CH148616A - Frequenzrelais nach dem Ferrarisprinzip. - Google Patents

Frequenzrelais nach dem Ferrarisprinzip.

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CH148616A
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CH
Switzerland
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resonance circuit
series
ferrari
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English (en)
Inventor
A-G Landis Gyr
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Landis & Gyr Ag
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    • HELECTRICITY
    • H01ELECTRIC ELEMENTS
    • H01HELECTRIC SWITCHES; RELAYS; SELECTORS; EMERGENCY PROTECTIVE DEVICES
    • H01H53/00Relays using the dynamo-electric effect, i.e. relays in which contacts are opened or closed due to relative movement of current-carrying conductor and magnetic field caused by force of interaction between them
    • H01H53/10Induction relays, i.e. relays in which the interaction is between a magnetic field and current induced thereby in a conductor
    • H01H53/12Ferraris relays

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  • Near-Field Transmission Systems (AREA)

Description


      Frequenzrelais    nach dem     Ferrarisprinzip.       Die Erfindung bezieht sich auf ein nach  dem     Ferrarisprinzip    gebautes     Frequenzrelais,     das sich insbesondere durch grosse     Ansprech-          schärfe    und guten Wirkungsgrad auszeichnet.

    Gemäss der Erfindung werden zwei Triebflüsse  von je einem auf verschiedene     Ansprech-          frequenzen    abgestimmten Resonanzkreis ge  bildet, die mit einem dritten Triebfuss, der  von einem weiteren auf eine Zwischen  frequenz der beiden     Ansprechfrequenzen    ab  gestimmten Resonanzkreis gebildet wird,  derart zusammenarbeiten, dass bei Geben der  einen     Ansprechfrequenz    die     Ferrarisscheibe    in  der einen Richtung und bei Geben der andern       Ansprechfrequenz    die     Ferrarisscheibe    in der  andern Richtung verdreht wird.  



  Die Schaltung der drei Resonanzkreise  des     Frequenzrelais    kann derart -     getroffen     werden, dass der auf die Zwischenfrequenz  abgestimmte Resonanzkreis als mit dem       Überlagernetz    verbundener Serienkreis und  die auf die verschiedenen     Ansprechfrequenzen     abgestimmten Resonanzkreise als induktiv  mit dem     Serienresonanzkreis    gekoppelte Se-         kundärkreise    ausgebildet sind, oder dass die  beiden auf verschiedene     Ansprechfrequenzen     abgestimmten Resonanzkreise als Parallel  kreise ausgebildet und mit dem dritten, auf  die Zwischenfrequenz abgestimmten, als Se  rienkreis ausgebildeten Resonanzkreis in Serie  geschaltet sind,

   oder dass die zwei auf ver  schiedene     Ansprechfrequenzen    abgestimmten  Resonanzkreise als     Serienresonanzkreise    aus  gebildet und beide zu der Spule des dritten,  mit dem Netz verbundenen     Serienresonanz-          kreig,    parallel geschaltet sind.  



  In der Zeichnung sind in den     Fig.    1 bis 3  drei Ausführungsbeispiele der Erfindung zur  Darstellung gebracht.  



  Das in     Fig.    1 schematisch dargestellte       Frequenzrelais    enthält ein Treibeisen 1, das  einen     Rückschlussschenkel    2 und zwei Pol  schenkel 2', 2" aufweist. In dem von dem  Polschenkel 2', 2" und dem     Rückschluss-          schenkel    2 gebildeten Luftspalt 4 ist eine  Triebscheibe 5     angeordnet.    Ferner sind Re  sonanzkreise 6, 7, 8 vorgesehen, von denen  der eine einen mit dem Netz zu verbindenden           Serienresonanzkreis    und die beiden andern je  einen induktiv mit diesem gekoppelten Se  kundärresonanzkreis bilden. Jeder Resonanz  kreis 6, 7, 8 enthält einen Kondensator 9, 9',  9" und eine Spule 10, 10', 10".

   Hierbei ist  die Spule 10 des     Serienresonanzkreises    6 um  das     Rückschlusseisen    2, die Spule 10' des Se  rienresonanzkreises 7 um den Polschenkel 2'  und die Spule 10" des zweiten Serienresonanz  kreises 8 um den Polschenkel 2" gelegt.  



  Das     Frequenzrelais    wird nun von zwei  verschiedenen     Ansprechfrequenzen        fi    und f2  gesteuert, von denen bei Geben der     Ansprech-          frequenz        f1    die     Ferrarisscheibe    5 in der einen  und bei Geben der     Ansprechfrequenz    f 2 die       Ferrarisscheibe    in der andern Richtung ver  dreht wird.  



  Die Abstimmung der beiden Sekundär  resonanzkreise 7, 8 erfolgt derart, dass der eine  bei (leben der     Ansprechfrequenz        fi    und der  andere bei Geben der     Ansprechfrequenz    f 2  ein maximales Drehmoment hervorruft. Der       Serienresonanzkreis    6 besitzt eine mittelst des  Kondensators 9 experimentell bestimmte,  günstigste Resonanzfrequenz f; die zwischen  den beiden     Ansprechfrequenzen        fi,    f2 liegt.  



