbeispiel, bei welchem der Trans  formator als induktiver Kupplungsteil zwi  schen dem Elektromotor einer unter Wasser       arbe'tenden    Pumpe und dem Stromnetz dient-,  sind die einzelnen Stäbe<B>10,</B> welche als       Sekundärwieklung    des Transformators wir  ken, soweit nach -unten verlängert,     dass    sie  den     Kurzschlussanker    eines Elektromotors  vollkommen einschliessen.

   Dieser Anker be  steht aus einem lamellierten Blechpaket<B>16,</B>  weiches mittelst eines Keils<B>17</B> auf der Welle  <B>18</B> festsitzt, die beispielsweise in     Kugel-          lao,ern   <B>19</B> und 20 drehbar gelagert ist. Das       el        tD     untere Ende dieser Welle ist mit einem       Pumpenhörper   <B>13</B> verbunden, der nicht Ge  genstand der Erfindung ist und daher nicht  näher beschrieben zu werden braucht.

   Das  Blechpaket<B>16</B> ist in der üblichen     We,se'mit     Nuten 32 versehen, in denen sich die Stäbe  <B><U>91</U></B> eines     Käfigankers    befinden, dessen an sich  bekannte Konstruktion und     Wirkungsweise     keiner weiteren Erläuterung bedarf. Die  nach unten     verUngerten.    Stäbe<B>10</B> des Trans  formators sind im Bereiche des Rotors<B>16</B> in  einem ringförmigen Körper     22        eingeb6ttet,     der gleichfalls aus lamellierten Blechringen       aufgeschiehtet;    sein kann. Die untern Enden  der Stäbe<B>10</B> sind durch einen Metallring<B>23</B>  miteinander verbunden.  



  Der ganze bisher beschriebene Apparat  ist in einen äussern Mantel<B>25</B>     eingebraclit,     welcher einen solchen Innendurchmesser be  sitzt,     dass    zwischen ihm und dem Mantel 12  ein     hohlzylinderförmiger    Hohlraum 24 ver  bleibt, der einerseits mit dem     Pumpellkörper     <B>13</B> und anderseits     mi#    dem     Auslass   <B>26</B> in  Verbindung steht.  



  Der Apparat arbeitet folgendermassen:  Wenn die Primärwicklung<B>5</B> des     Trans-          forrnators    an ein     Mehrpha:sennetz,    beispiels  weise an ein     Dreiphasennetz    angeschlossen  wird, so erzeugt sie ein Drehfeld, welches  seinerseits in dem die Primärwicklung um  gebenden     Käfio-   <B>10</B> Ströme induziert, die sieh  über den obern Ring<B>11</B> und den     untem    Ring    <B>23</B> ausgleichen.

   Da. jedoch das von der Pri  märwicklung erzeugte Drehfeld dauernd  rotiert, wird auch das durch die     Rotorströme     im Käfig<B>10</B> erzeugte Feld im gleichen  Rhythmus     mitdrehen.    Die in den Stäben<B>1,0</B>  fliessenden Ströme erzeugen daher ihrerseits  ein Feld, unter dessen Wirkung Ströme im  Käfig 21 des Rotors<B>16</B> induziert werden.  Auf diese Weise wirkt die Sekundärwicklung  <B>10</B> des Transformators als Primärwicklung  für den Motor.  



  Bei dem Transformator gemäss der Erfin  dung braucht der Käfig<B>10</B> von der Primär  wicklung<B>5</B> nicht durch eine Zwischenwand  getrennt zu sein, sondern die beiden     Wiek-          lungen    können im Gegenteil so eng als mög  lich beieinander liegen. Man kann sogar die  Stäbe<B>10</B> und die Wicklung<B>5</B> in ein und  demselben Eisenkörper einbetten, in welchem  Falle für die Primär- und Sekundärwicklung  sogar gemeinsame Nuten vorgesehen sein  können.

   Bei dem in     Fig.   <B>1</B> und 2 dargestell  ten Ausführungsbeispiel sind zwei getrennte       Eisenhörper    2 und<B>8</B> vorgesehen., welche<B>je-</B>  doch, wie bereits erwähnt. ohne Luftspalt  eng     aneinanderliegen.    Die in die Nuten<B>9</B>  des Körpers<B>8</B> eingebrachten Kupferstäbe  dienen hier gleichzeitig als     Nutenkeile    für  die in den Nuten 4 befindliche Primärwick  lung<B>5;</B>     üb-erdies    bewirken und sichern sie  die mechanische Verbindung zwischen den  Eisenkörpern 2 und<B>8,</B> was mit Rücksicht  darauf wichtig ist,     dass    zwischen der Pri  märwicklung und der Sekundärwicklung  des Transformators erhebliche mechanische  Kräfte auftreten.

   Man kann die mechanische  Verbindung der beiden Eisenkörper 2 und<B>8</B>  aber auch auf andere Weise ausführen und  die Nuten des einen Körpers mit den Nuten  des andern Körpers durch schmale Luft  schlitze verbinden.  



