CH148622A - Elektrische Leuchtröhre. - Google Patents

Elektrische Leuchtröhre.

Info

Publication number
CH148622A
CH148622A CH148622DA CH148622A CH 148622 A CH148622 A CH 148622A CH 148622D A CH148622D A CH 148622DA CH 148622 A CH148622 A CH 148622A
Authority
CH
Switzerland
Prior art keywords
tube
voltage
heating
heating wire
wire winding
Prior art date
Application number
Other languages
English (en)
Inventor
F Patent-Treuhand-Gesellschaft
Original Assignee
Patent Treuhand Ges Fuer Elektrische Gluehlampen Mbh
Priority date (The priority date is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the date listed.)
Filing date
Publication date
Application filed by Patent Treuhand Ges Fuer Elektrische Gluehlampen Mbh filed Critical Patent Treuhand Ges Fuer Elektrische Gluehlampen Mbh
Publication of CH148622A publication Critical patent/CH148622A/de

Links

Landscapes

  • Circuit Arrangements For Discharge Lamps (AREA)

Description


  Elektrische     Leuchtröhre.       Die     Erfindung    bezieht sich auf elektrische  Leuchtröhren mit einer beim Betriebe er  wärmten, unedle     ("rase,    wie Kohlensäure,       Stickstoff    und     Wasserstoff    nachliefernden  Substanz. Die     Grasnachlieferung    erfolgt bei  solchen Röhren bisher meist durch eine für  gewöhnlich ausgeschaltete elektrische     Heiz-          anordnung;    die erst bei einer bestimmten  Höhe der Strombelastung der Röhre, also  der Stromstärke, selbsttätig zur Einschaltung  kommt.

   Die das     Stromschlussorgan    für den  die     Heizanordnung    enthaltenden Heizstrom  kreis beeinflussende Wicklung liegt hierbei  in Reihe mit den Elektroden der Röhre. Es  hat sich nun gezeigt, dass bei solchen Röhren,  und zwar gleichgültig, ob diese ausschliess  lich mit unedlen Gasen oder Gemischen von  unedlen Gasen und Edelgasen gefüllt sind,  die Regelung der Gasnachlieferung durch die  beim Sinken des Füllgasdruckes ansteigende  Stromstärke nicht immer befriedigende Er  gebnisse zeitigt, und zwar deswegen, weil    sich die Stromstärke nicht nur bei wechseln  dem Füllgasdruck, sondern auch noch bei  Schwankungen der Netzspannung ändert.

   Es  ist daher öfter vorgekommen, dass trotz rich  tiger Bemessung der     Heizanordnung    und der  gasnachliefernden Substanz der richtige Gas  druck durch auftretende Schwankungen der  Netzspannung nicht eingehalten wird, was  dann zu einer unerwünschten Verfärbung der  Röhre und manchmal sogar zu einem vor  zeitigen Erlöschen     @    derselben     führt.    Diese  Nachteile lassen sich, wie festgestellt wurde,  vermeiden, indem die das     Stromschlussorgan     für den Heizstromkreis, etwa ein elektro  magnetischer oder ein thermisch betätigter  Schalter, beeinflussende Wicklung nicht in  Reihe mit den Röhrenelektroden, sondern  hinter einem spannungsausgleichenden Wider  stand, etwa die übliche Drosselspule, parallel  zu den Röhrenelektroden gelegt wird.

   Die  Einschaltung der     Heizanordnung    erfolgt als  dann nicht mehr in Abhängigkeit von der      Strombelastung     bezw.    Stromstärke, sondern  in Abhängigkeit von der an der Röhre liegen  den Spannung, was wesentlich ist, da. diese  innerhalb weiter Grenzen unabhängig von  der Netzspannung, also auch auftretenden       Schwankungen    der Netzspannung ist und  sich nur bei einer Änderung des Füllgas  druckes ändert.  



  Auf der Zeichnung sind drei Ausführungs  beispiele der neuen Leuchtröhre im Schal  tungsschema veranschaulicht.  