  Bei Geben der     Ansprechfrequenz        fi    tritt  nun der Sekundärkreis 7 nahezu in Resonanz.  Der Sekundärkreis 8 dagegen ist dann stark  verstimmt, so dass durch die Spule 10" nur  ein schwacher Strom fliesst. Die Wirkung ist  dann nahezu dieselbe, als ob die Spule 10"  überhaupt nicht vorhanden wäre. Die Trieb  flüsse sind darin fernerhin in Grösse und  Phasenbeziehung derart, dass auf die     Fer-          rarisscheibe    5. ein maxireales Drehmoment  ausgeübt wird, das in Richtung von dem Pol  des Schenkels 2" nach dem Pol des Schen  kels 2' wirkt und demzufolge die     Ferraris-          scheibe    5 im gleichen Sinne verdreht wird.  



  Bei Geben der     Ansprechfrequenz    f 2 tritt  der umgekehrte Fall ein. In dem Resonanz  kreis 8 herrscht dann also nahezu Resonanz  und in dem Resonanzkreis 7 eine starke Ver  stimmung. Das nunmehr auftretende maximale  Drehmoment     wirkt    daher auf die     Ferraris-          scheibe    derart, dass diese in der entgegenge-    setzten Richtung als bei Geben der     Ansprech-          frequenz   <I>f2</I> verdreht wird.  



  Bei dem in     Fig.    2 schematisch dargestellten       Frequenzrelais    weist das Treibeisen 1 einen       Rückschlussschenkel    2 und drei Polschenkel  2', 2", 2"' auf. In dem von dem     Rückschluss-          schenkel    2 und den Polschenkeln 2', 2", 2"'  gebildeten Luftspalt 4 ist die     Ferrarisscheibe    5  vorgesehen. Es sind ferner     wiederum    drei Re  sonanzkreise 6, 7, 8 vorhanden, von denen der  eine einen     Serienresonanzkreis    und die beiden  andern je einen     Parallelresonanzkreis    bilden.

    Die drei, je einen Kondensator 9, 9', 9" und  eine Erregerspule 10, 10', 10" enthaltenden  Resonanzkreise 6, 7, 8 werden nun in Serien  schaltung mit einem     Überlagernetz    verbunden.  Die Spule 10 des     Resonanzkreises    6 wird um  den mittleren Schenkel 2', die Spule 10' des       Parallelresonanzkreises    7 um den Polschenkel  2" und die Spule 10" des Parallelresonanz  kreises 8 um den Polschenkel 2"' gelegt.  



  Die beiden Resonanzkreise 7, 8 sind wieder  derart abgestimmt, dass der eine bei Geben  der     Ansprechfrequenz        fi    und der andere bei  Geben der     Ansprechfrequenz    f2 ein maximales  Drehmoment hervorruft. Die Abstimmung des       Serieriresonanzkreises    erfolgt ebenfalls wieder  derart, dass er bei einer zwischen den beiden       Ansprechfrequenzen        fi    und f2 liegenden Fre  quenz in Resonanz tritt.  



  Bei Senden der     Ansprechfrequenz        fi    be  steht in dem     Parallelresonanzkreis    7 Strom  resonanz, so dass der Strom in der Spule 10'  gegenüber der Spule 10 einen nach Grösse und  Phasenbeziehung günstigsten Wert besitzt.  Die Impedanz des Resonanzkreises 8 ist hier  bei verhältnismässig gering. Der Gesamtstrom  wird also nicht wesentlich geschwächt. Ferner  ist infolge der Verstimmung des Resonanz  kreises 8 der Strom in der Spule 10" bedeu  tend geringer als in der Spule 10' des Reso  nanzkreises 7 und in einer Phasenbeziehung  zum Strom der Spule 10 des Resonanzkreises  6, bei der kein erhebliches Drehmoment auf  tritt.

   Auf die Scheibe 5 wird dann ein ma  ximales Drehmoment ausgeübt, dessen Rich  tung hier vom Wicklungssinne der Spule 10'  abhängig ist.     Um    daher bei Geben der An-           sprechfrequenz        fi    eine Verdrehung der     Fer-          rarisscheibe    5 in der einen und bei Geben der       Ansprechfrequenz    f 2 eine Verdrehung der       Ferrarisscheibe    5 in der andern Richtung zu  bewirken, werden die Spulen 10', 10" im  gleichen     Magnetisierungssinne    gewickelt.  



  Bei der Ausführung des     Frequenzrelais     nach     Fig.    3 wird dasselbe Triebeisen wie bei  derjenigen nach     Fig.    2 verwendet. Nur sind  hier die 3 Resonanzkreise als Serienresonanz  kreise 6, 7, 8 ausgebildet, wobei die Resonanz  kreise 7, 8 parallel zur Spule 10 des mit dem  Netz zu verbindenden     Serienresonanzkreises    6  geschaltet sind. Um den mittleren Polschenkel  2' ist wiederum die Spule 10 des     Serienreso-          nanzkreises    6, um den Polschenkel 2" die  Spule 10' des     Serienresonanzkreises    7 und um  den Polschenkel 2"' die Spule 10" gelegt.  