  Bei dem in den     Fig.    4 und<B>5</B> dargestell  ten     AusführuDgsbeispiel    eines Transforma  tors gemäss der Erfindung sei angenommen,       dass    er für beliebige Zwecke verwendet wer  den kann. Infolgedessen sind die Stäbe<B>10</B>  an ihrer Unterseite nicht durch die Trenn-      platte<B>15</B> hindurchgeführt, sondern sie sind  mit metallischen Büchsen<B>27</B> verschraubt,  welche in die aus isolierendem Stoff be  stehende Trennplatte<B>15</B> in der dargestellten  Weise gas- und wasserdicht eingelassen sind.

    Die untern Enden dieser     Metallbüchsen        2.7     können gleichfalls mit Gewinden versehen  sein, in welche Stäbe<B>10</B> eingeschraubt wer  den     1,-bunen.    Statt dieser Stäbe kann man aber  auch biegsame Kabel an die     Büehsen    an  schliessen, zum Beispiel mittelst Schrauben       anklemmeu    und an einen beliebigen Ort  führen, wo deren andere Enden mit einem       Stabkäfig    verbunden werden, der in der be  reits beschriebenen Weise entweder als Pri  märwicklung eines, Motors oder eines Induk  tionsofens arbeitet. Die Platte<B>15</B> mit den  Büchsen<B>27</B> kann dann als     Selialtplatte    be  zeichnet werden.  



  Die     Trennplautte   <B>15</B> ist bei dem in     Fig.    4  dargestellten Ausführungsbeispiel unter     Zwi-          schensehaltung    eines     Pachungsringes   <B>28</B> aus  Gummi oder dergleichen und eines Druck  ringes<B>29</B> mittelst eines Gewinderinges<B>30</B>  festgehalten, der in den äussern Mantel A       leingeschraubt    werden kann, zu welchem  Zwecke der     Rinc    mit Bohrungen<B>3.1</B> zum  Einführen     e;nes        Steekselilii7ssels    oder der  gleichen versehen sein kann.

Claims (1)

  1. PATENTANSPRUCH: Drehfeldtransformator für besondere Zwecke, insbesondere zur Speisung von un ter Wasser arbeitenden Elektromotoren, da durch gekennzeichnet, dass die Sekundär- wicklun- des Transformators als Käfig aus- e, (Tebildet ist,
    dessen einzelne Stäbe durch eine in das Transformatorgehäuse eingelassene gas- und wasserdichte Wand von aussen her elektrisch zugänglich sind. UNTERANSPRMEE <B>-</B> <B>1.</B> Transformator nach dem Patentanspruch, dadurch gekennzeichnet, dass die einzelnen Stäbe isoFert voneinander und gasdicht durch das Transformatorgehäuse hin durchgeführt sind. 2. Transformator nach dem Patentanspruch, dadurch gekennzeichnet, dass die einzelnen Stäbe an Kontakte angeschlossen sind.
    die in das Transformatorgehäuse gasdielit und isoliert voneinander eingelassen und von aussen zugänglich sind. <B>3.</B> Transformator nach dem Patentanspruch.. dadurch gekennzeichnet, dass die Primär wicklung des Transformators und dessen als Sekundä.1-wicklun(y wirkender Käfio- el <B>.</B> eD in einem gemeinsamen Eisenkörper ein- Crebettet sind. ZD 4.
    Transformator nach Patentanspruell und Unteranspruch<B>3,</B> dadurch gekennzeichnet, dass die beiden Wicklungen in gemein samen Nuten liegen. <B>5.</B> Transformator nach dem Patentanspruch, dadurch gekennzeichnet, dass die Stäbe des Käfigs'in Nuten eines zylindrischen Kör pers liegen, dessen innere Mantelfläche dicht an der äussern Mantelfläche des die Primärwicklung tragenden Eisenkörpers anliegt.
    <B>6.</B> Transformator nach Patentanspruch und Unteranspruch<B>5,</B> dadurch gekennzeichnet, dass sowohl der Eisenkörper des Käfigs, als auch der Primärwicklung des Trans formators mit offenen Nuten versehen sind, welche derart geformt und bemes sen sind, dass <B>je</B> eine Nute des einen Eisen körpers in<B>je</B> eine Nute des andern über <B>g</B> geht <B>7.</B> Transformator nach Patentansprueli und Unteransprüchen<B>5</B> und<B>6,</B> dadurch ge kennzeichnet, dass die Stäbe des Käfigs als Keile für die Nuten der Primärwick- lung dienen,
    und gleichzeitig die mecha nische Verbindung zwischen dem Kern der Primärwichlung und dem Eisenhörper des Käfigs sichern.
CH148595D 1929-02-26 1930-02-25 Drehfeldtransformator für besondere Zwecke. CH148595A (de)

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