CH148661A - Schaltung für elektrische Wechselstrom-Heizvorrichtungen mit Heizschützen, insbesondere solche auf Lokomotiven und Triebwagen. - Google Patents

Schaltung für elektrische Wechselstrom-Heizvorrichtungen mit Heizschützen, insbesondere solche auf Lokomotiven und Triebwagen.

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CH148661A
CH148661A CH148661DA CH148661A CH 148661 A CH148661 A CH 148661A CH 148661D A CH148661D A CH 148661DA CH 148661 A CH148661 A CH 148661A
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Elektricitaets-Gese Allgemeine
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Aeg
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  Schaltung für elektrische     Wechselstrom-Heizvorrichtungen    mit     Heizschützen,     insbesondere solche auf Lokomotiven und Triebwagen.    Man regelt die elektrische     Wechselstrom-          heizung    von Zügen meist dadurch, dass eine  den äussern     Witterungsverhältnissen    ange  passte dreistufige Heizschaltung vorgesehen  ist, und zwar zum Beispiel:  Stufe 1 mit 600 Volt Wechselstrom,  Stufe 2 mit 800 Volt Wechselstrom,  Stufe '8 mit 1000 Volt Wechselstrom. .  



  Die einzelnen Stufen werden durch     soge-          nannte    Heizschütze geschaltet, die elektro  magnetisch mittelst eines     Heizschützkontr.ol-          lers    mit einer Steuerspannung von etwa 200  Volt gesteuert werden. Tritt in dem     Heiz-          kreis    eine     Überlastung    oder ein Kurzschluss  ein, so wird durch den     Heizstromwandler    der       Heizstromauslöser    zum Ansprechen gebracht,  welcher auf die     Auslösespule    des     Heizkr.eis-          ölschalters    einwirkt und diesen zum Abschal  ten bringt.

   Gleichzeitig verschwindet durch  derartige Kurzschlüsse an dem kurzgeschlos  senen Abschnitt des Heiztransformators die  
EMI0001.0018     
  
    Spannung <SEP> und <SEP> damit <SEP> auch <SEP> die <SEP> Steuerspan  nung. <SEP> Dadurch <SEP> werden <SEP> die <SEP> Zugspulen <SEP> der
<tb>  Heizschütze <SEP> stromlos <SEP> und <SEP> diese <SEP> schalten <SEP> mit  unter, <SEP> ehe <SEP> der <SEP> Ölschalter <SEP> ausgelöst <SEP> hat, <SEP> ab.
<tb>  In <SEP> diesem <SEP> Falle <SEP> erfolgt <SEP> dann <SEP> die <SEP> Abschaltung
<tb>  des <SEP> Kurzschlusses <SEP> nicht <SEP> mehr <SEP> durch <SEP> den <SEP> hier  für <SEP> bestimmten <SEP> Ölschalter, <SEP> sondern <SEP> durch <SEP> die
<tb>  Heizschütze.

   <SEP> Da <SEP> diese <SEP> aber <SEP> für <SEP> Abschaltung
<tb>  von <SEP> Kurzschlussleistungen <SEP> nicht <SEP> eingerichtet
<tb>  sind, <SEP> werden <SEP> sie <SEP> stark <SEP> beschädigt <SEP> oder <SEP> zer  stört.
<tb>  Man <SEP> könnte <SEP> nun <SEP> die <SEP> Heizschütze <SEP> so <SEP> bauen,
<tb>  dass <SEP> sie <SEP> kurzschlusssicher <SEP> sind, <SEP> muss <SEP> dann <SEP> aber
<tb>  eine <SEP> Verteuerung <SEP> in <SEP> Kauf <SEP> nehmen. <SEP> Ander  seits <SEP> ist <SEP> es <SEP> möglich, <SEP> die <SEP> Heizschütze <SEP> durch
<tb>  eine <SEP> Gleichstromquelle <SEP> zu <SEP> steuern.