  Bei dem Schaltungsschema nach     Abb.    1  ist die mit zwei üblichen     Hohlblechelektro-          den    2 ausgestattete Leuchtröhre 1 mittelst  der Leitungen 3 mit der Sekundärspule 4  eines Transformators verbunden, dessen Pri  märspule 5 unter     Vorschaltung    einer Drossel  spule 6 an Netzleitungen üblicher Span  nungen angeschlossen ist.

   In einem Ansatz  gefäss 13 der Leuchtröhre 1 ist ein von einer       Heizdrahtwicklung    12 umgebener Stab 14  untergebracht, der bei Erhitzung Füllgas     _ab-          spaltet.    Der Stab kann, wie an sich be  kannt, aus einem gesinterten Gemenge einer  gasnachliefernden Substanz, etwa Magnesium  karbonat,     Nitriumazid    oder     Lithiumhydrid     und einem bei niedrigerer Temperatur als  letztere sinternden     Flussmittel,    etwa Glas  pulver oder Emaillepulver, bestehen.

   In den  von den Primärleitungen 15 abzweigenden  Heizstromkreis 16 sind zwei Kontakte 10  eingebaut, die bei sinkendem Füllgasdruck  überbrückt werden, damit bei Stromzuführung  zur     Heizdrahtwicklung    12 der Stab 14 er  hitzt und Füllgas zur Nachspeisung der Röhre  entwickelt wird. Das     Stromschlussorgan    für  die     Heizdrahtwicklung    12 besteht aus einer  an dem     Elektromagnetkern    8 angebrachten,  die Kontakte 10 überbrückenden Platte 9.  Die den     Elektromagnetkern    beeinflussende  Wicklung 7 liegt hinter der spannungsaus  gleichenden Drosselspule in einer die Primär  leitungen 15 überbrückenden Leitung 22 und  damit parallel zu den Röhrenelektroden 2.  



  Bei auftretenden Spannungsschwankungen  im Netz bewirkt die Drosselspule 6, da die  Spannung an der Röhre und damit auch am  Transformator 4, 5 unverändert bleibt, einen    Ausgleich der zugeführten Netzspannung, in  dem sie entweder mehr Spannung abdrosselt  oder mehr Spannung durchlässt. Die sich bei  Schwankungen der Netzspannung auch än  dernde Stromstärke wird dagegen von der  Drosselspule 6, wie an sich bekannt, nicht  beeinflusst.

   Da die     Elektromagnetwicklung     jedoch dadurch, dass sie parallel zur Röhre  liegt, auf     Stromstärkeänderungen    nicht an  spricht, so erfolgt bei Schwankungen der  Netzspannung keine     Gasnachspeisung,    son  dern höchstens vorübergehend eine etwas  stärkere oder schwächere Belastung der  Leuchtröhre und damit eine geringe Steige  rung oder Abnahme der ausgestrahlten Licht  menge, was nicht weiter von Bedeutung ist.  Nimmt dagegen im Laufe der Betriebszeit  der Füllgasdruck ab, so ändert sich natur  gemäss auch die Spannung an der Röhre,  und zwar tritt. alsdann, wie an sich be  kannt, ein Sinken der Röhrenspannung und  damit auch der Spannung am Transformator  ein.

   Der     Elektromagnetwicklung    7 wird als  dann weniger Spannung zugeführt, was ein  Sinken des     Elektromagnetkernes    8, unter  Überbrückung der Kontakte 10 und Ein  schalten der     Heizdrahtwicklung    12 zur Folge  hat. Sobald durch einsetzende     Gasnachspei-          sung    der Füllgasdruck in der Röhre wieder  die normale Höhe erreicht hat, wird durch  Anstieg der Spannung an der Röhre und  dem Transformator der     Elektromagnetkern     wieder hochgezogen und damit die Heiz  drahtwicklung 12 wieder selbsttätig abge  schaltet.  



