CH148826A - Verfahren zur Verbindung hochschnitthaltiger Werkstoffe. - Google Patents

Verfahren zur Verbindung hochschnitthaltiger Werkstoffe.

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CH148826A
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  Verfahren zur Verbindung     hochschnitthaltiger        Werkstoffe.       <B><I>EI</I></B> s ist bekannt,     Schneidwerkzeuge    in der       Schneidzone    oder wenigstens der besonders  stark beanspruchten Zone in besonders  schnitthaltigem Stahl,     sogenanntem    hoch  legiertem Stahl, vorzugsweise     wolframhalti-          (rem    Stahl, auszuführen, während das übrige  Werkzeug aus gewöhnlichem     hochschnitt-          haltigem    Werkzeugstahl besteht, mit Rück  sicht darauf,     dass    der besonders     schnitthaltige     Stahl nicht nur zu teuer,

   sondern auch nicht  zäh genug und in manchen Fällen zu schwer  zu bearbeiten ist, um das ganze Werkzeug  aus ihm anfertigen zu können.  



       Natürlicli    sollte die Verbindung der bei  den Teile miteinander sehr fest und zuver  lässig ausfallen, auch gegenüber dem hohen       Schneiddruck,    der bei     möglielister        Aus-          nützuna-    des     hochlogierten    Stahls auftritt.  Meist mit     Lötverhindung,    in selteneren  Fällen auch Schweissverbindung angewendet.  



  Nun zeigt es sich aber,     dass    gerade diese  Verbindungsweisen versagen,     bezw.    nicht zu  verlässig genug sind, wenn besonders hoch-    schnitthaltiger Werkstoff auf ebenfalls     hoch-          schnitthaltigem    Stahl befestigt werden soll,  wie dies zum Beispiel dann vorkommt, wenn  ein Werkzeug eine ausgesprochene     Schneid-          zone,    aber ausserdem noch eine oder mehrere,  ebenfalls stark beanspruchte Zonen besitzt,  zum Beispiel solche, in denen     nachgeselinitten     oder das Werkzeug geführt wird.

   Hierbei  gelang es bisher noch nicht, eine völlig     be-          friediaende    Lötverbindung der beiden     hoch-          schnitthaltigen    Werkstoff e zu erreichen, und  man war gezwungen, entweder die     Unver-          lässigkeit,    die Gefahr des     Abspringens    des  befestigten Stückes, in Kauf zu nehmen, oder  besondere teure Vorkehrungen zur Sicherung  der Verbindung (zum Beispiel durch Schaf  fung eines zahnartigen Eingriffes) zu  schaffen.  



  Vorliegende Erfindung zeigt jedoch einen  Weg, wie sich eine gute     Lötverbindung    auch  zwischen     hochschnittlialtigen    Werkstoffen in  einfacher und zuverlässiger Weise erzielen       lässt.         Die Erfindung     berulit    auf der Beobach  tung,     dass    das Löten dann ohne     Seliwi-erig-          keit    vor sich geht und eine sichere Verbin  dung gibt, wenn wenigstens einer der beiden  miteinander zu verbindenden Teile ein     leicb.-          ter    sieh verbindendes Metall, zum Beispiel  ein nicht oder nur wenig legiertes Eisen,  wie     SM-Stakl    oder Werkzeugstahl, ist.

   Bei  dem Verfahren gemäss der Erfindung wird  deshalb in die Verbindungsstelle zwischen  den beiden     hochschnitthaltigen    Werkstoffen  eine     Zwisellenlage    aus leichter sieh     verbin          dendem    Metall, zum Beispiel     SM-Sta,'hl    oder  Werkzeugstahl, eingelegt, so     dass    die Löt  verbindung so vorgenommen werden kann,       dass    diese Zwischenlage zwischen<B>je</B> einer  Schicht des     Verbindungsmetalles    und dem       bLochschnitthaltigen    Werkstoff liegt.  



