CH148663A - Verfahren und Vorrichtung zur Herstellung fünfseitig geschlossener Hohlsteine. - Google Patents

Verfahren und Vorrichtung zur Herstellung fünfseitig geschlossener Hohlsteine.

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CH148663A
CH148663A CH148663DA CH148663A CH 148663 A CH148663 A CH 148663A CH 148663D A CH148663D A CH 148663DA CH 148663 A CH148663 A CH 148663A
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Avanzini Leander
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Avanzini Leander
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Description


  Verfahren und Vorrichtung zur Herstellung fünfseitig geschlossener Hohlsteine.    Das Hauptpatent behandelt ein Verfahren  zur Herstellung fünfseitig geschlossener Hohl  ziegel (Hohlbacksteine), wobei die Hohlräume  getrennt von der sonstigen, auf der     Strang-          presse    erfolgenden Formgebung des Steines  in einem bereits abgeschnittenen     Strangstück     durch ein oder mehrere, nur teilweise in das  selbe     ein-dringende    Werkzeuge hergestellt  werden.

   Man arbeitet dabei vorteilhaft in der  Weise,     dass    man die Werkzeuge in grösserer  Zahl gleichzeitig in eine ganze Gruppe von  Ziegeln eindringen     lässt,    um mit der Leistung  der     Strangpresse    Schritt halten zu können. Bei  Vereinigung      der    abgeschnittenen Ziegel zu  der Gruppe wurden dieselben mittelst einer  besonderen Vorrichtung um<B>900</B> gewendet,  so     dass    die Werkzeuge gegen die Schnitt  flächen der Ziegel zur Wirkung kamen. Man  erzielte dadurch den statisch wichtigen Vor  teil,     dass    beim späteren Vermauern der Steine  mit senkrechter Stellung der Hohlräume die  Belastungsrichtung mit der     Pressdruckrichtung     zusammenfällt.

      Die vorliegende Erfindung betrifft     nun    eine  weitere Ausbildung des Verfahrens und der  Vorrichtung zur Herstellung fünfseitig ge  schlossener     Hohisteine    gemäss dein Haupt  patent und bezweckt eine Vereinfachung des  Verfahrens, indem die Hohlräume durch un  mittelbar in den aus der Presse austretenden  Strang stirnseitig eindringende, hin- und her  gehende Werkzeuge ausgearbeitet werden.

    Die grösste Vereinfachung des Vorganges Lind  der Bauart der Vorrichtung kann erzielt wer  den, wenn unterhalb eines nach abwärts ge  richteten Mundstückes einer     Strangpresse        auf-          und    niedergehende Werkzeuge angeordnet  sind, da die abgeschnittenen Hohlziegel als  dann in beliebiger Richtung mittelst     aufein-          anderfolgender    Rahmen fortlaufend und     öelbst-          tätig    abgeführt werden können.  



  In der Zeichnung ist eine beispielsweise  Ausführungsform der Vorrichtung gemäss der  Erfindung in ihren wesentlichen Teilen sche  matisch in den einzelnen Arbeitsphasen bei  spielsweise veranschaulicht.      <B>1</B> ist das nach abwärts gerichtete Mund  stück, 2 der austretende Strang,<B>3</B> die     Ab-          schneidevorrichtung,    die sich knapp vor der       Mundstücköffnung    befindet. Unterhalb der  selben und in der den anzubringenden Hohl  räumen entsprechenden Stellung sind zwei  Bohrwerkzeuge 4 angeordnet, die zylindrische  Form besitzen und durch einen geeigneten  Antrieb ständig in Drehung sowie in     auf-          und    niedergehende Bewegung versetzt werden.

    Sie treten hierbei durch den zur Abführung  der abgeschnittenen Ziegel dienenden Rahmen  <B>5</B> hindurch. Der aus dem Mundstück austre  tende Strang und die Werkzeuge wirken zum  Beispiel folgendermassen zusammen.  



  In     Fig.   <B>1</B> befinden sich die Rohrwerkzeuge  4 in der tiefsten Stellung, während der Strang  2 gerade auszutreten beginnt. Bei der Stel  lung nach     Fig.    2 haben die Werkzeuge ihre  höchste Stellung erreicht, wobei sie die Stirn  seite des inzwischen etwas weiter     vorgerück-          ten    Stranges gerade berühren.