  Bei der Schaltung nach     Abb.2    ist die  Leuchtröhre 1 zufolge Vorsehung von elek  tronenemittierenden Glühelektroden 2' unter  Fortfall eines Transformators unmittelbar  durch die Leitungen 3 an das Netz ange  schlossen. Die Glühelektroden können hierbei  unmittelbar durch die angelegte Spannung  oder aber auch     unter    Verwendung einer  zweckmässig nur vorübergehend eingeschal  teten     Heizdrahtwicklung    zum Glühen ge  bracht werden. Die in den Heizstromkreis 16  eingeschaltete     Heizdrabtwicklung    12 umgibt  in diesem Beispiel nicht einen festen gas-      abgebenden Stab, sondern einen in dem An  satzgefäss 13 untergebrachten kleinen Metall  behälter 14', in welchem eine pulverförmige,  gasnachliefernde Substanz untergebracht ist.

    Das     Stromschlussorgan    besteht aus einem  thermisch betätigten Schalter in Gestalt  eines kleinen Gefässes 23, das eine auf die  beiden Tontakte 10 einwirkende Quecksilber  säule 25 enthält. Die zur Herstellung der  Quecksilbersäule dienende, in einer indiffe  renten     (xasatrnosphäre    untergebrachte Heiz  drahtwicklung 24 liegt in einer die beiden       Elektrodenzuleitungen    3 überbrückenden Lei  tung 22, so dass die Erwärmung des ständig  stromdurchflossenen Heizdrahtes 24 von der  Spannung an der Röhre abhängig ist. Sinkt  die Röhrenspannung, so wird der Glühdraht  24 weniger hoch erhitzt.

   Dies hat dann  durch Druckabnahme des das Gefäss 23 an  füllenden Gases ein Verschieben der Queck  silbersäule 25 und ein Überbrücken der bei  den Tontakte 10 durch die Quecksilbersäule  zur Folge. Die     Heizdrahtwicklung    12 kommt  dann genau so wie bei dem Schaltungs  schema nach der     Abb.    1 vorübergehend zur  Einschaltung, bis durch     Gasnachspeisung    der  Gasdruck in der Leuchtröhre 1 wieder auf  die normale Höhe angestiegen ist.  



  Das Schaltungsschema nach     Abb.    3 unter  scheidet sich nur dadurch von demjenigen  nach     Abb.    2, dass als thermisch betätigter  Schalter ein in einem abgeschlossenen Gefäss  26 untergebrachter     Bimetallstreifen    27 An  wendung findet. Innerhalb des Gefässes 26  befinden sich in     dicbtem    Abstand vonein  ander zwei Kontakte 10', von denen der  eine durch den     Bimetallstreifen    27 getragen  wird.

   Der im Heizstromkreis 16 liegende       Bimetallstreifen    27 ist von einer     Beizdraht-          wicklung    28 umschlossen, die in der die       Elektrodenzuführungen    3 verbindenden Lei  tung 22 liegt und die demgemäss ständig  stromdurchflossen ist. Für gewöhnlich wird  durch Einwirkung dieser     Heizdrahtwicklung     28 der     Bimetallstreifen    27 derart durchge  bogen, dass die Kontakte 10' ausser Berührung  sind.

   Sinkt die Spannung an der Röhre, so  nimmt zufolge geringerer Wärmestrahlung    der     Heizdrahtwicklung    28 der     Bimetallstrei-          fen    27 eine     gestrecktere    Lage ein, was dann  zur Berührung der     Kontakte    10' und damit  ebenfalls zur vorübergehenden Einschaltung  der     Heizdrahtwicklung    12 für die gasnach  liefernde Substanz führt.  



  Das eigentliche     Stromschlussorgan    kann  natürlich auch eine beliebige andere Aus  bildung erhalten. Der von der     Heizdralit-          wicklung    12 beeinflusste gasnachliefernde       Stoff    kann statt aus einem festen Stab oder  losem Pulver, auch aus einer dünnen Schicht,  einer Paste oder einer Flüssigkeit bestehen.  Gegebenenfalls kann die     Heizdrahtwicl.:lu g     12 auch zum Verstellen eines von ihr um  schlossenen, den Weg zu einem Vorrats  behälter für     Nachfüllgas    absperrenden Ventil  körpers dienen.

