CH148813A - Bildverwandlungsapparat. - Google Patents

Bildverwandlungsapparat.

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CH148813A
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CH
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diaphragm
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Inventor
O Blumer-Buck Emil
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Blumer Buck Emil O
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Description


      Bildverwandlungsapparat.       Die Erfindung     betrifft    einen     Bildverwand-          lungsapparat.     



  Der Erfindungsgegenstand zeichnet sich  erfindungsgemäss dadurch aus, dass er zwei  Objektive aufweist, die so     beschaffen    und  gerichtet sind, dass sie zwei Bilder auf eine  gemeinsame Schaufläche übereinander proji  zieren und dass er zwei hin- und     herverschieb-          .    bare und in der Verschieberichtung gegen  einander versetzte Blenden besitzt, welche  die beiden hinter den Objektiven befindlichen  Bilder derart verdecken und freigeben, dass  das zugehörige Bild von der einen in dem  Masse freigegeben wird, wie die andere das  andere Bild verdeckt.  



  Der Gegenstand der Erfindung ist in der  Zeichnung in einem Ausführungsbeispiel ver  anschaulicht.  



       Fig.1    zeigt einen Schnitt des Ausführungs  beispiels nach Linie     I-I    der     Fig.    3 ;       Fig.    2 einen Schnitt nach Linie     11-II     der     Fig.    1,         Fig.    3 einen Schnitt nach Linie     III-III     von     Fig.    4, und       Fig.    4 einen Schnitt nach Linie     IV-IV     von     Fig.    3, und       Fig.    5 eine Kassette für die Diapositive  in schaubildlicher Darstellung;       Fig.    6 zeigt die Verbindungsstelle zweier  Kassetten ;

         Fig.7-10    zeigen die mit einer     Eilfs-          blende    versehene Hauptblende.  



  Die aus Diapositiven bestehenden Bilder  werden von Kassetten     111        (Fig.    5) aufgenom  men, die zu zwei endlosen Bildbändern 1, 1'  verbunden sind. Wie     Fig.    6 zeigt, erfolgt die  Verbindung der     Kassetten    durch Winkel  stücke 2 und 2', die miteinander durch je  einen Bolzen 3 verbunden sind. Die Verbin  dung kann jedoch auch in anderer Weise  erfolgen. Um einen sicheren Halt der Dia  positive zu     gewährleisten,    ist in jeder Kas  sette eine Klemmfeder 4 vorgesehen.  



  Wie     Fig.    1 zeigt, sind die Bildbänder 1  und 1' auf Trommeln 5 angeordnet. Zur      Lagerung der Trommeln 5 sind neben den  Stehlagern 6 noch andere Lager vorgesehen.  



  Für jedes - Bildband ist ein Objektiv 7  vorgesehen, und beide Objektive sind so be  schaffen und gerichtet, dass sie die beiden  gerade hinter den Objektiven befindlichen  Bilder auf eine gemeinsame     Schaufläche    über  einander projizieren. Die     Axen    der beiden  Objektive schneiden sich also in der Projek  tionsfläche.  



  Für jedes Bildband ist eine Blende 8       bezw.    9 vorgesehen, welche Blenden auf  einem gemeinsamen Tragarm 10 in der Be  wegungsrichtung zueinander versetzt angeord  net sind, so dass in der Ruhestellung der  Blenden immer nur ein Bild projiziert wird,  im vorliegenden Falle das Bild 11     (Fig.    1).  



  Der gemeinsame Tragarm 10 ist auf einer  Muffe von quadratischem Querschnitt 12 an  geordnet, die auf einer senkrechten Stange  13 auf- und     abverschiebbar    ist; die Stange  weist unten einen Flansch 14 auf.  



  Die Betätigung des Apparates erfolgt  durch einen Motor 15     (Fig.3)    über eine       Transmissionsscheibe    16 und eine kleine  Riemenscheibe 17, die mit einem Segment  18 auf gemeinsamer Welle sitzt, das einen  Winkel von 270   einschliesst. Das Segment  18 greift mit einem Stift 19 in ein     Malthe-          serkreuz    20 ein.  



  Dieses     Maltheserkreuz    20 sitzt auf einer  Welle 21, auf dem sich ausserdem zwei Seg  mente 23 und 24 befinden, die je zwei ein  ander symmetrisch gegenüberliegende, gleiche  Teile aufweisen.  



  Wenn sich das Segment 18 in der Rich  tung des Pfeils     a    dreht, so nimmt es wäh  rend einer Umdrehung das     Maltheserkreuz     20 um eine Viertelumdrehung mit, wodurch  das Segment 23     (Fig.    4) eine     Friktionsscheibe     25 und damit über eine     Transmission    26, 27  die Bildtrommeln 5 des Bildbandes 1' dreht,  und zwar um soviel, dass ein neues Bild  dieses Bildbandes vor die     Schauöffnung    und  damit hinter das zugehörige Objektiv gerückt  wird; diese Bewegung des Bildbandes erfolgt  in der     Abdeckstellung    der zugehörigen Blende,  also der Blende 9.

