CH148618A - Salzbadofen für elektrische Beheizung. - Google Patents
Salzbadofen für elektrische Beheizung.Info
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- C—CHEMISTRY; METALLURGY
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Description
Salzbadofen für elektrische Beheizung. Bei einer bekannten, als "Salzbadofen" be zeichneten, vornehmlich zum Härten und Anlassen von Stählen dienenden Vorrichtung wird das Salzbad während des Betriebes dadurch schmelzflüssig erhalten, dass in die Salzmasse selbst, die in geschmolzenem Zu stand ein Leiter der Elektrizität ist, mittelst eingetauchter am Trog des Salzbades be festigter Elektroden Strom eingeführt wird.
Diese einfache Anordnung reicht aber nicht aus, den Salzbadofen auch in Betrieb zu setzen, weil die Salzmasse bei der Ab kühlung, und Erstarrung ihr elektrisches Leit vermögen verliert. Es ist darum notwendig, besondere Vorkehrungen zu treffen, um der Salzmasse anfänglich die erforderliche Schmelzwärme zuzuführen. Man hat vorge schlagen für dieses "Anheizen" Widerstands heizkörper zu verwenden, die entweder jedes mal nach Beendigung @ des Betriebes in die noch flüssige Salzmasse eingebracht und während des Betriebes herausgenommen oder auch während des Betriebes in der Salzmasse belassen werden.
Die Erfindung besteht darin, dass die während des Betriebes zur Einführung des Stromes in die geschmolzene elektrisch lei tende Salzmasse bestimmten Elektroden so gestaltet und mit einer Schalteinrichtung verbunden sind, dass sie für das Anheizen der Salzmasse als Widerstandskörper an die Stromquelle angeschlossen werden können. Nach der Erfindung werden demnach die Widerstandsheizkörper für das Anlassen und die Elektroden für den Betrieb vereinigt.
Auf der Zeichnung sind in schematischer Weise zwei Ausführungsbeispiele von erfin dungsgemäss ausgeführten Salzbadöfen ver anschaulicht. Beide sind mit zylindrischen Trögen für das Salzbad ausgeführt und für den Anschluss an ein Drehstromnetz bestimmt.
Abb. 1 ist der Grundriss, und Abb. 2 die Trogwandabwicklung eines Ofens, dessen Elektroden aus U-förmig ge- falteten Blechstreifen bestehen und für das Anheizen durch eine auf der Trogwand abge brachte Schalteinrichtung zu einem in Stern geschalteten System von Widerstandheiz- körpern zusammengeschlossen werden können Abb. 3 ist der Grundriss, und Abb. 4 die Trogwandabwicklung eines Ofens,
dessen Elektroden aus W-förmig ge schlitzten Blechen bestehen und durch eine vom Ofen getrennte kontrollerartige Schalt einrichtung zu einem im Dreieck geschalteten System von Widerstandsheizkörpern zusam mengeschlossen werden können.
In beiden Fällen ist die Schalteinrichtung so beschaffen, dass- während des Betriebes die beiden oberen Enden jeder U-förmigen, die drei oberen Enden jeder W-förmigen Elektrode durch gutleitende Brücken an die Zuleitung zur Elektrode angeschlossen werden können.
In Abb. 1 und 2 ist 10 der Boden, 1.1 die Wand des Troges, der aus einem hitze beständigen, die Wärme schlecht, den elek trischen Strom nicht leitenden Baustoff her gestellt zu denken ist. Die Beschaffenheit der drei untereinander gleichen Elektroden 12, 13;- 14 soll an der Elektrode 12 be schrieben werden Die Elektrode besteht aus einem Blech streifen, der zweimal bei<B>15-</B> und 16 im rechten Winkel umgebogen ist. An seinen oberen Enden sind die klammerartigen Teile 17, 18 in Schuhe, die durch Umbiegen der Ecken 19 gebildet sind, eingelötet. Die Klam mern 17, 18, die über den Rand des Troges greifen, halten die Elektrode am obern Ende fest.
Das untere Ende Wird durch einen in die Trogwand eingesetzten Haken 20 ge sichert.
In gleicher Weise ist die Elektrode 13 mittelst der Klammern 21, 22, die Elektrode 14 mittelst der Klammern 23, 24 gelagert. Die Klammern 18, 21, 23 sind über einen dreipoligen Schalter 25 an die Leitungen R, S, <I>T</I> eines Drehstromnetzes angeschlossen.