   <SEP> Dies <SEP> er  fordert <SEP> .eine <SEP> zusätzliche <SEP> Batterie <SEP> oder <SEP> eine
<tb>  höhere <SEP> Inanspruchnahme <SEP> einer <SEP> etwa <SEP> bereits
<tb>  vorhandenen.
<tb>  Erfindungsgemäss <SEP> wird <SEP> das <SEP> Ausschalten
<tb>  der <SEP> Heizschütze <SEP> bei <SEP> Kurzschluss <SEP> und <SEP> Aus-         bleiben der Erregerspannung dadurch ver  hindert, dass bei Kurzschlüssen in der     Heiz-          leitung    die Heizschütze in der Schliesslage  verriegelt werden, solange der Heizstrom  einen zulässigen Wert     überschreitet.    Zu die  sem Zwecke kann man an jedem Heizschütz  einen Sperrmagneten vorsehen, der das  Schütz so     verklinkt,    dass es bei fehlender Er  regerspannung nicht ausschalten kann.  



  In der     Abb.    1 ist ein Ausführungsbeispiel  dargestellt. t ist der Transformator, an dem  fünf     Anzapfungen    vorgesehen sind, und zwar  eine     Steuerstromanzapfung    von 200 Volt und  drei     Heizstromanzapfungen    von 600, 800 und  1000 Volt und die     Erdanzapfung.    Zum  Schalten des Heizstromes sind drei Schütze a,  b, c angeordnet, von denen je eines durch  den Schalter d gesteuert werden kann. An  diesen Schützen sind ferner elektromagne  tisch betätigte Riegel<I>e, f,</I> g angebracht, die  mit Klinken<I>h, i, k</I> der Schütze zusammen  arbeiten. Die Spulen für die Riegel<I>e, f, g</I>  sind in Reihe geschaltet und an einen Strom  wandler m im Heizstromkreise angeschlossen.

    Im Heizstromkreis liegt ausserdem ein Strom  wandler n, der den     Heizstromauslöser    o  steuert; dieser legt die     Auslösespule    p des  den Transformator schaltenden     Ölschalters     über s an eine besondere     Steuerstromquelle,     die ebenso wie der     Ölschalter    der Einfachheit  halber in der Zeichnung nicht dargestellt ist.  



  Die Wirkungsweise der Anordnung ist  folgende  Von dem     Heizstromwandler    m oder von  einem zusätzlichen Stromwandler n werden  die drei in Reihe ,geschalteten Sperrmagnet  spulen der Heizschütze a,<I>b,</I> c erregt. Der  normale Heizstrom verursacht kein An  sprechen der Sperrmagnete e,<I>f, g.</I> Steigt je  doch der Heizstrom über den normalen Wert,  so werden die Sperriegel e, f, g angezogen  und das jeweilig eingeschaltete Schütz in der  Einschaltlage     festgehalten.    Das Schütz kann  also, solange der Kurzschluss besteht und der  hohe Strom in     der    Heizleitung fliesst, nicht  öffnen. Der Stromwandler n schliesst durch  o den Stromkreis der     Auslösespule    p des Öl  schalters, so dass dieser den Kurzschluss ab-    schaltet.

   Erst jetzt gibt der Sperrmagnet das  Schütz a, b oder c frei und dieses schaltet in  stromlosem Zustande aus.  



  Die     Sperrmagnetspulen    können bei neuen  Ausführungen auch mit der Spule des     Ileiz-          stromauslösers    in Reihe geschaltet werden.  Diese Spule müsste dann entsprechend grösser  bemessen sein als die übliche Ausführung.  Bei bereits bestehenden Einrichtungen ist es  vorteilhafter, einen besonderen Stromwandler  vorzusehen, damit die Spulen der vorhande  nen Auslöser nicht geändert zu werden  brauchen.  



  Will man eine grössere Bemessung des  vorhandenen Wandlers oder die Anordnung  'eines besonderen     Wandlers    vermeiden, so  kann man die     Sperrmagnetspulen    parallel  schalten und dabei die Schaltung derart aus  führen, dass immer nur derjenige Sperr  magnet eingeschaltet ist, welcher dem ein  geschalteten Heizschütz     entspricht.    Man kann  beispielsweise an jedem Heizschütz einen  Hilfskontakt anordnen, der die Spule des zu-   gehörigen Sperrmagnetes zwischen der Spule  des     Auslöserelais    für den     Ölschalter    und der       Sekundärwicklung    des das Relais speisenden  Transformators einschaltet.

   Eine derartige  Ausführung ist in     Abb.    2 dargestellt.  