  Die Abstimmung des     Frequenzrelais    ist  die gleiche, wie die bei dem in     Fig.    2 darge  stellten     Frequenzrelais.    Es werden also der       Serienresonanzkreis    7 auf die     Ansprechfre-          quenz        fi,    der     Serienresonanzkreis    8 auf die       Ansprechfrequenz    f 2 und der Serienresonanz  kreis 6 auf eine zwischen den beiden An  sprechfrequenzen     fi        und        f2    liegende Frequenz  abgestimmt.

   Es besitzt demnach bei Geben  der     Ansprechfrequenz        fi    der von der Spule  10' des     Serienresonanzkreises    7 erzeugte       Triebfluss    und bei Geben der     Ansprechfrequenz          f2    der von der Spule 10" des Serienresonanz  kreises 8 erzeugte     Triebfluss    einen nach Grösse  und Phasenbeziehung günstigsten Wert.  Sind die beiden Wicklungen 10', 10" im  gleichen     Magnetisierungssinne    gewickelt, so  erhält die     Ferrarisscheibe    5 in dem einen  Falle ein maximales Drehmoment in der einen  Richtung und in dem andern Falle ein maxi  males Drehmoment in der andern Richtung.  



  Obwohl die Form des Triebkernes der in  den     Fig.    1 bis 3 dargestellten     Frequenzrelais     bezüglich der Platzausnutzung sehr günstig  ist, können naturgemäss auch anders gestaltete  Triebkerne Benutzung finden.  



  Das von, von einer Zentralstelle ausge  sandten     Steuerfrequenzströmen    in Tätigkeit  gesetzte     Frequenzrelais    soll zur Ausführung    von Arbeitsvorgängen bei Schaltern, Tarif  zählern, Uhren oder zur Überwachung ähn  licher Vorgänge Verwendung finden.

Claims (1)

  1. PATENTANSPRUCH: Frequenzrelais nach dem Ferrarisprinzip, dadurch gekennzeichnet, dass zwei Triebflüsse von je einem auf verschiedene Ansprechfre- quenzen abgestimmten Resonanzkreis gebildet werden, und dass diese Triebflüsse mit einem dritten Triebfluss, der von einem weitem auf eine Zwischenfrequenz der beiden Ansprech- frequenzen abgestimmten Resonanzkreis ge bildet wird, derart zusammenarbeiten,
    dass bei Geben der einen Ansprechfrequenz die Fer- rarisscheibe in der einen Richtung und bei Geben der andern Ansprechfrequenz die Fer- rarisscheibe in der andern Richtung verdreht wird.
    UNTERANSPRüCHE 1. Frequenzrelais nach Patentanspruch, da durch gekennzeichnet, dass der auf die Zwischenfrequenz abgestimmte Resonanz kreis als mit dem Überlagernetz verbun dener Serienresonanzkreis und die auf die verschiedenen Ansprechfrequenzen abge stimmten Resonanzkreise als induktiv mit dem Serienresonanzkreis gekoppelte Se kundärkreise ausgebildet sind.
    2. Ferrarisrelais nach Patentanspruch und Unteranspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass die Erregerspule des Serienresonanz kreises an einem Rückschlussschenkel und die Erregerspulen der beiden Sekundär resonanzkreise an je einem Polschenkel eines Triebeisens angeordnet sind. 3. Ferrarisrelais nach Patentansprucb, da durch gekennzeichnet, dass die beiden auf verschiedene Ansprechfrequenzen abge stimmten Resonanzkreise als Parallelkreise ausgebildet und mit dem dritten auf die Zwischenfrequenz abgestimmten als Serien kreis ausgebildeten Resonanzkreis in Serie geschaltet sind.
    4. Ferrarisrelais nach Patentanspruch und Unteranspruch 3, dadurch gekennzeichnet, dass die Erregerspule des Serienresonanz- kreises an einem mittleren Polschenkel und die Erregerspulen der beiden Parallel resonanzkreise an je einem weitem Pol schenkel eines Triebeisens angeordnet sind. 5. Ferrarisrelais nach Patentanspruch, dadurch gekennzeichnet, dass die zwei auf verschie- derie Ansprechfrequenzen abgestimmten Resonanzkreise als Serienkreise ausgebildet und zu - der Spule des dritten, mit dem Netz verbundenen und ebenfalls als Serien kreis ausgebildeten Resonanzkreis parallel geschaltet sind.
    6. Ferrarisrelais nach Patentanspruch und Unteranspruch 5, dadurch gekennzeichnet; dass die Erregerspulen der drei Serien resonanzkreise um je einen Polschenkel eines Triebeisens gelegt sind.
CH148616D 1930-09-02 1930-09-02 Frequenzrelais nach dem Ferrarisprinzip. CH148616A (de)

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