An den Klammern 17, 22, 24 sind je zwei Laschen aus gutleitendem Material schwenkbar- gelagert. -Von den beiden zu einer Elektrode gehörigen Laschen ist die eine mit 26, die andere mit 27 bezeichnet. Die Laschen 26 dienen dazu, während des Betriebes leitende Verbindungen zwischen den oberen Enden jeder Elektrode herzu stellen und dadurch eine gleichmässige Strom belastung der beiden Schenkel jeder Elektrode herbeizuführen. Die Laschen 27 werden beim Anheizen dazu benutzt, die Klammern 17, 22, 24 mit den Klemmen 28 des leitenden Ringes 29 zu verbinden, der auf der Aussen seite der Trogwand gelagert ist. Durch diese Verbindung werden die Elektroden 12, 13, 14 als Widerstandsheizkörper in. Stern geschaltet. Vor Herstellung dieser Verbindung müssen natürlich die Laschen 26 gelöst und ausge schwenkt sein.
Bei der durch die Abb. 3 und 4 ver anschaulichten Ausführungsform besteht jede der drei Elektroden 30, 31, 32 aus einem Blech, das, wie für die Elektrode 30 ange geben ist, durch die beiden Schlitze 33 und 34 von oben her und durch den dazwischen liegenden Schlitz 35 von unten her in ein dem Buchstaben<B>W</B> ähnliches Gebilde ver wandelt, mit den umgebogenen oberen Enden 36, 37, 38 über den Trogrand gehängt und unten durch Haken 39 an der Trogwarrd gehalten ist.
Die nur schematisch dargestellte Schalt einrichtung ist hier nach Art eines Kon- trolleis ausgeführt und vom Ofen getrennt angeordnet zu denken. Das Schaltbild lässt erkennen, dass bei Stellung I der Schaltwalze der Ofen abgeschaltet, bei Stellung 11 die Elektroden zu einem in Dreieck geschalteten System von Widerstandsheizkörpern zusam mengeschlossen, bei Stellung III die Elek troden für den Betrieb geschaltet- und je mit ihren drei oberen Enden an die vom Netz kommende Leitung angeschlossen sind.
Bei dieser Anordnung sind Fehlschaltungen ausgeschlossen, die bei der Anordnung gemäss Abb. 1 und 2 noch vorkommen können. Selbstverständlich kann aber auch eine An ordnung dieser Art .durch geeignete Kupp lung der Schaltglieder so ausgeführt werden, dass Fehlschaltungen vermieden werden.
Claims (1)
- PATENTANSPRUCH: Salzbadofen für elektrische Beheizung, dadurch gekennzeichnet, dass die während des Betriebes zur Einführung des Stromes in die geschmolzene elektrisch leitende Salz masse bestimmten Elektroden so gestaltet und mit einer Schalteinrichtung verbunden sind, dass sie für das Anheizen der Salzmasse als Widerstandsheizkörper an die Stromquelle angeschlossen werden können.<B>UNTERANSPRÜCHE:</B> 1. Salzbadofen nach Patentanspruch mit drei Elektroden, die während des Betriebes an die drei Leitungen eines Drehstromnetzes anzuschliessen sind, gekennzeichnet durch eine Schalteinrichtung, durch die die Elek troden für das Anheizen zu einem in Stern bezw. Dreieckschaltung au dem Drehstrom netz liegenden System von Widerstands- heizkörpern zusammengeschlossen werden können. 2. Salzbadofen nach Patentanspruch, dadurch gekennzeichnet, dass als Elektroden U- förmig gestaltete Leiter aus Blech ver wendet sind.3. Salzbadofen nach Patentanspruch, dadurch gekennzeichnet, dass als Elektroden W- förmig gestaltete Leiter aus Blech ver wendet sind. 4. Salzbadofen nach Patentanspruch und Unteranspruch 2, gekennzeichnet durch Verbindungsorgane, durch die während des Betriebes die beiden oberen Enden einer U-förmigen Elektrode gutleitend an die Zuleitung der Elektrode angeschlossen werden können.
Applications Claiming Priority (1)
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|---|---|---|---|
| DE148618X | 1929-08-09 |
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
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| CH148618A true CH148618A (de) | 1931-07-31 |
Family
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Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| CH148618D CH148618A (de) | 1929-08-09 | 1930-08-01 | Salzbadofen für elektrische Beheizung. |
Country Status (3)
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- 1930-08-01 CH CH148618D patent/CH148618A/de unknown
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- 1930-08-08 FR FR700384D patent/FR700384A/fr not_active Expired
Also Published As
| Publication number | Publication date |
|---|---|
| FR700384A (fr) | 1931-02-27 |
| AT128333B (de) | 1932-05-25 |
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