  Die einzelnen Teile haben dieselben Be  zugszeichen wie die entsprechenden Teile der       Abb.    1. Jedes der Heizschütze a, b, c besitzt  ausser dem Hauptkontakt einen Hilfskontakt       u        bezw.        v,        ev.    Die     Sperrmagnetspulen    liegen  mit ihrem einen Ende ständig an der einen.

    Klemme der Sekundärwicklung des Wand  lers n' für den     Heizstromauslöser        o    und mit  der andern Klemme über die Hilfskontakte       u,        v,        w    an der Klemme des     Auslöserelais        2c.     



  Wird beispielsweise die 800 Volt Stufe  des Heizkreises eingeschaltet, dann zieht das  Schütz b an, so dass dessen Hauptkontakt und  der Hilfskontakt     v    geschlossen ist. Die Sperr  magnetspule fliegt daher an den Klemmen  des Stromwandlers     n',    so dass im Falle eines  Kurzschlusses der Riegel angezogen ist und  dadurch das Schütz i sperrt, welches daher  nicht ausschalten kann, solange der Kurz-           schlussstrom    fliesst.

   Erst wenn durch Schlie  ssung des Kontaktes des     Heizstromauslösers     o der Transformator t von der     Spannung    ab  geschaltet wird, wird auch der Heizkreis r  und der Stromwandler n' stromlos, so dass die       Sperrmagnetspule    abgeregt wird und der  Riegel     da.s        Heizschütz    freigibt.  



  Man kann auch die besonderen Hilfskon  takte     u,   <I>v, w</I> fortlassen und sämtliche Sperr  magnetspulen unabhängig von der Stellung  des zugehörigen Heizschützes mit. dem Strom  wandler in Parallelschaltung verbinden.

Claims (1)

  1. PATENTANSPRUCH: Schaltung für elektrische Wechselstrom- heizvorrichtungen mit Heizschützen, insbe sondere solche auf Lokomotiven und Trieb wagen, dadurch gekennzeichnet, dass bei Kurzschlüssen in der Heizleitung die Heiz- schütze in der Schliesslage verriegelt werden, solange der Heizstrom einen zulässigen Wert überschreitet. UNTERANSPRÜCHE: 1. Schaltung nach Patentanspruch, dadurch gekennzeichnet, dass die für die Verriege lung der Heizschütze dienenden Sperr magnete mit besonderen, lediglich die Sperrung bedienenden, vom Überstrom be einflussten Spulen versehen sind. 2.
    Schaltung nach Patentanspruch und Un teranspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass die Heizschütze (a, b, c) je einen vom Heizstrom beeinflussten Sperrmagneten (e, <I>f, g)</I> haben, der das jeweils eingeschaltete Heizschütz im eingeschalteten Zustande auch beim Ausbleiben der Steuerspannung für die Schützen verriegelt. 3. Schaltung nach Patsntanspruch und Un teransprüchen 1 und 2, dadurch gekenn zeichnet, dass die Sperrmagnetspulen (e, <I>f, g)</I> in Reihe mit einem Stromwandler (m) geschaltet sind, der vom Heizstrom erregt wird. 4.
    Schaltung nach Patentanspruch und Un teransprüchen 1 und 2, dadurch gekenn zeichnet, dass die Sperrmagnetspulen (e, <I>" f, g)</I> mit der Auslösespule (o) und einem gemeinsamen Stromwandler (n') in Reihe geschaltet sind. 5. Schaltung nach Patentanspruch und Un teransprüchen 1 und 2, dadurch gekenn zeichnet, dass die Sperrmagnetspulen (e, <I>f, g)</I> in Parallelschaltung an den Heiz- stromwandler (n') angeschlossen sind. 6.
    Schaltung nach Patentanspruch und Un teransprüchen 1, 2 und 5, dadurch ge kennzeichnet, dass die Sperrmagnetspulen so über Hilfskontakte an den Heizstrom wandler angeschlossen sind, dass nur die Spule des jeweils eingeschalteten Schatzes erregt ist.
CH148661D 1929-05-01 1930-04-29 Schaltung für elektrische Wechselstrom-Heizvorrichtungen mit Heizschützen, insbesondere solche auf Lokomotiven und Triebwagen. CH148661A (de)

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CH148661D CH148661A (de) 1929-05-01 1930-04-29 Schaltung für elektrische Wechselstrom-Heizvorrichtungen mit Heizschützen, insbesondere solche auf Lokomotiven und Triebwagen.

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