   Die sich dre  henden Werkzeuge verbleiben nun vorüber  gehend am Ort, so     dass    sich der vorrückende  Strang gewissermassen über dieselben schiebt       (Fig.   <B>3).</B> Sobald die Stirnseite des Stranges  einen Abstand von der ortsfesten     Schneidvor-          richtung   <B>3</B> hat, der der Höhe des herzustel  lenden Ziegels entspricht, kommt die     Sebneid-          vorrichtung    rasch     zur    Wirkung, wobei gleich  zeitig die Werkzeuge 4 schneller als der       Strangvorschub    in ihre untere Stellung zurück  kehren.

   Die Böden der Hohlräume<B>6</B> liegen  in einem Abstand unterhalb der     Schneidvor-          richtung,    der der Dicke der vollen     Abschluss-          wand    entspricht,     (Fig.    4). In dieser Figur ist  der Augenblick festgehalten, wo die     Schneid-          vorrichtung    noch nicht ganz durch den Strang  gedrungen ist.

   Der abgeschnittene Ziegel<B>7</B>       (Fig.   <B>5)</B> fällt um eine geringe Höhe auf den       Transportrahinen   <B>6</B> herab, wobei gleichzeitig  die     Schneidvorrichtung    rasch in ihre     Rruhe-          Jage        (Fig:   <B>1-3)</B> zurückkehrt. Der auf dem  Rahmen ruhende Ziegel bewegt sich mit dem  Rahmen um ein Feld desselben weiter, wo  durch Platz für den     weitern    Austritt des  Stranges geschaffen wird, von dem ein neuer    Hohlziegel in der oben beschriebenen Weise  abgeschnitten wird.  



  Die Bewegungsvorgänge können natur  gemäss Abänderungen erfahren, indem zum  Beispiel der Strang und die bereits einge  drungenen Werkzeuge gegeneinander gerich  tete Bewegungen ausführen. In allen Fällen  müssen natürlich die     Vorschubgeschwindig-          keit    des Stranges, die Hubhöhe und die Hub  geschwindigkeit der Werkzeuge und die       Schneidbewegung    miteinander in Einklang  gebracht werden, um einen bestimmten Hohl  ziegel herzustellen. Bei     unrundem    Querschnitt  der Hohlräume werden naturgemäss nicht  drehende Werkzeuge verwendet.  



  Gemäss der Erfindung können Hohlziegel  von einwandfreier Beschaffenheit mit einseitig  verschlossenen Hohlräumen ohne Beeinträch  tigung der Leistung der     Strangpresse    in einem  einzigen Arbeitsgang fortlaufend erzeugt  werden.

Claims (1)

  1. PATENTANSPRüCHE: I. Verfahren zur Herstellung fünfseitig ge- sehlossener Hohlsteine nach dem Patent anspruch des Hauptpatentes, dadurch gekennzeichnet, dass die Hohlräume durch unmittelbar in den aus einer Presse aus tretenden Strang stirnseitig eindringende, hin- und hergehende Werkzeuge ausge arbeitet werden. Il. Vorrichtung zur Ausführung des Verfah rens nach obigem.
    Patentanspruch I, da durch gekennzeichnet, dass unterhalb eines nach abwärts gerichteten Mundstückes einer Strangpresse auf- und niedergehende Werkzeuge zum Ausarbeiten der Hohl räume angeordnet sind, die an der Stirn seite des Stranges eindringen und nach dem Erreichen der gewünschten Tiefe schneller als der Strangvorsohub zurück gehen, um den abgeschnittenen Ziegel ohne Störung des Strangvorschubes ab führen zu können.
CH148663D 1929-05-08 1930-04-30 Verfahren und Vorrichtung zur Herstellung fünfseitig geschlossener Hohlsteine. CH148663A (de)

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CH148663D CH148663A (de) 1929-05-08 1930-04-30 Verfahren und Vorrichtung zur Herstellung fünfseitig geschlossener Hohlsteine.

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