Claims (1)

  1. PATENTANSPRUCH: Elektrische Leuchtröhre mit einer beim Betriebe erwärmten, unedle Gase nachliefern den Substanz, die unter der Einwirkung einer für gewöhnlich ausgeschalteten elek- triseben Heizanordnung steht, dadurch ge kennzeichnet, dass die das Strocnschlussorgau für den Heizstromkreis beeinflussende Wick lung (7, 24, 28) hinter einem spannungsaus gleichenden Widerstand (6), parallel zu den Röhrenelektroden (2, 2') gelegt ist, so dass die Einschaltung der Heizanordnung nur in Abhängigkeit von der an der Röhre liegen den Spannung erfolgt.
    UNTERANSPRUCH: Leuchtröhre nach Patentansprucb, da durch gekennzeichnet, dass die im Heizstrom kreis liegende, nur bei Nachlassen des Füll gasdruckes zur Einschaltung kommende Heiz drahtwicklung (12) zum Verstellen eines von ihr umschlossenen, den Weg zu einem Vor ratsbehälter für Nachfüllgas absperrenden Ventilkörpers dient.
CH148622D 1929-10-19 1930-08-13 Elektrische Leuchtröhre. CH148622A (de)

Applications Claiming Priority (1)

Application Number Priority Date Filing Date Title
DE148622X 1929-10-19

Publications (1)

Publication Number Publication Date
CH148622A true CH148622A (de) 1931-07-31

Family

ID=5672846

Family Applications (1)

Application Number Title Priority Date Filing Date
CH148622D CH148622A (de) 1929-10-19 1930-08-13 Elektrische Leuchtröhre.

Country Status (1)

Country Link
CH (1) CH148622A (de)

Similar Documents

Publication Publication Date Title
DE740922C (de) Anordnung zum Betrieb einer wassergekuehlten Quecksilberhochdruckentladungslampe
DE2359138A1 (de) Quecksilber-metallhalogenid-entladungslampen
DE552510C (de) Elektrische Leuchtroehre mit durch einen Schirm voneinander getrennten Elektroden
DE573609C (de) Elektrische Leuchtroehre
AT124894B (de) Elektrische Leuchtröhre.
DE521562C (de) Elektrische Leuchtroehre
DE492769C (de) Elektrische Leuchtroehre
US2127757A (en) Beacon light
DE617145C (de) Schaltung fuer gasgefuellte Entladungsroehren
DE676572C (de) Gluehkathodenroehre zum Gleichrichten von Wechselstrom hoeherer Spannung
DE683436C (de) Insbesondere zum Aussenden von Lichtstrahlen dienende elektrische Entladungsroehre mit einer Fuellung aus Gas und Dampf von verhaeltnismaessig schwerfluechtigem Metall
DE589320C (de) Elektrische Leuchtroehre mit einer Fuellung aus Edelgasen, unedlen Gasen, Gasgemischen oder Gasdampfgemischen
DE842372C (de) Einrichtung zur Zuendung von Entladungsstrecken, insbesondere Leuchtstofflampen
DE679111C (de) Elektrische Leuchte, bestehend aus einer Hochdrucklampe mit in Reihe geschaltetem Metallgluehfaden
DE655183C (de) Anordnung zur Regelung des Dampfdruckes in temperaturempfindlichen Entladungslampen
DE261914C (de)
DE703296C (de) Spannungsregler fuer Gleich- oder Wechselstrom
DE941558C (de) Elektrisches Entladungsgefaess
DE829184C (de) Glimmentladungsschalter
Palit Electrode glow during electrolysis-Galvanoluminescence
AT132484B (de) Geschlossene elektrische Bogenentladungslampe.
DE746585C (de) Elektrische Gleichrichterroehre, insbesondere fuer hohe Stromstaerden
AT149930B (de) Insbesondere für Lichtausstrahlung dienende elektrische Entladungsröhre.
AT155872B (de) Hochdruckbogenlampe.
AT134901B (de) Anordnung zur Heizung von Glühkathoden in Gasentladungsgefäßen.