  Als Ausführungsbeispiel ist in der Zeich  nung ein Spiralbohrer gezeigt, bei welchem  das neue Verfahren angewendet worden ist.       Fig.   <B>1</B> ist eine Ansieht,       Fig.    2 ein Schnitt nach der Linie     A-B     der     Fig.   <B>1.</B>  



  Der eigentliche Körper a des     Spiral-          hohrers    besteht aus     hochschnitthaltigem     Stahl, zum Beispiel     wolframlegiertem    Stahl,  so     dass    die vorauslaufenden Kanten der     Boh-          rernuten    nicht nur als Führungskanten, son  dern auch als Nachschneid- oder     Glättkanten     dienen können.  



  In<B>-</B> das schneidende Ende des Spiral  bohrers ist in     achsialer    Richtung ein dia  metraler Schlitz eingeschnitten und in die  sen -Schlitz ist ein entsprechend geformtes  Stück ganz besonders schnitthaltigen Werk  stoffes<B>b</B> "eingefügt. In die Fugen zwischen  diesem Stück und dem Körper des Spiral  bohrers sind Plättehen     c    aus     SM-Stahl    oder  dergleichen eingefügt, so     dass    bei dem Löt-         vorgang    das Lötmetall nur einseitig mit dem  <B>Stück</B> a     bezw.   <B>b</B> in Berührung kommt,  rückwärts aber sieh mit dem nicht hoch  legierten<B>Stück c</B> innig verbinden kann.  



  Auf diese Weise wird, wie die Erprobung  gezeigt hat, eine durchaus zuverlässige und  sichere Verbindung des Stückes<B>b</B> mit dem  Stück a erzielt.  



  Die Sicherung der Verbindung kann  noch dadurch erhöht werden,     dass    in dem be  sonders     hochselinitthaltigen    Stück<B>b</B> Ver  tiefungen<B>d</B> vorgesehen werden, in die das       Lötnietall    oder dergleichen eindringen kann,  um eine zapfenartige Verbindung zu ergeben.  



  Wenn auch im Vorstehenden in der  Hauptsache von     Schneidwerkzeugen    gespro  chen worden ist, so ist doch das Anwen  dungsgebiet des Verfahrens keineswegs auf       Selineidwerkzeuge    beschränkt. Vielmehr kann  die Erfindung auch bei hochbeanspruchten  Werkzeugen oder Maschinenteilen irgend  welcher anderer Art von Vorteil sein, bei  welchen     hochsehnitthaltige    Werkstoffe mit  einander zu verbinden sind. Sie kann ferner  auch Anwendung finden, wo das besonders       hochschnitthaltige    Stück     #überhaupt    nicht  Stahl, sondern irgend ein geeigneter anderer  Stoff,<B>zum</B> Beispiel ein anderes Metall oder  eine Metallegierung ist.

Claims (1)

  1. PATENTANSPRUCH: Verfahren zur Verbindung hochschnitt- haltiger Werkstoffe durch Lötung, dadurch gekennzeichnet, dass in die Verbindungsstelle zwischen den beiden hochschnitthaltigen Werkstoffen eine Zwischenlage aus leichter sich verbindendem Metall eingelegt wird.
CH148826D 1930-03-11 1930-06-13 Verfahren zur Verbindung hochschnitthaltiger Werkstoffe. CH148826A (de)

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DE148826X 1930-03-11
DE260530X 1930-05-26

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CH148826A true CH148826A (de) 1931-08-15

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CH148826D CH148826A (de) 1930-03-11 1930-06-13 Verfahren zur Verbindung hochschnitthaltiger Werkstoffe.

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Cited By (4)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE750530C (de) * 1940-01-17 1945-01-16 Schneidwerkzeug mit Hartmetallschneide
US2617631A (en) * 1948-10-28 1952-11-11 Ingersoll Rand Co Rock drilling tool
US5038641A (en) * 1991-02-21 1991-08-13 General Motors Corporation Drill with improved wear inserts
US5038642A (en) * 1991-02-25 1991-08-13 General Motors Corporation Method of making drill with wear inserts

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US5038641A (en) * 1991-02-21 1991-08-13 General Motors Corporation Drill with improved wear inserts
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