      Während dieser Bewegung hat der Aus  schnitt des Segmentes 18 eine Scheibe 28       (Fig.    3) passiert, die durch eine Stange 29  mit der Muffe 12 verbunden ist. Nachdem  die Drehung des     Maltheserkreuzes    aufgehört  hat, gelangt das Segment 18 an seinem Um  fange mit der Scheibe 28 in Eingriff und  dreht dieselbe in Richtung des Pfeils b ; da  die Durchmesser der Scheiben 18 und 28 so  gross sind, dass bei einer     Dreiviertelumdrehung     des Segmentes 18 eine halbe Umdrehung der  Scheibe 28 erfolgt, so nimmt jetzt die Muffe  12 die Stellung 12' ein, das heisst die Blende  8     (Fig.    1) verdeckt das Bild 11 und die  Blende 9 gibt das Bild 30 frei.

   Dieser Über  gang erfolgt jedoch allmählich, und zwar so,  dass das Bild 30 von der Blende 9 in dem  selben Masse freigegeben wird; wie das Bild 11  von der Blende 8 ,verdeckt wird.  



  Da das Segment 24 jetzt die vertikale  Stellung einnimmt, so erfolgt beim nächsten  Umdrehen des     Maltheserkreuzes    20 die Uni  drehung der     Friktionsscheibe    31 und damit  über Scheiben 32 und 33 die Betätigung der  Trommeln des. Bildbandes 1.  



  Wie     Fig.    1 zeigt, ist für jedes Objektiv 7  eine besondere Lichtquelle 34 vorgesehen ;  doch kann gegebenenfalls auch die Beleuch  tung durch eine gemeinsame Projektionslampe  erfolgen. \  Zur Erhöhung der Wirkung ist auf der  Blende 9 eine Hilfsblende 35 verschiebbar  angeordnet. Diese Hilfsblende 35 ist mit  einer Feder 36 verbunden also federbelastet  und mit einem     Arretierstift    37 versehen, der  beim Verschieben der Hauptblende 9 in ein  Hemmorgan 38 eingreift, das aus einer fe  dernden Klammer besteht, in die der     Arre-          tierstift,    wenn sich die Hilfsblende an einem  Hubende befindet, einschnappt.

   Beim Rück  gang der Blende 9 bleibt der     Arretierstift    37  mit der Klammer 38 solange im Eingriff, bis  ein Anschlag 39 der Hauptblende 9 den       Arretierstift    aus der Klammer 38 herausreisst,  worauf die Hilfsblende 35 zurückschnellt und  dadurch das unter ihr befindliche Bild plötz  lich freigibt. Hierbei wird ein Abschluss des  zwischen zwei Bildern sich vollziehenden      Verwandlungsaktes gegenüber den folgenden  Bildern erreicht. Dieser Abschluss ist da  zweckmässig, wo kein Zusammenhang zwi  schen den     aufeinanderfolgenden    Bildern be  steht.  



  Durch eine Kupplung 40 kann die Klam  mer 38 in dem Augenblick in die sperrende  Lage herumgeschwenkt werden, indem die  Unterbrechung einer sichtbaren Verwandlung  erforderlich ist.

Claims (1)

  1. PATENTANSPRUCH: Bildverwandlungsapparat, dadurch gekenn zeichnet, dass er zwei Objektive aufweist, die so beschaffen und gerichtet sind, dass sie zwei Bilder auf eine gemeinsame Schaufläche übereinander projizieren und dass er zwei hin- und herverschiebbare und in der Ver schieberichtung gegeneinander versetzte Blen den besitzt, welche die beiden hinter den Objektiven befindlichen Bilder abwechselnd derart verdecken und freigeben, dass das zu- gehörige Bild Von der einen in dem Masse freigegeben wird, wie die andere das andere Bild verdeckt.
    UNTERANSPRÜCHE Bildverwandlungsapparat nach Patentan- anspruch, dadurch gekennzeichnet, dass die Blenden durch einen Tragarm miteinander verbunden sind, der auf einer Stange ver schiebbar gelagert ist.
    Bildverwandlungsapparat nach Patentan spruch, dadurch gekennzeichnet, dass die eine Blende mit einer federbelasteten Rilfs- blende versehen ist, die am einen Hub ende in ein Hemmorgan eingreift, welches die Hilfsblende während des Rüclzwärts- ganges der Hauptblende zuerst festhält und dann durch Einwirkung eines An schlages der Hauptblende freigibt.
CH148813D 1929-08-09 1930-01-24 Bildverwandlungsapparat. CH148813A (de)

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DE148813X 1929-08-09

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CH148813A true CH148813A (de) 1931-08-15

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